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22. Februar 2010

Die Eheleute P. aus N. am Fleischwolf, oder: Salsiccia fatta in casa – hausgemachte Fenchelsalami

Zu nachtschlafender Zeit jage ich den Herrn Peppinello aus dem Bett. Kurz nachdem die Kinder das Haus verlassen, machen wir uns auf den Weg zur Fleischer-Innung. Ich will Därme!

Wer sich jetzt schon schüttelt, der braucht gar nicht erst weiter zu lesen.

Ich will nämlich heute meine neueste Errungenschaft ausprobieren. Den KitchenAid-Fleischwolf mit Wurstfüllhorn (Wahnsinnswort!). Im Klartext: Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, eigene Salami herzustellen. Als Hülle dafür brauche ich Naturdarm, weiß aber nicht so genau welchen. Im Fleischerei-Großhandel laufe ich zunächst planlos durch die Gänge. Guck mal da. Sie verkaufen “Acqua Panna”, mein Lieblingswasser. Schwupp. Ich hieve eine Kiste in meinen Einkaufswagen. Der Herr Peppinello beanstandet das natürlich. Er ahnt, dass ich wieder 80% des Komplettsortimentes des gesamten Ladens zumindest einmal beäugen, anfassen, bestaunen werde….. In einem Riesenregal liegen unendlich viele verschiedene Kunstdärme. Naturdarm sehe ich nicht, aber einen Angestellten, der gerade wunderschöne Servietten einräumt. Ich sage brav guten Tag und frage, ob sie auch Naturdarm führen. Der Verkäufer guckt mich an, als sei ich nicht ganz bei Trost, und sagt dann: “Kommen Sie mal mit, junge Frau.” Er führt mich in eines der vielen Kühlhäuser. Tonnenweise Därme. In riesigen Abnahmemengen. Ich bin ratlos.

“Wofür brauchen Sie den?”, fragt er. Ich erkläre mein Vorhaben. Dann fragt er: “Schwein oder Schaf?” und ich antworte, äußerst geistreich: “Hä?” Er erklärt mir den Unterschied zwischen Schafsdärmen und Schweinedärmen. Schafsdärme nimmt man überwiegend für Wienerle. Ich brauche wohl Schwein. Kaliber 26/28. Das ist der Durchmesser. Mutig frage ich: “Was ist denn die kleinste Verpackungseinheit?” und schaue verzweifelt auf einige Riesenbottiche. “Ein Hank”, sagt er und grinst, “Das sind 91 Meter. Schon gewässert und gebrauchsfertig. Kosten 19,00 Euro.” Ich sage “ok” (und frage mich im Stillen, was ich mit 91 Metern Schweinedarm soll…vielleicht stranguliere ich mich damit, oder so. Oder den Herrn Peppinello bei Gelegenheit.)

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Wir erstehen außerdem noch viereinhalb Kilo Schweinenacken und eineinhalb Kilo Speck. Ich widerstehe weiteren Verlockungen (Ochsenbacke, Kalbstafelspitz) und wir machen uns auf den Heimweg, denn wir haben was vor.

Zutaten für 12 bis 14 lange halbrunde Würste:

  • 4,5 kg Schweinenacken
  • 1,5 kg durchwachsener Speck
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, gemahlen und ganze Körner
  • Fenchelsamen
  • gemahlene Chili
  • Rotwein

Ich kann zu den Gewürzen keine genauen Mengenangaben machen. Ich nehme so ungefähr 30 Gramm Salz pro Kilogramm Fleisch. Die anderen Zutaten dosiere ich nach eigenem Geschmack. Ich bin sparsam mit dem Chili (wegen der Kinder), geize aber nicht mit Fenchel, weil wir den sehr mögen. Beim Würzen sind wir aber noch gar nicht. Ich schneide nämlich zuerst das Fleisch in schmale Streifen, und würfele den Speck. Das Fleisch gebe ich durch die grobe Scheibe meines Fleischwolfes.

 

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Dann füge ich die Gewürze hinzu und gieße etwas Wein an. Nun Kommt der Herr Peppinello zum Einsatz. Er hat mehr Kraft als ich. Fleisch muss nämlich nun mehrfach zusammen mit dem Speck durchgeknetet werden, damit sich alle Zutaten gut vermengen. Herr Peppinello walkt so 20 Minuten in dem Fleischberg herum und sagt dabei: “Fotografier’ das jetzt mal, und schreib’ dann im Internet, dass das die Hand Gottes ist.” Ja. Mache ich, Diego Armando. Wir kosten beide mehrfach. Würzen nach. Gießen Wein dazu. Irgendwann schmeckt es richtig gut. Zeit, um nun die Dose mit den 100 Yards Schweinedarm zu öffnen. Die Fleischmasse ruht für eine halbe Stunde. Ich montiere in der Zwischenzeit das etwas größere der beiden Würstfülldinger auf den Fleischwolf.

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Irgendwie schaffe ich es auch, die winzig schmalen, aber sehr elastischen Därme darüber zu ziehen. Ich brauche Dir nicht zu sagen, wer dazu blöde Bemerkungen macht. Ich knote das untere Ende zu. Der Herr Peppinello gibt die Wurstmasse in die Maschine. ich ziehe die Salsiccia. Wir streiten uns, weil ich mit einer (fettigen) freien Hand fotografieren will. Dabei reißt der Darm. Herr Peppinello mault: “So machst Du die Kamera und die Wurst kaputt.” El nino de oro nervt. Das sage ich ihm aber nicht, denn wursten ohne zweiten Mann ist recht mühselig.

 

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Als die sechs Kilo Fleisch verwurstet sind, habe ich noch etliche Yards Schweinedarm übrig. Der Metzger im Fleischereinkauf hat mir gesagt, dass die noch 3 Monate haltbar sind, wenn ich sie ordentlich einsalze. Vor mir liegt nun ein Haufen Würste. Ich binde sie an den Enden mit Wurstgarn zu und steche sie vielfach mit einer dicken Stopfnadel an, damit Luft entweichen kann, und die Wurst trocknet. Zwei der Würste, die nun Salsiccie fresche al finocchio heißen, braten wir, und essen sie sofort (schmecken köstlich).

 

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Die anderen bleiben bis morgen bei Raumtemperatur hängen. Danach gehen sie bis Ostersonntag (schätzungsweise) bei 10 Grad in Herrn Peppinello´s Kühlhaus. Ich bin gespannt. Werde mit Sicherheit über das Gelingen (oder auch nicht) berichten. Zum Abschluss blicke ich mich in meiner verwüsteten Küche um und seufze. Der Herr Peppinello meint, ich solle mich nicht so anstellen. Ich hätte es mir ja leicht gemacht. Normalerweise wird das Fleisch nämlich nicht durch den Wolf gedreht, sondern von Hand (!!!) geschnitten. Ich liebe Dich auch, Diego. Beim nächsten mal schneidet die Hand Gottes dann das Fleisch klein……

26. Januar 2009

Garganelli mit Chorizo für den Thronfolger

Der kleine Peppinello sagt: "Bei der Nonna Maria gibt es immer Nudeln. Warum machst Du nicht so oft Nudeln?" Ich brauche nicht zu erklären, dass seine Nonna Maria, ihres Zeichens meine Schwiegermutter, das jüngste ihrer 6 Enkelkinder vergöttert. Ist er doch der einzige "Stammhalter". Quello, che porta il nome avanti. Und so kommandiert er die Oma in bester Thronfolgermanier herum. Er fühlt sich wohl in seinem kleinen Königreich. Klappt es mit der bösen Mamma mal nicht, will er bei der Nonna schlafen. Sie bereitet ihm zum Frühstück Toast. Wenn der Toast bereits fertig ist, mäkelt er und möchte will Cornflakes. Oma serviert. Nein, er verlangt nunmehr ein weichgekochtes Ei. Sollte das Gelbe vom Ei auch nur ansatzweise nicht seinen Vorstellungen entsprechen, schwenkt er um. Wahlweise auf frisch gepresste Orangen. Oder Zwieback mit Honig. Oder der Nonno soll gefälligst zur Bäckerei radeln und frische Hörnchen kaufen.
So schön ist es bei Omi und Opi. Da laufen den ganzen Tag zwei Fernseher. Lautstärke volle Pulle. Weil man sich bei diesem Krach schlecht verständigen kann, wird geschrien und gestikuliert was das Zeug hält. Geschrien wird übrigens immer. Wild gestikuliert auch. Mit und ohne TV.
Die Lautstärke des TV schadet überdies wohl dem Gehör des kleinen Prinzen ganz arg. Er hört nicht. (Oder sitzt der Hörschaden gar zwischen den Ohren???)
Nach einem Wochenende bei den Nonni fällt es dem kleinen Peppinello oftmals schwer, sich damit abzufinden, das er daheim keine ständige Sonderbehandlung genießt. Desweiteren muss er mich fragen, bevor er Schokolade o.a. isst. (Die Nonna bietet ihm derlei ungefragt an. Sie zwingt es ihm quasi auf, dem armen Jungen). Er kann sich also glücklich schätzen, wenn die Mamma für ihn Nudeln kocht. Er mag es gerne herzhaft und ein wenig pikant.


Im "Normalfall" bereite ich die Garganelli mit Salsiccia Calabrese zu. Das ist für den Kleinen aber dann doch eine Spur zu scharf.
Vielleicht sollte ich jetzt dann mal endlich zur Sache kommen.

Zutaten:
vollreife Tomaten, gewürfelt
Chorizo (oder Salsiccia Calabrese), gewürfelt
Zwiebeln, dito
Knoblauch
schwarze Oliven
frische Garganelli
Olivenöl, Salz, Pfeffer
Pecorino romano (oder Parmesan)

Zuerst setzt Du das Nudelwasser auf. Garganelli gibt es , glaube ich, auch von Barilla. Besser aber schmecken sie frisch, von der Firma Pastai in Brianza. (Die gibt es in dem Konsumtempel, in dem Herr Peppinello und ich uns wöchentlich in die Haare kriegen.)


Alle anderen Zutaten werden in einer großen Pfanne bei großer Hitze angebraten. Wenn die Nudeln fast fertig sind, gibst Du sie mit etwas Nudelwasser in die Pfanne und schwenkst alles ein paar Minuten durch.


Der kleine Peppinello (er heißt übrigens Luis) bekommt eine große Portion Pecorino darauf gerieben, und die obligatorische Scheibe Brot dazu.

Tutto qui. Ganz einfach, ganz schnell, ganz lecker. Während wir essen, frage ich ihn zaghaft: "Liebst Du mich noch?". Da wir ganz "entre-nous" sind sagt er: "Ja", und streichelt meine Hand. Das Leben kann so schön sein.

20. Januar 2009

Frankfurter Nürnberger mit Wirsing und Kartoffeln vs. Inauguration Lunch

Heute blieb nicht viel Zeit zum Kochen. Den Morgen verbrachte ich mit Hausputz. Am späten Nachmittag klebte ich vor dem Fernseher, um die offizielle Amtseinführung des 44. Präsidenten von Du-weißt-schon-wo live mit zu verfolgen. Ich fand es ziemlich ergreifend. Und bombastisch. Er hat schon eine Menge Charisma, der Mann.
Während er nach seiner 18 minütigen Einführungsrede Herrn Bush auf dessen letzten Gang durch das Kapitol nach draußen geleitete, rannte ich zwischen Küche und TV hin und her, wendete die Würstchen und rührte im Wirsing. Dabei währe ich fast über die Playmobil-Armee (nebst schweren Geschützen) gestolpert, die der kleine Peppinello flugs nach den 21 Kanonenschüssen in D.C. in unserem Wohnzimmer postierte.
Ziemlich zeitgleich mit dem folgenden Inauguration-Lunch aßen wir zu Abend. Side by side mit dem Kongress und Obama. Wir aßen das hier:

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In Washington D.C. gab es opulentere Speisen. Wenn es Dich interessiert: Hier die Menuekarte nebst Rezepten zum Download als PDF. Damit kann ich heute nicht mithalten. God bless America!
P.S.: Mrs. Obama trug ein gelbes Ensemble, welches mich stark an die Morgenmäntel meiner 74 jährigen Mutter erinnerte. Das Outfit wurde lediglich von Aretha Franklin's Hut getoppt, wo ich allerdings einräumen muss, dass eine lebende Legende wie Frau Franklin alles tragen kann. R.E.S.P.E.C.T.

22. November 2008

Gnocchi fatti in casa - hausgemachte Gnocchi

Ich habe mich überwunden, und nach langer Zeit (und auf Drängen der restlichen Peppinellis) mal wieder Gnocchi selbstgemacht.

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Zutaten für die Gnocchi
etwas mehr als 1 Kilo mehligkochende Kartoffeln
etwas weniger als 1 Kilo Weizenmehl
eine kleine Tasse mit lauwarmem Salzwasser
einen ganzen Vormittag Zeit

Zutaten für den Tomatensugo
5 Kleine Dosen Pelati
Olivenöl
Salz und Pfeffer
ca. 1 kg Salsiccia piccante

Als erstes kochst Du die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser, lässt sie etwas abkühlen, pellst sie und passierst sie durch eine Kartoffelpresse.
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Danach fügst du etwas Mehl und etwas von dem Salzwasser hinzu....
und knetest alles gut durch...
bis Du einen galtten Teig hast. Die Menge des hinzuzufügenden Mehles ist immer verschieden.....hängt von den Kartoffeln ab...

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So. fertig ist der Teig.
Jetzt nimmt Du davon einzelne Portionen, die Du in daumendicke Würste rollst, und in ca 1 bis 2 cm dicke Stück schneidest.
Drücke nun mit dem Finger in jedes Stück eine Mulde und ziehe das Stück erst zu Dir hin, und schubse es dann schnell von Dir weg. (Oh Mann, ist das eine behämmerte Erklärung einer Tätigkeit...)

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Oft lese ich, dass das Teigstückchen über eine Gabel, oder über einen Schaumlöffel gezogen werden soll....aber....Nonna Maria hat mir das so wie hier gezeigt.
Die rohen Gnocchi müssen 1 bis 2 Stunden (nebeneinander liegend) ruhen. Da es eine ganze Menge sind, räumen wir das lange Sideboard im Esszimmer ab, legen ein sauberes Tischtuch auf und funktionieren es zum "Gnocchibett" um. (Bei noch größeren Mengen wird in Italien üblicherwiese das Ehebett zum Gnocchibett.)
Genug Zeit, um einen Toamtensugo zuzubereiten.
Pelati in einer großen Schüssel mit der Hand (geht am schnellsten) zerkleinern und einen einfachen Tomatensugo kochen.

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Ein paar Schöpfkellen Sugo in eine Pfanne mit der vorher angebratenen Salsiccia geben.

(Ich bereite die Salsiccia separat zu, und gebe sie erst zum Schluß in die restliche Tomatensoße, denn andernfalls wird alles höllisch scharf, und schmeckt auch dem größten Peperoncino-Fan nicht mehr.)

Nun kannst Du schon mal einen (sehr gr0ßen) Topf mit Salzwasser aufsetzen. Wenn es kocht, solltest du alle Familienmitglieder rekrutiert haben, mit flachen Tellern bewaffen und sie hin und her scheuchen, um die Gnocchi (dürfen nicht aneinander kleben) zu Dir in die Küche zu bringen. Ab damit ins kochende Wasser.
Die Gnocchi sind fertig, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Giesse sie vorsichtig über einem Sieb ab. Dann gibst du sie wieder in den Topf, fügst einige Schöpfkellen Sugo hinzu und rührst sie darin um.

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Ab auf die Teller, noch ein bisschen Sugo drüber...
Parmesan und Pfeffer nach Belieben beigeben. Puh..fertich...
Gottseidank ist dein "Secondo Piatto" - die Salsiccia - auch schon bereit.

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Anmerkung zum Schluß: Hier kannst du dir das "Gnocchi schubsen" in bewegten Bildern anschauen. (Andy Garcia in "Der Pate III" als Vincenzo Corleone. Schade, dass ich das von der Nonna Maria lernen musste, und nicht von ihm (*seufz).



Was ich noch vergessen habe: Übriggebliebene Gnocchi schmecken vorzüglich im Backofen mit Tomatensauce und Mozzarella aufgewärmt!

7. April 2008

Salsiccia fresca e cime di rapa, oder: Bratwurst mit Stängelkohl

Schon immer mochte ich gerne Rapa. Seit einigen Jahren gibt es dieses Gemüse nun auch häufig in italienischen oder türkischen Geschäften zu kaufen. Angeboten wird es dort als "RAPA", was sonst?
Aber wie heisst diese Zeug denn nun hierzulande?
Wikipedia nennt es "Brassica" (lat.) oder auch Stängelkohl....niee gehort. Den Bildern nach muss es wohl aber meine geliebte Rapa sein.

Cime 1
Rapa muss den ersten Frost abbekommen. Es ist ein typisches Wintergemüse. Wir lieben es als Beilage zu unserer Salsicca fresca. Das ist ganz schlicht die italienische Version der Bratwurst. Schmeckt aber ganz anders.


Cime 2
Für die Salsiccia wird mageres Schweinefleisch verwendet. Sie wird gewürzt mit Fenchel, oder in Sizilien auch mit Peperoncino. Es gibt etliche Zubereitungsarten, aber am besten schmeckt sie "pur", also nur gebraten, oder gegrillt.
Bei Rapa gilt folgendes: Je zarter, also kleiner die Blätter, desto leckerer. Die Rapa musst du waschen, und zu grosse Blätter wegschmeissen. Die kleinen Rosen, die aussehen wie Broccoli werden natürlich nicht weggeworfen.

Cime 3

Nun kochst du das Gemüse in einem grossen Topf ab. (Achtung: Gemüse al dente gibbet in Italien nicht). In der Zwischenzeit erwärmst du ein wenig Olivenöl und etwas Knoblauch in einer Pfanne. Ist das Gemüse gar, hebst Du es vom Topf direkt in die Pfanne.

Cime 5

Es soll unbedingt etwas Kochsud erhalten bleiben. Schmecke das Ganze mit Salz und frischem Pfeffer, oder auch mit etwas Peperoncino (Vorsicht!!) ab und lasse es noch ein wenig auf kleiner Flamme vor sich hin dünsten.

Cime 6

Dann: ab auf die Teller, Salsicca dazu und frischen Brot.
Einfach und lecker.

(Ich weiss, dass meine Kamera Scheisse ist...)