<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881</id><updated>2012-01-25T21:58:56.915+01:00</updated><category term='Rapa'/><category term='Brot'/><category term='Markknochen'/><category term='Piatto antico'/><category term='Heuschreckenkrebse'/><category term='Pferd'/><category term='Oliven einlegen'/><category term='Lamm'/><category term='Canocchie'/><category term='Piatto povero'/><category term='Peppinella über Peppinella'/><category term='Fische und Meeresfrüchte'/><category term='Kochfleisch'/><category term='Sugo - die Mutter aller Tomatensoßen'/><category term='hausgemachte Fenchelsalami'/><category term='Ossobuco'/><category term='fatto in casa'/><category term='Saucen und Fonds'/><category term='Artischocken'/><category term='Barba di frate'/><category term='Torrone'/><category term='Kuchen und Pies'/><category term='Suppeneinlage'/><category term='Eintopf'/><category term='Demi Glace'/><category term='Salzgebäck'/><category term='Risotto'/><category term='Polenta'/><category term='Suppen und Minestre'/><category term='hausgemachte Pasta'/><category term='Blätterteig'/><category term='Ricotta'/><category term='Likör'/><category term='Stroncatura'/><category term='Hülsenfrüchte'/><category term='Kaninchen'/><category term='Pizza'/><category term='Hackfleisch'/><category term='Kalb'/><category term='Geflügel'/><category term='Calabria'/><category term='Innereien'/><category term='Ochsenschwanz'/><category term='Pasta'/><category term='Weihnachten bei Peppinellis'/><category term='Eis'/><category term='Eier und Fritatta'/><category term='Sfogliatelle'/><category term='Gebäck'/><category term='Sardellen'/><category term='Kastanienmehl'/><category term='Endivie'/><category term='Mozzarella di Bufala'/><category term='Reis'/><category term='Gemüse'/><category term='Antipasti'/><category term='Stängelkohl'/><category term='Peppinella spricht'/><category term='Salsiccia und Bratwürste'/><category term='Garganelli'/><category term='Pilze'/><category term='Rom'/><category term='Süßes'/><category term='Rind'/><title type='text'>Peppinella kocht dir was</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>136</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-1353051568155526671</id><published>2011-12-09T19:16:00.001+01:00</published><updated>2011-12-09T19:29:41.749+01:00</updated><title type='text'>Nebensächliche Wachteln, oder: (Tisch)Gespräche mit dem kleinen Katholiken im Hause Peppinelli</title><content type='html'>&lt;p&gt;Es gab Wachteln. Ich hab da ein Rezept gefunden, dass ich schon länger mal nachkochen wollte. Oder vielleicht ein wenig abwandeln. Oder wie auch immer. Als die vier kleinen gerupften Vögelchen dann nackt vor mir liegen, verspüre ich für einen kurzen Moment Mitleid. Sagen wir, für eine Nanosekunde. &lt;strike&gt;Dann hole ich das Beil, welches viermal so groß ist wie eine Wachtel aus der Schublade und hacke sämtliche Flügel und Beine ab. Als ich bei allen einen sauberen Brustschnitt an den verbliebenen Rümpfen mache und die Eingeweide herausreiße entsteht in meinem Kopf die Schlagzeile “Doktor Peppinella Lecter: ich genoss ihre Leiber im eigenen Sud an hausgemachten Tagliolini”.&lt;/strike&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das ist keine gute Einleitung für diesen christlichen Post-Titel, oder?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Also noch mal von vorne: Gestern war Maria Verkündigung. An diesem Tag stellen wir katholischen Spießer, wie sich das traditionell gehört, die &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2010/01/after-christmas-post-die-erste-sie.html"&gt;Krippe&lt;/a&gt; auf. Am Vorabend – beim Wachtelessen – sprechen wir darüber.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Ich denke darüber nach, dass ich DAS KIND bis zum Vierundzwanzigsten verstecken muss, und dass ich mir wohl einen Zettel schreiben werde, auf dem ich notiere, wo ich es versteckt habe. Und, dass ich am Tag X sowohl das Versteck des Kindes, als auch des Zettel vergessen haben werde.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt; Als wir die Krippe aufbauen, nehme ich die Drei Könige, und postiere sie in einer anderen Ecke des Raumes, denn die haben ja noch zwanzig Tage Zeit, bis sie den hellen Stern sehen (Fröbelstern, 3. Klasse, verknittertes Pergamentpapier. Wird mit Tesafilm am Dach der Krippe befestigt werden). Der kleine Peppinello stellt Maria und Josef auf die Fensterbank. &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2010/01/after-christmas-post-die-erste-sie.html"&gt;Ohne den Eisbären&lt;/a&gt;, den sie sonst immer mitschleppen. Dann kommt er zu mir rüber und fragt: “Wo ist Jesus jetzt?” ich antworte: “Noch nicht geboren.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Und denke an den Zettel in der Küchenschublade, und Jesus im Wäscheschrank unter den Bettlaken.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Darauf sagt er: “Voll blöd, der stirbt ja sowieso!” “Wie bitte?” “Ja”, erklärt er, “das ist alles dieser &lt;em&gt;Pondses Pilates&lt;/em&gt; schuld.” &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Und ich denke, aha, der hat das erfunden. Der hat als Statthalter auch noch nebenher Volkshochschulkurse für Dehnübungen in den Wechseljahren gegeben…)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Weißt du, was die noch gemacht haben?” sagt er nun entrüstet, “die haben ihm so Nägel durch die Hände und Füße gehämmert.” Er legt demonstrativ eine Hand auf den Tisch und malträtiert sie mit der anderen Faust. “So. Außerdem haben die ihm dann noch so einen &lt;em&gt;Stacheldraht&lt;/em&gt; in den Kopf gedrückt.” Er hebt beide Arme und hämmert sich mit gespreizten Fingern mehrfach an Stirn und Schläfen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Und ich denke, Stacheldraht, ob das auch der Pilates im Jahr 33 erfunden hat?)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich will vom Thema weg. Also frage ich: “Hör’ mal, weißt du denn noch, was die Drei Könige dem Kind mitbringen?” Der kleine Peppinello überlegt kurz.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Gold,” antwortet er dann. “Und was noch?”, will ich wissen. Er überlegt etwas länger. Schließlich sagt er: “WeiNrauch.” &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und ich sage: “Weihrauch”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und er sagt: “Sag ich doch WeiNrauch.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und ich sage wieder: “Weihrauch, ohne N. Das hat mit Wein nichts zu tun”. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Daraufhin erwidert er: “Aber bei der Schulmesse wird manchen davon schlecht. Und dann müssen sie weinen.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Und ich denke, ok, WeinNrauch…eine neue synthetische Modedroge, die Weinkrämpfe hervorruft. Hat bestimmt auch der Pilates…… ach neee, die kamen ja aus dem Morgenland. Kein Wunder, dass sie Drogen im Gepäck hatten)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Na gut, jetzt haben wir zwei Sachen”, stelle ich fest, “was bringen sie denn noch mit?” Wie aus der Pistole geschossen antwortet der kleine Katholik:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Möhre!”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Und ich lache mich innerlich kaputt, und stelle mir vor, wie der Mohr im Stall zu Bethlehem ein Bund Möhren aus einer goldenen Truhe hervorzaubert. Bio-Möhren mit Grün selbstredend..)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nun schalte ich den Klugscheiß-Modus an. Ich halte einen längeren Vortrag über Myrrhe und Weihrauch (ohne N). Der kleine Peppinello verlässt das Zimmer. Na gut. Ich hör ihn in seinem Zimmer kramen. Als er wieder reinkommt versteckt er irgendwas hinter seinem Rücken. Ich achte nicht weiter drauf.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am späten Abend entdecke ich, dass Maria und Josef einen neuen Begleiter haben. Nachdem sie nun den Eisbären losgeworden sind, folgt ihnen eine kleine Lego Figur. Im schwarzen Cape mit hochgestelltem Kragen. Mit schwarzem Helm. Und Gesichtsmaske. Und einem kleinen roten Laserschwert. In der leeren Krippe liegt ein weiteres winziges Laserschwert.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Und ich weiß schon, dass Lord Vader sich in der Heiligen Nacht über DAS KIND beugen, und mit schnarrender Stimme. “Ich bin dein Vater, Jesus”, sagen wird.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Und: ich habe das Wachtelrezept nicht eingestellt. Und auch meine zerschossene Blogroll noch nicht repariert. Ich gelobe Besserung. Bei Christus.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-1353051568155526671?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/1353051568155526671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/nebensachliche-wachteln-oder.html#comment-form' title='22 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1353051568155526671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1353051568155526671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/nebensachliche-wachteln-oder.html' title='Nebensächliche Wachteln, oder: (Tisch)Gespräche mit dem kleinen Katholiken im Hause Peppinelli'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>22</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-2147263444665014133</id><published>2011-12-07T21:18:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T21:18:17.099+01:00</updated><title type='text'>Und….</title><content type='html'>&lt;p&gt;…alles nur weil ich diesen blöden Button erstellen musste.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-2147263444665014133?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/2147263444665014133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/und.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2147263444665014133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2147263444665014133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/und.html' title='Und….'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-428586647571663208</id><published>2011-12-07T21:17:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T21:17:02.280+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella über Peppinella'/><title type='text'>Der Blog-Super-Gau</title><content type='html'>&lt;p&gt;Was bin ich blöd.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Scheiß-automatischer Vorlagendesigner.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und immer mit dem Finger am Klicker.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Blogroll weg.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Menno.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und wieso kriege ich den Mist nicht ins Top-Menu?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich geb’ für heute auf.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Menno.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-428586647571663208?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/428586647571663208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/der-blog-super-gau.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/428586647571663208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/428586647571663208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/der-blog-super-gau.html' title='Der Blog-Super-Gau'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-9192718705410366683</id><published>2011-12-06T16:15:00.000+01:00</published><updated>2011-12-06T18:06:37.036+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Calabria'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fische und Meeresfrüchte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pasta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Piatto povero'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Piatto antico'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stroncatura'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sardellen'/><title type='text'>Kalabrien für Anfänger: La Stroncatura, oder: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Nudeln für Arme.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Aber zum Glück kann man sich ja belehren lassen. Ich erwähnte glaube ich schon, dass wir in diesem Jahr öfter in Kalabrien waren, oder? Im Land meines Vaters. La Patria sozusagen. Für mich aber völlig fremd (eine der nördlichsten Provinzen Afrikas – Kalafrika) Ich war als Kind dort. Als Halbwüchsige. Kenn mich also wenig bis gar nicht aus. Mein Vater lebt ganz unten, fast an der Straße von Messina. “Lo Stretto” nennen sie die Meerenge. Das Dorf liegt etwas erhöht, 400 Meter über dem Meeresspiegel, will heißen, man kann es im Sommer einigermaßen aushalten, wohingegen man unten in Strandnähe im eigenen Saft bei Temperaturen über 40 Grad schmort.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So um die 100 Einwohner hat das Dorf Melicucca, die meisten sind alt. Landflucht. Viele Häuser stehen leer und verrotten. Riesige Areale mit uralten Olivenbäumen werden nicht bestellt, weil die Besitzer im Norden, in Amerika, Australien oder sonst wo hin sind. Es gibt zwei, drei kleine Einkaufsläden, 4 Bars, einen Frisör, eine Metzgerin.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/-jtByAlI30r8/Tt5KVnt8U2I/AAAAAAAAMyw/O7Q3G7I3Fqk/s1600-h/P1100774%25255B25%25255D.jpg"&gt;&lt;img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px" title="P1100774" border="0" alt="P1100774" src="http://lh4.ggpht.com/-3MDDQokN2MY/Tt5KW0jiWII/AAAAAAAAMy4/ZH1EOQ-9Hm4/P1100774_thumb%25255B3%25255D.jpg?imgmax=800" width="404" height="537" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;An der Bottega hängt ein handbeschriebenes Pappschild im Fenster: “qui stroncatura in vendita”. Nie gehört. Kann alles sein. Fleisch, Fisch, wer weiß. Wir gehen rein. Kaufen Brot und lassen uns Capicollo schneiden, probieren Ricotta. Das geheimnisvolle “Stroncatura” finde ich weder in den Fässern mit eingesalzenem Fisch, noch bei den Schnäpsen. Dann sehe ich hinter der Ladentheke, beim Brot etwas in braunes Papier verpacktes.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/-Qyl0pRpsbS4/Tt5KYM9h35I/AAAAAAAAMzA/aDCnPW1bT54/s1600-h/P1100989%25255B10%25255D.jpg"&gt;&lt;img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px" title="P1100989" border="0" alt="P1100989" src="http://lh4.ggpht.com/-Xc14OQaH1-M/Tt5KY2PC9RI/AAAAAAAAMzI/kEMx1TvCRY0/P1100989_thumb%25255B8%25255D.jpg?imgmax=800" width="404" height="304" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das ist Stroncatura. Wird so ausgesprochen &lt;em&gt;“schronkature”,&lt;/em&gt; wobei im kalabrischen das “r” nicht gerollt, sondern in diesem Fall wie das englische “r” gesprochen wird. Stroncatura gibt es nur noch rund um Gioia Tauro. Die Nudeln sind dunkel und haben eine raue Oberfläche. Sie kochen länger als normal. das weiß ich natürlich alles nicht (und mein Vater auch nicht, dazu aber später mehr…). Die nette Besitzerin des kleinen Ladens erklärt, das diese Art Pasta früher aus den “avanzi” (den Resten) nach dem Mahlen des Hartweizens hergestellt wurde, übriggebliebenes verstreutes Mehl mit Schalen und Wasser. Billiges für die Landbevölkerung. Auch das Condimento besteht aus Zutaten, die in Kalabrien selbst die Ärmsten da hatten. “Piatto antico poverissimo”, sagt die nette Signora in der Bottega, und erklärt mir das Rezept:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zutaten für 4 Personen:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;400g Stroncatura (Bavette oder Fettuccine gehen auch, falls du nicht gerade in der Gegend von Gioia Tauro bist)&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;2 kleingehackte Knoblauchzehen&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;8 gesalzene Sardellenfilets&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;6 vollreife gewürfelte Tomaten&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;Peperoncino oder Olio santo&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;Salz und Pfeffer&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;Olivenöl&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;1 Bund glatte Petersilie&lt;/em&gt; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Trebuchet MS"&gt;&lt;em&gt;8 EL Olivenöl&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;font color="#404040" size="2"&gt;In einer hohen Pfanne brate Knoblauch und die Sardellenfilets in reichlich Olivenöl an (kleine Flamme). Die Sardellenfilets zerdrücke ich dabei. Dann gebe ich die Tomaten hinzu und lasse den Sugo ein paar Minuten bei großer Hitze einkochen. In einer zweiten Pfanne röste ich die Semmelbrösel in etwas Olivenöl goldgelb und gebe sie dann zum Sardellensugo. Ich würze mit Salz und Pfeffer. Auch die Petersilie rühre ich unter. Nun entsteht eine sämige Sauce, die ich mit Peperoncino (scharf) abschmecke. In der Zwischenzeit kocht auch schon das Nudelwasser. Ich werfe die Stroncatura rein und warte. Die Pasta kocht tatsächlich 18 Minuten. Boah.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px" title="P1110012" border="0" alt="P1110012" src="http://lh5.ggpht.com/-Anx1pi8kvcs/Tt5KZ61LVII/AAAAAAAAMzM/1NYt6fZcRA0/P1110012%25255B14%25255D.jpg?imgmax=800" width="404" height="304" /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Apropos: Mein Vater kennt das Rezept wohl nicht, was mir komisch vorkommt, denn ansonsten weiß er alles. Und mehr.&amp;#160; So schmeißt er zum Beispiel Pasta nicht in kochendes Wasser. Nein, er setzt sie kalt auf…..Als ich das sehe, schreie ich entsetzt aber: Er guckt nur verständnislos. Jemand der “richtig viel Ahnung hat”, hat ihm gesagt, dass das so geht. ich frage mich bis heute, wer so viel Ahnung hat. Keine Ahnung. Büffelmozzarella kommt eigentlich nicht aus Kampanien, denn die Büffel grasten in alter Zeit in ganz Kalabrien. Das gleiche gilt für die San Marzano-Tomaten. Vielleicht müssten die in Melicucca-Tomaten umbenannt werden. Ach ja und Wäsche, die wird wie folgt gewaschen: Alles zusammen in die Maschine. Bunt, schwarz, weiß, Wolle, Tischwäsche, Badetücher, Seidenblusen, Cordhosen. Programmschalter auf 50 Grad/Synthetik und gut. Ja. Ich habe nämlich gar keine Ahnung. Außerdem kommt überall Tomatenmark rein. Also natürlich nicht in die Waschmaschine, sondern ins Essen. In jedes Essen. Wegen der Farbgebung. Ja.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/-4Z27vIP-iw4/Tt5KbKDqOVI/AAAAAAAAMzY/NWLmsMno7_M/s1600-h/P1110028%25255B15%25255D.jpg"&gt;&lt;img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px" title="P1110028" border="0" alt="P1110028" src="http://lh6.ggpht.com/-aPBDizFg-5I/Tt5KcDzjl3I/AAAAAAAAMzg/GBMZZl8MM04/P1110028_thumb%25255B12%25255D.jpg?imgmax=800" width="404" height="304" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Nudeln haben noch Biss. Ich gieße sie ab und gebe sie dann zum Sugo in die Pfanne. Das muss noch mal kurz durchziehen. Und was soll ich dir sagen: Arme-Leute-Essen mundet ganz vorzüglich. Ich sollte ein paar Wagenladungen Stroncatura importieren. Weihnachten kommt mein Vater. der soll schon mal was mitbringen. ich weiß nämlich jetzt auch (nicht von ihm) das die Stroncatura in Kalabrien ein typisches Gericht für den 24.Dezember ist. La Vigilia di Natale. Aber nein. Beim bloßen Gedanken daran, streikt der Herr Peppinello. Am Heiligabend gibt es Pasta con le Vongole. Immer. In Kampanien….oder kommt das Gericht vielleicht doch aus, du-weißt-schon-woher????&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;P.s. Stroncatura schmeckt auch dem Fräulein Peppinella, das die Sardellen unsichtbar mit der Soße schmelzen. (was für ein blöder Satz.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So. Das war Kalafrika, eins die erste. Es kommt noch mehr.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-9192718705410366683?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/9192718705410366683/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/kalabrien-fur-anfanger-la-stroncatura.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/9192718705410366683'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/9192718705410366683'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/12/kalabrien-fur-anfanger-la-stroncatura.html' title='Kalabrien für Anfänger: La Stroncatura, oder: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Nudeln für Arme.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/-3MDDQokN2MY/Tt5KW0jiWII/AAAAAAAAMy4/ZH1EOQ-9Hm4/s72-c/P1100774_thumb%25255B3%25255D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-2948626313509733951</id><published>2011-11-28T15:03:00.002+01:00</published><updated>2011-11-28T22:42:09.640+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fische und Meeresfrüchte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Canocchie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pasta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heuschreckenkrebse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rapa'/><title type='text'>Der gemeine Heuschreckenkrebs - Spaghetti alle canocchie e pomodori, oder: Who the f*** is Peppinella?</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;Soll ich gleich mit dem Rezept anfangen, oder lieber noch eine Weile drum herum reden?&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;Gut. Ich fange mal so an: seit dem letzten Post habe ich natürlich gekocht, denn sonst wären alle Peppinellis verhungert. Im Internet war ich schon unterwegs, wenn auch nicht häufig. Mein Zeitkonto sieht momentan wieder ganz annehmbar aus, und Lust habe ich auch. Zu posten, meine ich natürlich (Jesses…). Gestern stöberte ich dann hier und da rum. Bei einem meiner Lieblingsblogger ever, hatte sich das Layout ein wenig verändert. Unter Blogroll steht da jetzt keine Liste, sondern nur &lt;/font&gt;&lt;a href="http://lamiacucina.wordpress.com/kuchenkrempel/blogroll/"&gt;&lt;font size="2" face="Trebuchet MS"&gt;“klick”.&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font size="2"&gt;&amp;#160; Klick mal, hab ich auch gemacht. Und dann kommt eine Blogroll, die soooooooooo lang ist. Er hat sich dann auch noch die Mühe gemacht, zu jedem Blog was zu schreiben, der Gute. Ich scrolle runter. P. Aha. Peppinella. Da steht dahinter: Cara Peppinella, mi senti ? hörst Du mich?&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;Ja. Ich hör dich &lt;/font&gt;&lt;a href="http://lamiacucina.wordpress.com/about/"&gt;&lt;font size="2" face="Trebuchet MS"&gt;Robert&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font size="2"&gt;. Bin hier. Schöne Grüße vom Herrn Peppinello. Er lebt noch, soll ich sagen. Und ist immer noch mit mir verheiratet. Alles gut.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;Von mir auch schöne Grüße. Er lebt noch, manchmal bin ich allerdings kurz davor ihn zu erdolchen. Und wäre dann Witwe, und nicht mehr verheiratet. Alles gut.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;Nun zum Heuschreckenkrebs.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="176" alt="176" src="http://lh4.ggpht.com/-ubHc6jk3c4g/TtO0jbi7TII/AAAAAAAAMr4/WisxWe8GpO4/176%25255B35%25255D.jpg?imgmax=800" width="525" height="480" /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;In Italien heißt der canocchia oder auch cicala, und ich habe ihn bis vor Kurzem hier in Deutschland noch nie irgendwo bekommen. Ich weiß auch jetzt schon, das die gesamte Bloggemeinde nun wieder aufseufzen wird. Jeder Foodblooger&amp;#160; kauft täglich irgendwo Heuschreckenkrebse, oder? Moment, ich guck mal nach. Google liefert mir 10 Ergebnisse, darunter &lt;a href="http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2007/08/markt-in-intra.html"&gt;Petra&lt;/a&gt; und natürlich &lt;a href="http://kochfelder.blogspot.com/2011/03/heuschreckenkrebs-und-fischspie.html"&gt;Magdi&lt;/a&gt;. Hätt’ ich mir denken können.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Ok. Los. Zutaten für 4 Personen:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;font size="2"&gt;1kg Heuschreckenkrebse (wird nach dem Säubern erheblich weniger)&lt;/font&gt;&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;font size="2"&gt;500g Kirschtomaten&lt;/font&gt;&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;font size="2"&gt;500g Spaghetti&lt;/font&gt;&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;font size="2"&gt;etwas Olivenöl und Weißwein&lt;/font&gt;&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;font size="2"&gt;Salz und Pfeffer&lt;/font&gt;&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;font size="2"&gt;gehackte Zwiebel und Knoblauch&lt;/font&gt;&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;font size="2"&gt;glatte Petersilie&lt;/font&gt;&lt;/em&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;font color="#404040" size="2" face="Verdana"&gt;Zuerst wasche ich die Canocchie kurz und gebe sie dann für eine Minute in kochendes Wasser. Sie lassen sich dann erheblich besser von ihrem Ganzkörperpanzer (nennt man das so) lösen. Wie ich das mache, erkläre ich dir hier in einem kurzen Filmchen, weil die Erklärung sonst so umständlich ist. &lt;em&gt;Wie fast alles bei mir umständlich oder unverständlich ist…&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Unter allen Umständen soll ich hier erwähnen, dass das Fräulein peppinella gefilmt hat. Also: Heuschreckenkrebs die Erste/Klappe/und Action:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; padding-left: 0px; width: 448px; padding-right: 0px; display: block; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:885cf61d-c280-41d3-9890-38b87c29760d" class="wlWriterEditableSmartContent"&gt;&lt;div id="91753582-8715-47ea-a1fe-e620b0938077" style="margin: 0px; padding: 0px; display: inline;"&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=fXvhjEjlpoI&amp;amp;feature=youtube_gdata_player" target="_new"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/-ZnWGCO-IKjo/TtO0kLq0ZNI/AAAAAAAAMr8/KRj_Sh07IyU/videob0b5b0aed122%25255B71%25255D.jpg?imgmax=800" style="border-style: none" galleryimg="no" onload="var downlevelDiv = document.getElementById('91753582-8715-47ea-a1fe-e620b0938077'); downlevelDiv.innerHTML = &amp;quot;&amp;lt;div&amp;gt;&amp;lt;object width=\&amp;quot;448\&amp;quot; height=\&amp;quot;252\&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;param name=\&amp;quot;movie\&amp;quot; value=\&amp;quot;http://www.youtube.com/v/fXvhjEjlpoI?hl=en&amp;amp;hd=1\&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;\/param&amp;gt;&amp;lt;embed src=\&amp;quot;http://www.youtube.com/v/fXvhjEjlpoI?hl=en&amp;amp;hd=1\&amp;quot; type=\&amp;quot;application/x-shockwave-flash\&amp;quot; width=\&amp;quot;448\&amp;quot; height=\&amp;quot;252\&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;\/embed&amp;gt;&amp;lt;\/object&amp;gt;&amp;lt;\/div&amp;gt;&amp;quot;;" alt=""&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="width:448px;clear:both;font-size:.8em"&gt;Executive Producer: Fräulein Peppinella–all rights reserved….&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;Gesehen? Der Rest ist recht simpel. Aus den restlichen Zutaten koche ich einen Sugo mit frischen Tomaten, und setze schon mal das Nudelwasser auf. Kurz vor Ender der Kochzeit gebe ich die Krebse in die Tomatensauce und lasse sie ein wenig ziehen. zum Schluss noch die glatte Petersilie drauf und fertig.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/-MvjP6pwGlKU/TtO0lFnL80I/AAAAAAAAMsI/RdowZt5XATo/s1600-h/208%25255B15%25255D.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto" title="208" alt="208" src="http://lh3.ggpht.com/-weebc2LqrUM/TtO0mMDDKmI/AAAAAAAAMsQ/WtnZcl1rf0E/208_thumb%25255B12%25255D.jpg?imgmax=800" width="500" height="368" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ganz, ganz einfach und ganz ganz köstlich. Schmeckt ein wenig wie Hummer, ist aber etwas für den hohlen Zahn. der Großhandel (METRO, Standort etlicher Querelen und Zankereien, sowie fast immer wöchentlicher Scheidungsgrund der Eheleute Peppinelli) bestellt dir übrigens jederzeit Canocchie ab einem Kilo Abnahmemenge, weiß ich jetzt. Danke, Herr Daniel R. aus der Fischabteilung, du bekommst nochmal einen Ritterorden verliehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Und nun zu “who the f*** is peppinella”…….Mittlerweile gibt es so viel neue und auch tolle Blogs…da frag# ich mich echt, was ich hier eigentlich will. Was du willst, das denke ich mir. Rezepte? Neeeee. Weiß ich. Du willst wissen, was hier so los ist/war, oder? Soviel sei schon mal verraten: Pepppinellis waren in diesem Jahr schon zwei mal in Kalabrien. Bei meinem Vater. Den hab ich dir glaube ich &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2009/03/grunkohl-von-sizilien-uber-ny-nach.html"&gt;hier&lt;/a&gt; einmal kurz vorgestellt. Ich werde dir davon erzählen. Demnächst. Kleine Vorschau: Er hält Silvio “bunga-bunga” Berlusconi für den besten italienischen Staatsmann nach Garibaldi. Er ist 77 Jahre alt und fährt mit seiner schrottreifen Karre im vierten Gang und Achtzig Sachen bei stockfinsterer Nacht die Serpentinen hoch. Er hat mir erklärt, dass Nudeln im kalten Wasser aufgesetzt werden. Er liest das hier hoffentlich nicht…..&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So&lt;em&gt;.&lt;/em&gt; Schön, mal wieder hier im Blog zu sein. Ciao&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-2948626313509733951?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/2948626313509733951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/11/der-gemeine-heuschreckenkrebs-spaghetti.html#comment-form' title='29 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2948626313509733951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2948626313509733951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/11/der-gemeine-heuschreckenkrebs-spaghetti.html' title='Der gemeine Heuschreckenkrebs - Spaghetti alle canocchie e pomodori, oder: Who the f*** is Peppinella?'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/-ubHc6jk3c4g/TtO0jbi7TII/AAAAAAAAMr4/WisxWe8GpO4/s72-c/176%25255B35%25255D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>29</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-9048594474451382508</id><published>2011-03-15T09:28:00.001+01:00</published><updated>2011-03-15T09:28:53.865+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Ohne Worte</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TX8jQWlCGmI/AAAAAAAAMq4/PFrCOu2G6ro/s1600-h/Atomkraft_Nein_Danke_svg_%5B5%5D.png"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Atomkraft_Nein_Danke_svg_" border="0" alt="Atomkraft_Nein_Danke_svg_" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TX8jRMLdiDI/AAAAAAAAMq8/6hE0ppTxCss/Atomkraft_Nein_Danke_svg__thumb%5B3%5D.png?imgmax=800" width="480" height="480" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-9048594474451382508?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/9048594474451382508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/ohne-worte.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/9048594474451382508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/9048594474451382508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/ohne-worte.html' title='Ohne Worte'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TX8jRMLdiDI/AAAAAAAAMq8/6hE0ppTxCss/s72-c/Atomkraft_Nein_Danke_svg__thumb%5B3%5D.png?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-8666193679984532221</id><published>2011-03-12T17:06:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T22:42:30.443+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stängelkohl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemüse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brot'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rapa'/><title type='text'>Fastenzeit: Minestra di rape e patate con pane fritto – Stängelkohl-Kartoffelsuppe mit gebratenem Brot oder: Wie eine hochgestellte Person römisch-katholischen Glaubens mir in den Rücken fällt.</title><content type='html'>Ich finde das Wort “Stängelkohl” ja immer noch ziemlich bekloppt.&amp;nbsp; Hier erst mal ein Foto davon. meine Bilder werden übrigens besser, weil ich zur Zeit in Herrn Peppinello’s Küche koche. Auf Gas wird alles besser. Das hat aber nichts mit den Fotos zu tun. Hiermit meine ich eher das Licht. In der Küche im Lädchen hat es wenig Tageslicht und viele Strahler an der Decke. Das stresst mich weniger beim Fotografieren.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXuaBOKIbUI/AAAAAAAAMqk/ZQ4134dqq70/s1600-h/FastenzeitRapeepatate02316.jpg"&gt;&lt;img alt="Fastenzeit Rape e patate 023" border="0" height="300" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXuaCBM3QMI/AAAAAAAAMqo/O25uAZoe26o/FastenzeitRapeepatate023_thumb12.jpg?imgmax=800" style="border-width: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Fastenzeit Rape e patate 023" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;Geht doch, oder? Es hatte hier schon Schlimmere….&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;em&gt;Zutaten für 4 Peppinellis:&lt;/em&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;1 kg Cime di rapa (Stängelkohl)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;12 Kartoffeln in große Würfel geschnitten&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;1 gewürfelte Zwiebel&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;2 Knoblauchzehen&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Olivenöl&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Salz, Pfeffer, Peperoncino&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;u&gt;&lt;em&gt;und&lt;/em&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;12 kleine Scheibe altbackenes Brot (am besten knochentrocken)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;200ml Milch&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Ei&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Pecorino oder Parmesan&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Salz und Pfeffer&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Die Zubereitung ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Die Rapa wird verlesen, gewaschen und kleingeschnitten. Die Kartoffeln geschält und gewürfelt. Nachdem Du in einer Kasserolle die Zwiebeln und den Knoblauch in reichlich Olivenöl angedünstet hast, gibst Du den Kohl und die Kartoffeln dazu und gießt etwas Wasser und Brühe (bei uns von der Rindfleischsuppe übrig) an. &lt;br /&gt;&lt;div class="wlWriterEditableSmartContent" id="scid:66721397-FF69-4ca6-AEC4-17E6B3208830:d591c22c-e557-4360-a15a-4d62949b9f4b" style="display: block; float: none; margin: 0px auto; padding: 0px; width: 400px;"&gt;&lt;a href="https://cid-361f55c48481a449.skydrive.live.com/redir.aspx?page=browse&amp;amp;resid=361F55C48481A449!230&amp;amp;type=5&amp;amp;authkey=tI1C1Vv5qTs%24" style="border: 0px currentColor;"&gt;&lt;img alt="Rape e pane anzeigen" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXuaCrMJs7I/AAAAAAAAMqs/qYmnIBV4muc/InlineRepresentation3ddce8b4c6ae4b7f.jpg?imgmax=800" style="border: 0px currentColor;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right; width: 400px;"&gt;&lt;a href="https://cid-361f55c48481a449.skydrive.live.com/redir.aspx?page=browse&amp;amp;resid=361F55C48481A449!230&amp;amp;type=5&amp;amp;authkey=tI1C1Vv5qTs%24"&gt;Vollständiges Album anzeigen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Während die Minestra vor sich hin köchelt, reibe ich schon mal den Käse. &lt;em&gt;Auftritt Herr Peppinello “&lt;/em&gt;Schrägstrich” - &lt;em&gt;1.Akt. Rapa findet er grundsätzlich lecker. Mit &lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2010/02/die-eheleute-p-aus-n-am-fleischwolf.html"&gt;Salsiccia&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;. &lt;/em&gt;Oder wenigstens mit Speck. Sagt er. Und ich sage, ich weiß, kommt aber gar nicht in die Tüte. Wir sind katholisch und ziehen das jetzt durch.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle die Flamme unter der Minestra auf klein und den Deckel schräg. Dann verquirle ich das Ei mit dem Parmesan und weiche die Brotscheiben in Milch ein. Wichtig: Das Brot muss älter als alt sein. es saugt sich sonst beim Braten zu sehr voll. dann erhitze ich Olivenöl in einer Pfanne und wälze die Brotscheiben in der Ei-Käse-Masse.&lt;br /&gt;“Außerdem esse ich am Sonntag soooo ein Rumpsteak”, sagt der Herr Peppinello. Dabei zeigt er zwischen Daumen und Zeigefinger ungefähr 5 Zentimeter an, “sonntags ist nämlich Fastenbrechen. Ich weiß das von höchster Stelle. Ich will wissen, ob er am Mittwoch eine Audienz bei Benedikt dem Sechzehnten hatte.&lt;br /&gt;“Nein”, antwortet er lapidar, “bei meiner Mutter.”&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXuaDckONBI/AAAAAAAAMqw/-5qr0bc2uew/s1600-h/Fastenzeit%20Rape%20e%20patate%20013%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img alt="Fastenzeit Rape e patate 013" border="0" height="300" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXuaEcPrpOI/AAAAAAAAMq0/uq4QzTDMBb0/Fastenzeit%20Rape%20e%20patate%20013_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" style="border: 0px currentColor; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Fastenzeit Rape e patate 013" width="400" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Natürlich hat sie Recht und ich hasse sie dafür. Ich gebe die Brotscheiben in die Pfanne und brate sie von beiden Seiten goldbraun. Der kleine Peppinello kommt in die Küche, zieht die Brauen hoch und fragt: “Schnitzel?”&lt;br /&gt;“Am Sonntag”, antwortet sein Vater.&lt;br /&gt;Also, mahl ehrlich. Ich kann eh schon nichts Spektakuläres. Und ohne Fleisch, wird das Ganze hier bis Ostern noch banaler. Aber:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Es gibt spektakuläre Neuigkeiten von Olli und Svenja. Sie sind “gedätet” Heute Abend. Svenja rasiert sich gerade die Beine (man weiß ja nie, was passiert), und überlegt, ob sie sich die Haare mit dem Lockenstab ein wenig verrucht stylen soll. Gerade hat Oli sie angerufen. Er guckt gerade noch Fußball mit “seinen Jungs”, und freut sich schon auf später. (Anm. der Bloggerin: Er guckt natürlich allein. Er hat keine Jungs, die mit ihm Fußball, oder sonst was gucken wollen.)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Frauke und Bernhard beschließen zur gleichen Zeit, dass sie ein weiteres Kind bekommen wollen. (Weil das mehrere Blogger-Kollegen einer ihnen völlig unbekannten Irren so möchten). Frauke und Bernhard bitten Gaya,&amp;nbsp; die Große Mutter Erde und einige weitere verquaste, esoterische Instanzen um deren Segen und besiegeln das Ganze mit einigen tiefen Tönen aus der Klangschale.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Hier entstehen nun weitere Fragen: Wird Oli Svenja heute noch flachlegen?&amp;nbsp; Was trägt Svenja drunter?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und: Wird Frauke daheim im Kreise ihrer Lieben entbinden, mit Hilfe einer befreundeten Hebamme, welche in ihrer Freizeit Runen wirft und Mandalas kreiert?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wir werden es erfahren.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-8666193679984532221?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/8666193679984532221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/fastenzeit-minestra-di-rape-e-patate.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/8666193679984532221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/8666193679984532221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/fastenzeit-minestra-di-rape-e-patate.html' title='Fastenzeit: Minestra di rape e patate con pane fritto – Stängelkohl-Kartoffelsuppe mit gebratenem Brot oder: Wie eine hochgestellte Person römisch-katholischen Glaubens mir in den Rücken fällt.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXuaCBM3QMI/AAAAAAAAMqo/O25uAZoe26o/s72-c/FastenzeitRapeepatate023_thumb12.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-6855844396564764461</id><published>2011-03-09T17:55:00.001+01:00</published><updated>2011-03-09T17:55:32.886+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Barba di frate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pasta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hausgemachte Pasta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemüse'/><title type='text'>Tagliolini con barba di frate – Tagliolini mit Mönchsbart, oder: Beginn der Fastenzeit</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Gestern.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und dieses Mal mache ich ernst. Es gibt hier bis Ostern kein Fleisch mehr. Das Fräulein Peppinella nimmt meine Ankündigung gelassen hin, will heißen, sie ignoriert meine Ansage schlichtweg. Dem kleinen Peppinello kommt das gelegen. Er mag am liebsten Obst, Gemüse, Salat, Brot. (Ich lüge nicht. Es gibt Kinder, die sich freiwillig so ernähren, auch wenn sie nicht &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2011/03/chiacchiere-di-carnevale.html"&gt;Nils und Nele&lt;/a&gt; sind).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Für den Herrn Peppinello ist das Auslegungssache, mit der Fastenzeit. Rindssuppen, Tafelspitz und Beinscheiben zählen für ihn nicht zur Kategorie Fleisch. Scharfe Salami und Schinken oder Speck auch nicht. Worauf hin ich korrigiere.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Gar kein Fleisch. Fisch schon, oder mal eine kleine Wachtel, aber sonst: niente, caro!”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Er sagt: “Spinnst Du?” “Nö.” Es entbrennt ein längerer Disput über die Vor- und Nachteile des Fastens. Aus religiösen Gründen. Aus gesundheitlichen. Einfach mal so. Das Gespräch endet mit einem ätzenden: “Hör’ mal lieber auf zu qualmen.” (an mich gerichtet).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich schnappe meine Einkaufstasche und keife beim Verlassen des Hauses etwas Fieses (Berlichingen). Weil ich ja nun nicht zum Metzger muss, fange ich beim Türken an, wo ich Rapa (Stängelkohl) kaufe und Quitten. Und Auberginen. Ich habe nämlich für die nächsten Tage schon so eine Art Essensplan ausgearbeitet. Im Planen bin ich immer groß. In der Umsetzung meist nicht so. Danach fahre ich zu meinem Lieblings-Gemüsehändler. Da steht dann neben horrend teuren Artischocken der Mönchsbart.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXew99bCwGI/AAAAAAAAMqQ/PSk5JjTgJXQ/s1600-h/Barba%20di%20frate%20025%5B12%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Barba di frate 025" border="0" alt="Barba di frate 025" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXew-96FjBI/AAAAAAAAMqU/wS29gF4Do1s/Barba%20di%20frate%20025_thumb%5B10%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="299" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mein herz schlägt Purzelbäume. Barba di frate (oder auch Agretto) habe ich hier noch nie, nie, nie gesehen. Kenn ich nur aus Italien. Frische Tagliolini mit Speck und Tomaten dazu. Großartig. Hundert Gramm kosten zwei Euro. Naja. Ich nehme ein Bündelchen zu 300 Gramm.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten für vier Peppinellis: &lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;300g Mönchsbart&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;2 Tomaten&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Knoblauchzehe&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Zwiebel&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;etwas gewürfelter Speck (gestern war noch keine Fastenzeit)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Olivenöl&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Salz und Pfeffer&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Pecorino toscano zum Reiben&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;480g von Herrn Peppinellos Tagliolini freschi&lt;/em&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Zurück zu Hause, wedele ich stolz mit dem Kraut vor Herrn Peppinellos Nase rum. Er steht an seiner Nudelmaschine (kommt mir gelegen). Hat aber jetzt richtig schlechte Laune. Er isst den Scheiß nicht, sagt er, ohne hin zu schauen. Und ignoriert mich. Ich sage: “Um so besser!” Dann hole ich die Kamera, fotografiere seine Nudelproduktion. Er sieht so aus, als würde er mir gleich an die Gurgel gehen. das wiederum ignoriere ich. So arbeiten wir wortlos nebeneinander.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; padding-left: 0px; width: 396px; padding-right: 0px; display: block; float: none; padding-top: 0px" id="scid:66721397-FF69-4ca6-AEC4-17E6B3208830:27060c46-0734-41b8-8bf9-b0eb37c668ca" class="wlWriterEditableSmartContent"&gt;&lt;a style="border:0px" href="https://cid-361f55c48481a449.skydrive.live.com/redir.aspx?page=browse&amp;amp;resid=361F55C48481A449!225&amp;amp;type=5&amp;amp;authkey=e4EWfqEm8iE%24"&gt;&lt;img style="border:0px" alt="Test anzeigen" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXew_RfIqkI/AAAAAAAAMqY/hPHDrUAUxn4/InlineRepresentation75e7770a-9759-4f73-b79a-d6af53d812d8%5B8%5D.jpg?imgmax=800" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="width:396px;text-align:right;" &gt;&lt;a href="https://cid-361f55c48481a449.skydrive.live.com/redir.aspx?page=browse&amp;amp;resid=361F55C48481A449!225&amp;amp;type=5&amp;amp;authkey=e4EWfqEm8iE%24"&gt;Vollst&amp;auml;ndiges Album anzeigen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p&gt;Der Mönchsbart hat an den unten kleine holzige Enden mit sandigem Wurzelwerk, und muss also gründlich gewaschen werden. Danach blanchiere ich ihn so ungefähr für 10 Minuten in leicht gesalzenem Wasser. Das Kochwasser bewahre ich für die Nudelsoße auf. In einer Kasserolle dünste ich die Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl und gebe die gewürfelten Tomaten, sowie den Speck hinzu. Außerdem setze ich schon mal das Nudelwasser auf. Der Herr Peppinello beobachtet alles aus dem Augenwinkel. Schließ grabscht er in das Sieb, indem das Gemüse abtropft. Und probiert. Seine Augen weiten sich.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Sag’ mal, das ist doch…? Wo hast Du das denn her?” ich grinse selbstzufrieden. “Ob das hier überhaupt jemand kennt?”, sinnt er nach. Ich habe natürlich schon gegoogelt, und verweise auf &lt;a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2008/02/18/insalata-tiepido-di-barba-di-frate/"&gt;Robert&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.dielorbeerkrone.com/2010/03/agretti-italienisches-salzkraut-auf.html"&gt;Jutta Lorbeerkrone&lt;/a&gt;. Der Herr Peppinello bloggt zwar nicht. Robert ist ihm jedoch geläufig. (“Einer der beiden Schweizer. Der Ältere, nicht der Italiener”. So merkt er sich das.) Friede kehrt ein. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als das Nudelwasser kocht, gibt er die Tagliolini hinein. Ich gebe die Barba die frate zu den anderen Zutaten in die Pfanne und gieße etwas von der Kochbrühe an. Wir können es kaum erwarten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXexAbHPZnI/AAAAAAAAMqc/s6vaJBVEz2w/s1600-h/Barba%20di%20frate%20048%5B11%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Barba di frate 048" border="0" alt="Barba di frate 048" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXexA9m78YI/AAAAAAAAMqg/hKCWSTw7Hfw/Barba%20di%20frate%20048_thumb%5B9%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Jetzt schnell die Pasta abseihen und kurz in der Pfanne mit schwenken. Finito&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Weil alles so&amp;#160; schön ist, greif ich das Fasten-Thema für die nächste Stunde nicht mehr auf.&amp;#160; Beim Essen versuchen wir zu beschreiben, wonach Mönchsbart schmeckt. das Fräulein Peppinella mein schließlich, dass es eine Ähnlichkeit hat, mit den Blättern und Blüten von Zucchini. Der kleine Peppinello tippt auf den iberischen Meeresspargel, mit dem wir unsere Doraden füllen.Und das stimmt beides, oder auch nicht. Finden wir.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Jetzt halt mal die Augen auf, und guck, ob es bei die auch Mönchsbart gibt. Oder vielleicht “Cuccuziedde” e “tenerumi”. davon träume ich immer. Wenn ich mal welche finde, siehste was es ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;den&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-6855844396564764461?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/6855844396564764461/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/tagliolini-con-barba-di-frate.html#comment-form' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6855844396564764461'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6855844396564764461'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/tagliolini-con-barba-di-frate.html' title='Tagliolini con barba di frate – Tagliolini mit Mönchsbart, oder: Beginn der Fastenzeit'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXew-96FjBI/AAAAAAAAMqU/wS29gF4Do1s/s72-c/Barba%20di%20frate%20025_thumb%5B10%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-950077923184549776</id><published>2011-03-06T18:48:00.001+01:00</published><updated>2011-03-06T18:51:41.820+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebäck'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen und Pies'/><title type='text'>Chiacchiere di Carnevale – Karnevalsgebäck oder: Der lila Latzhosenmann bekommt ernstzunehmende Konkurrenz.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Hierzulande (also im Rheinland) gibt es zu Karneval Muzenmandeln, oder auch, vielleicht etwas weniger bekannt, Muzenblätter. &lt;em&gt;Was für ein langer Satz, mit vielen Kommas. Ich werde das Bloggen schon noch verlernen. &lt;/em&gt;Italien ist jetzt nicht unbedingt Düsseldorf, Köln oder Rio de Janeiro. Trotzdem wird in Italien zu Karneval gebacken. Chiacchiere, auch Cenci oder Sfinci genannt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXPI82BAi1I/AAAAAAAAMng/47eaIVI3mQM/s1600-h/140%5B16%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="140" border="0" alt="140" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXPI9iv8_YI/AAAAAAAAMnk/WvX5RcF39Jo/140_thumb%5B14%5D.jpg?imgmax=800" width="504" height="340" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Chiacchiere” bedeutet übersetzt Geschwätz, Gerede, Plauderei. Gefällt mir natürlich ausnehmend gut, die Bezeichnung. Trifft sie doch hier wieder mal zu,. Im weiteren Verlauf des Posts werde ich mich wohl erneut in Nichtigkeiten und Gelaber ergehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Besser erst mal die Zutaten:&lt;/u&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;strong&gt;400g Weizenmehl        &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;30g Zucker &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;40g Butter &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;3 Eier &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Schale von einer Zitrone (abgeschabt) &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;2 kleine Gläser Grappa &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;1 Prise Salz &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Puderzucker zum Bestäuben &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Öl zum Frittieren &lt;/strong&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Die Chiacchiere werden in Fett frittiert. Und mit einem fetten Hals. Den kriege ich nämlich dabei, weil der Herr Peppinello währenddessen permanent im Hintergrund rummöppert. “Das stinkt wie die Pest nach Frittenbude hier.” und: “Wer soll den ganzen Mist überhaupt essen?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Sind wir Komplementär-Menschen? Ich weiß, dass es diesen Ausdruck eigentlich gar nicht gibt. Ich hab den einfach erfunden. So wie Komplementärfarben. Ist mir in Verbindung mit dem &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2010/11/nachgemacht-castagnaccio-von-alexund.html"&gt;Elternzeit-Müslimann&lt;/a&gt;, falls du dich an den erinnerst, eingefallen. Der spukt mir nämlich immer noch im Kopf herum. Nein. Ich bin nicht in Liebe zu ihm entbrannt und werde auch nicht seine Schamanen-Gefährtin. Ich habe ihm und seiner erfundenen Frau aber zwischenzeitlich Namen gegeben. Ich denke an Holger oder Bernhard und Frauke oder Ulrike. Keine Ahnung warum. Die Kinder könnten Nils und Nele heißen. Jason-Justin und Shania-Samira finde ich unpassend. Nils geht in den Waldkindergarten, wo er sich im Matsch wälzt und Eicheln isst. Nele besucht die Waldorfschule, wo sie mit gesichtslosen Puppen spielt und ihren Namen tanzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aus den angegebenen Zutaten (außer Puderzucker und Öl) knete ich einen Teig, den ich für ungefähr zwei Stunden im ruhen lasse. Danach teile ich ihn in drei Teile und walze ihn bis auf die dünnste Stufe durch meine heißgeliebte Atlas Marcato. Ich bestäube die Platten mit ein wenig Mehl und schneide sie mit einem Teigrädchen in Streifen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dabei überlege ich, dass ich mich später bei allen Menschen namens Oliver, Svenja, Frauke, Holger und Bernhard nebst Sprösslingen entschuldigen sollte. (Ich sehe die Fragezeichen in deinem Hirn: Ist die jetzt bekloppt, oder ich???…..)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich weiß, dass ich merkwürdig bin.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Etliche Stunden verbringe ich damit, die kleine Öko-Familie in den Urlaub zu schicken. Sie fahren mit ihrem klapprigen VW-Bus in die Alpen, und helfen dort einem Bergbauern. Das gibt ihnen nämlich viel. Sie schätzen es, im völligen Einklang mit der Natur zu leben, und das ihren Kindern zu vermitteln. Wertschätzung, nennt Frauke das. Bernhard nickt dazu selbstgefällig.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Kurzurlaube an den Wochenenden nennen sie Auszeiten. Sie fahren dann in so eine Art mittelalterliches Lager, wo Bernhard sich verkleidet wie Till Eulenspiegel. Frauke geht als weise Frau, Typ Morgan La Fay. Nils und Nele kloppen sich vor dem Lager mit dem Nachwuchs von irgendwelchen Hobby-Bogenschützen und Heilerinnen. Das ist ihr persönliches Shangrila.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ständig fallen mir neue verschrobene Sachen ein. Bis ich Oliver und Svenja entdecke. Komplementär zur Müsli-Familie. Also Komplementär-Menschen. Ich entdecke die beiden bei einem In-Italiener in Düsseldorf. Natürlich heißen sie wahrscheinlich anders. Ich bin so frei, und gebe ihnen passende Namen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXPI-S1qwoI/AAAAAAAAMno/UhHPkZqNTf0/s1600-h/132%5B9%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="132" border="0" alt="132" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXPI_O1Lg1I/AAAAAAAAMns/V8HoOqHd0Qk/132_thumb%5B7%5D.jpg?imgmax=800" width="504" height="340" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hier die Teigstreifen. So ungefähr zwei cm breit.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich kann nicht gegen derartige Auswüchse meine Fantasie an. Das macht mein Hirn, ohne dass ich es will. Wie eine Endlos-Spirale&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zuerst fallen die beiden mir gar nicht auf. Sie sind nämlich nicht so bunt wie Bernhard, mit der lila Hose, oder Frauke mit den hennaroten Haaren. Ich bin allein auf Shopping-Tour. Es ist Mittag. Die beiden setzen sich an den Nebentisch. Er trägt Anzug und Krawatte. Sie ein graues Kostüm, Bluse mit hochgestelltem Kragen. Und ein Tuch um den Hals geknotet. Und Perlenohrringe. Ich hätte halt einen Knopf mehr von der Bluse offengelassen. Aber wie gesagt: Sie haben wohl gerade Pause. Bank oder Versicherung oder sowas. Da gehört sich ein Riesenausschnitt nicht. Oder?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Chiacchiere werden in einer tiefen Pfanne in viel Öl frittiert. Das geht fix. Im heißen Fett blähen sich die Teil ruck zuck auf. Vorsicht, ab und zu spritzt es. Ich verbrenne mir die Pfoten. Die Frittiergänge nehmen allerdings kein Ende. Es sind wirklich sehr viele. Die Ganze Küche stinkt. Und ich verbrauche gefühlte acht Rollen Küchenpapier zum abtropfen lassen. Im Hintergrund mault der Herr Peppinello ob der Riesenmenge Gebäck. Wer soll das alles essen. (Anm. der Bloggerin: Er. Später.)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zurück zu unseren zwei Turteltäubchen in Mittagspause: Okay, alles ganz normal. Jetzt geben sie ihre Bestellung auf. Rate was sie nimmt? Einen entkoffeinierten Latte macchiato mit Süßstoff. Er nimmt eine große Apfelschorle, bitte mehr Wasser und wenig Apfelsaft. Ein Traum. Ich bemühe mich, nicht hin zu glotzen, blättere in meiner Zeitung. Wippe mit den Füßen. Da glotzt er rüber. Ich spüre das. Es sind meine Schuhe. Stiefeletten mit sehr hohen Absätzen, die nach längerer Zeit sehr, sehr weh tun. Was neben Hunger und Durst der eigentliche Grund für meinen Zwischenstopp hier in diesem Laden ist. Oliver glotzt wie gesagt auf die Schuhe. Ich denke darüber nach, ihn zu fragen, ob er die mal geliehen haben will und gucke zurück. Natürlich schaut er sofort hektisch weg. Sie merkt das. Die Getränke kommen. “Grazie”, sagt er jovial zu dem jungen pomadisiertem Kellner. Der ist gar kein Italiener, sondern Slowene, aber das weiß Oliver wohl nicht. Sie ruft, gerade als der Kellner wieder weg ist. “Hallo…hallo”, und hebt die Hand. “Könnte ich bitte noch einen Tee haben. Roibusch oder Grünen, wenn Sie haben.” Wie gesagt, ein Traum.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Die beiden unterhalten sich über ihre Jobs. Sie sind wohl kein Paar. Kollegen in einer Bank, die ein Paar werden könnten. Oder vielleicht wollen. Wenn sie nicht so verklemmt wären. Ihre Abteilung befindet sich in einem anderen Gebäude. “Outsourct” nennt sie das. Mein Essen kommt. Er schlägt vor, das “man” ja auch eine Kleinigkeit zu sich nehmen könnte. Wieso “man”?&amp;#160; denke ich. Sie stimmt zu. Als der Kellner sich gerade wieder von meinem Tisch, der ja genau neben ihrem steht entfernt ruft sie wieder “Hallo…hallo”. Erneutes Handheben. Kleine weiße Hand mit silbrigem Nagellack und dezentem Ring mit Perle am Finger.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXPI_266MNI/AAAAAAAAMnw/VNWFIV9ttz0/s1600-h/143%5B10%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="143" border="0" alt="143" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXPJAVjfuwI/AAAAAAAAMn0/OfSvsszLEMw/143_thumb%5B8%5D.jpg?imgmax=800" width="504" height="340" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wir bestäuben die Chiacchiere mit Puderzucker. Ich möchte dir nicht vorenthalten, dass sie in Neapel in eine Schokoladensoße mit Namen &lt;a href="http://www.portanapoli.com/Neapel/Rezepte/Rez_Dolci/rez_dol05.html"&gt;“Sanguinaccio”&lt;/a&gt; getunkt werden. Heutzutage wird die mit geschmolzener Schokolade gemacht. Meine Schwiegermutter stellt ab und an die Hardcore-Originalversion her. Da kommt Schweineblut rein. Was man im ersten Moment gar nicht schmeckt. Der Abgang ist allerdings dann recht widerlich.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zurück zum Mittagssnack. Ich liebe Menschen, die das Service-Personal zig Mal hin und her scheuchen. Der Slowene kommt mit geschmeidigem Hüftschwung zurück zum Tisch und sagt strahlend lächelnd: “Prego Signorina?” “Können wir was essen?”, fragt Oliver. Ich schlage hektisch die Hand vor den Mund um nicht laut zu lachen. Soll der Slowene jetzt entscheiden, ob “man” was essen darf, möchte ich am liebsten fragen. Der Kellner bringt daraufhin die Karte mit den Tagesgerichten und mir eine Weinschorle, die ich bestelle habe, bevor er noch mal laufen muss. Oliver öffnet erst sein Jackett und dann die Speisekarte.Er knackt mit den Fingern. Hat ja einen ganz schönen Bauch der Olli, dafür dass seine Arme so dünn sind. Untrainiert. Beide lesen. Er rückt seine Brille zurecht. Sie spitzt die Lippen. Ich versuche, ihre Gedanken zu lesen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Rezept ist jetzt zu Ende. Ich bin aber noch nicht fertig.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Er denkt: Ich könnte Fleisch essen, oder Fisch. Aber die Preise hier, mein lieber Scholli. Da muss ich dann den Rest der Woche Butterbrote mitnehmen, dabei ist erst Montag. Andererseits schlägt sie ja vielleicht vor, das “man” getrennt bezahlt, dann wäre ich aus dem Schneider. Ich will ja nicht, dass sie sich zu irgendwas verpflichtet fühlt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Sie denkt: Meine Güte, habe ich Hunger, dabei bin ich doch auf Diät. Meine Strumpfhose hat eine Laufmasche; hoffentlich sieht man das nicht. Ob er mich wohl einlädt?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum bin ich eigentlich so gehässig? Das sind wildfremde Menschen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Schließlich bestellen sie. Er entscheidet sich für Tagliatelle alla puttanesca. Ich grinse. Er weiß bestimmt nicht, was puttanesca übersetzt heißt. Und noch eine kleine Apfelschorle. Diesmal vergisst er aber, das Mischungsverhältnis anzusagen. Sie möchte bitte nur einen Salat. Essig/Öl. Ohne Gurke, ohne Paprika und ohne Zwiebeln. Vielleicht auch ganz ohne Salat, denke ich. Der Slowene schreibt alles auf und geht. Und? Klar. Sie ruft. “Hallo…hallo…”. Wieder mit geschmeidigem Hüftschwung, diesmal aber nicht mehr ganz so strahlendem Lächeln kommt er zurück.”Prego Signorina?” Sie trinkt noch was, sagt sie. Ich weiß auch schon was. Wetten? “Ein stilles Wasser. Nicht aus dem Kühlschrank.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Strike! D&lt;em&gt;arauf hätte ich ein Vermögen gesetzt, liebe Svenja.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Während des Essens unterhalten sie sich über so hocherotische Dinge wie Bausparverträge, Renditen, festverzinsliche Wertpapiere. Er spickt jeden Satz mit Anglizismen. Ättätschment. Gebrieft. Taff. Wiwin. Sträääht. Außerdem macht er ständig diese lächerliche Gänsefüßchen-Geste: Ellbogen angewinkelt. Unterarm und Hände nach oben. Zeigefinger und Mittelfinger hoch und runter. Andere Satzzeichen spricht er aus. Er sagt irgendwas mit “Familie Schrägstrich Freunde”, wenn er auf “Freizeit-Modus” (O-Ton!) schaltet. Ich liebe solche Typen. Sie zieht beim Sprechen ein Schnütchen und sagt immer wieder: “Eks-ackt”. Ab und an treffen sich beider Hände am Brotkorb. Dabei schaut er ihr jedes mal schelmisch durch die Brillengläser in die Augen woraufhin sie die Beine übereinander schlägt. Svenja, denke ich. Du hast ne Laufmasche.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Dann schaut Oliver auf die Uhr. Schade. Die Pause ist vorbei. Aber: “Man” könnte sich ja mal privat sehen. Zur After-Hour. Oder so. Gute Idee, findet sie, worauf er beschließt die Rechnung für beide zu begleichen. “Einunddreißig Neunzig”, sagt der Slowene. Und Oliver meint darauf großzügig: “Machen sie bitte Zweiunddreißig.” “Grazie mille”, sagt der Slowene süffisant. Er schaut in meine Richtung und zwinkert grinsend. Ich sage: “Bring mir 'nen doppelten Espresso. Und einen Grappa. Einen Großen.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Oliver hilft Svenja in den Blazer. Er glotzt wieder auf meine Schuhe. Ich simuliere einen großen Augenaufschlag. Oliver rückt seine Krawatte zurecht.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ja. Vielleicht werdet ihr heiraten. Ein Reihenhaus kaufen. Mit Velux-Fenstern. Und Fußbodenheizung. Ihr werdet einen Sohn bekommen. Ein Weichei wie Olli. Svenja wird zwanzig Pfund zunehmen und Oliver wird heimlich Beate-Uhse-Filme schauen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Wir werden es erfahren. Ich poste das jetzt. Helau.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-950077923184549776?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/950077923184549776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/chiacchiere-di-carnevale.html#comment-form' title='18 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/950077923184549776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/950077923184549776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/03/chiacchiere-di-carnevale.html' title='Chiacchiere di Carnevale – Karnevalsgebäck oder: Der lila Latzhosenmann bekommt ernstzunehmende Konkurrenz.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TXPI9iv8_YI/AAAAAAAAMnk/WvX5RcF39Jo/s72-c/140_thumb%5B14%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-5807671280234291274</id><published>2011-02-15T16:20:00.000+01:00</published><updated>2011-11-28T22:42:53.387+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Endivie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemüse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen und Pies'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pizza'/><title type='text'>Endivienkuchen - Pizza di scarola, oder: Wie man Stunden vertrödelt, ohne ein einziges Wort zu schreiben.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Das tue ich jetzt schon seit Stunden. Mit der billigen Ausrede, meine Bilder vernünftig zu archivieren, klicke ich mich hier so durch die Weltgeschichte. Dabei ist das mit der Archivierung eigentlich gar keine so schlechte Idee. Du musst wissen, dass ich ein sehr komplexes Ablagesystem nutze. Fotos befinden sich auf meinem Rechner, auf einem kleinen Netbook, auf Herrn Peppinello’s Laptop, auf diversen USB-Sticks, auf einer externen Festplatte und auf meiner kleinen Kamera, die nur schäbige, verwackelte Bilder kann.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wobei ich hier einfügen möchte, dass es wahrscheinlich an meinem Unvermögen liegt, dass die kleine Kamera mehr schlecht als recht fotografiert. Ich bezweifle, dass ich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera nebst allem Pipa Po bessere Resultate erzielen würde. Ähnliches gilt für mein nicht vorhandenes Ablagesystem. Heute entdeckte ich, neben der Maibowle von vor zwei Jahren und einem misslungenen Sauerteig im gleichen Ordner Bilder aus dem Mönchengladbacher Fußballstadion (Bobadilla, Nordkurve, van Nistelroy…….also schon länger her gegen HSV).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aber eigentlich suchte ich ja die Endivienpizza. Ein typisches Winteressen in (rate mal) Neapel. So.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Natale 2009 158" border="0" alt="Natale 2009 158" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaDyDdP_I/AAAAAAAAMmI/k8cOxXlvDhY/Natale20091583.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bevor ich mich in Nichtigkeiten verliere, hier erst einmal die Zutaten:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;u&gt;&lt;em&gt;Pizzateig&lt;/em&gt;&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;500g Mehl &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Wasser &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Würfel frische Hefe &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Olivenöl &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Füllung&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;2 Endivien &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2 Knoblauchzehen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2-4 Sardellenfilets &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Olivenöl &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;je eine Hand voll entsteinte grüne und schwarze Oliven &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;einige Pinienkerne und Walnüsse &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 EL eingesalzene Kapern &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Zunächst musst du die Zutaten für den Pizzateig verarbeiten. Ich muss das nicht. Ich gehe einfach eine Etage tiefer und klaue dem Herrn Peppinello einige seiner&amp;#160; kleinen Teigkugeln aus dem Kühlhaus, welche er an jedem Donnerstag so wunderbar gleichmäßig formt, wie ich es niemals könnte.(Was wäre ich nur ohne ihn….) Guck:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Natale 2009 139" border="0" alt="Natale 2009 139" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaEjYQ8kI/AAAAAAAAMmM/AM2wct1MrTI/Natale20091398.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Den Teig lässt du gehen, bis er seine Größe verdoppelt hat. Kommt auf die Raumtemperatur an, aber das brauche ich einem Kochblog-Leser wohl nicht zu sagen, oder? Also streich das mal.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;An diesem Punkt meiner interessanten Ausführungen, kann ich mich schon nicht mehr konzentrieren. Der kleine Peppinello und sein Vater spielen nämlich genau vor meiner Nase Fußball. Immer um mich herum. (Erwähnte ich schon, dass wir in einem Sportpark leben? Da gibt es keine andere Möglichkeit, als das heimische Wohnzimmer….). Ich trommele genervt den Fingern auf der Tischplatte herum, um meinen Unmut zu zeigen. Merkt keiner. Hört niemand. Der kleine Peppinello hat neue Fußballschuhe in neon-grün. Fortwährend schreit er “Ronaldo, Ronaldo….holt aus…dribbelt….jaaaaa…Ronaldoooo…..goooool-gol-gol” (Seine erste Wahl waren natürlich die Schuhe von Lionel Messi, aber die gab es nicht in seiner Größe). Nun gut. Ein paar Minuten noch, dann streiten sie sich erfahrungsgemäß eh. Der kleine Lionel vergibt einen Elfer. Buffon (Herr Peppinello) hält. Lionel legt eine Schwalbe hin. Simuliert eine Verletzung. Fängt an zu heulen. Gibt Buffon die Schuld. Herr Peppinello kassiert den Ball. Der kleine Peppinello ist beleidigt. Warte ab. Gleich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wo war ich stehengeblieben?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;In der Zwischenzeit die Endivien in Streifen schneiden und waschen. In einer Kasserolle dünstest du den Knoblauch mit den kleigedrückten Sardelle in Olivenöl. Dann gibst du alle anderen Zutaten dazu. Es braucht keine Flüssigkeit, die Endivien geben genug Saft ab. Dünste das Ganze unter gelegentlichem Rühren auf kleiner Hitze. Aus dem Pizzateig formst du nun kleine Platten, je nach Springformgröße. Ich nehme kleine Einwegformen von 15 cm Durchmesser und hohem Rand (auch diese geklaut in Herrn Peppinellos Küche). Es braucht je einen Boden und einen etwas kleineren Deckel. Guck am besten mal hier auf da Bild:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaIrHn1QI/AAAAAAAAMmQ/-8fAgqFjfe4/s1600-h/Natale20091485.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="Natale 2009 148" border="0" alt="Natale 2009 148" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaJWtmLoI/AAAAAAAAMmY/YO6QJ_VpXRY/Natale2009148_thumb3.jpg?imgmax=800" width="250" height="188" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaO0AEjKI/AAAAAAAAMmc/dhthMBPDlg0/s1600-h/Natale20091499.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="Natale 2009 149" border="0" alt="Natale 2009 149" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaPx7QtSI/AAAAAAAAMmg/8MFmpWMJG4s/Natale2009149_thumb5.jpg?imgmax=800" width="250" height="188" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaUCLEQ1I/AAAAAAAAMmk/-jQLQyJFtHY/s1600-h/Natale20091535.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="Natale 2009 153" border="0" alt="Natale 2009 153" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaUyTja8I/AAAAAAAAMmo/Ig939g3YK1k/Natale2009153_thumb3.jpg?imgmax=800" width="250" height="188" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaZ28xUjI/AAAAAAAAMms/lX0o9XWQ-CI/s1600-h/Natale20091565.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="Natale 2009 156" border="0" alt="Natale 2009 156" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaa9nU4_I/AAAAAAAAMmw/T9Cwu01hn6E/Natale2009156_thumb3.jpg?imgmax=800" width="250" height="188" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So. nun gibst du das Gemüse (mit dem entstandenen Sud) portionsweise auf die Hefeteigböden und verschließt selbige anschließend wie oben zu sehen. Steche mit der Gabe ein paar mal in die Deckel und backe die pizze die scarola bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen. Ach ja: etwas länger als eine halbe Stunde. (“poi vedi” - “Das siehst du dann” –Zitat Ende/Oma Peppinella)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Endivienkuchen schmecken kalt und warm.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mit rotem oder weißem Wein.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Meine Schwiegermutter genoss sie zum Frühstück mit einigen “caffe”. Danach war ihr schlecht. Später erfuhr ich, das sie einen ganzen Kuchen allein gegessen hatte. So gegen Viertel nach Sechs morgens.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Was bin ich froh, dass ich hier endlich wieder mal was geschrieben habe. Nun muss ich es nur noch posten. Ciao.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-5807671280234291274?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/5807671280234291274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/02/endivienkuchen-pizza-di-scarola-oder.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5807671280234291274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5807671280234291274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/02/endivienkuchen-pizza-di-scarola-oder.html' title='Endivienkuchen - Pizza di scarola, oder: Wie man Stunden vertrödelt, ohne ein einziges Wort zu schreiben.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TVqaDyDdP_I/AAAAAAAAMmI/k8cOxXlvDhY/s72-c/Natale20091583.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-6792951378639227090</id><published>2011-01-18T17:09:00.001+01:00</published><updated>2011-01-18T17:11:26.509+01:00</updated><title type='text'>“Liebster Blog Award”, oder: Muss ich jetzt eine lange Rede halten?</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nun gut. Ein weiteres Ereignis, welche durch die Kochblogs gereicht wird. und zwar genau genommen eines von den vielen, die ich wieder um Haares breite verpasst hätte.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TTW7K0A4YgI/AAAAAAAAMlo/tsJOAajjou8/s1600-h/Liebster_Blog_Award%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Liebster_Blog_Award" border="0" alt="Liebster_Blog_Award" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TTW7MGnR4zI/AAAAAAAAMls/Xal-JmMpdLQ/Liebster_Blog_Award_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="87" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;ich hab ihn tatsächlich verliehen bekommen, und zwar von Steph (&lt;a href="http://www.multikulinarisch.es/"&gt;multikulinarisch.es&lt;/a&gt;) und vom &lt;a href="http://neuesvonderinsel.blogspot.com/"&gt;Island-Girl&lt;/a&gt; (Neues von der Insel). Danke, meine Lieben. Und wie komme ich zu der Ehre? Der Herr Peppinello weiß das ganz genau.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wegen ihm. Nur wegen ihm.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Danke, Herr Peppinello, was wäre dieser Blog nur ohne dich. In Wahrheit danke ich hier der allerbesten Kochlehrerin von allen, nämlich meiner Schwiegermutter. Mein wandelndes Kochlexikon.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Natürlich habe ich mir das Procedere zur Weiterverleihung erst mal nicht durchgelesen, und in meinem Kopf blinken sofort in Neonschrift folgende Lettern auf: ROBERT!!! blink ROBERT!!! blink ROBERT!!! blink. Später begreife ich dann, dass man Blogs die jeden Tag Millionen von Aufrufen haben, nicht nennen darf. Ach so. Hm.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nur sehr wenige neue Blogs kenne, obwohl es da bestimmt eine Menge gibt. Und mit Sicherheit gute.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich mach das mal ganz spontan.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Einer meiner liebsten Blog ist der von Nathalie (meiner quasi Seelenverwandten). In ihrer &lt;a href="http://cucina-casalinga.blogspot.com/"&gt;Cucina casalinga&lt;/a&gt; kocht sie in Bayern italienischer als die Polizei erlaubt. Kriminell gut.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und Pam, von &lt;a href="http://mestolo.com/"&gt;Mestolo&lt;/a&gt;. Die kocht vegetarisch, mediterran und macht wunderschöne Fotos, schöner als ich es je könnte. Außerdem wohnt Pam im selben Ort wie ich, und zwar im Rheinland. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dann gibt es da Magdi von “&lt;a href="http://kochfelder.blogspot.com/"&gt;Täglich Freude am Kochen&lt;/a&gt;”. Magdi ist Südtirolerin und lebt in Meran (was für mich gleichbedeutend ist mit dem Paradies). Alles was Magdi in ihrer Küche herstellt ist himmlisch. Ihr Foto von der Speisekammer habe ich glaube ich einige Tausend Mal angeklickt. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Jutta .Die &lt;a href="http://schnuppschnuess.typepad.com/manzfred/"&gt;Schnüppschnüss&lt;/a&gt;, deren Mann nicht Manzfred heißt. Rheinländerin, die (leider nicht) in Mönchengladbach wohnt. Sie ist eine wahre Meisterkonditorin. Am meisten an ihr liebe ich ihren typisch rheinischen Humor und ihre absolut witzige Schreibweise. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Kaltmamsell von der &lt;a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/"&gt;Vorspeisenplatte&lt;/a&gt;. Ihr Blog ist nicht nur aufs Kochen zugeschnitten. Sie schreibt viel übers Leben. Sie berührt mich jedes Mal mit ihren wunderbaren Geschichten über alle möglichen Befindlichkeiten. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das sind keine neuen Blogs oder? Und unbekannt sind sie glaube ich auch nicht, oder?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Egal. Mir gefallen sie. In diesem Sinne. Ciao.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-6792951378639227090?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/6792951378639227090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/01/liebster-blog-award-oder-muss-ich-jetzt.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6792951378639227090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6792951378639227090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/01/liebster-blog-award-oder-muss-ich-jetzt.html' title='“Liebster Blog Award”, oder: Muss ich jetzt eine lange Rede halten?'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TTW7MGnR4zI/AAAAAAAAMls/Xal-JmMpdLQ/s72-c/Liebster_Blog_Award_thumb.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-290630640598271622</id><published>2011-01-13T16:55:00.001+01:00</published><updated>2011-01-13T17:00:40.053+01:00</updated><title type='text'>Peppinella kocht Dir selten was, oder: Über die stufenweise Verwahrlosung eines Blogs (nebst Gründen). Reanimationsversuche.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wie fang`ich das nur an. Also normalerweise frage ich mich ja in 117 Prozent aller Fälle, wie ich aus irgendeiner Nummer herauskomme, nachdem ich mich um Kopf und Kragen geredet habe. Hier liegt das Problem nun merkwürdigerweise anders. Wie komme ich hier nur in die Nummer wieder rein? Ich kann das gar nicht mehr.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bloggen meine ich. Im Koch-Blog. Mittlerweile habe ich erkannt, dass Du hier nicht wegen meiner exorbitanten Rezepte, oder grandiosen Fotos liest. Nein. Es ist wohl eher, weil ich dir Tür und Tor öffne. In mein Leben. (“Unser”, sagt der Herr Peppinello, “nicht deins,&amp;#160; unser Leben….”)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Okay. Unser. Über das ich hier kleine Anekdötchen einschiebe. So wie heute auch. Mal ganz ehrlich. Ich hatte die ganze Zeit keine Lust. Zu schreiben, posten, kommentieren, lesen, email beantworten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Akku leer. Wo fang ich an zu erzählen? Also, unsere Wasserschaden-Geschichte ist längst verjährt. Die Hotel-Dauerphase paarte sich mit arbeitsreichen 7-Tage-Wochen. Während dieser Zeit drohte ich den Kindern abwechselnd mit Kinderheim und lebenslangem “Alles-elektrische-Verbot”. Mehrfach bot ich dem Herrn Peppinello die Scheidung an. Einmal haute ich zu nachtschlafender Zeit aus dem Hotel ab, und wurde prompt unterwegs an eine Ampel von dubiosen Typen in einer tiefer gelegten Karre angelabert. (Da war mir der Herr Peppinello dann doch lieber….)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nach den Herbstferien wurde es etwas ruhiger. Prompt legte sich mein Schwiegervater ins Krankenhaus. Schwaches Herz, verstopfte Arterien. Er blieb (mit Unterbrechungen) bis kurz vor Weihnachten im Krankenhaus. Das letzte Mal kam er rein mit der alarmierenden Diagnose “Blut im Stuhl”, was sich im Nachgang als Hämorrhoiden herausstellte. Das eigentlich Schlimme an diesem Krankenhausaufenthalt war aber meine Schwiegermutter.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Da gibt es nämlich was, was du nicht weißt. Sie ist schon viele Jahre krank, und verlässt das Haus nicht mehr. Körperlich ist sie fitter als die meisten. Was sich in ihrem Kopf abspielt können wir nur schwer nachvollziehen. Die Oma Peppinella leidet an &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paranoia"&gt;paranoider Schizophrenie&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das ist diesmal kein Witz.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sie war also mehrere Wochen mit sich und ihrem Kopfkino, sowie geschätzten 180 Männchen im Ohr allein zu haus. Sie diktierte uns meterlange Einkaufslisten. Erstaunlicherweise wollte sie unter anderem auch Tütensuppen. Ich schämte mich bei Edeka, als ich das unsägliche Zeug in den Einkaufswagen legte, aber: Meiner Schwiegermutter zu widersprechen wäre schlimmer gewesen, glaub mir. Das verlangte Fleisch (um ja nichts falsch zu machen beim &lt;a href="http://www.matzner-neuss.de/index.php"&gt;Lieblingsmetzger&lt;/a&gt; gekauft) entsorgte sie bereits am nächsten Tag. Ab in den Müll damit, den es war schlecht. “Si era fatta nera la carne.” Es war ihrer Ansicht nach verdorben, aufgrund der Einwirkung irgendwelcher finsteren Mächte. Die neue Regenjacke des kleinen Peppinello verschwand spurlos ins Nichts und ist bis zum heutigen Tag unauffindbar. “L’hanno rubata, i cornuti.” Gestohlen, behauptete sie. Weil auch im Badezimmer ständig Dinge abhanden kamen, schloss sie die Badezimmer kurzerhand ab. Natürlich war dann der Schlüssel weg, so dass sie nachts um Elf die Tür eintrat, woraufhin ich am nächsten Tag einen wenig charmanten Anruf von der Hausverwaltung bekam.&amp;#160; Apropos Anrufen. Sie rief jeden Tag an, Im Lädchen oder privat. Und sie beschimpfte den Anrufbeantworter (in einem Fall 9 Mal in Folge). “Barabong” heißt der Anrufbeantworter bei ihr, frag mich warum. Es verhielt sich wohl ganz plausibel. Keiner ihrer Anrufe kam bei uns an, sondern wurde von irgendwelchen Portugiesen (!) umgeleitet. Sonst wohin. (Das Gegenteil zu behaupten nützt nichts).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Irgendwann verknackte sie sich den Fuß, und ging allein zum Arzt. Was schon an ein Weltwunder grenzt. Im nachhinein führte ich Wochen später ein Streitgespräch mit ihr, weil sie natürlich der festen Überzeugung war, dass der Arzt sie nicht richtig behandelt habe, sondern nur so getan hat. Das Röntgengerät hatte zum Beispiel nicht “klick-klack” gemacht. Sie behauptete, das es gar nicht eingeschaltet war. Außerdem hatte sie die Bilder nicht gesehen. Stunden später platzte mir der Kragen, und ich fauchte: “Weißt Du was, Maria? Das hat der extra gemacht. Der hat sich gesagt, jetzt kommt die Oma Peppinella, und die verarsche ich mal richtig!”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Damit war sie dann zufrieden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Kurzum: Es ist zum Schreien. Alles.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich könnte diesen Monolog hier stundenlang fortsetzen. Völlig unpassend in einem Kochblog, ich weiß. Und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich das hier überhaupt poste. Wahrscheinlich kriegt der Herr Peppinello einen Herzinfarkt bei so viel Seelenstriptease.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich muss noch mal überdenken, ob ich dir das hier alles erzähle.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-290630640598271622?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/290630640598271622/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/01/peppinella-kocht-dir-selten-was-oder.html#comment-form' title='31 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/290630640598271622'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/290630640598271622'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2011/01/peppinella-kocht-dir-selten-was-oder.html' title='Peppinella kocht Dir selten was, oder: Über die stufenweise Verwahrlosung eines Blogs (nebst Gründen). Reanimationsversuche.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>31</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3797569127682475517</id><published>2010-12-31T11:28:00.001+01:00</published><updated>2010-12-31T11:28:51.498+01:00</updated><title type='text'>Ich weiß.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Das ich Dich an Weihnachten vergessen habe. Ich wünsch Dir aber jetzt schon mal&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;font color="#800040" size="6"&gt;Alles Gute für das Neue Jahr!&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;font color="#800040" size="6"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;/blockquote&gt;  &lt;p&gt;(Der Herr Peppinello wünscht Dir das auch. Übrigens.)&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3797569127682475517?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3797569127682475517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/12/ich-wei.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3797569127682475517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3797569127682475517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/12/ich-wei.html' title='Ich weiß.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-523328518074773008</id><published>2010-11-15T17:17:00.002+01:00</published><updated>2011-11-28T22:43:17.372+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebäck'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kastanienmehl'/><title type='text'>Nachgemacht: Castagnaccio von Alex…und was der (wahrscheinlich in Elternzeit lebende) dünne Mann mit der hell-lila Jeans damit zu tun hat.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Tja. Eigentlich gar nichts. Nur indirekt. In meinem Kopf sozusagen. Dem Mann mit der hell-lila Hochwasser-Röhrenhose müssen glaube ich seit Wochen die Ohren klingeln. Wahrscheinlich hat er schon ein paar homöopathische Kügelchen gegen Tinnitus eingeworfen. Alex hat nichts damit zu tun. Gottbewahre.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also. Im letzten Jahr buk &lt;a href="http://fotoefornelli.com/"&gt;Alex&lt;/a&gt; Castagnaccio. Wie immer waren die Fotos des Rezeptes superschön und ansprechend. Ich hatte noch nie Castagnaccio gebacken (gegessen auch nicht) und machte mich also auf die Suche nach Kastanienmehl. Fehlanzeige. Selbst in meiner geliebten Gewürzmühle, die sonst alles hat, sagten sie mir, das sei zu speziell. Irgendwann schrieb mir &lt;a href="http://mestolo.com/"&gt;Pam von Mestolo&lt;/a&gt;, dass es in Düsseldorf bei Basic welches gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Basic ist ein Bioladen, mit lauter gesunden Vollwert-Sachen und Haarfarbe aus Pflanzenextrakten, Steinen statt Waschpulver und dergleichen mehr. Sie vertreiben gute Produkte, vieles davon passt aber nicht in meine Küche (wir essen nicht so viele Körner). Und irgendwie meine ich immer, ich bin für solche Läden nicht “öko” genug. Außerdem nehme ich Ariel oder Dash. Mit Waschnüssen und Steinen habe ich noch nie gearbeitet. (&lt;em&gt;Ob dafür der geheimnisvolle Waschkasten der Nudelmaschine geeignet ist?)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Okay. Ich bin mit Vorurteilen behaftet, du sagst es. Ich brauche aber unbedingt Kastanienmehl. Also fahre ich eines Morgens am freien Tag hin. Mit dem Herrn Peppinello. Ich überlege kurz, ob ich mir vorher die Haare mit Henna rot färben soll, lasse es dann aber. Ich habe nicht die passende Garderobe. Und, nein. Der Herr Peppinello ist nicht der Mann mit der hell-lila Röhrenhose. Obwohl…einen Vorschlag wäre es schon wert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;em&gt;An dieser Stelle bitte ich alle in Elternzeit lebenden Männer in Frauenhosen, sowie deren dazugehörige Henna-Gemahlinnen um Verzeihung. Ich weiß, dass meine Aura negativ ist. Kann man das wegpendeln?)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits vor Betreten des Ladens (Friedrichstraße in Düsseldorf) verhalten wir uns politisch unkorrekt, denn wir parken genau vor dem Eingang im Halteverbot. Entgegen meiner Erwartungen ist Basic kein kleiner Kramladen sondern eine Art Supermarkt mit Einkaufswagen und allem drum und dran. Als ich einen der Wagen nehme, sagt der Herr Peppinello: “Ich denke, Du kaufst hier nur Mehl. Da brauchst Du doch keinen Wagen, oder willst Du gleich wieder zentnerweise kaufen?”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er kennt mich. Ich kenne ihn.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich schiebe den Einkaufswagen zurück und sage (beleidigte Leberwurst-Mine aufsetzend): “Gib mal den Autoschlüssel, wir fahren wieder.”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es folgt eine leise geführte kleine Zankerei. Wir können hier ja schließlich nicht rumkeifen. Sonst erschrecken wohlmöglich die Biotomaten (die aussehen als wären sie letzte Woche schon reif für die Mülltonne gewesen). Herr Peppinello holt ein Einkaufskörbchen und sagt: “Jetzt mach hinne, wir stehen im Halteverbot.”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nachdem ich mehrere ökologisch abbaubare, antiallergene, was-weiß-ich-wie getestete Shampoo Flaschen, verschiedenen Kräuterteesorten, Vollkornnudeln (igitt) und der gleiche mehr in der Hand gehabt habe und meine Augen schweifen lasse finde ich das Regal mit dem Mehl. Unzählige Sorten und Schrotungen.Eine gesünder als die andere. Da steht auch das Kastanienmehl. Sonnentor Edelkastanienmehl steht drauf. Mit Bild von Hildegard von Bingen&lt;em&gt;.(Ich sag’ ja, alles Kräuterhexen im Bioladen)&lt;/em&gt; In kleinen Kartons zu 200g. Der Preis verwirrt mich zunächst. Ich habe ja keine Ahnung. Umgerechnet kostet es 22 Euro……nicht pro Zentner, sondern pro Kilo. Grundgütiger. Dafür bekomme ich auch ein wunderbares Stück Hochrippe…oder ein großes Stück Tafelspitz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOFdDJrOY_I/AAAAAAAAMlM/l1gskA_G9jY/s1600-h/171%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="171" border="0" alt="171" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOFdE-FbsxI/AAAAAAAAMlQ/-WLntI21y7s/171_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt; Der Herr Peppinello steht am Nebenregal und begutachtet ihm völlig fremde Sachen. Quinoa. Bulgur. Hirse. Teure schwarze Linsen.&amp;#160; Das Tollte ist allerdings &lt;a href="http://www.biowelt.de/shop/drogerie/algen/bio-spirulina-tabletten.html"&gt;das hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.biowelt.de/shop/drogerie/tiernahrung/hunde-wellness-pate-rind.html"&gt;dieses hier&lt;/a&gt;. Da sagt er nur: “Die haben doch den Knall nicht gehört.” Als er sieht, was das Kastanienmehl kostet, schüttelt er kurz mit dem Kopf. Zuckt dann mit den Schultern und sagt: “Die Pinienkerne haben wir zuhause. Die brauchst du hier nicht zu kaufen.”&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich brauche dann aber doch noch weiße Bohnen. Und suche Koriander und Schabziger Klee, das brauche ich demnächst für ein anderes Rezept. Ich nehme außerdem noch Roggenvollkorn- und Dinkelmehl. Und grobes Meersalz. Und das Einkaufskörbchen ist voll. Hätten wir doch lieber einen Wagen genommen. Wir gehen zur Kasse. Der Laden ist leider ziemlich leer, so kann sich meine Klischeevorstellung vom typischen Bioladen-Kunden nicht so richtig bestätigen. Die esoterischen Mittfünfzigerinnen sind wahrscheinlich noch im Büro…oder in der Volkshochschule. Die Rauschebärte schlafen wohl noch. Einzig eine verwirrte ältere Dame kriegt vor uns ihre Einkäufe nicht richtig aufs Band. Hinter uns steht eine völlig entnervte Mutter mit zwei quengeligen Kleinkindern. Eins auf dem Arm, eins hängt ihr am Bein. Den Kinderwagen hat sie vollgeladen mit diversen Bio-Babygläschen. Der Inhalt sieht farblich bei allen Sorten gleich aus. Wie Kotze oder ähnliche Körperausscheidungen. &lt;em&gt;Natürlich &lt;/em&gt;kann es der Herr Peppinello nicht lassen. Er sagt: “Wenn ich das essen müsste, hätte ich auch schlechte Laune”. Zum Glück hört die Frau das nicht. Das Baby auf dem Arm schreit ihr wie von Sinnen ins Ohr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Glück haben wir kein Knöllchen gekriegt, also ab nach Hause und ran an das Castagnaccio.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Fragst Du Dich schon, wo der hell-lila Hosenmann ist? Der kommt noch. Keine Sorge.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://fotoefornelli.com/de/2009/10/stavolta-un-classico-italiano/"&gt;Hier&lt;/a&gt; ist das Rezept von &lt;a href="http://fotoefornelli.com/"&gt;Alex&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;300g Kastanienmehl &lt;/li&gt;&lt;li&gt;500 ml Wasser &lt;/li&gt;&lt;li&gt;2-3 EL Olivenöl &lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 EL Rohrzucker &lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 Handvoll Rosinen (in Wasser eingeweicht) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Handvoll gehackte Walnüsse &lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Handvoll Pinienkerne &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strike&gt;1 Rosmarinzweig (fein gehackt)&lt;/strike&gt; ich habe nur getrockneten da &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Kastanienmehl riecht komisch. Nicht mal nach Kastanien. Ich lasse den kleinen Peppinello schnuppern. Er sagt, das riecht wie Wurst oder Schinken. Luftgetrocknet. Ich schnuppere. Er hat irgendwie recht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich verrühre die Zutaten. Alles ist recht flüssig. Naja. Wird schon. Während der Backzeit schaue ich des Öfteren das angebrochene Päckchen Kastanienmehl an. Mit Hildegard von Bingen vorne drauf. ich stelle mir mich mit wallendem Gewand und Haube vor. Weia. Ich rufe meine Freundin A. an und frage, ob wir am nachmittags mit den Kindern ins Logolino fahren wollen. Das ist so ein Indoor-Spielplatz zum Austoben, falls der Nachwuchs bei schlechtem Wetter daheim allzu sehr randaliert. Ob das bei den Kindern der Frau aus dem Bio-Markt auch wirkt, weiß ich nicht. Sie bekäme dort Probleme erziehungstechnischer Art. Es gibt im Logolino nämlich keine Vollwert-Gläschen. Nur Chicken-Nuggets und Pommes. Und Slush-Eis (Wasser mit Zucker und Farbstoff).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOFdKp-JB3I/AAAAAAAAMlU/MB3fvOdJgvU/s1600-h/173%5B9%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="173" border="0" alt="173" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOFdL7b5tSI/AAAAAAAAMlY/0xBvuQh0oW8/173_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alex schreibt, dass das Castagnaccio fertig ist, wenn die Oberfläche kross ist. Okay. Fertig. Mein Foto sieht natürlich nicht so aus wie das von Alex. Und soll ich Dir was sagen? Ich weiß nicht, wie das Castagnaccio von Alex, oder auch das von &lt;a href="http://mestolo.com/2009/12/10/castagnaccio-reloaded/"&gt;Mestolo&lt;/a&gt; geschmeckt haben… Meins war Murks. Der Hildegard-von-Bingen-Zauber hat nicht gewirkt. Obwohl wir Kastanien sehr gern mögen, werden wir sie in Zukunft wieder im ganzen genießen. Im Ofen gebacken. Weder die Konsistenz, noch der Geschmack des Kastanienfladens hat uns zugesagt. Schade eigentlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als wir am Nachmittag im Logolino sind, berichte ich meiner Freundin A. (sie heißt übrigens auch Alex) von meinem Misserfolg und meinem Ausflug in den Bioladen. Und dann betritt er die Szene. Der Mann mit der hell-lila Röhrenhose. Fast zwei Meter groß und ungefähr fünfzig Kilo schwer. Da wo die Hosenbeine aufhören sehe ich riesige Füße in Wildlederboots. Die sind oberhalb der Sohle mit purpurfarbenem Samtband umwickelt. Am Samtband bimmeln Glöckchen. Aus dem Schaft der Boots schauen Wollsocken raus. Mir stockt der Atem.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich stupse Alex an. “Guck”, sage ich, “der war bestimmt heute auch im Ökoladen. Der hat nur Körner gekauft. Was anderes isst der bestimmt nicht.” Alex prustet, da kommt er auf uns zu. Ich kann mich kaum noch beherrschen. Neben mir steht so ein Zeitschriftenständer für gelangweilte Muttis (Gala, Bunte, Frau im Spiegel). Den steuert er an. Er hat diesen Gesichtsausdruck den ich kaum beschreiben kann. Ganz bescheiden voller selbstzufriedener Glückseligkeit. Er blättert rum. Ich zische: “Wetten, er nimmt die ‘Eltern’, oder ‘Meine Familie und ich’?” Natürlich. Eltern. Mit den Augen suche ich die Halle ab, und versuche zu erraten, welche Kinder zu ihm gehören. Ich denke mir aus, dass er in Elternzeit ist. Seine Frau arbeitet. Sie ist selbständige Reiki-Meisterin. Macht Klangschalentherapien und sowas. Gong! Dong! Mann bin ich bescheuert. Die Kinder gehen zur Waldorfschule. Oder in den Waldkindergarten. Bestimmt. Als Babies trugen sie keine Pampers, sondern Stoffwindeln. Ähnliche wie er jetzt gebatikt um den Hals geschlungen trägt. Nein. Nicht ähnliche. Genau diese! Wenn seine Frau heute Abend heimkommt kocht er ihr eine schöne Tasse Tee. Sie essen 27 verschiedene Löffel &lt;a href="http://schuessler-salze-liste.de/"&gt;Schüssler-Salz&lt;/a&gt;. Danach liest er ihr vor dem Kamin (ökologisch wertvolle Pellet-Befeuerung) aus dem Kamasutra vor. Im Bioladen hat er heute &lt;a href="http://www.biowelt.de/shop/drogerie/kondome-gleitgel.html"&gt;das hier&lt;/a&gt; gekauft. Sie geben einander so viel. Ommmmm!Ommmm!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Findest du auch manchmal, dass mit mir was nicht stimmt? Gehirntechnisch? &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-523328518074773008?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/523328518074773008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/11/nachgemacht-castagnaccio-von-alexund.html#comment-form' title='27 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/523328518074773008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/523328518074773008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/11/nachgemacht-castagnaccio-von-alexund.html' title='Nachgemacht: Castagnaccio von Alex…und was der (wahrscheinlich in Elternzeit lebende) dünne Mann mit der hell-lila Jeans damit zu tun hat.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOFdE-FbsxI/AAAAAAAAMlQ/-WLntI21y7s/s72-c/171_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>27</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-4402676511106700811</id><published>2010-11-14T20:27:00.001+01:00</published><updated>2010-11-14T20:31:39.555+01:00</updated><title type='text'>Zurück auf Start, oder: das neue Spielzeug des Herrn Peppinello (und ich am Rande des Nervenzusammenbruchs, unverbindlich)</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die Gründe, warum Du so lange nichts von mir gehört hast, sind vielfältiger Natur. Ich könnte sie hier alle darlegen, will Dich aber damit verschonen, größtenteils alles Kinkerlitzchen. &lt;em&gt;(Faulheit war einer der Gründe, aber nicht hauptsächlich…)&lt;/em&gt; Was ich hier aber unbedingt loswerden will: Falls ich eine oder mehrere e-Mails unbeantwortet ließ, nimm es mir bitte nicht krumm. Ich werde versuchen mich zu bessern, wenn ich Zeit dazu habe. Nicht zum Bessern, sondern zum beantworten der Mails natürlich. Und dann noch Folgendes: Liebe Werbefuzzies! Gebt endlich auf, ich werde hier nichts bewerben, auch nicht gegen Gage. Wenn ich mal ein Produkt anhimmele, so geschieht das aus persönlicher Überzeugung.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nun aber zum Post-Titel. Zurück auf Start bezieht sich natürlich auf mich. Was mich aber nun nicht an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt. Nur fast. Wahnsinnig macht mich die neueste küchentechnische Errungenschaft des Herrn Peppinello. (Er hat mich übrigens mehrfach mahnend dazu aufgefordert hier mal wieder was zu schreiben, wer hätte das gedacht…) Zurück zum Thema, bevor ich wieder abschweife.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Alles fängt vor einigen Wochen ganz harmlos an. Wie immer. Der Herr Peppinello braucht unbedingt eine neue Aufsatzvitrine. Das ist so ein 2 Meter langes Kühlteil, mit Edelstahlbehältern, zur Aufbewahrung von vorgeschnittenem Gemüse, Salat undsoweiter. Wir surfen im Internet. Vergleichen Maße und Preise. Werden fündig. Dann sieht der Herr Peppinello eine Nudelmaschine. Vollautomatisch. Auch nicht ganz so teuer, aber immerhin schon dreistellig. Das Teil lässt ihm keine Ruhe mehr. Ich mutmaße insgeheim, dass er sogar von dem Ding träumt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA3smOGT4I/AAAAAAAAMkA/psxrMdl3ASY/s1600-h/197%5B10%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="197" border="0" alt="197" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA3t9c4dlI/AAAAAAAAMkI/88F55YV7r9g/197_thumb%5B8%5D.jpg?imgmax=800" width="350" height="262" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“&lt;em&gt;Du weißt doch, wie Nudeln gemacht werden”, sagt er,&lt;em&gt;“stell Dir mal vor, wir würden hier frische Pasta anbieten. Das wär’ der Renner. Die gibt es doch fast nirgends hier.”&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Natürlich weiß ich das. Aber daheim in Peppinella’s Küche, an der kleinen Marcato, handbetrieben, ist das wohl was anderes. Tage ziehen ins Land, und er hört nicht auf zu reden. Der Herr Peppinello kann mitunter sehr penetrant werden, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat. So erzählt er bereits allen Gästen in Peppinellis Lädchen, was wir (er) vorhaben. Natürlich erntet er Zuspruch.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;In den Herbstferien haben wir frei, und so kommt es, dass wir 200 km weit fahren um die Aufsatzvitrine zu kaufen und gleichzeitig mal nach dieser Nudelmaschine zu fragen. Unverbindlich. Also nur gucken. Keine Angst.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Der nette, junge Juniorchef des Gastro-Ausstatters fragt dann, ganz unverbindlich, ob wir diese kleine Maschine namens MPF privat oder gewerblich nutzen wollen. Der Herr Peppinello antwortet, ebenfalls ganz unverbindlich, dass wir das Gerät wohl gewerblich einsetzen wollen. Wenn. Unverbindlich. Der nette, junge Juniorchef erklärt daraufhin, immer noch unverbindlich, dass die Maschine dafür zu klein ist. Es gibt da die nächstgrößere Maschine. MPF 2, oder 2,5. Ich weiß nicht mehr so genau. Der Herr Peppinello fragt unverbindlich, ob da ein Abschneider dabei ist. “Optional” steht nämlich im Prospekt. Der nette junge Juniorchef telefoniert mit dem Italienimporteur mit Sitz in Kaufbeuren.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“&lt;em&gt;Aha”, sagt er in den Hörer, “aha. Ja. Hmhm.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Nein. Der Abschneider ist nicht dabei. Den müsste man separat bestellen. Der allein kostet 460 Euro. Der Herr Peppinello fragt nach dem nächstgrößeren Modell MPF 4. Fassungsvermögen 4 Kilo. Nudelproduktion 13 Kilo pro Stunde. Starkstromanschluß. Da ist der Abschneider im Preis allerdings inbegriffen. Mir dämmert in diesem Augenblick, dass wir an “unverbindlich” längst vorbei sind. Für die maschine gibt es diverse Pressen aus Bronze für verschiedene Nudelformen. Im Schnitt kosten sie 100 Euro pro Stück.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA3w3QKabI/AAAAAAAAMkM/P2RKaggfrHM/s1600-h/203%5B8%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="203" border="0" alt="203" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA3x4o_qBI/AAAAAAAAMkQ/bMa5-sk3njg/203_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="350" height="362" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Weil jetzt alles schon verbindlich ist, entscheidet sich der Herr Peppinello (wobei er mich nur kurz zu Rate zieht) für vier verschieden. Du siehst sie oben auf dem Foto. Im Uhrzeigersinn von oben: Taglierini, Fettuccine, Pappardelle und Maccheroni. Ohne mit der Wimper zu zucken kauft der Herr Peppinello alles. Schließlich ist ja der Abschneider inklusive….&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Der ganze Spaß kostet am Ende soviel wie ein gebrauchter Mittelklassewagen. Aber die Lieferung frei Haus ist umsonst. Was für ein Glück!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Auto sagt er dann euphorisch: “Ein Kinderspiel. Zutaten rein. Den Rest macht sie von alleine. Super. Und kleiner hätte es eh nicht gebracht. Überleg mal!”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich überlege. Ich weiß jetzt schon, dass wir uns bei der ersten Inbetriebnahme des Teiles bis aufs Messer streiten werden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein paar Tage später ist das Gerät dann da. Das erste was mir ins Auge sticht, ist der Aufkleber an der Seite, den Du ganz oben auf dem Bild siehst. Ehrlich gesagt, weiß ich immer noch nicht, wo sich, wie vom italienischen Hersteller beschrieben, der “Waschkasten” des Gerätes befindet. Schade eigentlich. Das Gerät könnte multifunktional sein. Nach der ersten Ladung Taglierini einfach mal die Buntwäsche auf 40 Grad rein, und ab dafür, oder? Und was ist gemeint mit “Missbrauch der Maschine”? Könnte der Herr Peppinello sich nachts wenn alle schlafen ins Lädchen schleichen, und sich an der Maschine vergehen? (Weia, die Messer des Abschneiders sind scharf wie Rasierklingen…)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA32vbbQnI/AAAAAAAAMkU/qYp8ZM92VqQ/s1600-h/207%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="207" border="0" alt="207" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA33Sp2L-I/AAAAAAAAMkY/wU6_okMzLNo/207_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Jetzt aber genug ringsherum geredet. ich will Dir das Gerät natürlich mal vorführen. Was Du hier siehst, ist das Innere des “Waschkastens”. Tatsächlich werden die Zutaten nur nach und nach während des Mischvorganges eingefüllt. Zwingend ist allerdings die Verwendung von Hartweizen. Normales Haushaltsmehl geht nicht. Auch das Mischverhältnis Flüssigkeit/Hartweizen ist anders als bei von Hand gemachten Nudeln. Der Herr Peppinello und ich experimentieren ein paar Tage herum. Schmeißen einige Kilo misslungenen Teig weg. Streiten uns. Ab und an bin ich versucht ihm einfach eine dieser Bronzepressen an den Schädel zu werfen. Oder diese große bronzene Gewindeschraube am Boden des “Waschkastens”. Schließlich wird es dann doch irgendwann.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Für Pasta mit Ei (Pappardelle, Fettuccine und Taglierini) nehmen wir pro Kilo Hartweizenmehl ca. 380g Ei (6-8 Stück, je nach Größe).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Für Pasta ohne Ei (Taglierini und Maccheroni) nehmen wir pro Kilo Hartweizenmehl ca. 400g Wasser. Die Maccheroni möchte ich Dir heute zeigen. Unverbindlich.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA37Gyf4DI/AAAAAAAAMkc/yvWpVXPOjWo/s1600-h/214%5B9%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="214" border="0" alt="214" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA37xL0e_I/AAAAAAAAMkg/Jcd0SNgH3tE/214_thumb%5B7%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hier siehst Du nun den Abschneider. Der ja Gottseidank inklusive war. Mit der Bronzepresse für Maccheroni. Die nicht inklusive war. Der Abschneider dreht sich im Uhrzeigersinn. Die Länge der Maccheroni kann mittels eines Einstellknopfes (unter dem ominösen Waschkasten-Aufkleber) nach Belieben geändert werden. So können wir also auch ganz kurze geriffelte Röhrchen herstellen. Ditaloni rigati, für unsere geliebte Pasta e fagioli. Das ganze ist wirklich ein Kinderspiel (mittlerweile). Die Reinigung der Maschine und der Pressen ist aufwändiger als der eigentliche Vorgang des Nudelmachens.&amp;#160;&amp;#160; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA4AjdbzcI/AAAAAAAAMkk/2deltcroDqI/s1600-h/224%5B14%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="224" border="0" alt="224" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA4BUH4bkI/AAAAAAAAMks/QNrj8mv6BeA/224_thumb%5B12%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt; Die Pasta ohne Ei kann bei bedarf ganz einfach getrocknet werden, und ist ziemlich lange haltbar. Auch die kurze Kochzeit ist echt ein Traum.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich höre mich schon fast an wie irgend so eine Tussi vom Shopping-Channel, oder? Dabei war ich anfangs gar nicht glücklich. Aber: &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Selbst mit einer ganz gewöhnlichen Hackfleischsoße schmecken sie einfach göttlich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA4FD83lkI/AAAAAAAAMk8/4tmxpgRtNGg/s1600-h/231%5B17%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="231" border="0" alt="231" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA4FwnkWcI/AAAAAAAAMlA/k5zc0PMmYMc/231_thumb%5B11%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So. Das war’s für heute. Weitere Pasta-Gerichte mit der MPF4, Starkstromanschluß, inklusive Abschneider (und Waschkasten), 13 Kilo die Stunde werden mit Sicherheit folgen. Bis dahin.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Gute Nacht. Grüße vom Herrn Peppinello. Unverbindlich natürlich!&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-4402676511106700811?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/4402676511106700811/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/11/zuruck-auf-start-oder-das-neue.html#comment-form' title='32 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4402676511106700811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4402676511106700811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/11/zuruck-auf-start-oder-das-neue.html' title='Zurück auf Start, oder: das neue Spielzeug des Herrn Peppinello (und ich am Rande des Nervenzusammenbruchs, unverbindlich)'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/TOA3t9c4dlI/AAAAAAAAMkI/88F55YV7r9g/s72-c/197_thumb%5B8%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>32</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-5468711954041973985</id><published>2010-06-07T21:28:00.001+02:00</published><updated>2010-06-07T21:28:34.629+02:00</updated><title type='text'>Peppinella und die Kammern des Schreckens, oder: Wie selbst die froheste Frohnatur kleinzukriegen ist.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ich mag einfach nicht mehr. Im Hotel wohnen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Gruß und Kuss&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;peppinella&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-5468711954041973985?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/5468711954041973985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/06/peppinella-und-die-kammern-des.html#comment-form' title='27 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5468711954041973985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5468711954041973985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/06/peppinella-und-die-kammern-des.html' title='Peppinella und die Kammern des Schreckens, oder: Wie selbst die froheste Frohnatur kleinzukriegen ist.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>27</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-7282968990840696614</id><published>2010-04-09T17:27:00.001+02:00</published><updated>2010-04-09T17:27:25.053+02:00</updated><title type='text'>Wasserschaden? Kein Problem.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Sagt die Sachbearbeitung der Versicherung Hausrat/Gebäudehaftpflicht. Keine Sorge Frau Peppinella. Ihre Gemächer werden zwar wochenlang unbewohnbar sein, aber Ihre Versicherung deckt Hotelunterbringung ab. Prima oder?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Deswegen geht es&amp;#160; hier in Peppinella’s Küche auch nicht weiter, weil eben jene momentan weder Zeit, noch Lust, noch Gelegenheit zum Bloggen hat. Tut mir echt leid.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Manchmal ist das leben echt Scheiße, oder?&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-7282968990840696614?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/7282968990840696614/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/04/wasserschaden-kein-problem.html#comment-form' title='28 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7282968990840696614'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7282968990840696614'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/04/wasserschaden-kein-problem.html' title='Wasserschaden? Kein Problem.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>28</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-2208606814687687330</id><published>2010-02-22T19:01:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T22:43:51.634+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fatto in casa'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Salsiccia und Bratwürste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hausgemachte Fenchelsalami'/><title type='text'>Die Eheleute P. aus N. am Fleischwolf, oder: Salsiccia fatta in casa – hausgemachte Fenchelsalami</title><content type='html'>&lt;p&gt;Zu nachtschlafender Zeit jage ich den Herrn Peppinello aus dem Bett. Kurz nachdem die Kinder das Haus verlassen, machen wir uns auf den Weg zur Fleischer-Innung. Ich will Därme!&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Wer sich jetzt schon schüttelt, der braucht gar nicht erst weiter zu lesen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich will nämlich heute meine neueste Errungenschaft ausprobieren. Den KitchenAid-Fleischwolf mit Wurstfüllhorn (&lt;em&gt;Wahnsinnswort&lt;/em&gt;!). Im Klartext: Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, eigene Salami herzustellen. Als Hülle dafür brauche ich Naturdarm, weiß aber nicht so genau welchen. Im Fleischerei-Großhandel laufe ich zunächst planlos durch die Gänge. Guck mal da. Sie verkaufen “Acqua Panna”, mein Lieblingswasser. Schwupp. Ich hieve eine Kiste in meinen Einkaufswagen. Der Herr Peppinello beanstandet das natürlich. Er ahnt, dass ich wieder 80% des Komplettsortimentes des gesamten Ladens zumindest einmal beäugen, anfassen, bestaunen werde….. In einem Riesenregal liegen unendlich viele verschiedene Kunstdärme. Naturdarm sehe ich nicht, aber einen Angestellten, der gerade wunderschöne Servietten einräumt. Ich sage brav guten Tag und frage, ob sie auch Naturdarm führen. Der Verkäufer guckt mich an, als sei ich nicht ganz bei Trost, und sagt dann: “Kommen Sie mal mit, junge Frau.” Er führt mich in eines der vielen Kühlhäuser. Tonnenweise Därme. In riesigen Abnahmemengen. Ich bin ratlos.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Wofür brauchen Sie den?”, fragt er. Ich erkläre mein Vorhaben. Dann fragt er: “Schwein oder Schaf?” und ich antworte, äußerst geistreich: “Hä?” Er erklärt mir den Unterschied zwischen Schafsdärmen und Schweinedärmen. Schafsdärme nimmt man überwiegend für Wienerle. Ich brauche wohl Schwein. Kaliber 26/28. Das ist der Durchmesser. Mutig frage ich: “Was ist denn die kleinste Verpackungseinheit?” und schaue verzweifelt auf einige Riesenbottiche. “Ein Hank”, sagt er und grinst, “Das sind 91 Meter. Schon gewässert und gebrauchsfertig. Kosten 19,00 Euro.” Ich sage “ok” (und frage mich im Stillen, was ich mit 91 Metern Schweinedarm soll…vielleicht stranguliere ich mich damit, oder so. Oder den Herrn Peppinello bei Gelegenheit.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGVAgHr5I/AAAAAAAAMg0/pPFadTDrRaA/s1600-h/069%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="069" border="0" alt="069" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGVz9smQI/AAAAAAAAMg4/2kdmgZ5fyNI/069_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="370" height="282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir erstehen außerdem noch viereinhalb Kilo Schweinenacken und eineinhalb Kilo Speck. Ich widerstehe weiteren Verlockungen (Ochsenbacke, Kalbstafelspitz) und wir machen uns auf den Heimweg, denn wir haben was vor.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Zutaten für 12 bis 14 lange halbrunde Würste:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;4,5 kg Schweinenacken &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1,5 kg durchwachsener Speck &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;schwarzer Pfeffer, gemahlen und ganze Körner &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Fenchelsamen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;gemahlene Chili &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Rotwein &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Ich kann zu den Gewürzen keine genauen Mengenangaben machen. Ich nehme so ungefähr 30 Gramm Salz pro Kilogramm Fleisch. Die anderen Zutaten dosiere ich nach eigenem Geschmack. Ich bin sparsam mit dem Chili (wegen der Kinder), geize aber nicht mit Fenchel, weil wir den sehr mögen. Beim Würzen sind wir aber noch gar nicht. Ich schneide nämlich zuerst das Fleisch in schmale Streifen, und würfele den Speck. Das Fleisch gebe ich durch die grobe Scheibe meines Fleischwolfes.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGWg0NKZI/AAAAAAAAMg8/idFq4pX0AE4/s1600-h/059%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="059" border="0" alt="059" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGXOSNV6I/AAAAAAAAMhA/46WJVWJtlEY/059_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGYMnrNOI/AAAAAAAAMhE/bk1SNyUZFmc/s1600-h/067%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="067" border="0" alt="067" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGYmOMT4I/AAAAAAAAMhI/8eQmn8QUmUo/067_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGZUByNsI/AAAAAAAAMhM/LO6NJ4TP67U/s1600-h/068%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="068" border="0" alt="068" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGZ4LAl5I/AAAAAAAAMhQ/8aQ7u5vU-pU/068_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGa54ghEI/AAAAAAAAMhU/i6SK0Vr_hRo/s1600-h/071%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="071" border="0" alt="071" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGbV2I9yI/AAAAAAAAMhY/WqGSIp86x-Q/071_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dann füge ich die Gewürze hinzu und gieße etwas Wein an. Nun Kommt der Herr Peppinello zum Einsatz. Er hat mehr Kraft als ich. Fleisch muss nämlich nun mehrfach zusammen mit dem Speck durchgeknetet werden, damit sich alle Zutaten gut vermengen. Herr Peppinello walkt so 20 Minuten in dem Fleischberg herum und sagt dabei: “Fotografier’ das jetzt mal, und schreib’ dann im Internet, dass das die Hand Gottes ist.” Ja. Mache ich, Diego Armando. Wir kosten beide mehrfach. Würzen nach. Gießen Wein dazu. Irgendwann schmeckt es richtig gut. Zeit, um nun die Dose mit den 100 Yards Schweinedarm zu öffnen. Die Fleischmasse ruht für eine halbe Stunde. Ich montiere in der Zwischenzeit das etwas größere der beiden Würstfülldinger auf den Fleischwolf.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGb_naKhI/AAAAAAAAMhc/8CYoaUyrbOI/s1600-h/070%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="070" border="0" alt="070" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGcjng7HI/AAAAAAAAMhg/ha6X81raUfM/070_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGdG6GhTI/AAAAAAAAMhk/YBE_0AeLgLc/s1600-h/072%5B14%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="072" border="0" alt="072" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGeOpnJMI/AAAAAAAAMho/bbhww3vPwks/072_thumb%5B10%5D.jpg?imgmax=800" width="299" height="230" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Irgendwie schaffe ich es auch, die winzig schmalen, aber sehr elastischen Därme darüber zu ziehen. Ich brauche Dir nicht zu sagen, wer dazu blöde Bemerkungen macht. Ich knote das untere Ende zu. Der Herr Peppinello gibt die Wurstmasse in die Maschine. ich ziehe die Salsiccia. Wir streiten uns, weil ich mit einer (fettigen) freien Hand fotografieren will. Dabei reißt der Darm. Herr Peppinello mault: “So machst Du die Kamera und die Wurst kaputt.” El nino de oro nervt. Das sage ich ihm aber nicht, denn wursten ohne zweiten Mann ist recht mühselig.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGe1gLvyI/AAAAAAAAMhs/gHNa8yvw9FQ/s1600-h/074%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="074" border="0" alt="074" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGfg6eLiI/AAAAAAAAMhw/-pMyhc_Azz0/074_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="370" height="327" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als die sechs Kilo Fleisch verwurstet sind, habe ich noch etliche Yards Schweinedarm übrig. Der Metzger im Fleischereinkauf hat mir gesagt, dass die noch 3 Monate haltbar sind, wenn ich sie ordentlich einsalze. Vor mir liegt nun ein Haufen Würste. Ich binde sie an den Enden mit Wurstgarn zu und steche sie vielfach mit einer dicken Stopfnadel an, damit Luft entweichen kann, und die Wurst trocknet. Zwei der Würste, die nun Salsiccie fresche al finocchio heißen, braten wir, und essen sie sofort (schmecken köstlich).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGgbHY8PI/AAAAAAAAMh0/wn5acYMq0mY/s1600-h/077%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="077" border="0" alt="077" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGhEdu0gI/AAAAAAAAMh4/K4qSFy3GJSM/077_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="420" height="318" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die anderen bleiben bis morgen bei Raumtemperatur hängen. Danach gehen sie bis Ostersonntag (schätzungsweise) bei 10 Grad in Herrn Peppinello´s Kühlhaus. Ich bin gespannt. Werde mit Sicherheit über das Gelingen (oder auch nicht) berichten. Zum Abschluss blicke ich mich in meiner verwüsteten Küche um und seufze. Der Herr Peppinello meint, ich solle mich nicht so anstellen. Ich hätte es mir ja leicht gemacht. Normalerweise wird das Fleisch nämlich nicht durch den Wolf gedreht, sondern von Hand (!!!) geschnitten. Ich liebe Dich auch, Diego. Beim nächsten mal schneidet die Hand Gottes dann das Fleisch klein……&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-2208606814687687330?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/2208606814687687330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/die-eheleute-p-aus-n-am-fleischwolf.html#comment-form' title='41 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2208606814687687330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2208606814687687330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/die-eheleute-p-aus-n-am-fleischwolf.html' title='Die Eheleute P. aus N. am Fleischwolf, oder: Salsiccia fatta in casa – hausgemachte Fenchelsalami'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S4LGVz9smQI/AAAAAAAAMg4/2kdmgZ5fyNI/s72-c/069_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>41</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-5014491210809511758</id><published>2010-02-19T20:27:00.001+01:00</published><updated>2010-02-19T20:41:41.912+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Jenseits der Kochtöpfe, oder: Über das Weinen (vor dem Fernseher)</title><content type='html'>&lt;p&gt;Um eines gleich klarzustellen: Bei “Jenseits von Eden” vergoss ich keine einzige Träne. Jenseits aller Kochtöpfe heule ich jedoch regelmäßig vor dem Fernseher. Nicht bei Kochsendungen, obwohl ich viele davon zum heulen finde. Nein. Das ist ein blöder Anfang, also noch mal von vorne.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Im wirklichen Leben weine ich eher selten, und wenn, so geschieht das in 102% aller Fälle vor Wut. Ja, ja, es gibt einen Menschen, der mir mitunter heiße Zornestränen in die Augen treibt. Natürlich verrate ich hier nicht, wer das ist. Und natürlich bist Du sehr einfältig, und kommst nicht darauf, wen ich meine.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Vielleicht fragst Du Dich, wie ich hier überhaupt auf dieses Thema komme, wo ich doch eigentlich Ravioli mit Ziegen-Ricotta posten wollte? Ich sage es Dir: Ich habe gerade wieder hemmungslos geflennt. Im Lädchen, in Herrn Peppinello’s Küche.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nein. Nicht was Du jetzt denkst. Der Herr Peppinello war gar nicht anwesend. Ausnahmsweise traf ihn keine Schuld. Aber: Er hat in seiner Küche so einen kleinen portablen Fernseher. Da ich allein war, und einiges für ein Fest am morgigen Tag vorbereiten musste, schaltete ich das Ding ein. Schrott auf allen Kanälen. Nach mehrfachem Umschalten landete ich auf “Phoenix”. Dort lief die x-te&amp;#160; Wiederholung der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Kanada. Oh oh. Das habe ich schon ein paar Mal angeschaut. Und jedes Mal geheult.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S37l_DSFxPI/AAAAAAAAMgc/tUC3pm_05h8/s1600-h/van_2010_logo%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="van_2010_logo" border="0" alt="van_2010_logo" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S37l_v2_A6I/AAAAAAAAMgg/Q-ZicGOrc2A/van_2010_logo_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="234" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bescheuert, oder?&amp;#160; Schon kurz nach Beginn der Übertragung betreten das erste Mal die kanadischen Ureinwohner in traditioneller Indianer und Ainu Kleidung das Stadion, und heißen die Menschen Willkommen. Ich beginne zu schlucken. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Später wird zu bombastischer Musik gefiedelt und getanzt und ich flenne. Das schiebe ich auf die Zwiebeln, die ich gerade schneide (“Augenzwiebeln” nennt der kleine Peppinello die.) Als die georgischen Sportler einziehen bin ich allerdings schon beim Würzen der Auberginenscheiben, die Zwiebelausrede fällt weg, und ich weine wie verrückt. Bei der späteren Schweigeminute aus gegebenem Anlass auch. Dann kommen die Kanadier. Ich weine erneut, und frage mich insgeheim, ob ich noch ganz bei Trost bin. Irgendwann kriege ich mich wieder ein. Nämlich ausgerechnet als die Olympische Flagge gehisst wird. Die kanadischen Ranger (sind das Ranger?), in ihren roten Jacken und depperten Kopfbedeckungen sehen komisch aus. Sie werden begleitet von der Sängerin Measha Brueggergosman (was für ein Name!!!). Und so sieht die Frau dann auch aus. Sie trägt eine güldene Abendrobe. Schulterfrei und ärmellos. Dramatisch hebt sie immer wieder die Hände gen Himmel. Dabei wabbelt das viele Fleisch an ihren Oberarmen wie wild. Außerdem hat sie eine ganz wirre lange Kraushaarmähne (Afro-XXL). Ich denke kurz daran, dass sie sich gleich die Kleider vom Leib reißt, um dann wie Lady Godiva auf einem Pferd durch die Mengen zu galoppieren. Kurzzeitig erlebe ich einen Heiterkeitsausbruch, der sich jedoch bald wieder legt. Ich heule erneut, als Wayne Gretzky das Olympische Feuer entzündet.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am Ende der Übertragung überlege ich, was wohl nicht mit mir stimmt. Das mit der Heulerei vor dem Fernseher war nicht immer so. Irgendwann hat es sich eingeschlichen. Als Kind und später Halbwüchsige weinte ich nie. meine Freundinnen vergossen bittere Tränen bei “Dirty Dancing” (….mein Baby gehört zu mir…) und schluchzten um die Wette mit Ryan O’Neal bei “Love Story”. Ich nicht. Soweit ich mich erinnere weinte ich lediglich bei “Roots” und “Holocaust”. Bitterlich. Nie bei Spielfilmen. Bis auf ein einziges Mal. Und das war noch nicht mal ein Spielfilm mit bekannten Hollywood-Größen sondern Zeichentrick. Und ich war kein Kind mehr, sondern schon Anfang Zwanzig. Ich schluchzte wie verrückt, als “Feivel, der Mauswanderer” völlig durchnässt auf Manhattan-Island strandete. Unter der viel zu großen Mütze seines Vaters hustete er und weinte. Immer wieder rief er verzweifelt nach seinem Papa.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S37mAWFb_VI/AAAAAAAAMgk/a1k2wYFsUiE/s1600-h/3071%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="3071" border="0" alt="3071" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S37mAtV5A_I/AAAAAAAAMgo/cg27CgCeHo0/3071_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="175" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Da kriegte ich mich nicht mehr ein. Am liebsten hätte ich den kleinen Mäuserich adoptiert. Ich weiß, dass Du mich sowieso für ein wenig seltsam hältst. Und wahrscheinlich glaubst Du jetzt, ich wäre völlig plemm-plemm, oder? Danach habe ich nie mehr bei Filmen geweint. Tragische Szenen in Liebesfilmen lösen bei mir eher Belustigung aus.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das regelmäßige Heulen vor dem Fernseher stellte sich bei mir, soweit ich mich erinnern kann, mit Mitte Zwanzig ein. Jeder Sender brachte Berichte über die grauenhaften Zustände in rumänischen Waisenhäusern. Ich weinte und konnte nachts nicht schlafen. Ich glaube, dass ging jedoch nicht nur mir so, oder?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Andere Gelegenheiten, bei denen mir die Tränen liefen, waren die ersten Berichte von der innerdeutschen Grenzöffnung. Ich flennte vor Rührung, und hätte am liebsten jeden Menschen der rüberkam zuhause aufgenommen. (Einziges Manko wäre die Sprachbarriere gewesen, denn der Herr Peppinello hätte einen Sächsisch-Kurs belegen müssen…)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Apropos. Den Herrn Peppinello habe ich ein einziges Mal bittere Tränen vorm Fernseher vergießen sehen. Sogar stundenlang. Ach was. Tagelang. Angefangen hat er am 3.Juli 1990. Da verlor Italien im eigenen Land das WM-Halbfinale gegen Argentinien. Und Deutschland wurde Weltmeister. Der Super-Gau!&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ansonsten fällt das Flennen bei Sportübertragungen eher in mein Ressort. Ich heulte wie ein Schlosshund, weil Roberto Baggio 1994 gegen Brasilien den letzten Elfmeter verschoss. Natürlich flossen bei mir die Tränen, als Muhammad Ali 1996, schwer von seiner Krankheit gezeichnet, bei den Olympischen Spielen in Atlanta das Feuer entzündete. Auch damit war ich sicher nicht allein. Außerdem flennte ich minutenlang vor vielen Menschen, als Andre Agassi 2006 unter Standing Ovations weinend bei den US-Open seine Karriere beendete. Vor Wut weinte ich außerdem, als die Punktrichter den Legendären Fight zwischen Henry Maske und Graciano Rocchigiani zugunsten des “Gentleman-Boxers” entschieden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S37mBBm3YNI/AAAAAAAAMgs/Cv9KkYXmzRY/s1600-h/17936-Agassi-weint2%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="17936-Agassi-weint2" border="0" alt="17936-Agassi-weint2" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S37mB-Kea6I/AAAAAAAAMgw/p54JOE5t5GY/17936-Agassi-weint2_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="227" height="260" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wann ich noch geheult habe vorm Fernseher? Tja. Viele Male. Fassungslos am 11. September. Natürlich. Und warte Mal, natürlich habe ich mit Elton John geheult. Bei der Trauerfeier für Lady Diana. Ergreifend und todtraurig zugleich sah ich (ebenfalls mit Tränen in den Augen), wie Papst Johannes Paul II zum Millennium krank und altersschwach die Heilige Pforte öffnete. Später weinte ich, als er starb. Während der gesamten Trauerfeier. Und dann weinte ich vor Rührung, als feststand, das Barack Obama Präsident der USA wird. Ich weinte während der Übertragung der Amtseinführung, und die kleinen Peppinellis glaubten, ich sei verrückt geworden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bin ich verrückt? Wen interessiert’s. Pah. Ich weine, wann und wie ich will. Vorzugsweise vorm Fernseher.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-5014491210809511758?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/5014491210809511758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/jenseits-der-kochtopfe-oder-uber-das.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5014491210809511758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5014491210809511758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/jenseits-der-kochtopfe-oder-uber-das.html' title='Jenseits der Kochtöpfe, oder: Über das Weinen (vor dem Fernseher)'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S37l_v2_A6I/AAAAAAAAMgg/Q-ZicGOrc2A/s72-c/van_2010_logo_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-1934406597402228704</id><published>2010-02-17T19:01:00.000+01:00</published><updated>2010-02-17T20:43:34.116+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mozzarella di Bufala'/><title type='text'>Der Herr Peppinello erzählt, oder: Wie ich zum Valentinstag die beste Mozzarella der Welt geschenkt bekam.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ganz klar im Titel ersichtlich: He’s back home again.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wohlbehalten kommt der Herr Peppinello am Karnevalssonntag (in diesem Jahr auch Valentinstag) daheim an. Er bringt einen ganzen Koffer voll Zeug mit. Und schrammt haarscharf am Übergepäck vorbei. Was selbstredend meine Schuld ist, weil ich ihm eine lange Liste mit Sachen geschrieben hatte, die er mitbringen musste.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aus seinem Koffer holt er zunächst den Fotoapparat. “Guck’ mal”, sagt er, “ich habe tolle Bilder gemacht.” Insgeheim stutze ich, denn der Herr Peppinello fotografiert noch schlechter als ich. Ach was, er ist ein miserabler Fotograf. Das sage ich aber nicht. Ich denke es nur, denn wir wollen uns ja nicht gleich während der ersten Sekunden voller Wiedersehensfreude in die Haare kriegen. Ich schaue mir also die Bilder an. &lt;em&gt;Die ersten 10 oder 12&lt;/em&gt; zeigen Wolken. Die hat er aus dem Flugzeug fotografiert. Sehr interessant.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wshOKNj-I/AAAAAAAAMfY/Jqrt22sJ48Q/s1600-h/070%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="070" border="0" alt="070" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wshoq3cbI/AAAAAAAAMfc/-ndAXAeXl2M/070_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="520" height="395" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Auf den nächsten 25 Bildern&lt;/em&gt; ist die alte Grundschule des Herrn Peppinello abgelichtet. Aus jeder Perspektive. Er&amp;#160; hat keinen einzigen Blickwinkel ausgelassen. Dann folgen Straßen und Hauseingänge seines Viertels, die eigentlich richtig nett aussähen, wären da nicht überall rote Mülltonnen zu sehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Was sind den das für rote Dinger?”, will ich wissen. Herr Peppinello erklärt, dass sie jetzt in Italien das Mülltrennsystem eingeführt haben. “Die trennen wie bekloppt”, sagt er, “ich weiß gar nicht, wie viele verschiedene Müllbehälter meine Tanten mittlerweile in der Küche haben.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="035" border="0" alt="035" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsisSaI0I/AAAAAAAAMfg/k8AQ7O6cVn4/035_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="520" height="395" /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Echt? Sie halten sich dran?”, will ich wissen, denn ich weiß, wie viele Gesetze sie nicht befolgen (Helmpflicht, Gurtpflicht). Der Herr Peppinello erklärt, dass es bei Zuwiderhandeln saftige mehrstellige Geldstrafen hagelt. Dann unterbricht er sich und sagt: “Das Beste hab’ ich Dir noch gar nicht erzählt. Weißt Du was an dem Tag passiert ist, an dem ich angekommen bin?” “Nö,” sage ich.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Das war sogar im Fernsehen. &lt;a href="http://www.rai.it/dl/clv/News/ContentItem-d5b66d91-4b7e-4ef8-89f6-c0bdd7ee3f79.html"&gt;In den Nachrichten&lt;/a&gt;.”&amp;#160; Mir geht immer noch kein großes Licht auf. Weder die Öffentlich Rechtlichen, noch die Privatsender haben ihr laufendes Programm unterbrochen, um der Welt mitzuteilen, dass der Herr Peppinello just gelandet war. Das denke ich aber leider nicht nur. Ich sage es ihm auch. Und der Herr Peppinello findet mich bescheuert. Und das sagt er mir selbstredend. Dann berichtet er mit Folgendes Szenario aus Nocera Inferiore/Provincia di Salerno/unweit Neapel/Kampanien: Zeitgleich mit der Landung des Herrn Peppinello wird in Nocera die Achtzigjährige Kiosk-Besitzerin Gaetana Spinosa in ihrem Lädchen ermordet. Die Täter, ein Drogensüchtiger aus dem Viertel und seine uruguayische Geliebte. Denen gelingt die Flucht mit ein paar Kröten. Sie werden jedoch schnell gefasst, da die alte Frau in ihrem Kiosk eine Überwachungskamera installiert hatte (was zuvor niemand wusste), wodurch der Raubmord dokumentiert wurde. Trauriger aber alltäglicher Wahnsinn in Kampanien. Nun kommt aber das Skurrile, worüber alle Fernsehsender Italiens berichteten: In der Wohnung der verwitweten, kinderlosen Dame fand die Polizei in der Waschmaschine 500.000 Euro in bar, sowie 500.000 Euro in Wertpapieren. Herrn Peppinello´s Onkel Vittorio weiß außerdem zu berichten, dass Gaetana vor Jahren schon mal eine große Tüte Bargeld versehentlich weggeworfen haben soll.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Herrn Peppinello´s Fazit: “Immer, wenn ich in den Süden fliege, passiert Unfassliches.” &lt;em&gt;(Anmerkung der Bloggerin: Das letzte Mal, als wir vor 7 Jahren in Kalabrien waren, bebte nachts dort heftig die Erde. Einen Tag später brach der Ätna aus. Es scheint am Herrn Peppinello zu liegen). &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Weiter geht es mit Herrn Peppinello´s Fotosession. Ich sehe &lt;em&gt;30 verwackelte&lt;/em&gt;, dunkle oder unscharfe Bilder von Verwandten. Die Männer kann man noch halbwegs erkennen. Die Tanten drehen der Kamera immer halb den Rücken zu. Man erkennt deutlich auf jedem Bild die Geste des Abwinkens. Obwohl mittlerweile in die Jahre gekommen, sind die Tanten eitel, und wollen ohne frisch onduliert zu sein, nicht fotografiert werden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und dann sehe ich Grabsteine auf Fotos. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die hier zeigen soll. Ach, was soll’s?!&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsjYeiCsI/AAAAAAAAMfk/mbrWvLUeEcE/s1600-h/042%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="042" border="0" alt="042" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wskDKtV-I/AAAAAAAAMfo/aqx9xvFt6Vo/042_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="520" height="395" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das hier sind seine Großeltern, also die Eltern meiner Schwiegermutter. ich stelle hier fest, dass meine Schwiegermutter ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Herr Peppinello hat alle möglichen Gräber abgelichtet. Mir kommt das komisch vor, denn ich war schon oft mit ihm in Nocera, auf dem Friedhof allerdings nie. Ich frage nach.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Tja”, sagt er, “das war vielleicht ein Ding..” Und dann erzählt er Folgendes:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;An einem Morgen beobachtet er, wie Onkel Vittorio im Vorratsraum herum wurschtelt. Er füllt mit einem Trichter aus einem großen Kanister selbstgemachtem Wein etwas ab in eine kleine leere Flasche, und verschließt diese ordentlich, bevor er sie sich in die Manteltasche steckt. Dann verlässt er das Haus. Nun ist es so, das Onkel Vittorio 70 Jahre alt ist, mehrere Bypass-Operationen hatte und einen astronomisch hohen Cholesterin-Wert sein eigen nennt. Tante Sofia hält ihn knapp mit Essen. das rauchen hat er sich abgewöhnt. Trinken darf er schon gar nicht. der Herr Peppinello sagt nichts. Er schleicht heimlich dem Onkel nach. Der geht geradewegs zum Friedhof.&amp;#160; Vor der Tomba (Grab) von “Peppe ‘o barista” bleibt er stehen und holt die Flasche aus der Manteltasche. Peppe ist seit über 10 Jahren tot. Er war der Barbesitzer neben der Schreinerei von Onkel Vittorio und ein enger Freund. Herr Peppinello denkt nun, der Onkel würde sich in aller Stille auf dem Friedhof ein Schlückchen genehmigen. Aber nein. Andächtig stellt Onkel Vittorio das Fläschchen auf das Grab, bekreuzigt sich und geht nach einer Weile nach Hause. Herr Peppinello hat ein schlechtes Gewissen, und schleicht irgendwann hinterher. Später am Tag kann er allerdings&amp;#160; nicht mehr an sich halten, und gesteht dem Onkel, was er gesehen hat. Der sagt mit Tränen in den Augen: “Ich habe vergangene Nacht von ihm geträumt. Das wir eine Sause gemacht haben. Wir haben sowas von gegessen und getrunken…..da musste ich ihm einfach was bringen.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Herr Peppinello ist sichtlich gerührt, als er mir das erzählt. Ich auch. Fast verdrücken wir zwei Tränchen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dann springt der Herr Peppinello auf und ruft: “Dein Geschenk zum Valentinstag! Oh Mann!” Er rennt zu seinem Gepäck. Der kleine Peppinello sagt genugtuend: “Siehst Du, Mamma. Papa hat daran gedacht.” (&lt;em&gt;Wir haben vorher Wetten abgeschlossen.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und das hier ist eines der Geschenke, die ich zu Valentin bekam: Eine geheimnisvolle große Box aus Styropor.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wskmRSwsI/AAAAAAAAMfs/cM2YSAktBnY/s1600-h/077%5B12%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="077" border="0" alt="077" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wslSrGh2I/AAAAAAAAMfw/P_2SdIEpUr0/077_thumb%5B10%5D.jpg?imgmax=800" width="520" height="395" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich weiß sofort was drin ist. Der Peppinello sagt: “Nicht in den Kühlschrank, die waren eben noch warm.” Yessss!!!! Ein Kilo Büffelmozzarella aus Cava. Frischer als frisch, von Hand abgeschlagen. Und mit absolut nichts zu vergleichen, was hierzulande so alles als Büffelmozzarella angeboten wird. Ich schreie mit meine Feldwebelstimme (das kann ich gut): “Kinder, Tisch decken, Brot schneiden. Wir essen.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsmBv8P-I/AAAAAAAAMf0/psq-rKYHLXM/s1600-h/089%5B9%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="089" border="0" alt="089" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsmjQv7JI/AAAAAAAAMf4/RjwyW3gdVLk/089_thumb%5B7%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsnacNagI/AAAAAAAAMf8/FLG-grBhh18/s1600-h/088%5B11%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="088" border="0" alt="088" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsn-JDQxI/AAAAAAAAMgA/kg5Uk-JO-hk/088_thumb%5B9%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsoiM5kxI/AAAAAAAAMgE/UfHuXDHEz7M/s1600-h/091%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="091" border="0" alt="091" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wspKKp7wI/AAAAAAAAMgI/GqTEFfoI-2A/091_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsqOGvIRI/AAAAAAAAMgM/0pkLfUIB-3g/s1600-h/095%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="095" border="0" alt="095" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsqvIJiDI/AAAAAAAAMgQ/8w73tbJOLpA/095_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="230" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aus den Tiefen seines Koffers zaubert der Herr Peppinello dann noch stolze dreieinhalb Kilo Salami, die noch weich ist. Hausgemacht von Anna, der Frau seines Cousins Franco. Während des Essens erzählt er weitere Anekdötchen von der Verwandtschaft. Der kleine Peppinello redet ununterbrochen dazwischen. “Mamma.” “Gleich.” “Mamma.” “Gleich.” “Mamma” “Iss jetzt!” “Mammaaaaa!” “Was denn?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Er hat noch keinen Bissen angerührt. Dann macht er eine große Geste und sagt: “Für das Internet!” Dabei deutet er auf seinen Teller. “Mach mal ein Foto.” Und ich muss sagen, ich staune nicht schlecht. Willst Du wissen, was er gemacht hat?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;HIER:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsrEv7xeI/AAAAAAAAMgU/EGsqonb-z0s/s1600-h/090%5B12%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="090" border="0" alt="090" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wsrzvCZpI/AAAAAAAAMgY/y2lmBfY56yo/090_thumb%5B10%5D.jpg?imgmax=800" width="520" height="395" /&gt;&lt;/a&gt; Cool, oder? So. Genug geplaudert. Dir fällt bestimmt gleich das Ohr ab. Ciao!&lt;/p&gt;  &lt;p align="center"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;font color="#ff8080" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h1&gt;&lt;font color="#808080"&gt;&lt;font size="3"&gt;P.S.: Es ist 20:32 Uhr, und ich muss noch was nachlegen. Am Samstag, 13.Februar gerieten der Herr Peppinello und sein Vetter Sandro in einen Stau. Die Polizei hatte einen Straßenabschnitt großräumig abgesperrt. Gerade erfuhren wir per Telefon, dass dort just an diesem Samstag Nachmittag eine 63jährige Prostituierte mit einer Schere erstochen worden war. &lt;/font&gt;&lt;a href="http://lacronacaitaliana.com/?p=2193"&gt;&lt;font size="3"&gt;Hier&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font size="3"&gt; kannst Du es nachlesen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/h1&gt;  &lt;h1&gt;&lt;font color="#808080" size="3"&gt;GRUNDGÜTIGER!!!!&lt;/font&gt;&lt;/h1&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-1934406597402228704?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/1934406597402228704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/der-herr-peppinello-erzahlt-oder-wie.html#comment-form' title='29 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1934406597402228704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1934406597402228704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/der-herr-peppinello-erzahlt-oder-wie.html' title='Der Herr Peppinello erzählt, oder: Wie ich zum Valentinstag die beste Mozzarella der Welt geschenkt bekam.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3wshoq3cbI/AAAAAAAAMfc/-ndAXAeXl2M/s72-c/070_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>29</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-4028757002811877389</id><published>2010-02-10T22:35:00.001+01:00</published><updated>2010-02-10T22:46:09.401+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suppen und Minestre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hülsenfrüchte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemüse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eintopf'/><title type='text'>“Ähzezupp” – Peppinellis allein zuhause, oder: Rheinische Erbsensuppe</title><content type='html'>&lt;p&gt;eigentlich wollte ich an dieser Stelle unser leckeres Rindsragout mit dunkelbrauner Soße (verfeinert mit der selbstgemachten &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2009/12/nachgekocht-das-leben-macht-spa-mit.html"&gt;Demi Glace&lt;/a&gt;) und Spätzle von heute Mittag posten. Ich schob wie immer das Kochgeschirr in der Küche hin und her und versuchte alles bestmöglich in Szene zu setzten. Und dann? Kamera-Akku leer. Naja. Dann eben das von vorgestern.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Montags hat das Fräulein Peppinella immer bis 16:00 Uhr Schule. Im katholischen Mädchengymnasium, wo sie wahrscheinlich im Religion-Unterricht lernen, Aussagen mit &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2010/02/teutonische-woche-oder-markklochen-von.html"&gt;Schwüren auf Unterhaltungsmedien&lt;/a&gt; zu bekräftigen. Fräulein Peppinella findet das Essen in der Mensa zum kotzen. Zum kotzen findet sie allerdings auch Erbsensuppe.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und der kleine Peppinello und ich lieben Erbsensuppe. Jedes Mal wenn wir auf dem Markt am &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carlsplatz"&gt;Carlsplatz&lt;/a&gt; sind, lassen uns sämtliche kulinarischen Verlockungen kalt, denn wir essen “Ähzezupp” bei &lt;a href="http://www.dauser-online.de/index.php?page=carlsplatz"&gt;Dauser&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Weil es hier aber für niederrheinische Verhältnisse immer noch lausig kalt ist (und schneit) koche ich die Erbsensuppe für uns beide zuhause. (Das Fräulein Peppinella isst derweil in der Schulmensa Undefinierbares.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;&lt;strike&gt;Zutaten:&lt;/strike&gt;&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;……und da fängt es dann schon an mit den Uneinigkeiten im Rheinland….bei den Zutaten. Der Kölner brät &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%B6nz"&gt;Flönz&lt;/a&gt; dazu, andere geben Kasseler hinein. Die Westfalen essen Erbsensuppe mit Mettwurst. Bei Dauser kommen Würstchen rein. Blutwurst ist nicht so meine Welt, also nochmal von vorne.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;li&gt;500g getrocknete Erbsen, bei mir von Müller’s Mühle &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;3 bis 4 Kartoffeln in Würfel geschnitten &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;2 Karotten dito &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;¼ Knolle Sellerie dito &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;1 große Zwiebel&amp;#160; dito &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;1 Stange Porree in Scheiben &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;½ Teelöffel Majoran – getrocknet (weder gewürfelt noch in Scheiben…) &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;1 Lorbeerblatt &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;1 durchwachsener Speck, gewürfelt &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;etwas Düsseldorfer Löwensenf (Kölner bitte Ohren zuhalten)&lt;a href="http://www.bamisto.de/gewuerz-rezepte/senf/mittelscharfer-senf/"&gt;&amp;#160;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;  &lt;li&gt;4 Wiener    &lt;p&gt;Salz und Pfeffer &lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3MpGXf_2xI/AAAAAAAAMes/NRN7dF1p_OY/s1600-h/003%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="003" border="0" alt="003" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3MmmRHH1EI/AAAAAAAAMew/HWvhHnG5flc/003_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3MmnAb9v7I/AAAAAAAAMe4/5K2BAEJJPIA/s1600-h/005%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="005" border="0" alt="005" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3MmnlFZUkI/AAAAAAAAMe8/HIBwG-Xiib0/005_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Die Zubereitung ist denkbar simpel. Meine Lieblingszutat (ZEIT) spielt wie bei fast allem, was ich koche, auch hier die Hautrolle. Die Erbsen weiche ich über Nacht ein. Geht bei Erbsen auch ohne Einweichen, aber dann musste morgens um 7 anfangen zu kochen…. Okay, wo war ich ?&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Ach ja. Die eingeweichten Erbsen koche ich am nächsten Tag Im Einweichwasser weich. Da dauert so 2 Stunden. Dann gebe ich alle anderen Zutaten (bis auf die Würstchen und den Speck) dazu. Nachfolgend mein übliches Prozedere: Flamme auf klein. deckel schräg stellen. Warten.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich habe also Zeit genug, um Dir zu erzählen, dass mir das Bloggen mit dem Netbook so richtig auf den Keks geht. Dauernd verheddere ich mich auf dieser kleinen Tastatur. Irgendwie schmerzen meine Augen, denn der Bildschirm, ist echt klein und anstrengend.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Als der kleine Peppinello von der Schule kommt, ist er wie immer trotz Pausenbrot, Gurke, Paprika und Apfel, kurz vor dem Verhungern. Er isst vorab ein kaltes Wienerle und einige Speckwürfel. Ich rette den Rest, indem ich den Speck in einer Pfanne kross brate, die Würstchen klein schneide und dann beides schnell in den Kochtopf gebe und abschmecke.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3MmoazvxII/AAAAAAAAMfE/zdB-ZBbct48/s1600-h/007%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="007" border="0" alt="007" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3Mmo7SOSlI/AAAAAAAAMfM/nWSn3dN97vY/007_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="470" height="358" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Eigentlich will ich den Rest einfrieren, aber: Der Kleine und ich essen fast alles auf. Übrig bleibt ein Portiönchen, welches ich ihm abends aufwärme. Er ist rundum glücklich. Ich bekomme ein kleines Küsschen, aber nur, weil wir alleine sind, und keiner uns sieht.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Ach, und übrigens: Auch wenn das hier im Rheinland so Uso ist: Mit Maggi würde ich mir diese leckere Suppe niemals versauen.&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;Joode Honger!!&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;/li&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-4028757002811877389?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/4028757002811877389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/ahzezupp-peppinellis-allein-zuhause.html#comment-form' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4028757002811877389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4028757002811877389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/ahzezupp-peppinellis-allein-zuhause.html' title='“Ähzezupp” – Peppinellis allein zuhause, oder: Rheinische Erbsensuppe'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3MmmRHH1EI/AAAAAAAAMew/HWvhHnG5flc/s72-c/003_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3074441427259568094</id><published>2010-02-09T16:35:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T22:44:18.489+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suppeneinlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Markknochen'/><title type='text'>Teutonische Woche oder: Markklößchen von der lustigen (Stroh)-Witwe</title><content type='html'>&lt;p&gt;Manchmal wundere ich mich über mich selbst, und über die bescheuerten Post-Titel, die immer aus meinem Hirn in meine Finger und via Tastatur dann auf den Rechner gelangen…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die lustige Strohwitwe bin natürlich ich. Das sollte den Menschen, die mir besorgte E-Mails schreiben (“wo bist du? warum schreibst du nichts? ist bei euch was schlimmes passiert?”) erklären: Hier ist nix los. El Randalinsky (aka. Herr Peppinello) besucht seine Sippe in Kampanien. Ich bin mit den Kindern allein. Und Herrin der Fernbedienung. Die liegt mir gut in der Hand. Stell’ Dir vor, am Sonntag sah ich den “Tatort” von Anfang bis Ende, ohne das jemand mittendrin rumzappte. Das Leben kann schön sein.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Runzel jetzt nicht so blöd die Stirn. Der Herr Peppinello und ich haben uns seit 24 Jahren lieb. Zwanzig Jahre davon sogar täglich 24 Stunden, beruflich und privat. Mach’ das erst mal nach….eine kleine Verschnaufpause voneinander (bis zum nächsten Sparring) tut gut.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Kinder und ich haben aus diesem Anlass die Teutonenwoche ausgerufen. Es gibt viel gute deutsche Hausmannskost. Beide Peppinelli-Kinder machen viele Vorschläge. Rotkohl, Klöße, Sauerbraten, Kartoffelsalat, Erbsensuppe. Der kleine Peppinello schlägt ungefähr 27 Mal &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2009/03/fladlesuppe-tafelspitz.html"&gt;Rindsbouillon mit Flädlesuppe&lt;/a&gt; vor. Und&amp;#160; Markklößchen. Wow. Markklößchen haben so was herrlich Altmodisches an sich. Von Mutti´s oder Omi´s Küche. Finde ich. Da ich je sowieso lieber -sowohl italienisch als auch deutsch- beim Kochen an Althergebrachtem hänge: Nix wie ran.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;2 altbackene Brötchen und etwas Semmelbrösel    &lt;br /&gt;3 - 4 Markknochen vom Rind     &lt;br /&gt;1 gewürfelte Zwiebel, fein gehackt     &lt;br /&gt;2 Eier     &lt;br /&gt;1 Strauß feingewiegte Petersilie     &lt;br /&gt;Salz, Pfeffer,&lt;strike&gt; Muskat &lt;/strike&gt;(wir mögen kein Muskat)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GApY48M7I/AAAAAAAAMd4/irrHnfXNK4M/s1600-h/164%5B34%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="164" border="0" alt="164" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GAp7IJloI/AAAAAAAAMd8/qEmTk5mwloM/164_thumb%5B32%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="244" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GAq0BdEAI/AAAAAAAAMeA/GJqcgBnEoFQ/s1600-h/165%5B16%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="165" border="0" alt="165" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GArZkZDoI/AAAAAAAAMeE/hDL7KRjc6bo/165_thumb%5B12%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="244" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Markknochen röste ich in der Pfanne so lange, bis ich das Mark weich ist, und sich mit dem Löffel leicht auslösen lässt. Dann nehme ich die Knochen heraus, und brate das Mark in derselben Pfanne durch. Es muss danach kurz auskühlen. Dann vermenge ich es mit den übrigen Zutaten, bis sich ein gefälliger Teig bildet. Er darf nicht zu nass sein. Lieber noch ein paar Semmelbrösel dran.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich kann jetzt auch die Musik lauter drehen, und hören, was ich will….von AC/DC über Jamie Cullum bis hin zu Paolo Conte. Querbeet und laut. Ist es denn nicht schön? Ich muss das tun, um diesen lästigen Ohrwurm los zu werden. Hier im Rheinland läuft nämlich seit Tagen nur Schunkelmusik im Radio. Im Auto hörte ich “Die Vögelein die Vögelein vom Titicacasee, die heben wenn die Sonne scheint das Schwänzchen in die Höh`”… Ich werde es ohne anderweitige Audio-Dauerberieselung nicht los. Es hat sich irgendwo zwischen Hirn und Mittelohr festgesetzt. Grauenhaft.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GAsOP9SUI/AAAAAAAAMeI/00k9o0_XaUM/s1600-h/168%5B12%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="168" border="0" alt="168" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GAtc9gg-I/AAAAAAAAMeM/6u9bhKVs-qM/168_thumb%5B10%5D.jpg?imgmax=800" width="470" height="358" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aus dem Teig forme ich nun mit angefeuchteten Hände eine Menge kleiner Bällchen. Es sind viel zu viele für unser Mittagessen. Ich friere einen Teil davon ein. Den werde ich am Ende der Woche mit meiner Freundin B. verspeisen. Die hat sich zum Mädels-Abend Tafelspitz von mir gewünscht. Und alle Gerard Butler-Filme der Welt. Ok. Die Klößchen für Dich, der Gerard für mich..hach…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GAuMN5jGI/AAAAAAAAMeQ/lBPyX7FQ7N0/s1600-h/176%5B10%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="176" border="0" alt="176" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GAu8T34rI/AAAAAAAAMeU/2RepxFNEV90/176_thumb%5B8%5D.jpg?imgmax=800" width="470" height="358" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Fräulein Peppinella, der Kleine und ich verputzen unserer Ration Markklößchen mit einer herrlichen &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2008/11/manzo-in-brodo-hochrippe-und-gemse-in.html"&gt;Rindfleischsuppe und Bouillonkartoffeln&lt;/a&gt;. Schon während des Essens machen sich allerdings erste Anzeichen von &lt;strike&gt;Rinder&lt;/strike&gt;Kinderwahn bemerkbar. Das Fräulein Peppinella erzählt mir irgendwas. Hab’ schon wieder vergessen, was. Als ich mehrfach an ihr zweifele sagt sie voller Inbrunst: “Mamma, ich schwöre es Dir auf….auf…auf…meinen iPod!!!!”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ist das schon BSE? Oder bringen sie ihr sowas am Erzbischöflichen Katholischen Mädchengymnasium bei?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Oh weia.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;P.S.: Mein Rechner mit allen Fotos ist platt. Ich schreibe vom Netbook.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3074441427259568094?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3074441427259568094/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/teutonische-woche-oder-markklochen-von.html#comment-form' title='18 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3074441427259568094'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3074441427259568094'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/02/teutonische-woche-oder-markklochen-von.html' title='Teutonische Woche oder: Markklößchen von der lustigen (Stroh)-Witwe'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S3GAp7IJloI/AAAAAAAAMd8/qEmTk5mwloM/s72-c/164_thumb%5B32%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-498409281032868372</id><published>2010-01-23T17:01:00.001+01:00</published><updated>2010-01-23T17:06:37.591+01:00</updated><title type='text'>In eigener Sache…damit auch ich mal eine Liste schreibe</title><content type='html'>&lt;p&gt;Der Listen-Wahn grassiert hier in der Blog-Sphäre wohl noch immer. Ich habe folgenden Schwachsinn schon mal irgendwo verlinkt. Da mir zur Zeit jedoch nichts besseres einfällt, und ich auch keine Zeit habe (Herr Peppinello immer noch krank…viel Arbeit im Lädchen) heute nur meine persönliche Wahnsinnsliste:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Was Du nie über mich wissen wolltest, und was ich Dir trotzdem erzähle…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;1. Natürlich heiße ich nicht wirklich Peppinella. Mein Blog-Name ist die Verniedlichung der Verniedlichung meines Vornamens in italienischer Sprache.    &lt;br /&gt;2. Ich bin 1,78 m groß, trage Konfektionsgröße 36 und mein langes blondes Haar umschwebt locker mein Haupt und rahmt meine großen, strahlend blauen Augen ein.     &lt;br /&gt;3. Das ist gelogen.     &lt;br /&gt;4. Ich war mal verliebt in Jürgen Drews und in Pierre Brice….ähm….in Winnetou.     &lt;br /&gt;5. Das ist schon länger her. Später folgten Jon Bon Jovi, Andy Garcia, Alain Delon und Lenny Kravitz.     &lt;br /&gt;6. Mit denen wurde es nix, denn der Herr Peppinello hat mich ihnen weggeschnappt.     &lt;br /&gt;7. Ich esse fast alles.     &lt;br /&gt;8. Bei Essenseinladungen lange ich zu, ohne mich zu zieren. Frauen die bei Mineralwasser -warm und ohne Kohlensäure im- Salat herumstochern sind mir ein Graus.     &lt;br /&gt;9. Das soll nicht heißen, dass ich kein Wasser trinke. Rotwein und Kaffee sind mir jedoch lieber.     &lt;br /&gt;10. Kaffee aber nur als Espresso. Niemals mit Milch.     &lt;br /&gt;11. Dafür mit einem Grappa, oder zwei.     &lt;br /&gt;12. Nein, ich bin keine Alkoholikerin.     &lt;br /&gt;13. Ich werde demnächst aufhören zu rauchen.     &lt;br /&gt;14. Vielleicht.     &lt;br /&gt;15. Ich bin katholisch.     &lt;br /&gt;16. Ich habe gesündigt, und nicht gebeichtet.     &lt;br /&gt;17. Ich hätte gerne große Hände mit langen Fingern und einem großen Nagelbett.     &lt;br /&gt;18. Lass mich mal nachgucken. Habe ich alles nicht. Meine Hände sind klein und schrumpelig.     &lt;br /&gt;19. Die historische Person, die ich gerne kennen gelernt hätte, ist Cesare Borgia.     &lt;br /&gt;20. Er hätte seinen unheimlichen Diener Michelotto gerne zum Date mitbringen dürfen.     &lt;br /&gt;21. Ich habe einen Hang zu düsteren Gestalten.     &lt;br /&gt;22. Winnetou und Jürgen Drews waren wohl jugendliche Fehltritte.     &lt;br /&gt;23. Um auf den Rotwein zurück zu kommen. Am liebsten mag ich Dolcetto di Dogliani und Luce delle Vite von Frescobaldi.     &lt;br /&gt;24. Ich mag die Toskana.     &lt;br /&gt;25. Aber die schönste Stadt der Welt ist für mich Rom.     &lt;br /&gt;26. Mein Lieblingsessen ist…lass mich mal überlegen….     &lt;br /&gt;27. Rindfleischsuppe, unter anderem.     &lt;br /&gt;28. Der Satz: „Erst denken, dann sprechen“ ist immer wieder eine Stolperfalle für mich.     &lt;br /&gt;29. Ich denke nie lange nach. Ich hab‘ mich meist schon in Sekunden um Kopf und Kragen geredet.     &lt;br /&gt;30. Will man der Temperamentenlehre Glauben schenken, dann wäre ich eine Sanguinikerin.     &lt;br /&gt;31. Eine Sanguinikerin, die einen Choleriker geheiratet hat.     &lt;br /&gt;32. Das geht gut, aber nicht immer.     &lt;br /&gt;33. Ich würde gerne Tango oder Paso Doble tanzen lernen.     &lt;br /&gt;34. Der Herr Peppinello leider nicht.     &lt;br /&gt;35. Ich liebe Schuhe und Handtaschen.     &lt;br /&gt;36. Amen und Ende der Durchsage. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Jetzt bist Du dran. Was erzählst Du mir über Dich???&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-498409281032868372?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/498409281032868372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/in-eigener-sachedamit-auch-ich-mal-eine.html#comment-form' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/498409281032868372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/498409281032868372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/in-eigener-sachedamit-auch-ich-mal-eine.html' title='In eigener Sache…damit auch ich mal eine Liste schreibe'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-4229643766053587486</id><published>2010-01-20T17:16:00.001+01:00</published><updated>2010-01-20T17:18:42.136+01:00</updated><title type='text'>Le Freselle – hartes Brot für eine Wortbrüchige</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Natürlich bin ich die Wortbrüchige, wer sonst? Man könnte auch sagen, die Rezepte-Versprecherin….. die Verdrängerin oder Aufschieberin. &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Oder die Event-Verpasserin oder Nichtteilnehmerin. Oder die E-Mail- und Kommentar-Nicht-Beantworterin. Eine echte Blog-Schlampe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Freselle 09" border="0" alt="Freselle 09" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csJw9wzfI/AAAAAAAAMb0/rl-Gfl5JcRw/Freselle09_thumb9.jpg?imgmax=800" width="420" height="320" /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das da oben sind übrigens die Freselle.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich weiß auch nicht, was los ist. Ich fotografiere munter jedes Essen. Mittlerweile habe ich eine externe Festplatte für Bilder angeschafft. Brauche ich gar nicht. Ich poste eh nicht. Und lustig bin ich auch nicht immer. Glaub’ das mal ja nicht. Es gibt eben nicht immer zu jedem Essen die passende Geschichte. Manchmal. Ich weiß aber zwischenzeitlich auch, dass manche glauben, hier bei Peppinellis fänden jeden Tag filmreife Episoden statt. Nee. Nur manchmal. Ab und zu. In etwa. Heute ist es hier zum Beispiel ganz mau. Der Herr Peppinello ist krank. Nix schlimmes. Er hat einen ziemlich heftigen grippalen Infekt, welcher ihn auf dem Sofa dahin siechen lässt. Das ist gemein, was ich hier sage, denn es geht ihm wirklich nicht gut. Er wollte noch nicht mal essen, und das will was heißen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Herr Peppinello beäugt übrigens seit Tagen, wir ich am PC rumfummele. Ohne zu bloggen. Dann sagt er: “Du machst alles nur halb.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;“Hä?”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;“Was murkst Du da rum, mach lieber bei Peppinella weiter. Immer nur so halbe Sachen…” Ach so. Zu anderen Gelegenheiten hat er sich beschwert, weil ich “nur noch blogge und kochseitensüchtig” (Zitat Ende) geworden bin.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das war vorgestern. Heute rafft Frau P. aus N. (formerly known as Peppinella) sich auf.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Freselle (oder Frese, oder auch pane tosto = hartes Brot) habe ich kurz vor Heiligabend gebacken. Eigentlich werden sie eher im Sommer gegessen. Angeweicht&amp;#160; mit etwas Wasser und Olivenöl, belegt mit Tomatenstücken. Freselle sind süditalienisch. Neapel erhebt darauf keinen Universalanspruch. Meine Schwiegermutter ausgenommen. Mit ihr streite ich seit Jahren über deren Ursprung. Für mich ist das Kalabrien/Sizilien. Zweifach im Ofen gehärtet wird dieses Brot haltbar gemacht. Früher ein aus der Not geborenes Essen für Fischer oder Seeleute. Und für schlechte Zeiten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Zutaten:&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;font color="#545454" face="Trebuchet MS"&gt;1kg Weizen- oder Weizenvollkornmehl&lt;/font&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font color="#545454" face="Trebuchet MS"&gt;30g frische Hefe&lt;/font&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font color="#545454" face="Trebuchet MS"&gt;etwas Salz&lt;/font&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;font color="#545454" face="Trebuchet MS"&gt;wenig Wasser&lt;/font&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Aus den Zutaten knete ich (immer noch von Hand) einen geschmeidigen Teig, wobei ich nur nach und nach etwas warmes Wasser dazugebe. Das dauert ungefähr eine halbe Stunde. Zugedeckt lasse ich den Teig dann in einer Schüssel eineinhalb Stunden gehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csKsvWaDI/AAAAAAAAMb4/eHWRU-Mply0/s1600-h/Freselle028%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Freselle 02" border="0" alt="Freselle 02" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csLOrnLDI/AAAAAAAAMb8/WAeOo7OfU8I/Freselle028_thumb.jpg?imgmax=800" width="260" height="220" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csMp5NdbI/AAAAAAAAMcA/aiPnQD_Hj50/s1600-h/Freselle04%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Freselle 04" border="0" alt="Freselle 04" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csNbp6pNI/AAAAAAAAMcE/blwgXDbhCno/Freselle04_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="220" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csOD1XXsI/AAAAAAAAMcI/oHfRy8OLWQM/s1600-h/Freselle%2006%5B8%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Freselle 06" border="0" alt="Freselle 06" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csPOFr1PI/AAAAAAAAMcM/GgFpaVcjr0Y/Freselle%2006_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="220" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csP4Wa50I/AAAAAAAAMcQ/Bqofa3OyxsU/s1600-h/Freselle%2007%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Freselle 07" border="0" alt="Freselle 07" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csQfNBIPI/AAAAAAAAMcU/Kv0XIyVLgD8/Freselle%2007_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="260" height="220" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich teile den Teig in 12 Stücke, die ich zunächst zu Kugeln forme. Diese ziehe ich dann vorsichtig, wie Du oben auf dem Foto siehst, in die Länge. So 10 bis 15 cm. Eher 15. Glaube ich. Die decke ich ab, und lasse sie eine weitere Stunde gehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Danach ziehe ich die Teigstränge nochmal um das doppelte in die Länge und schließe sie zu Kringeln, wie Donuts. Die kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und müssen (Geduld!) eine weitere Stunde abgedeckt gehen. Ich heize den Ofen auf 200 Grad vor. Die Kringel backe ich für 10 Minuten, nehme sie raus und lasse sie auf einem Gitter abkühlen. Dann schneide ich sie durch, wie (siehe Bild) und backe sie insgesamt 1 Stunde(30 Min. bei 180 Grad, weitere 30 Minuten bei 140 Grad.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am Ende haben sie eine schöne goldbraune Farbe, und sind echt hart. Optimal für Panzanella. Oder auch nur so. Zwischendurch. Wenn Du gute Zähne hast. Olivenöl zum Beträufeln, sowie Rotwein für den Gaumen und die ein oder anderer Kleinigkeit dazu erleichtern das Kauen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csQ_AzBbI/AAAAAAAAMcY/8_Nuf_U-1jE/s1600-h/Freselle%2008%5B9%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Freselle 08" border="0" alt="Freselle 08" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csRgPf2cI/AAAAAAAAMcc/atqdFQCuC5A/Freselle%2008_thumb%5B7%5D.jpg?imgmax=800" width="420" height="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ach so: Sie werden übrigens besser mit Weizenvollkornmehl. Ich hatte leider keines da, was regen Anlass zu Diskussionen bot. Sollen die sich doch ihre Sachen demnächst selber backen, oder???&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-4229643766053587486?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/4229643766053587486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/le-freselle-hartes-brot-fur-eine.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4229643766053587486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4229643766053587486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/le-freselle-hartes-brot-fur-eine.html' title='Le Freselle – hartes Brot für eine Wortbrüchige'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S1csJw9wzfI/AAAAAAAAMb0/rl-Gfl5JcRw/s72-c/Freselle09_thumb9.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-2273517577882049725</id><published>2010-01-12T22:21:00.000+01:00</published><updated>2010-01-14T14:14:53.054+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebäck'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weihnachten bei Peppinellis'/><title type='text'>After-Christmas-Post, die Zweite – in der Weihnachtsbäckerei: Struffoli napoletani</title><content type='html'>&lt;p&gt;Bereit? Ok.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir tun heute mal so, als sei der 22. Dezember 2009. Vormittags. Wir stehen in meiner Küche, und ich weihe Dich in das Mysterium des “Wieso? Wie immer…” ein. Das geheimnisvolle Festessen des Herrn P. aus N. Es beginnt mit der Weihnachtsbäckerei. In Kampanien gibt es nicht diese Weihnachtsplätzchen wie hier. Neben dem Panettone, oder Pandoro (beide von den Polentoni importiert) gibt es in jedem neapolitanischen Haushalt zu Weihnachten Struffoli [:e’ schtruffele:]. Sie sind das typischste Gebäck zum Fest. Böse Zungen behaupten, dass der Ursprung dieser kleinen Kügelchen parthenopisch sei. Also aus der Zeit als Bella Napoli gegründet wurde. Von den Griechen. Wir sagen das jetzt mal nicht meiner Schwiegermutter. Ich will meine Ruhe haben.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S08Yefr7PiI/AAAAAAAAMPM/cXhwxSfgxrQ/s1600-h/Natale%202009%20294%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Natale 2009 294" border="0" alt="Natale 2009 294" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoCH7LynI/AAAAAAAAMPQ/dVb-Ygu2tDw/Natale%202009%20294_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="350" height="261" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Wenn ich ehrlich bin, würde ich mich in Echtzeit jetzt gerne ums Bloggen herumdrücken. Der Herr Peppinello raucht immer noch nicht. Ich leider schon. Am Rechner besonders viel, was ewig zu Diskussionen führt. Irgendwie komisch, dass mein Laster den Herrn Peppinello vor 23 Jahren noch nicht gestört hat. Vermutlich weil ich da noch keinen Rechner hatte…)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Zutaten:&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;1 kg Weizenmehl Typ 00 &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 EL Zucker &lt;em&gt;(&lt;a href="http://lamiacucina.wordpress.com/"&gt;Robert&lt;/a&gt; schreibt bei EL immer Elf, was ich entzückend finde)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 TL Salz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;abgeriebene Schale von einer Zitrone &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;10 Eier (&lt;em&gt;ja, Du hast richtig gelesen)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;100g warme Butter &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Pflanzen- oder Sonnenblumenöl zum frittieren &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Außerdem:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;1 kg Honig &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;4 EL Zucker &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Meine Kitchen-Aid ist immer noch nicht aus Rheda-Wiedenbrück (ich hasse diesen Ort mittlerweile) zurück. Dort befindet sich die einzige Servicestation Deutschland für diese lebenswichtige Apparatur. Also knete ich den Teig von Hand.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoF_n0wSI/AAAAAAAAMPY/VZ7lsP-yxI4/s1600-h/Natale%202009%20120.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Natale 2009 120" border="0" alt="Natale 2009 120" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoGpOL8BI/AAAAAAAAMPc/j1-DoW6bU-s/Natale%202009%20120_thumb.jpg?imgmax=800" width="350" height="261" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich siebe das Mehl durch, füge Salz und Zucker hinzu und reibe die Zitronenschale rein. Dann knete ich das Ganze mit der Butter und dem Zucker zu einem geschmeidigen Teig. Das dauert ungefähr 20 Minuten, in denen mir die Oberarme anschwellen (ganz zu Schweigen vom Hals). Ich seufze mehrmals leise. Dann auch laut, aber keine hört mich, denn ich bin allein zu Hause. Den Teig lasse ich 1 Stunde abgedeckt ruhen. &lt;em&gt;In der Zwischenzeit bereite ich einen Hefeteig vor. Den brauche ich am nächsten Tag für andere Sache, Erfährst Du schon noch.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So. Die Stunde ist um. Ich nehme nun von dem Teig kleinere Stück ab. Daraus forme ich fingerdicke Rollen, die ich in kleine Stücke schneide. Ungefähr 1 cm. Ist gas Gleiche Prozedere wie bei Gnocchi, nur ist dieser Teig hier geschmeidige und klebt nicht. Aber genau wie bei den Gnocchi rolle und schneide ich, und der Teigberg wird nie weniger. Es dauert ewig. Ich erfinde eine neue sportliche Disziplin: Synchronrollenschneidenfrittieren. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoMSyuOOI/AAAAAAAAMPo/3Y497qWwUSE/s1600-h/Natale%202009%20122.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Natale 2009 122" border="0" alt="Natale 2009 122" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoNeNuRjI/AAAAAAAAMPs/h599JlBOJBk/Natale%202009%20122_thumb.jpg?imgmax=800" width="350" height="262" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Man muss eben multifunktional sein, heutzutage. Ich gebe reichlich Sonnenblumenöl in meine Frittiertopf und erhitze es, bis es Bläschen schlägt. Frag mich jetzt nicht, wie viel Grad das sind. Ich schätze so 180. Mit der Fritteuse könnte ich das eher feststellen, aber ich hasse dieses Ding. es steht mit vielen anderen unnützen – von mir angeschafften Kuchengeräten – ganz oben im Schrank. (&lt;em&gt;Da, wo ich nie putze, weil ich ohne Leiter nicht drankomme, und mich damit herausrede, dass ich Höhenangst habe.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Struffoli frittiere ich portionsweise goldgelb, hebe sie mit dem Schaumlöffel heraus, und lasse sie auf Küchenkrepp abtropfen. &lt;em&gt;Während der Weihnachtstage werde ich insgesamt 8 Rollen Küchenkrepp verbrauchen…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoRy1cRyI/AAAAAAAAMP4/4IFKiIEFVYA/s1600-h/Natale%202009%20126.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Natale 2009 126" border="0" alt="Natale 2009 126" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoSxYyCdI/AAAAAAAAMP8/QXdja9V3eo4/Natale%202009%20126_thumb.jpg?imgmax=800" width="350" height="262" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Irgendwann sind alle Teigstückchen verbraten, also frittiert, meine ich. Ich schmelze nun den Honig mit dem Zucker im Wasserbad, bis er ganz dünnflüssig ist.&amp;#160; Damit tränke ich die Struffoli und gebe sie auf einen großen flachen Teller. Traditionsgemäß werden sie so serviert. In Ringform. Ich will wissen, wieso eigentlich, und rufe meine Schwiegermutter an. Ja. Ab und zu rufe ich sie an. Was nicht heißen soll, dass sie mich vorher nicht schon mindestens 10 Mal angerufen hat. Vor christlichen Festtagen sogar öfter…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoXsvAgqI/AAAAAAAAMQI/AVrA5d8CmyI/s1600-h/Natale%202009%20133.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Natale 2009 133" border="0" alt="Natale 2009 133" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoYrVdSwI/AAAAAAAAMQQ/-yKKdvucalM/Natale%202009%20133_thumb.jpg?imgmax=800" width="350" height="262" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Genau weiß sie das auch nicht, sagt sie.&lt;em&gt; L’usanza e questa.&lt;/em&gt; Es hat wohl was mit einer Goldkrone zu tun. Oder einem Heiligenschein. Oder dem hellen Stern (&lt;strike&gt;über Bethlehem zeig’ uns den Weg)&lt;/strike&gt; Keine Ahnung. Den Teller, den Du da oben siehst, den bringe ich zu meiner Schwiegermutter. Vorher werde ich ihn mit diesen bunten kleinen Zuckerkügelchen bestreuen, denn das muss wohl so sein.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Struffoli für mich fülle ich in gefällige kleine Förmchen aus Papier und dekoriere sie mit farblich passenden Zuckerperlen. So sind alle zufrieden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Struffloli sind kein kulinarisches Highlight. Sehr süß. sehr klebrig. Aber: Sie gehören in Neapel zum Weihnachtsfest, wie das Kind in die Krippe.&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;     &lt;div align="center"&gt;Morgen geht es weiter.&lt;/div&gt;   &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;     &lt;div align="center"&gt;Bis Karneval bin ich mit Weihnachten durch.&lt;/div&gt;   &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;     &lt;div align="center"&gt;Blogtechnisch.&lt;/div&gt;   &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;P.S.:&lt;em&gt; In Echtzeit hier die Antwort auf alle Kommentare zu meinem Post von gestern: Ich glaube, dass es viel schwerer ist ein Buch zu schreiben, als hier im Blog irgendwas hin zu kritzeln. Ehrlich. Es artet nämlich dann in Arbeit aus.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-2273517577882049725?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/2273517577882049725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/after-christmas-post-die-zweite-in-der.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2273517577882049725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2273517577882049725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/after-christmas-post-die-zweite-in-der.html' title='After-Christmas-Post, die Zweite – in der Weihnachtsbäckerei: Struffoli napoletani'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0zoCH7LynI/AAAAAAAAMPQ/dVb-Ygu2tDw/s72-c/Natale%202009%20294_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-7143187920098575149</id><published>2010-01-11T13:45:00.001+01:00</published><updated>2010-01-14T14:20:04.626+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weihnachten bei Peppinellis'/><title type='text'>After-Christmas-Post, die Erste - “Sie haben Ihren Bestimmungsort erreicht…”</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Warum der Post diesen blöden Titel hat, erkläre ich Dir später&lt;/em&gt;. Zuerst einmal: Ein Frohes Neues Jahr. Ein wenig verspätet, ich weiß, aber ich habe mich in den letzten Tagen ums Bloggen herumgedrückt. Habe ich doch vor Weihnachten groß angekündigt, über Selbiges zu schreiben. Natürlich habe ich 75.485 Fotos gemacht, und 99% Prozent davon wieder gelöscht. Meine Familie wundert sich inzwischen darüber, dass es keine stimmigen Bilder von den kleinen Peppinellis unterm Weihnachtsbaum gibt. Auf fast allen Bildern Lebensmittel….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wie fange ich nun an mit meinem After-Christmas-Post? &lt;em&gt;Und wie lang wird er werden? Diese Frage ängstigt mich viel mehr, denn ich weiß die Antwort darauf: LANG.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sitzt Du bequem? Gut. Ich kurbele mal die Zeitmaschine an und katapultiere uns zurück zum 8. Dezember 2009. Solltest Du nicht katholisch sein, sondern ein Heidenkind, oder Scientologe, oder Zeuge Jehovas: An diesem Tag ist Maria Unbefleckte Empfängnis (&lt;em&gt;lach’ nicht!)&lt;/em&gt;. Auf Italienisch heißt das &lt;em&gt;Immacolata Concezione di Maria Vergine. &lt;/em&gt;An diesem Tag werden in Italien, und vor allem in Neapel die Krippen aufgebaut. Es gibt ein &lt;a href="http://www.portanapoli.com/Ita/luoghi/via-san-gregorio-armeno.html"&gt;Viertel in Neapel&lt;/a&gt;, in dem sich dicht an dicht Geschäfte drängen, die entsprechendes Zubehör verkaufen.In einer &lt;strike&gt;italienischen&lt;/strike&gt;&amp;#160; neapolitanischen Krippe tummeln sich in riesigen beleuchteten (natürlich bunt) Landschaften nicht nur alle möglichen Schuster, Bäcker, Schmiede und sonstige Handwerker, sondern auch Personen öffentlichen (Un)Rechtes wie Herr Berlusconi oder der Papst. Oder Diego Maradona. Und Luciano Pavarotti. Und kleine Figuren aus Überraschungseiern. Und Mutter Teresa. In diesem Jahr auch erstmalig Michael Jackson… Das glaubst Du nicht? Dann guck’ mal &lt;a href="http://www.rainews24.rai.it/it/asp/foto-gallery.asp?nid=122721"&gt;&lt;em&gt;hier&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;.&lt;/em&gt; Es sieht eher aus wie die Darstellung eines Kuriositäten-Kabinetts. Finde ich. Aber ich habe natürlich gar keine Ahnung von Traditionen. Sagt der Herr Peppinello.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Krippe. Natürlich haben auch wir eine. Sie ist ungefähr 120 cm lang und 70 cm hoch, und somit erbärmlich gegen alles, was Neapel so zu bieten hat. In unserer Scheune, die natürlich der Herr Peppinello mit dem kleinen Peppinello aufbaut (Ich verrichte nur niedere Tätigkeiten, wie zum Beispiel Verlängerungskabel besorgen. Außerdem darf ich die Krippe im Januar wieder abbauen, verpacken und verstauen. Immerhin.) Ich bestehe darauf, dass der Stall zunächst leer bleibt. Lediglich ein Hirtenjunge und einige Schafe, sowie zwei Enten (in der Dachgaube) dürfen rein. Die Drei Könige bleiben zunächst in einem kleinen Karton, eingewickelt in Küchenpapier. Genauso das Christuskind, welches ich heimlich in einer Schublade verschwinden lasse. Ich ermahne den Herrn Peppinello, auch bloß mit daran zu denken, wo der Heiland zwischengelagert ist. Es hat nämlich schon Jahre gegeben, in denen wir beide völlig unentspannt in der Heiligen Nacht, so gegen Viertel nach Drei &lt;em&gt;das Kind&lt;/em&gt; suchten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Herr Peppinello beleuchtet die Krippe. Bunte Lampen habe ich ihm untersagt. Ich weise ihn erneut darauf hin, dass weniger oft mehr ist, und das Maria zu einem späteren Zeitpunkt wahrscheinlich nicht sehr erfreut wäre, wenn sie während der Niederkunft mit einhundert Watt in Regenbogenfarben angestrahlt würde.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdCcx1-TI/AAAAAAAAMQY/jDcYGtALtac/s1600-h/Krippe%2001%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="Krippe 01" border="0" alt="Krippe 01" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdDAMaFSI/AAAAAAAAMQc/QPgoVRGR6N4/Krippe%2001_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="184" height="244" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdHeeBv2I/AAAAAAAAMQo/kQeUY-7jLus/s1600-h/Krippe%2002.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="Krippe 02" border="0" alt="Krippe 02" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdIZOXHWI/AAAAAAAAMQs/ScCR8BHDsZM/Krippe%2002_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Herr Peppinello findet mich blasphemisch, wenn ich so rede.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der kleine Peppinello stellt einen Ochsen in die Krippe. Wie jedes Jahr sage ich: “Der gehört da nicht rein.” Und wie jedes Jahr antwortet der Herr Peppinello: “Jetzt stell’ dich nicht so an, Du weißt doch, dass der Esel kaputt ist.” Stimmt. Der Esel verlor vor einigen Jahren zunächst ein Ohr. Vergangenes Jahr erlag er an Weihnachten einer tödlichen Verletzung (Genickbruch), beigebracht durch Dauerbeschuss mit Kanonenkugeln aus einem Playmobil-Piratenschiff. Nun gut. Ich kann mit dem Rindvieh leben. &lt;em&gt;(Ein Schelm, der jetzt Böses denkt….)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am Abend machen sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem. Sie müssen unsere knapp 4 Meter lange Fensterbank überwinden, um dann – über einen Beistelltisch mit einer Buddha-Figur – endlich das Sideboard zu erreichen, auf dem die Krippe steht. Das ist Aufgabe des kleinen Peppinello. Er schiebt die Beiden jeden Tag ein kleines Stück vorwärts. Maria lächelt während des Marsches selig, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, da sie den ganzen langen Weg auf Knien robbt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Natürlich findet der Herr Peppinello auch diese Äußerung gotteslästerlich.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="Krippe 03" border="0" alt="Krippe 03" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdMsH-OiI/AAAAAAAAMQ4/cc_ZHX7lfco/Krippe%2003_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdRhr1j9I/AAAAAAAAMRA/pz59hNohtXc/s1600-h/Krippe%2004.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="Krippe 04" border="0" alt="Krippe 04" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdSfW07BI/AAAAAAAAMRE/q_GfJea0QEc/Krippe%2004_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Irgendwann, kurz bevor das junge Paar an Buddha (oben im Bild) vorbeikommt, schließt sich ihnen ein Eisbär an. Ich schlussfolgere ergo, dass sie ohne Navigationssystem unterwegs sind. Wenn Sie von Nazareth über den Nordpol und China nach Bethlehem reisen, ist da irgendwas schiefgelaufen…. Vermutlich diente der Esel in früheren Jahren als Navi. Mich nervt der Eisbär. Ich entferne ihn mehrfach von der Fensterbank, und stelle ihn auf unser Adventsgesteck – aber schwuppdiwupp ist er bald wieder bei Maria. Vielleicht als Bodyguard, oder so. Ich verkneife mir weitere Bemerkungen, denn ich befürchte, das andernfalls in der nächsten Zeit Horden von wilden Tieren und&amp;#160; Indianern das Heilige Paar umzingeln.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;In der darauffolgenden Woche singen wir gefühlte 734 Mal “In der Weihnachtsbäckerei” und “Stern über Bethlehem”. Der kleine Peppinello will wissen, wann wir denn endlich mit der echten Weihnachtsbäckerei beginnen. Ich probiere diverse Ablenkungsmanöver. Eines davon ist das Schreiben eines Wunschzettels an den Weihnachtsmann.&amp;#160; Da der Kleine ist in der ersten Klasse malt er den Wunschzettel aus. Das Schreiben übernimmt meine Freundin Alex. “Nach Diktat verfasst”, sagt sie, und übergibt mir die Wunschliste. “Ho-Ho-ho”, denke ich. Er hat wahrhaftig kein elektronisches Spielzeug ausgelassen. Von der Wii über die Play-Station bis zur X-Box und dem i-Phone (!!!!) ist alles vertreten. Schonend bereite ich den kleinen Peppinello darauf vor, dass der Weihnachtsmann diese ganzen Sachen nicht mehr vorrätig hat. Er guckt komisch, sagt aber nichts. Am späten Nachmittag sitzen wir vor dem Fernseher und sehen Sponge-Bob, den grenzdebilen Schwamm.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dann kommt Werbung. Der kleine Peppinello begeistert sich sofort für eine Kinder-Digitalkamera, die alles mögliche kann. (Ich notiere das in meinem Hirn.) Die folgende Reklame ist von einem Mobilfunkanbieter. Die Tochter irgendeines Idioten glaubt nicht mehr so richtig an den Weihnachtsmann und er engagiert via Facebook seinen Autoschrauber nebst Rentier (Mops mit Plüschgeweih). &lt;em&gt;Du kennst die Werbung, oder? &lt;/em&gt;Der kleine Peppinello glotzt gespannt auf die Mattscheibe – manchmal sieht er genau aus wie sein Vater – und ich befürchte schon, dass ich mich gleich der großen Weihnachtsmann-Lüge stellen muss, als er sagt: “Wie doof. Als ob das Rentier (!!!) telefonieren kann. Das kann doch mit seinen Hufen noch nicht mal wählen.” Puh. Ich verkneife mir dermaßen das Lachen….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Weitere Tage vergehen. Je näher das Fest rückt, desto öfter werden wir gefragt, was es denn dieses Jahr bei uns zu Essen gibt an Weihnachten. Der Herr Peppinello versteht die Frage nicht. Nicht akustisch, sondern sinngemäß. Stets beantwortet er sie mit: “Wie immer, wieso?” Er weiß natürlich ganz genau, das die Frager nicht wissen, was “wie immer”, sein soll, nämlich das, was der Herr Peppinello an jedem Weihnachtsfest seines Lebens aß, seitdem ihm die Milchzähne eingeschossen sind. Nee, stimmt nicht. Zwei Mal folgten wir an irgendeinem Weihnachtstag&amp;#160; Einladungen. Einmal gab es abgezählte Gambas (3 für jeden), woanders&amp;#160; Fondue chinoise…..Wir gingen früher nach Hause als geplant, und im Auto war ich dann alles schuld. Seitdem verschanzt der Herr Peppinello sich von Heiligabend bis Silvester daheim.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;La Vigilia (Heiligabend) rückt näher. Maria und Josef sind schon auf der linken Ecke des Sideboards angekommen. Ich mache mich an die Vorbereitungen. Am Vierundzwanzigsten Dezember wird der Eisbär in ein Gehege neben dem Stall gesperrt. Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der werdenden Mutter. Maria und Josef tun den letzten Schritt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdWP1YZ3I/AAAAAAAAMRQ/T4p5WARG6UU/s1600-h/Krippe%2006.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="Krippe 06" border="0" alt="Krippe 06" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdWyqGq8I/AAAAAAAAMRU/FdwZc9re9O4/Krippe%2006_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdbMq4iqI/AAAAAAAAMRg/InP8KPMRKJ0/s1600-h/Krippe%2005.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="Krippe 05" border="0" alt="Krippe 05" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdb8E7KII/AAAAAAAAMRk/hU8Jzgbfcp8/Krippe%2005_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;“Sie haben Ihren Bestimmungsort erreicht”,&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; schnarrt der kleine Peppinello mit Automatenstimme und äfft dabei unser Navigationssystem nach, als er die Beiden in der Krippe platziert. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Halleluja. Ich mache im Stillen drei Kreuze, denn nun fängt die Hektik erst richtig an. Die Hektik will ich mit Dir teilen. Es ist aber viel. Zuviel für einen Post. Deshalb:&lt;/p&gt;  &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;To be continued.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;Domani. Versprochen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-7143187920098575149?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/7143187920098575149/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/after-christmas-post-die-erste-sie.html#comment-form' title='21 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7143187920098575149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7143187920098575149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2010/01/after-christmas-post-die-erste-sie.html' title='After-Christmas-Post, die Erste - “Sie haben Ihren Bestimmungsort erreicht…”'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S0sdDAMaFSI/AAAAAAAAMQc/QPgoVRGR6N4/s72-c/Krippe%2001_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>21</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3872002726282017391</id><published>2009-12-23T13:35:00.001+01:00</published><updated>2009-12-23T14:30:40.881+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella über Peppinella'/><title type='text'>Sendepause….Peppinella wird gefühlsduselig</title><content type='html'>&lt;p&gt;Gerade eben habe ich noch mal hektisch einige Dinge fotografiert, die unbedingt zur neapolitanischen Weihnacht im Hause Peppinello gehören. Habe aber nicht die Zeit sie (langatmig) zu bloggen. Ich denke über eine Art Weihnachtsnachlese nach. Nächste Woche oder so. Ich weiß es noch nicht. Wirst ja sehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Normalerweise bin ich nicht von der sentimentalen Sorte, aber…. manchmal schon (lies einfach):&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Es gibt so wunderweiße Nächte,      &lt;br /&gt;Drin alle Dinge Silber sind.       &lt;br /&gt;Da schimmert manchen Stern so lind,       &lt;br /&gt;Als ob er fromme Hirten brächte       &lt;br /&gt;Zu einem neuem Jesuskind.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Weit wie mit dichtem Demantstaube      &lt;br /&gt;Bestreut, erscheinen Flur und Flut,       &lt;br /&gt;Und in die Herzen, traumgemut,       &lt;br /&gt;Steigt ein kapellenloser Glaube,       &lt;br /&gt;Der leise seine Wunder tut.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;(Rainer Maria Rilke)&lt;/strong&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein&amp;#160; harmonisches Weihnachtsfest, voll köstlicher Düfte und prickelnder Genüsse. Hab eine schöne Zeit.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;font color="#462300" size="5" face="Century Gothic"&gt;&lt;em&gt;Kuss, Peppinella&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;font color="#000000" size="6"&gt;&amp;#160;&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3872002726282017391?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3872002726282017391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/sendepausepeppinella-wird.html#comment-form' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3872002726282017391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3872002726282017391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/sendepausepeppinella-wird.html' title='Sendepause….Peppinella wird gefühlsduselig'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-7054314545393861306</id><published>2009-12-21T11:27:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T22:44:44.447+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demi Glace'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kalb'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Saucen und Fonds'/><title type='text'>Nachgekocht. Das Leben macht Spaß mit Demi Glace oder: über das Streiten mit dem Herrn Peppinello</title><content type='html'>&lt;p&gt;Der Herr Peppinello und ich haben Streit. Du sagst jetzt: “Wie? Ist das was Neues?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nein, ist es nicht. Eigentlich komme ich aus mehreren Gründen auf dieses Thema. Die von mir sehr geschätzte &lt;a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2009/12/alles-ubers-streiten.htm"&gt;Kaltmamsell&lt;/a&gt; sagt in ihrem Blog, dass Sie und der Herr Kaltmamsell (heißt der eigentlich Kaltmonsieur?) nicht streiten, weil sie streitunfähig sind. Gleichzeitig zählt sie aber einige Vertreter des heftigen häuslichen Streites auf, und Du darfst jetzt mal raten, wen sie dabei erwähnt…Ja, ja….Peppinella, die Meisterin des Ehestreites. Natürlich muss ich beim Lesen grinsen. Obwohl: Es stimmt. Streit liegt bei uns immer in der Luft. Etwaige Anlässe sind völlig nebensächlich, Grund gibt es immer. Ein gehauchtes: “Du, darüber müssen wir mal reden…” käme mir niemals über die Lippen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nein. Attacke. Immer. Volles Programm. So auch gestern.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Ich komme jetzt gleich zur Demi Glace, einen Moment Geduld bitte.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Vorher muss ich aber noch kurz was zum Listenfieber sagen. Das ist wohl so eine Art Virus, der hier in der Blog-Szene die letzten Tage grassiert. &lt;a href="http://www.anonymekoeche.net/?p=1140"&gt;Alle outen sich&lt;/a&gt; (ich auch). Alle sind &lt;a href="http://www.esskultur.at/"&gt;Listenschreiber&lt;/a&gt;. Ich hasse Listen. Berufsmäßig muss ich ständig welche führen. Einkaufslisten, Gästelisten, Menülisten, Sitzordnungen, Tischordnungen, To-Do-Listen. Im privaten Bereich kommen Stundenpläne, Hockey- , Tennis- und Fußballpläne/Listen der Kinder hinzu.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die einzige Liste, die ich nur für mich ganz allein führe, ist meine Nachkochliste. Und hier fängt der Streit an. Der &lt;strike&gt;häufige&amp;#160; &lt;/strike&gt;häusliche. Mit dem Herrn Peppinello. Diese Nachkochliste und das Internet führen dazu, dass der Herr Peppinello mich der Vernachlässigung seiner Person bezichtigt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Soll ich lieber abends mit Dir auf dem Sofa sitzen?” frage ich harmlos. Er guckt komisch und fragt zurück: “Wieso?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Ich könnte mit Dir Fußball im TV anschauen”, schlage ich vor, “dabei könnte ich mit meinen Stricknadeln, die Dich so nerven klappern. Ab und zu könnte ich bei spannenden Szenen dazwischen reden. Ich könnte Dich fragen, ob der schöne Luis Figo noch irgendwo spielt. Oder Dir mitteilen, dass Gigi Buffon die blauesten Augen der Welt hat. Und dass ich Fabio Cannavaro für ein echtes Schnuckelchen halte….alles während der Champions League…”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Herr Peppinello wirft ein: “Du gehst mir auf den Geist. Du und Deine Kollegen da.” (Mit “Kollegen da” meint er Dich. Er sagt außerdem, dass ich immer schon nervig war. Aber neuerdings nur noch über das Kochen und das Bloggen rede. Die Vorstufe beleidigten Leberwurst stellt sich bei mir ein. Ein bisschen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich sage: “Xy hat dies und jenes gekocht. Das muss ich auch mal probieren.” – oder - “Yz hat mir das und das geschrieben.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Du nervst, Weib.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Aber guck doch mal”, sage ich, und zeige auf einen Stapel Bücher. Obenauf das &lt;a href="http://www.anonymekoeche.net/?page_id=1"&gt;Kochbuch von Claudio&lt;/a&gt;. Direkt darunter das von &lt;a href="http://www.deliciousdays.com/"&gt;Nicky&lt;/a&gt;. Ich nehme “Anonyme Köche” in die Hand. Der Herr Peppinello schnappt sich derweil &lt;a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3833815388/deliciousdays-20/"&gt;“delicious days”&lt;/a&gt; und blättert darin herum. Blättert. Blättert. Irgendwann sagt er: “Hm….sieht gut aus….” Ich will natürlich sofort wissen, auf welches Rezept er da anspringt und gucke. Nein. Von wegen Rezept. Seite 7. Großaufnahme von Nicole Stich. War klar. “Schöne Frau!”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Blödmann!”,, sage ich, nehme ihm die schöne Nicky weg und halte ihm Claudio unter die Nase. “Jetzt guck doch mal hier, Mann.” &lt;em&gt;(Seite 44/45) – Anonyme Köche)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Wieso willst Du Fond kochen?”, fragt der Herr Peppinello, “Du kannst meinen Fond aus dem Laden nehmen.” Will ich aber nicht. ich will Demi Glace kochen. Der Herr Peppinello macht mich darauf aufmerksam, das Demi Glace nicht gekocht, sondern “gezogen” wird. Außerdem handelt es sich bei Claudio`s Version um eine “Glace de viande”. Punkt. Klugscheißer. Ausrufezeichen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Ich mach das”, sage ich. “Hab schon alles dafür eingekauft.” “Du bist ja besessen”, konstatiert der Herr Peppinello,, worauf ich ein kurzes : “Dann bestell’ schon mal einen Exorzisten!” zische.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Jetzt kommt die Demi Glace.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Die Zutaten&lt;/u&gt; kannst Du &lt;a href="http://www.anonymekoeche.net/?p=359"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen, oder in Claudio’s Buch auf Seite 44.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;1 kg Kalbsknochen/Kalbsfüße (ich habe nur Markknochen genommen) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;6 Zwiebeln, 3 Möhren &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2 Stangen Sellerie, 2 Lorbeerblätter &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Pfefferkörner &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Öl &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Tomatenmark &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Flasche Rotwein (ich habe noch einen Schluck Portwein dazugegeben) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;5 Schalotten (ich hatte nur rote Zwiebeln) &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S03YSTMenVI/AAAAAAAAMK0/fSRnBuVZ89o/s1600-h/082%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="082" border="0" alt="082" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NJk5FjrI/AAAAAAAAMK4/fTpludWPTtA/082_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="228" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NMnnTEfI/AAAAAAAAMK8/H2UA_9jF_u4/s1600-h/098%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="098" border="0" alt="098" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NNapD5ZI/AAAAAAAAMLE/rYj74PD06ck/098_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="233" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Los geht es auf Seite 44 bei den Anonymen Köchen (im weiteren Verlauf des Tages werde ich Seite 45 bekleckern…) Ich wasche und blanchiere die Knochen nach Anleitung und röste sie dann im 200 Grad heißen Ofen. Nach 30 Minuten hole ich sie raus und lasse sie auf einem Teller erkalten. Ich gucke auf den Teller….gucke auf das Buch..den Teller…das Buch… ich fange an darin herumzublättern…Seite 60. Wolfsbarsch. Wieder dieses heimische Gefühl. Seite 89. Trofie. Hm. ich blättere weiter und habe mehrere Aha- Erlebnisse. Ja. Jetzt weiß ich auch, warum ich mich bei Claudio von Anfang an wie zu Hause fühlte. Die Teller. Mitterteich Bavaria. 20 Jahre altes Geschirr von Oma Peppinella. Das hat er auch. Schön!&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich röste ich in einem Tops mit 10 l Fassungsvermögen das kleingeschnittene Gemüse mit dem Tomatenmark, gebe die Knochen hinzu und übergieße alles mit kaltem Wasser. Ich füge die Gewürze hinzu und koche alles einmal kurz auf. Dann kommt das, was mir beim Kochen am besten gefällt. Hitze reduzieren und simmern lassen. Claudio sagt, 10 Stunden. bei mir werden es knapp 2 mehr, denn ich muss abends arbeiten, und überlasse den Fond sich selbst. Als ich um kurz vor Mitternacht nach Hause komme hat sich ein unbeschreiblicher Duft in allen Räumen breit gemacht. Im Topf ist die Flüssigkeit auf mehr als die Hälfte reduziert. Es riecht unwiderstehlich. Ich schalte den Herd ab.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NWOFT1jI/AAAAAAAAMLM/9MQge_xT5VI/s1600-h/130%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="130" border="0" alt="130" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NWkY0zZI/AAAAAAAAMLU/zx8BmPmizOM/130_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="223" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NeTTOkYI/AAAAAAAAMLc/TK8728z76qw/s1600-h/143%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="143" border="0" alt="143" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NfCmc8rI/AAAAAAAAMLk/V2ODoEb19eI/143_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="220" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am nächsten Morgen geht es weiter. Ich nehme die Fettschicht, die sich auf dem Fond abgesetzt hat ab. Dann passiere ich die Brühe (die immer noch warm ist) etliche Male durch ein Sieb. Eine Küchenrolle weiter bleibt ein schöner dunkler Fond übrig. Schmeckt , wenn auch ungesalzen. Nun koche ich die kleingeschnittenen Zwiebeln mit dem Rotwein (und etwas Port) so ungefähr 20 Minuten. Die Flüssigkeit reduziert zur Hälfte. Durch ein Sieb gebe ich den Rotweinsud in den Fond und lasse alles nochmal 3 Stunden auf kleiner Flamme simmern. (Wie das riecht!!!!!). dann schalte ich den her ab und lasse die fertige Glace de Viande (so sagt der Herr Peppinello) erkalten. (Claudio kühlt sie im Wasserbad ab.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Flüssigkeit geliert allmählich und wird ganz langsam sirupartig. Die Konsistenz liegt so zwischen&amp;#160; zwischen Rübenkraut und Balsamico-Creme. Ich probier. Und höre Engelsgesänge aus höheren Sphären. Es schmeckt köstlich. Bevor ich in Versuchung komme, friere ich die Ausbeute (weniger als 1 Liter ein).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NjO-RQ9I/AAAAAAAAMLw/z42DRZM4epo/s1600-h/155%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="155" border="0" alt="155" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9Nj54VaRI/AAAAAAAAML0/5rQ6vISx8IA/155_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="493" height="442" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sieht herzig aus. Der kleine Peppinello betrachtet das Foto und fragt, wieso ich Lebkuchenherzen fotografiert habe, und will wissen, wann es die gab. Er hat keine bekommen…..&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So. Nun sollte ich eigentlich meine Ruhe haben. Ist aber nicht so. Täglich kreist mein Denken um das, was ich da im Froster lagere. Ich überlege mir, womit ich sie das erste Mal verwende, die Demi Glace. In schwachen Momenten (habe ich oft), male ich mir aus, wie ich ein Holzstäbchen in die Herzchen bohre, und sie einfach wie Eis am Stil lutsche. Ich bin echt besessen. Der Exorzist wäre vonnöten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Danke Claudio, für das feine Rezept!!! Und…schöne Teller…..&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-7054314545393861306?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/7054314545393861306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/nachgekocht-das-leben-macht-spa-mit.html#comment-form' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7054314545393861306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7054314545393861306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/nachgekocht-das-leben-macht-spa-mit.html' title='Nachgekocht. Das Leben macht Spaß mit Demi Glace oder: über das Streiten mit dem Herrn Peppinello'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sy9NJk5FjrI/AAAAAAAAMK4/fTpludWPTtA/s72-c/082_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-7718018157584001064</id><published>2009-12-16T21:17:00.001+01:00</published><updated>2009-12-17T13:19:16.121+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Geht doch…</title><content type='html'>&lt;p&gt;Wie Du siehst funktioniert mein Internet wieder. Bin total entnervt. Habe außerdem am Blog-Layout rumgefummelt. Dem Herrn Peppinello den Laptop rübergeschoben und gesagt: “Und? Gut?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Nö. Sieht Scheiße aus so.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und jetzt sag Du mal…findest Du das auch so blöd wie er? &lt;em&gt;(Kreuze-bitte-an-ja-nein-vielleicht…)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hab schlechte Laune. ich mach jetzt die Flasche Barolo auf, die er geschenkt bekommen hat. Er trinkt den eh nicht….Prost.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-7718018157584001064?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/7718018157584001064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/geht-doch.html#comment-form' title='27 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7718018157584001064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7718018157584001064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/geht-doch.html' title='Geht doch…'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>27</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-5378692091226506113</id><published>2009-12-14T18:50:00.001+01:00</published><updated>2009-12-17T13:19:32.981+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Peppinella und Arcor…</title><content type='html'>&lt;p&gt;…haben immer noch Stress. Die kriegen nämlich ihre Netzstörung nicht in den Griff. Ich schreibe hier gerade von einem fremden Anschluss, kann also nichts bieten in Sachen Küche. Ich werde mich mal über mein Sonderkündigungsrecht informieren. Seit drei Wochen ärgere ich mich nun mit denen rum. Habe schon alle Mitarbeiter dort beschimpft.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Naja….heute nur mal ein kurzes virtuelles Winken von mir. Bin nicht verschollen….aber leider mundtot in der Blog-Welt wegen ständiger Probleme mit dem We-We-We.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bis die Tage…sollte hier weiterhin nichts funktionieren, wünsche ich Dir eben jetzt schon mal alles Gute zum Fest.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Liebe Grüße von einer ziemlich genervten&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Peppinella.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-5378692091226506113?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/5378692091226506113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/peppinella-und-arcor.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5378692091226506113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5378692091226506113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/peppinella-und-arcor.html' title='Peppinella und Arcor…'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-7650911422945665930</id><published>2009-12-08T15:58:00.002+01:00</published><updated>2010-01-13T15:37:31.409+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suppen und Minestre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kalb'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rind'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kochfleisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Saucen und Fonds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geflügel'/><title type='text'>Gran bollito misto alla piemontese – ein großer Kessel gemischtes Fleisch…</title><content type='html'>&lt;p&gt;…und die Fleischsorten verheimliche ich (zumindest teilweise) meiner Familie.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zunächst aber mal was in eigener Sache:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;Danke, für die vielen E-Mail zu meinem Geburtstag. Er war &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2008/12/der-geburtstag-der-wahrscheinlich.html" target="_blank"&gt;noch traumhafter, als der im letzten Jahr&lt;/a&gt;…..am Nikolaustag konnte ich keine einzige Gräte mehr bewegen.&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Danke, für die vielen liebreizenden Kommentare im letzten Post. Ich bin echt geplättet, und auch sehr geschmeichelt, was aber bei mir auch immer leichte Ansätze von Größenwahn mit sich bringt, also….Ball flach halten.&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Mein Internet und mein Telefon funktionieren weiterhin nur sporadisch. Angeblich hat ein Techniker der Telekom das Problem vor Ort (an irgendeiner Zuleitung) um 11:39 Uhr behoben. Um 14:12 ging dann wieder das Internet nicht. Ich kenne mittlerweile alle Mitarbeiter sämtlicher Hotlines. Ich habe sie alle schon beschimpft, den elektrischen Martin inklusive. Ist aber bei Martin unbefriedigend, denn er reagiert nicht.&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Ich komm’ jetzt zum Punkt. Bolltio misto.&lt;/em&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ol&gt;  &lt;p&gt;Genau das Passende, wenn das Wetter so gruselig ist, wie hier. Bolltio misto kommt aus dem Piemont, und da herrschen glaube ich, momentan auch miese Temperaturen (5 Grad und Nebel, sagt mein Wetterdienst).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pSXgs4_I/AAAAAAAALoY/TwKxpW_1ptQ/s1600-h/081%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="081" border="0" alt="081" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pTQBqkWI/AAAAAAAALok/AIPadMaMlYU/081_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wenn Du auf das Foto guckst, sag ich Dir mal, was alles drin ist, im Bolltio. Wir fangen bei 12 Uhr (Kartoffel) an. Direkt darunter siehst Du ein Stück von einer Rinderbeinscheibe. Daneben Möhre. Unten rechts Kalbszunge. Suppenhuhn. Oben links, neben dem Meerrettich, ein Stück &lt;a href="http://www.cotechino.it/" target="_blank"&gt;Cotechino&lt;/a&gt;. Das Grüne obendrauf ist die Salsetta verde. nachkochen ist unproblematisch, Du musst Dir nur einige sehr gute Esser einladen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten (Achtung, für 8 – 10 Personen):&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;1 Kalbszunge (ca. 800g) – die Kalbszunge verschweige ich den Kindern, ich sage, es ist ganz zartes Filet von irgendwas. &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Suppenhuhn (bis zu 2 kg) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 vorgekochter &lt;a href="http://www.cotechino.it/" target="_blank"&gt;Cotechino&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 große Beinscheibe vom Rind &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;einige Markknochen vom Kalb &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 große Gemüsezwiebel gespickt mit 8 Nelken &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Petersilie und Knoblauch &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Möhren und Sellerie &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Lorbeerblätter, Pfefferkörner &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salz und Pfeffer &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für die Salsa verde:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;2 Knoblauchzehen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;6 – 8 Sardellenfilets &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2 EL Kapern &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2 EL Weißweinessig &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2 EL Paniermehl &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1&amp;#160; großes Bund Petersilie &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Pfeffer &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1/8 l Olivenöl &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;ggf. etwas von der Fleischbrühe &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;als Beilagen:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;gekochte Möhren &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salzkartoffeln &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pUKgZZxI/AAAAAAAALow/utKS4ghmR30/s1600-h/049%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="049" border="0" alt="049" align="left" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pUvvheYI/AAAAAAAALo8/hCJrWJ2hUqQ/049_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pVjHP7AI/AAAAAAAALpI/nJ2IHQKDuXY/s1600-h/051%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="051" border="0" alt="051" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pWBocVnI/AAAAAAAALpU/asR3DHXZaLE/051_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pXB25B9I/AAAAAAAALpg/bblwy7YI2IU/s1600-h/052%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="052" border="0" alt="052" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pX5kT_zI/AAAAAAAALps/i-tegxZL6CU/052_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pYvEebuI/AAAAAAAALp4/nsM6HScpM3A/s1600-h/053%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="053" border="0" alt="053" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pZMCSXxI/AAAAAAAALqE/j5__hKlOfn4/053_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als erstes putze ich das Suppengemüse und gebe es mit den Knochen und der gesäuberten Zunge (sieht sie nicht widerwärtig aus) in einen großen Topf mit kaltem Wasser. Auch die Zwiebel mit den Nelken und alle anderen Gewürze gebe ich dazu. Das ganze koche ich auf, und schöpfe den sich absetzenden grauen Schaum ab. Ich drehe die Hitze etwas runter.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nach ungefähr 2 Stunden gebe ich dann die Beinscheibe und das Suppenhuhn dazu, und lasse alles auf kleiner Flamme zwei bis 3 weitere Stunden garen. Hängt alles von der Zunge ab, die braucht nämlich am längsten, so insgesamt vier bis 5 Stunden. Während der Wartezeit drängt sie sich immer wieder an die Wasseroberfläche. Ich gucke sie an. Sie sieht nicht lecker aus. Ich stoße sie zurück auf den Topfboden, sie kommt sofort wieder hoch. Übrigens ist die Zunge gar, wenn man ganz leicht mit einer Gabel rein stechen kann. So weit ist sie hier aber noch nicht. Eine Stunde vor Ende der Garzeit setzte ich die Cotechino-Wurst mit Wasser in einem separaten Topf auf. Sie sollte nach 30 bis 40 Minuten gar sein. Gleichzeitig koche ich Kartoffeln und Möhren. Außerdem bereite ich die Salsetta verde zu.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5paFnu5qI/AAAAAAAALqQ/y3KdRdq7p-s/s1600-h/060%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="060" border="0" alt="060" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5payB7pyI/AAAAAAAALqc/71-vgG5FBpQ/060_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pbXD1nsI/AAAAAAAALqo/pUs5gR_sdac/s1600-h/073%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="073" border="0" alt="073" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pcBXviQI/AAAAAAAALq0/16jkJRMk-hI/073_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pdBWOU0I/AAAAAAAALrA/qK_NOQL0h1k/s1600-h/062%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="062" border="0" alt="062" align="left" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pdriPqGI/AAAAAAAALrM/x4fH4giCTUA/062_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5peVstIJI/AAAAAAAALrY/gaU75Z4VYOk/s1600-h/064%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="064" border="0" alt="064" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pfKgm3VI/AAAAAAAALrk/tHiRqEY7hJY/064_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich hacke die Petersilie klein, zerteile die Sardellen mit der Hand, schneide den Knoblauch. Nun zerkleinere ich alle Zutaten mit dem Mixer, und gebe nach und nach den Weißweinessig und das Olivenöl (tropfenweise) hinzu. Bitte nicht salzen, die Sardellen sind salzig genug. Sollte die Salsetta zu dickflüssig sein, kannst Du sie mit ein wenig von der Fleischbrühe strecken. Fertig.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich muss nun hinter dem Rücken meiner Kinder das Suppenhuhn und die Zunge häuten. Ich stelle mich breitbeinig an meine Arbeitsplatte, und versuche meine Schultern so breit wie möglich zu machen, damit sie bloß nichts sehen. ich verbiete ihnen, den Tisch zu decken.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Das macht Papa heute.” (Irgendwie versuche ich zu vermeiden, dass sie neben mir in den Besteckschubladen rumkramen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Zunge und das Huhn sind sehr heiß. Ich bin hektisch und verbrenne mir die Finger. Schnell werfe ich die Haut der Zunge - die nun aussieht wie weißes Leder - und die wabbelige Hühnerhaut in den Müll. (Die Zunge ist sehr sehr weich…irgendwie habe ich was gegen die Zunge. Der Cotechino ist gar. Ich schneide den Beutel auf, entnehme die Wurst und schneide sie in Scheiben. Das mache ich nun auch mit allen anderen Fleischsorten….Beim Huhn ist das eher ein Zerteilen….und richte alles nett mit dem Gemüse und den Kartoffeln auf einer großen Platte an. Der Kleine stürzt sich auf das Huhn und die Möhren. Fräulein Peppinella nimmt Kartoffeln, mag die grüne Soße wegen der Sardellen nicht. Schließlich legt sie sich mehrere(!!!) Scheiben Zunge auf den Teller und isst. (ganz, ganz zart, das Filet von was auch immer…..)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pkTINBmI/AAAAAAAALs4/b2J_aLHjZHU/s1600-h/082%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="082" border="0" alt="082" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5plEQPwvI/AAAAAAAALtE/dJ9Ov6It33U/082_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt; Alle anderen (wir haben Besuch), nehmen reichlich von allem. Ich probiere die Zunge. Nein. Schmeckt mir nicht. Dem Herrn Peppinello auch nicht…….Naja. Vielleicht nächstes mal. Oder auch nicht……&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich guck jetzt mal, was bei Dir so los ist…..Solange mein Internet funktioniert&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-7650911422945665930?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/7650911422945665930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/gran-bollito-misto-alla-piemontese-ein.html#comment-form' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7650911422945665930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7650911422945665930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/gran-bollito-misto-alla-piemontese-ein.html' title='Gran bollito misto alla piemontese – ein großer Kessel gemischtes Fleisch…'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sx5pTQBqkWI/AAAAAAAALok/AIPadMaMlYU/s72-c/081_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-1358059592121546874</id><published>2009-12-02T18:15:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T22:45:12.421+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebäck'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ricotta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sfogliatelle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blätterteig'/><title type='text'>Sfogliatelle ricce fatte in casa – entblättert auf neapoletanisch</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die Sfogliatelle sind wohl, neben Baba’ und Profiterole, das typischste Gebäck Neapels. Es gibt Sfogliatelle frolle (Mürbeteig) und ricce (Millefoglie). Mundartlich heißen sie [:’e-schfull-ja-räll:]. Tja. Noch so ein Ding, nach dem wir ganz verrückt sind. Aber, selber backen? Keinen Schimmer.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagPmE2niI/AAAAAAAALic/6mOEIlFR-yE/s1600-h/20%5B13%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="20" border="0" alt="20" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagQajsOaI/AAAAAAAALig/zPHvvM0XLlQ/20_thumb%5B9%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Meine Schwiegermutter sagt: “E sfuglirell’ nun sunghe da fa n’da casa..S’anna manja n’do pasticciere o n’do bar.” &lt;em&gt;(Sfogliatelle sind nicht zum selber machen. Die isst man beim Pasticciere oder in der Bar.)&lt;/em&gt; Ja, ja…in Kampanien vielleicht, aber hier in Deutschland? Noch nie irgendwo gesehen beim Bäcker. Dabei belasse ich es. Zunächst. Aber dann lese ich bei &lt;a href="http://www.deliciousdays.com/" target="_blank"&gt;Nicky von delicious days&lt;/a&gt; über ihren Trip nach Neapel. Dort erwähnt sie unter anderem Sfogliatelle. Erste Anzeichen einer Obsession machen sich breit. Ich denke darüber nach. Und denke. Tage später lese ich bei &lt;a href="http://www.anonymekoeche.net/" target="_blank"&gt;Claudio&lt;/a&gt; über einen Apfelstrudel. Er beschreibt den Ton, der erklingt, wenn man reinbeißt. Eine kleine süße Melodie erklingt in meinem Kopf. Tage vergehen. Die kleine Melodie wird zur großen Symphonie, aus der anfangs leichten Obsession wird eine wahre Manie. So geht es mir ständig. Ich träume nachts von Sfogliatelle ricce. Ich durchforste das Internet. Schließlich finde ich dieses &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=XCH0UnFXoEs" target="_blank"&gt;Video von Luciana&lt;/a&gt;. Sie zeigt genau, was ich wissen will, nämlich wie die Sfogliatelle von Hand geformt werden. Es kann also losgehen in der Pasticcieria Peppinella.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Ingredienti/Zutaten (für 18 bis 20 Stück)&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für den Teig:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;500g Mehl Typ 00 (oder Manitoba, habe ich natürlich nicht) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;200ml Wasser &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;20g Akazienhonig &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1TL Salz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;150g Schmalz zum Fetten (“schminken”, sagt der Herr Peppinello) &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für die Füllung (am nächsten Tag):&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;200g Ricotta &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;125g Weichweizengrieß (gekocht) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Mark von einer Vanilleschote &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;125g Zucker &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Ei &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagRH0d0WI/AAAAAAAALik/TJ3NvXwFxhM/s1600-h/01%5B8%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="01" border="0" alt="01" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagRzxffmI/AAAAAAAALio/9Pk6d7-Id78/01_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagScwvSZI/AAAAAAAALis/81VSdhVojDc/s1600-h/02%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="02" border="0" alt="02" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagSwY3AFI/AAAAAAAALiw/_Vg86E74sOg/02_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich vermische die Zutaten für den Teig (außer dem Schmalz). Da die Kitchen-Aid (genau wie &lt;a href="http://www.bolliskitchen.com/" target="_blank"&gt;Bolli&lt;/a&gt; es mir vor knapp einem Jahr prophezeit hatte) in Reparatur ist, walke ich den Teig von Hand. Nach einer halben Stunde Plackerei entsteht ein fester Laib. Den fette ich mit etwas Schmalz ein, wickele ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für 3 Stunden in den Kühlschrank.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagTpSwIUI/AAAAAAAALi0/AQ-rMmBe3VQ/s1600-h/03%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="03" border="0" alt="03" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagT8scxgI/AAAAAAAALi4/m3RXUaUdthM/03_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagUisNBtI/AAAAAAAALi8/pgVnrLo6N4g/s1600-h/04%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="04" border="0" alt="04" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagVPGKOVI/AAAAAAAALjE/521fZEeMKjg/04_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So. Drei Stunden vorbei. Ich teile den Teig in 3 gleich große Teile. Mit der Teigrolle bereite ich ihn vor für meine Nudelmaschine. Dort walze ich nacheinander die Teigstücke bis zur feinsten Stufe in elend lange dünne Blätter. das Fräulein Peppinella muß assistieren, weil das alleine nicht klappt. Wäre ich Barbapapa oder Barbamamma könnte ich meine Arme verlängern. Kann ich aber nicht. Nach mehrfachem, ansteigendem &lt;strike&gt;Schreien&lt;/strike&gt; Rufen erscheint sie aus den Tiefen ihres Zimmers und hilft erstaunlicherweise bereitwillig mit &lt;em&gt;(Anm.: Ich gönne jedem, der hier jetzt grinst mal für ein paar Wochen eine 14einhalb Jährige.)&lt;/em&gt; Wir lagern die langen Lappen auf unserem ausgezogenen Esstisch.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagVsY452I/AAAAAAAALjI/k8RYbpcEvRk/s1600-h/05%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="05" border="0" alt="05" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagWPAx6KI/AAAAAAAALjM/sY9cYFkWuN0/05_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagWuim74I/AAAAAAAALjQ/V4Q5oj3FoAw/s1600-h/06%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="06" border="0" alt="06" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagXJYBTGI/AAAAAAAALjU/jXG6XAyT1u4/06_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nacheinander werden sie von Hand gezogen, bis sie so dünn sind, dass ich durchgucken kann. (Wenn man zu schnell oder zu doll zeiht, reißt der Teig, kannst Du prima oben auf dem Foto sehen. Eigentlich geht alles einfacher als ich dachte. Der Teig ist sehr elastisch. Man braucht lediglich eine Menge Platz und eben soviel Geduld. Nun rolle ich die erste “Sfoglia” der länge nach auf, wie ..ähm…Klopapier, nur ohne die pappe in der Mitte. Vorher (wichtig!) wird die Oberfläche großzügig mit erwärmtem, flüssigem Schmalz eingestrichen. An diese Rolle werden nun die anderen Stücke jeweils angeschlossen und aufgerollt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagXn6hX5I/AAAAAAAALjY/_LmGPz_SUsc/s1600-h/07%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="07" border="0" alt="07" align="left" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagYAe5VII/AAAAAAAALjc/c5RwQLdtaMU/07_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagYwESX9I/AAAAAAAALjg/XbUDtiorwrM/s1600-h/08%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="08" border="0" alt="08" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagZaWlVmI/AAAAAAAALjk/PpAkh18wyWg/08_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So entsteht eine ungefähr zwei Hand breite Rolle mit einem Durchmesser von etwa 5 oder 6 cm.Wichtig ist, das nicht zu viel Luft zwischen die aufgerollten Schichten kommt. Hierzu bewege ich die&amp;#160; Rolle vorsichtig mit den Händen hin und her.Die beiden Enden schneide ich nun mit gerade ab. Dann wickele ich das Teil erneut in Frischhaltefolie und lege es für die nächsten 20 Stunden in den Kühlschrank.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am nächsten Tag bereite ich zuerst die Füllung. Ich koche den Grieß kurz in leicht gesalzenem Wasser. Dabei überlege ich, wann ich zuletzt Grieß gekocht habe….Da waren die Kinder noch klein….&lt;strike&gt;Ich würde öfter Grieß kochen, wenn der Herr Peppinello sich nicht immer so anstellen würde&lt;/strike&gt;…DAS GEHÖT NICHT HIERHIN. Streichen. Nicht immer so abschweifen. Also. Nachdem der Grieß ein wenig abgekühlt ist, gebe ich das Ei, die Ricotta, das Vanillemark und den Zucker dazu, und rühre alles zusammen, bis eine schöne Creme entsteht, von der ich einige Male koste. Besser, wenn ich sie schnell in den Kühlschrank stelle, sonst ist bald alles weg.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Füllung schnell in den Kühlschrank. Teigrolle raus. Ich bin gespannt. Ich schneide die Rolle in Scheiben. So 1,5 bis 2 cm dick. Ja. Brauchst nicht zu fragen, ich habe natürlich die Folie vorher entfernt, was denkst Du denn? Aha. Hier erschließt sich mir zum ersten Mal der großkotzige Begriff “Millefoglie”. Sind zwar keine 100 Schichten, aber ne Menge schon. Guck’ mal:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagbOvpLsI/AAAAAAAALjw/jdEkdiBuuns/s1600-h/10%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="10" border="0" alt="10" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagbpzS3ZI/AAAAAAAALj0/jIc0Y8LbUnE/10_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sxagca-r29I/AAAAAAAALj4/A_MUqkLMZOk/s1600-h/11%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="11" border="0" alt="11" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sxagc1NFkAI/AAAAAAAALj8/UugZmvDS-PE/11_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nun folgt der etwas kniffligere Teil der Operation Sfogliatelle. Es ist so eine Art Töpferarbeit.Ich nehme eine Scheibe in die Hand, und beginne vorsichtig von innen nah außen eine Mulde zu arbeiten. Ganz langsam. Und: Ich verstehe nun auch, warum die Dinger “Sfogliatelle” – Aufgeblätterte heißen. Ganz deutlich heben sich die vielen Schichten voneinander ab. Schicht für Schicht forme ich kleine Behältnisse. Man sieht ganz deutlich die blättrige Struktur. Es geht einfach, der Schmalz macht die einzelnen Schichten sehr elastisch.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxageB3NwfI/AAAAAAAALkA/jgaQfukW4iA/s1600-h/12%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="12" border="0" alt="12" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagessCCCI/AAAAAAAALkE/QUlnaySMjiQ/12_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagffyMqcI/AAAAAAAALkI/NkM1YVzwUNQ/s1600-h/13%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="13" border="0" alt="13" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sxagfz4cTzI/AAAAAAAALkM/htASK_sGzHE/13_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxaggVbCMTI/AAAAAAAALkQ/2XL5IYaMnhI/s1600-h/14%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="14" border="0" alt="14" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sxagg7MGsMI/AAAAAAAALkU/AeJVuueFLoU/14_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxaghsHjlVI/AAAAAAAALkY/AiO7Ol_i1aA/s1600-h/15%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="15" border="0" alt="15" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagicVAAqI/AAAAAAAALkc/jb_Uwozungg/15_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am besten guckst Du Dir, wenn Du willst, das &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=XCH0UnFXoEs" target="_blank"&gt;Video von Luciana&lt;/a&gt; an. Sie zeigt genau wie alles geht. &lt;em&gt;(Ich kenne sie nicht, werde ihr aber auf ewig zu Dank verpflichtet sein, für Ihre tolle Anleitung nebst Rezept. Fetten Kuss!!) &lt;/em&gt;In das etwa handtellergroße Teigförmchen gebe ich nun einen Esslöffel von der Füllung und schließe es. Einfach oben zusammendrücken. Ohne einpinseln oder sonstigem Zirkus. Es hält. &lt;em&gt;Ich habe vergessen das zu fotografieren, aber ich glaube, ich flute hier sowieso alles mit der Unmenge an Bildern. &lt;/em&gt;Die Sfogliatelle kommen für 30 Minuten in den auf 180 bis 200 Grad vorgeheizten Backofen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sxagi3U3jPI/AAAAAAAALkg/roBsjVpJEcc/s1600-h/16%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="16" border="0" alt="16" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagjVcQSDI/AAAAAAAALkk/qTsXEz1nTs4/16_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagkICKM9I/AAAAAAAALko/-qoWWMymzRs/s1600-h/18%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagkICKM9I/AAAAAAAALks/CwBnii1BQVA/s1600-h/18%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="18" border="0" alt="18" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxaglEGMO1I/AAAAAAAALk0/RGfhhxOUzXA/18_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;#160; &lt;/em&gt;Nach dem Backen lasse ich sie auf Küchenkrepp etwas auskühlen. Danach bestäube ich sie großzügig mit Puderzucker.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und was soll ich Dir jetzt sagen? Schon bei der ersten Berührung gibt es dieses leise Knistern…Was wohl passiert wenn man hinein beißt?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxaglY6l4GI/AAAAAAAALk4/Hj0Ppr5Bhow/s1600-h/19%5B25%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="19" border="0" alt="19" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagmFP7EtI/AAAAAAAALk8/4DC6vQHzLqE/19_thumb%5B17%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="500" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ganz behutsam nehme ich eine Sfogliatella in die Hand. Gemächlich nehme ich den ersten Bissen und: eine Explosion. Es kracht und knistert…wow.. Es schmeckt ganz köstlich. Diese vielen knusprigen Schichten…die Creme….das mir das gelingt… der Herr Peppinello kriegt sich nicht mehr ein. Am Abend höre ich immer wieder diese Kaugeräusche aus der Küche. (Er ißt über dem Spülbecken, weil Sfogliatelle ziemlich krümeln). “Die schmecken frisch am besten.”, sagt er….Hm…so 8 bis 10 Stück….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich bin sehr, sehr glücklich. Das Leben kann so schön sein….&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-1358059592121546874?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/1358059592121546874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/sfogliatelle-ricce-fatte-in-casa.html#comment-form' title='30 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1358059592121546874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1358059592121546874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/sfogliatelle-ricce-fatte-in-casa.html' title='Sfogliatelle ricce fatte in casa – entblättert auf neapoletanisch'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SxagQajsOaI/AAAAAAAALig/zPHvvM0XLlQ/s72-c/20_thumb%5B9%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>30</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-1428922205279035160</id><published>2009-12-01T12:36:00.001+01:00</published><updated>2009-12-17T13:24:11.943+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Peppinella ohne Internet</title><content type='html'>&lt;p&gt;Unten rechts in meiner Taskleiste befindet sich dieses kleine Symbol mit den zwei Monitoren nebst Weltkugel. Wenn ich mit der Maus darüber fahre öffnet sich ein kleines Fensterchen, welches mir sagt: “Momentan verbunden mit Netzwerk. Zugriff Lokal und Internet”. Am Samstag – also vor vier Tagen – war dann die kleine blaue Weltkugel weg. Eigentlich nicht weiter schlimm. Passiert meinem Router schon mal. Nach neuerlicher Aktivierung macht der Router einen Verbindungstest. Es öffnet sich die “Netgear-success-page”. Die kleine Weltkugel erscheint wieder. Gefälligerweise vor den beiden kleinen Monitorbildchen. In meiner Taskleiste. Unten rechts. Normalerweise.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und am Samstag? Nichts.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nach allen möglichen Selbstversuchen…Neustart. PC-Neustart. Kabel raus. Kabel rein. Erster Wutanfall. Probieren, studieren, rumfummeln…alles nutzt nichts. Netzwerk nur Lokal. Ich beschließe jemanden anzurufen, der sich besser auskennt als ich. Das Telefon macht nicht “Tuuuuuut”, als ich den Hörer abhebe. Nein. Ein schnelles “tuttuttutt”-Stakkato dringt in mein Ohr. Ich rufe mich per Handy an, und erfahre, dass ich vorübergehend nicht erreichbar bin, und versuchen soll, mich zu einem späteren Zeitpunkt anzurufen. Aha.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Auch kein Telefon. “Aus-arcor-wird-jetzt-Vodafone”, denke ich. Seitdem ist nur noch Murks. Ich laufe nach unten in unser Lädchen, und rufe von dort aus eine Hotline an, die mich an eine andere Hotline verweist. “Dieses Gespräch kostet Sie 24 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz”. Aha. Ich rufe die nächste Hotline an. Ein Roboter begrüßt mich freundlich. Er fordert mich auf, meine Kundennummer einzugeben. Weiß ich nicht auswendig. Er sagt, dass ich auch meine Telefonnummer stattdessen eingeben darf. Aha. Gesagt getan. Nun will er zu meiner persönlichen Sicherheit mein Geburtsdatum wissen. Auch das tippe ich ein. Jetzt freut er sich. “Danke”, sagt er. Optional bietet er mir verschiedene Dinge an, die ich jetzt abrufen kann. Meinen Rechnungsstand, meinen Bearbeitungsstand, meinen Auftragsstand. Ich kann ihm auch sagen, ob ich umgezogen bin, oder ob sich meine Bankverbindung geändert hat. Dafür soll ich wahlweise die Tasten 1 bis 4 drücken. Weil ich das aber nicht mache, sagt er irgendwann, dass er mich nicht verstanden hat. Er verbindet mich nun mit einem freien Mitarbeiter. Sagt er.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ist aber wohl kein Mitarbeiter frei. Stattdessen singt mir eine junge Dame vom Band was vor. “watching the sky……” Ich warte……”all goes passing by…”. Schönes Lied eigentlich. Wenn man es aber 25 lange Minuten in Endlosschleife hört, kriegt man leichte Aggressionen. Ich zumindest.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Plötzlich meldet sich eine Frau. Eine Echte. Menschliche. Ich erkläre mein Anliegen. Sie fragt, ob ich schon mal probiert habe, den Netzstecker zu ziehen. Natürlich habe ich das. “Moment”, sagt sie dann. Sie will sich mal meine Daten anschauen. Dabei macht sie folgende Feststellung: ”Komisch. Kaufmännisch ist alles in Ordnung. Keine offenen Rechnungen.” Ich bin nun schon ziemlich pissed und gebe schnippisch zurück: “Was ist denn daran komisch, dass ich meine Rechnungen bezahle? Sollte ich das lieber lassen?” Sie ist leicht verwirrt. Nach einigen weiteren Minuten weiß sie keine Lösung. Sie verweist mich an eine andere Hotline. Die Technik-Hotline. Natürlich meldet sich wieder der Sprachroboter. Der Gleiche, aber mit einer anderen Ansage. Erneut muss ich meine Kundennummer, bzw. ersatzweise meine Rufnummer eintippen, und zur Sicherheit mein Geburtsdatum (was-geht-das-den-Roboter-eigentlich-an?). Nun kommt was Neues: Er will wissen, ob meine Störung das Telefon, das Internet, oder das Telefon und das Internet betrifft. Taste 1, 2 oder 3 an meinem Telefon. Schnell tippe ich auf die 3. Und jetzt belehrt er mich darüber, dass ich eventuell den Fehler selbst beheben kann, indem ich den Netzstecker ziehe. Ich zische einige Schimpfwörter in deutscher und italienischer Sprache in den Hörer. Er verbindet mich daraufhin mit einem Mitarbeiter. Einem freien. Er empfiehlt vorher, dass ich mich zum folgenden Gespräch mit dem Telefon in Reichweite meines Vodafone-Anschlusses platzieren soll, damit der freie Mitarbeiter mich entsprechen instruieren kann.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich höre aber erst mal wieder “all-goes-passing-by”. Während dessen laufe ich mit dem Hörer des Telefons (vom Lädchen) die Treppe hinauf. Der Empfang ist zu schwach. Das Funknetz reicht nicht bis oben. Also renne ich wieder runter. Ich höre eine weitere Viertelstunde “all-goes-passing-by”. Und ich kriege rote Flecken am Hals. Plötzlich ein kurzes Freizeichen. Eine Frau meldet sich. Ich erkläre ihr, was alles so los ist, und dass ich die Warteschleifenmusik mittlerweile zum Kotzen finde. Sie ist nett. Sei fragt vorsichtig, ob ich mich in der Nähe meines Anschlusses befinde. Ich sage “nein” und erkläre von welchem Telefon ich anrufe und warum. Weil mein Telefon nicht funktioniert. Und das Internet auch nicht. Sie ist richtig nett, lässt sich meine Handynummer geben und ruft dann, nachdem ich wieder nach oben gerannt bin via Mobilfunknetz an. Gut.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sie macht einige Messungen und sendet Datenpakete. Macht irgendwas mit “ping” und anderen böhmischen Dörfern. Nichts. Im Vodafone-Büro scheint es richtig rund zu gehen, denn ich höre im Hintergrund lautes Stimmengewirr und Gelächter. Dann sagt sie (nicht zu mir): “Seid mal was leiser, ich verstehe hier überhaupt nichts!” und zu mir: “Entschuldigung.” Ich erwidere: “Ihr scheint ja Spaß zu haben, da bei Euch im Büro.” Daraufhin erklärt sie mir, dass gerade Schichtwechsel ist. Da geht es dann immer hoch her. Schichtwechsel? Ich schaue auf die Uhr. Es ist mittlerweile nach 14:00 Uhr. Ich bin immer noch im Schlafanzug. Nach einigem hin und her funktioniert das Telefon wieder. Das Internet aber nicht. Ich weiß nicht, was sie nun noch alles misst und schickt. Eingeschränkte Konnektivität…sagt mein Netzwerk. Das hat sie daheim auch schon seit einem Jahr, sagt sie. Ist aber nicht schlimm. Müsste gleich gehen. Nach weiterem Rummachen mit der Dame am Handy - ich liege zwischenzeitlich unter dem Schreibtisch und stelle zum x-ten Male fest, das an allen Endgeräten die Lämpchen grün blinken – ist sie mit ihrem Latein am Ende.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Sie gibt mir eine Telefonnummer. Noch eine andere Technikabteilung. Zaghaft erkläre ich ihr, in wievielen Warteschleifen ich nun schon für 24 Cent pro Minute gehangen habe, um mir dieses bescheuerte Lied anzuhören. Sie lacht. “Wenn unser Martin anfängt mit ihnen zu sprechen, dann umgehen sie ihn einfach, indem sie die Taste 8 drücken.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aha. Ich habe jetzt echtes Insider-Wissen. Der Roboter heißt Martin. Ich merke mir das. Martin meldet sich dann auch prompt an der nächsten Hotline, bietet optional Taste 1 oder 2 an und ich würge ihn ab, indem ich energisch die 8 drücke. Kurze Zeit kommt nichts. Martin spricht erneut: “Entschuldigung, ich habe sie nicht verstanden.”, sagt er. Ich drücke nochmal die 8. Er hat mich dann immer noch nicht verstanden. Wieder einige Zeit nichts. Irgendwann kann ich nicht mehr widerstehen und kreische: “Äpfel, zwei! Nicht Bananen!”. Natürlich just in dem Moment, als sich ein humanes Wesen meldet. Ein Mann dieses Mal. Ich bin ganz kurz paralysiert.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Entschuldigung, ich meinte nicht Sie”, erkläre ich, “ich meinte Ihren Martin.” Der Mann hat eine jugendlich klingende Stimme. Er ist sichtlich amüsiert, und will wissen, woher ich weiß, dass der automatische Kollege Martin heißt. “Weil ich schon seit heute morgen mit Martin telefoniere”, antworte ich, “außerdem bewerbe ich mich hiermit offiziell als Warteschleifen-Sängerin. Das Lied kann ich nämlich mittlerweile auch schon aus dem eff-eff, und wenn Sie mir jetzt auch noch sagen, dass ich irgendwo einen Netzstecker ziehen soll, dann komme ich in ihr Büro und begehe einen Amoklauf.” Er lacht noch mehr. Ich muss auch lachen, obwohl ich sauer bin.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Ich muss nebenbei erwähnen, dass weder der Herr Peppinello noch sein Thronfolger zu diesem Zeitpunkt zuhause sind. Derlei lange Telefonate mit Hotlines wären sonst nicht drin. Entweder sie haben Hunger, oder sie wissen alles besser und reden dazwischen.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der nette junge Mann gibt alles. Er befragt mich zu sämtlichen technischen Details meiner Endgeräte. Router, NT-Split, Speed-Modem. Nichts. Auch er misst und sendet. Wir schalten den Router ab und machen eine Einzelplatzverbindung. “Resetten” alles mögliche. Er kriegt von meinem Modem keine Datenpakete zurück, sagt er. Ein anderer Kollege wird mich zurückrufen, sagt er, als er nicht mehr weiter weiß. Ich soll alle Geräte eingeschaltet lassen. “Martin etwa?”, will ich wissen. Er beruhigt mich. Nein. Sven. Aha. Auf Du und Du mit den vodafone-Technikern….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich wasche mich (es ist Viertel nach Drei nachmittags), ziehe mich an und mache mich auf den Weg, den kleinen Peppinello abzuholen. Er hat bei seiner Oma übernachtet. Als wir zurück nach hause kommen, empfängt das Fräulein Peppinella mich mit den Worten: “Da hat gerade ein Sven Sowieso angerufen. Er hat gesagt er meldet sich gegen halb Fünf nochmal. Scheiße.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Um Fünf klingelt dann das Telefon. Sven Sowieso ist dran. Er eröffnet mir, dass er glaubt, mein Modem sei defekt, weil es nicht nur keine Daten empfängt, oder Ping, oder was weiß ich. Es sendet auch keine Signale zurück. Komisch, denke ich. Alle Lämpchen leuchten grün. Sven sagt: “Rufen Sie bitte die 0800-1721212 an. Das ist unsere kaufmännische Abteilung. Sie müssen ein neues Modem haben. Ihres läuft nicht mehr unter Garantie.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Stopp,” werfe ich ein, “ich habe noch ein neues original verpacktes Modem von Ihnen. Wir haben das in unserem Geschäft nicht gebraucht. Vielleicht sollte ich das erst einmal ausprobieren.” Er ist einverstanden. Er wird mich in einer Stunde zurückrufen. Ich baue also das angeblich defekte Modem aus. Dazu muss ich mich durch alle möglichen verknoteten Kabel wühlen, kriege fast eine Staublunge dabei. Notiz an mich: Dringend hinter dem Schreibtisch putzen. Ich muss den Drucker verrücken, die Pinnwand abhängen, ein Schränkchen verschieben. Dann installiere ich das neue Modem mit neuen Kabeln. Kabel können ja auch mal defekt sein. Ich hole den Staubsauger und entferne den gröbsten Staub.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mit dem neuen Modem funktioniert das Telefon. (Sven Sowieso will ja zurück rufen) aber das Internet nicht. Ich glaube nicht, dass auch das neue Modem defekt ist…. Das sage ich auch zu Sven, als er anruft. Mit dem bin ich mittlerweile per Du. Er ist eigentlich Systemanlagenanalytiker, erfahre ich. Nach weiteren Experimenten sagt Sven, dass er die Telekom über mein Problem informieren wird, denn es scheint an der Leitung zu liegen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Also nichts mit meinen Endgeräten?”, frage ich. Nein. Kann nur an der Leitung liegen. Die Telekom arbeitet am Wochenende nicht. Sven wird die am Montag anrufen. Er wünscht mir noch einen schönen Ersten Advent. Ohne Internet ist es dann ja doch ganz ruhig. Ich würde Sven nun am liebsten erwürgen. Der Sonntag verläuft ruhig. Ohne Internet. Der Montag auch, weil sich von der Telekom niemand meldet. Und heute ist Dienstag.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Das Internet läuft&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;. Es war niemand von der Telekom da. Was ich Dir jetzt erzähle, dass darfst Du keinem Menschen weitersagen, ok?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Natürlich stehe ich auf, und versuche, wie zum hundertsten Male am vergangenen Wochenende, online zu gehen. “Die Website kann nicht angezeigt werden…..bla..bla…”…Ich komme auf die Idee, das “Details-“Fenster bei der Fehlermeldung zu öffnen. Da steht, dass meine Firewall alle eingehenden und ausgehenden Verbindungen blockt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hä? Wie jetzt? Ich habe keine Einstellung verändert. Also…nicht wissentlich. Ich ändere die Einstellungen meiner Firewall…..Mache einen Neustart mit dem Router….und…..ähm…….Was soll ich sagen…..Ich bin online. Und feuerrot im Gesicht. Armer Martin. Armer Sven. Mea culpa. Mea maxima culpa…….&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-1428922205279035160?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/1428922205279035160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/peppinella-ohne-internet.html#comment-form' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1428922205279035160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1428922205279035160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/12/peppinella-ohne-internet.html' title='Peppinella ohne Internet'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-4447730388326825370</id><published>2009-11-24T18:59:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T22:45:40.796+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ochsenschwanz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rind'/><title type='text'>Coda alla vaccinara – Das fünfte Viertel</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ich bin in Deutschland aufgewachsen. Als Kind kannte ich den Ochsenschwanz nur als Suppe, wahlweise gebunden oder klar. Ich hatte keinen blassen Schimmer, was mir entging. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;La Coda, also den Ochsenschwanz, bezeichneten die Metzger in Rom früher als &amp;quot;qiunto quarto” (fünftes Viertel). Wie auch die Trippa zählte er zu den “avanzi”. Unverkäufliche Reste, die kein Kunde haben wollte. Darum aßen sie den Ochsenschwanz meist selbst, und dachten damals wahrscheinlich nicht darüber nach, dass sie so eines der berühmtesten Gerichte der römischen Küche auf den Weg brachten: La coda alla vaccinara.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Coda muss ich beim Metzger vorbestellen, denn hier im Rheinland ist Ochsenschwanz irgendwie nicht soooo gut verkäuflich, keine Ahnung wieso. Gesagt getan, und ran an den Herd.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Zutaten für 4 Peppinellis:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;1,5 kg Ochsenschwanz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;200g Guanciale (oder Lardo) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 gewürfelte Zwiebel &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2 Knoblauchzehen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;einige Gewürznelken &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salz und Pfeffer &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1/4 l Weißwein &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Olivenöl zum Anbraten &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;3 kleine Dosen Pelati (bei uns pomodorini Coppola) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;500g Sellerie, kleingeschnitten &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Riagtoni&amp;#160; (Nr. 24 von De Cecco) &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe2lPqfCI/AAAAAAAALhk/P5_VSWomquw/s1600-h/0375.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="037" border="0" alt="037" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe3Kpw3WI/AAAAAAAALho/JGZbxEWl7Qc/037_thumb3.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe31yGMrI/AAAAAAAALhs/sNde5N67H_M/s1600-h/0446.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="044" border="0" alt="044" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe4VkeEmI/AAAAAAAALhw/Nx9v67ko9hQ/044_thumb4.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ja. Natürlich muss ich mich schon beim Kleinschneiden des Guanciale (umbrische Schweinebacke), beherrschen nicht jedes zweite Würfelchen in meinem Mund verschwinden zu lassen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und: Ja, natürlich hat der Metzger mit gefragt, ob er mir den Ochsenschwanz hacken soll. Was habe ich großspurig geantwortet? “Nö, mach ich selbst.”&amp;#160; Ich weiß selbst nicht, warum ich manchmal so dermaßen blöd bin. Zuhause erweist sich der ochsenschwanz nämlich als äußerst widerspenstig. Ich hantiere mit verschiedenen Messern herum, taste das Teil ab, bewege die einzelnen Glieder. es klappt nur teilweise. Schließlich laufe ich nach unten ( = Herrn Peppinello`s Küche im Lädchen) und hole mir ein großes Hackbeil…..Mit Gewalt geht alles…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe5bJqPUI/AAAAAAAALh0/5Wi-cksBR3s/s1600-h/0554.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="055" border="0" alt="055" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe6AAsKOI/AAAAAAAALh4/5QQ8-wgSxVM/055_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe6x35DRI/AAAAAAAALh8/q0RZNUSTYlE/s1600-h/0574.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="057" border="0" alt="057" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe8NxIccI/AAAAAAAALiA/V8gg-j34Bn4/057_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Schließlich brate ich das Fleisch mit den Schweinebackenwürfeln (was für ein Wort!!!) von allen Seiten schön kross und gebe dann die Zwiebel und die Nelken hinzu. Die aufsteigenden Düfte machen mich fast ohnmächtig. Ich esse weitere Würfelchen vom Guanciale, direkt aus dem Topf. Danacj lösche ich mit dem Weißwein ab, und zwar schlückchenweise, so dass er immer wieder verdampft. Einige Schlückchen führe ich mir mit weiteren Würfelchen zu Leibe. Ein wunderbarer Vormittag. (Morgens halb Zehn in Deutschland.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe834yIII/AAAAAAAALiE/oDBp91ol9Zg/s1600-h/0834.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="083" border="0" alt="083" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe9dLc8-I/AAAAAAAALiI/ve_OxRTQmz8/083_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe-SZntYI/AAAAAAAALiM/YbyPMR_Zkjk/s1600-h/105%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="105" border="0" alt="105" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe-1mxE5I/AAAAAAAALiQ/Vhji6QUKBZs/105_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Später gebe ich die geschälten und zerkleinerten Tomaten zu, und den Sellerie. Nun fehlt eigentlich nur meine Lieblingszutat: Zeit. Also mache ich dasselbe wie immer: Herd runterschalten, Deckel schräg stellen und alles bei kleiner Flamme ungefähr 4 Stunden schmoren lassen. Rechts oben auf dem Bild ist noch ein Stück Fleisch nicht vollkommen zerfallen….aber trotzdem nur schlecht zu erkennen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe_jgc7qI/AAAAAAAALiU/x_P4fL2fbDI/s1600-h/091%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="091" border="0" alt="091" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwwfAdylbZI/AAAAAAAALiY/-mHcGokQB8M/091_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="480" height="480" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich koche Rigatoni dazu. Die vermischen wir dann mit dem herrlichen Sugo. Das Fleisch ist butterzart, und gibt dem Ganzen&amp;#160; einen wunderbaren Geschmack. Schade ist nur, das meine Fleischgerichte auf Fotos fast alle gleich aussehen: umhüllt mit Rot (Tomatensoße). Herr Peppinello nagt während des Essens die Knochen ab, und sieht wie ich mit Leichenmine versuche, die einzelnen Fleischstücke zu fotografieren.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Na und?”, sagt er, “den Geschmack kriegste eh nicht auf das Bild.” Seine Tochter will wissen, was das denn überhaupt für eine Sorte Fleisch sei, und bevor ich ihn abwürgen kann, antwortet de Herr Peppinello:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Ochsenschwanz.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Wie jetzt?” Entsetztes Schweigen seitens Fräulein Peppinella. Sie legt die Gabel hin. Dann fällt bei mir der Groschen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Nicht was Du denkst!!” (Meine Nerven.)&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-4447730388326825370?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/4447730388326825370/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/coda-alla-vaccinara-das-funfte-viertel.html#comment-form' title='27 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4447730388326825370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4447730388326825370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/coda-alla-vaccinara-das-funfte-viertel.html' title='Coda alla vaccinara – Das fünfte Viertel'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Swwe3Kpw3WI/AAAAAAAALho/JGZbxEWl7Qc/s72-c/037_thumb3.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>27</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-7864023998192256692</id><published>2009-11-17T23:23:00.001+01:00</published><updated>2010-01-13T15:55:24.053+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen und Pies'/><title type='text'>Nachgebacken: Apple Pie von “lamiacucina”</title><content type='html'>&lt;p&gt;Bekanntermaßen backe ich ja nicht übermäßig gern. Ich stelle mich dabei immer eher dämlich an. Hinterher ärgere ich mich zusätzlich jedes Mal über den Saustall, den ich in der Küche veranstaltet habe, und das alles für so ein bisschen Süsskram. Aber: der &lt;a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2009/11/16/apple-pie/" target="_blank"&gt;Apple Pie von Robert&lt;/a&gt; hatte es mir sofort angetan.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiLN2AobI/AAAAAAAALgs/Z4eLVsKdEko/s1600-h/1124.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="112" border="0" alt="112" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiLmoSiiI/AAAAAAAALgw/U12ZoTiYCh0/112_thumb2.jpg?imgmax=800" width="587" height="480" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Großspurig kommentierte ich seinen Post mit “habe alle Zutaten im Haus”. Dachte ich. Ich werfe also einen Blick in meine Sammelsurium-Schublade. Ich finde keine Haselnüsse. Komisch. Ich hatte kürzlich erst welche gekauft. Na gut, ich wollte die Haselnüsse eh ersetzen durch Walnüsse. Merkwürdig, ebenfalls weg. Ich wusele mich durch die Schublade. Alles mögliche ist verschwunden. Zuckerperlen…Backoblaten..futsch. Moment mal. Ich bekomme eine leise Ahnung. Einen verdacht sozusagen. Ich verstehe jetzt, was es damit auf sich hatte, als ich neulich aus einem der Kinderzimmer 52 Mal ein leise gemurmeltes &lt;em&gt;“der Leib Christi”&lt;/em&gt; hörte. Der kleine Peppinello hat sich vermutlich alle Oblaten als Hostien verabreicht, und das Ganze wahrscheinlich hinterher mit den Zuckerperlen gekrönt. Bei den verschiedenen Nüssen habe ich eher das Fräulein Peppinella in Verdacht. Marzipanrohmasse mögen sie beide nicht. Da war wohl deren Vati am Werke….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strike&gt;Lange Rede, kurzer Sinn.&lt;/strike&gt; Nein, das muss ich streichen. Die Aussage hört sich aus meinem Munde völlig unglaubwürdig an. Jedenfalls: Ich modifiziere das Rezept und nehme gehackte Mandeln und röste sie, weil keinerlei Nüsse mehr da sind. Alle anderen Zutaten und auch das Rezept kannst Du bei Robert nachlesen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;&lt;a href="http://lamiacucina.wordpress.com/2009/11/16/apple-pie/" target="_blank"&gt;Zutaten: hier entlang&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Weitere Unterschiede zu Robert`s Originalrezept sind:&lt;/p&gt;  &lt;ol&gt;   &lt;li&gt;Mir steht keine erfahrene Konditorin zur Seite. Statt dessen hängt mir der Herr Peppinello im Nacken. Bekanntermaßen kennt er sich in der Materie aus, und gibt (vom Sofa aus) seinen Senf dazu. &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;ich bin unglücklicherweise nicht im Besitz von 6 kleinen Backformen a 12 cm. Ich behelfe mir ergo mit einer ganz normalen Springform. &lt;/li&gt; &lt;/ol&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiMX7o0pI/AAAAAAAALg0/1uGVH7vJT78/s1600-h/0624.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="062" border="0" alt="062" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiMx9CRbI/AAAAAAAALg4/j85tT0vVTTY/062_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiNuwICnI/AAAAAAAALg8/mh9Wk629Cf0/s1600-h/0664.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="066" border="0" alt="066" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiOI-fWNI/AAAAAAAALhA/xpqp9HN5xCI/066_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Damit ich auch bloß nichts schief gehen kann, beschließe ich, Robert`s Rezept auszudrucken. Ich markiere also den gewünschten Text, lese kurz die Mengenangaben für den Quarkteig und stelle die Sachen in der Küche bereit. fange dann schon mal an den teig zuzubereiten. Dessen Konsistenz löst schon halbwegs die Krätze bei mir aus, weil er so ist, wie ich es hasse. matschig, klebrig an den Fingern. Aber halt! Stand da nicht was von kalt stellen? Zum Glück habe ich ja das Rezept ausgedruckt. Mit ziemlich unsauberen Händen laufe ich zum Schreibtisch. der Drucker rattert noch immer. Die Textmarkierung ist nicht mehr da…..inzwischen hat mein Drucker mir 43 Seiten ausgedruckt. Alle von Robert. Ich verehre Robert’s Kochkunst und liebe seinen Blog. naja….dann lege ich die restlichen 42 Seiten, die ich für den Moment nicht brauche mal zur Seite. man kann ja nie wissen…. Das Pie-Rezept nehme ich mit in die Küche. Dort lese ich angestrengt zig Mal die Stelle mit den Apfelscheiben und den Apfelspalten. Im Verhältnis ein Drittel zu zwei Drittel müssen die geschnitten werden. Ich habe acht Apfelhälften. ich beschließe 3 Hälften in Spalten und 5 Hälften in Scheiben zu schneiden. Und schneide, und schneide und schneide schließlich alle gleich, ich Rindvieh. Ob das was ausmacht? &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiOwvrBpI/AAAAAAAALhE/8oQJQVrb-mI/s1600-h/0672.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="067" border="0" alt="067" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiPRHKjMI/AAAAAAAALhI/tPDY_sEK42c/067_thumb1.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&amp;#160; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiQGbX8OI/AAAAAAAALhM/FOEC5yP42KM/s1600-h/0735.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="073" border="0" alt="073" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiQujecFI/AAAAAAAALhQ/pE4o7p9WiXc/073_thumb3.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiRMSoO-I/AAAAAAAALhU/m65sf0SmzgE/s1600-h/0745.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="074" border="0" alt="074" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiRo-7qyI/AAAAAAAALhY/bZGwZb-6H6k/074_thumb3.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiSNtXxLI/AAAAAAAALhc/r2FSqQZeMdk/s1600-h/1114.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="111" border="0" alt="111" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiS2sH29I/AAAAAAAALhg/snP4a56Coz8/111_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Teig muss 2 Stunden kalt stehen. danach lässt er sich entgegen all meiner Bedenken problemlos mit wenig Mehl ausrollen. Klappt alles prima. Ist auch nicht so schwierig, wie ich es mir vorgestellt habe.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nach genau 35 Minuten Backzeit ist der (heißt das eigentlich der Pie oder das Pie?) fertig. Weil ich nicht, wie sonst, sofort an der Springform herumfummele, und auch nicht versuche den noch heißen Kuchen herauszunehmen, geht alles gut. Schmeckt fantastisch, danke Robert. Werde ich sicher öfter backen. Vielleicht mit etwas Vanille-Eis dazu. Habe momentan leider keines. Vanille-Eis verschwindet bei uns noch schneller als Backoblaten…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das nächste Nachmach-Projekt für mich ist diese super-duper &lt;a href="http://www.foolforfood.de/index.php/nachtisch/rezept-panna-cotta" target="_blank"&gt;Panna Cotta mit Espressohaube&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://www.foolforfood.de/index.php/nachtisch/rezept-panna-cotta" target="_blank"&gt;“fool-for-food”-&lt;/a&gt;Claudia. Außerdem würde ich gerne den &lt;a href="http://cuochedellaltromondo.blogspot.com/2009/10/stavolta-un-classico-italiano.html" target="_blank"&gt;Castagnaccio&lt;/a&gt; von Alex &lt;a href="http://cuochedellaltromondo.blogspot.com/" target="_blank"&gt;(Cuoche dell’altro mondo)&lt;/a&gt; nachbacken, aber: Ich finde weder in Köln, noch in Düsseldorf Kastanienmehl. ich suche weiter.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;P.S.: Am späten Nachmittag ist der Rechner an. Der Bildschirm zeigt den “Äppelpei” von Robert. der kleine Peppinello guckt drauf und sagt: “Das sieht aber lecker aus”……meinen Kuchen wollte er nicht essen….wegen der Rosinen. Wieso wollte ich eigentlich Kinder haben???&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-7864023998192256692?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/7864023998192256692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/nachgebacken-apple-pie-von-lamiacucina.html#comment-form' title='23 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7864023998192256692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7864023998192256692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/nachgebacken-apple-pie-von-lamiacucina.html' title='Nachgebacken: Apple Pie von “lamiacucina”'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwMiLmoSiiI/AAAAAAAALgw/U12ZoTiYCh0/s72-c/112_thumb2.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>23</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-5985106598705332285</id><published>2009-11-16T17:39:00.002+01:00</published><updated>2011-11-28T22:46:06.402+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kalb'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ossobuco'/><title type='text'>Ossobuco milanese – alles wegen Claudio</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.anonymekoeche.net/?p=1028" target="_blank"&gt;Er&lt;/a&gt; hat damit nämlich nicht nur bei mir ein wahres Haxen-Fieber ausgelöst.&amp;#160; &lt;a href="http://www.dlz-coc.de/wordpress/?p=583" target="_blank"&gt;Claus&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://kochfelder.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Magdalena&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://2stepsawayfromparadise.blogspot.com/2009/10/ossobuco-alla-milanese-und-wie-alles.html" target="_blank"&gt;Ellja&lt;/a&gt;…alle zeigen dieser Tage Beinscheiben. Und auch ich. Der Zusatz “alla milanese” ließ mir nämlich keine Ruhe. Die Lombarden sind nicht so meine Welt. Polentoni halt. Ich kenn’ mich nicht unbedingt gut aus, in der lombardischen Küche, auch wenn ich mal ein Jahr in Mailand gelebt habe. Das ist allerdings schon ziemlich lange her.     &lt;br /&gt;Ich ging noch zur Schule, und wohnte bei einem meiner (vielen) Onkel. Der ist ein Kalabrese mit sizilianischen Wurzeln, genau wie seine Frau. Ein “Terrone” (Erdling). So titulieren die Polentoni nämlich die Süditaliener, wobei “Terrone” wenig schmeichelhaft gemeint ist.     &lt;br /&gt;Es gab bei Onkel Alfio jeden Tag einfache kalabresische Hausmannskost, denn die Familie war groß. Zum Abendessen fanden sich fast immer um die 20 Personen ein. Meine acht Kusinen und Cousins, ihre Ehepartner, sowie deren äußerst verzogenen Kinder. Gegessen wurde in der Küche, im Esszimmer und am hochgekurbelten Couchtisch (da saß die unausstehliche Brut meiner Vettern mitsamt Großtante ‘Nzina, auch “Zia Nonna” genannt). Im Normalfall sind Wohn- und Esszimmer in Italien eher Heilige Hallen, die nur zu hohen Feiertagen, oder zum Putzen betreten werden dürfen. Das tägliche Leben spielt sich in der Küche ab. Da wir dort aber nicht alle reinpassten, belagerte die ganze Sippe allabendlich die gute Stube.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwF_6QiHcGI/AAAAAAAALfU/kb7Odr9xN4A/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20091%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Ossobuco alla milanese 091" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 091" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwF_7QmqxYI/AAAAAAAALfY/Q9XtMLr4rwg/Ossobuco%20alla%20milanese%20091_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt;     &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ich sollte jetzt irgendwie den Übergang zum Ossobuco alla milanese finden, dauert aber glaube ich noch ein paar Zeilen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wie Du Dir wahrscheinlich denken kannst, war bei dieser Anzahl Menschen der Geräuschpegel hoch. Der Fernseher war immer an. Lautstärke auf volle Pulle. Immer. Es wurde geschrien (meist mit vollem Mund), um die letzte Scheibe Brot gestritten und ausgelost wer an diesem Abend spülen und abtrocken musste. Eine unbeliebte Aufgabe die wir Mädchen uns jeweils zu zweit teilten. Jeder von uns benutzte durchschnittlich pro Mahlzeit drei Teller. Hinzu kamen Gläser,Töpfe, Pfannen, eine überdimensionalen Espresso-Schraubkanne, Tassen und so weiter. Eine Spülmaschine gab es nicht. Zeitgleich mit dem Spülen musste auch allabendlich die Waschmaschine angeschmissen werden, denn Tante Nicolina bestand auf Tafeltüchern und Stoffservietten. Papierservietten hielt sie für verschwenderisch. Eigentlich hätte sie sich die Stoffservietten sparen können, denn fast alle wischten sich während des Essens die Schnuten am Tischtuch ab. Zigarettenstummel wurden nicht im Aschenbecher, sondern im leeren Teller ausgedrückt. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;(&lt;em&gt;Guck’ nicht so komisch, dass war nicht nur bei meiner Familie so. Ich hab sowas schon öfter bei Südländern gesehen. War für mich anfangs auch eher gewöhnungsbedürftig, dachte ich doch immer an meine deutsche Mamma, die wahrscheinlich einen Infarkt bekommen hätte, würde es jemals jemand gewagt haben, sich den Mund an ihren Damast-Tafeltüchern abzuputzen…)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Herren der Familie waren natürlich von sämtlichen Spül- und Aufräumarbeiten ausgenommen. Sie spielten nach dem Essen Karten. Scopa oder Briscola oder Rommé. Oder sie diskutierten über die Berichterstattung einzelner Fußballspiele in der “Gazzetta dello Sport”. Ein gefährliches Terrain, denn die Familie spaltete sich in zwei Lager. Die einen waren“Interisti” (Inter-Mailand-Fans), die anderen Anhänger des AC Milan. Es wurde fröhlich weiter geschrien. Die kleineren Kindern zankten sich um die Fernbedienung und heulten weil jeder eine andere Zeichentrickserie sehen wollte. (In Italien gab es zu jener Zeit schon unübersichtlich viele Fernsehsender, in Deutschland gab es nur drei.) Wir Mädels verdünnisierten uns zunächst aufs Klo, um dort heimlich zu rauchen. Dann gingen wir den Abwasch an, und hörten dabei Radio. Auch auf Lautstärke volle Pulle. Der populärste Sänger dieser Zeit hieß Claudio Baglioni und wir beteten ihn an.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Jetzt kommt bald der Ossobuco alla milanese…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich besuchte dort in Mailand eine Hotelfachschule. Viele meiner Mitschüler/innen waren “Terroni”, oder zumindest Abkömmlinge davon. Aber es gab auch einige “echte” Mailänder. Echte “Milanesi” konnten Dir ihren Stammbaum bis in die Epoche des Ludovico Sforza belegen. “Ambrogio” oder “Galeazzi” waren typisch lombardische Namen. Auch meine Schulfreundin Silvia war so eine echte Mailänderin. Üblerweise war sie verliebt in einen Typen namens Vincenzo, mit unverkennbar sizilianischen Wurzeln. Ihre Mutter durfte das nicht wissen, sie hätte das arme Mädchen enterbt. “Tutto, ma un terrone no” - “Alles, nur keinen Erdling”, sagte sie immer. Ich hatte zwar auch “terronische” Gene in mir, bildete aber dadurch das ich halb deutsch war, für Silvia’s Mutter eine Ausnahme. So kam ich öfter in den Genuss, bei Silvia zum Essen eingeladen zu sein. Silvia war ein Einzelkind. Ihr Vater war abends oft noch “in ufficio” (im Büro) und kam nicht zum Essen heim. So saßen wir dann bei Familie Galeazzi am Tisch.    &lt;br /&gt;Zu dritt. Kein Fernseher lief. Die Stille war ohrenbetäubend. Das Essen ganz anders als bei Onkel und Tante. Bei Silvia aß ich zum ersten Mal “Ossobuco alla milanese”, und machte höflich Konversation, immer bedacht darauf, möglichst einen feinen Mailänder Akzent in mein stockendes Italienisch einzubauen.     &lt;br /&gt;Ich habe Signora Galeazzi seinerzeit natürlich nicht nach dem Rezept gefragt. Ich war sechzehn Jahre alt, und interessierte mich für Fulvio (dessen Mutter Schneiderin bei Armani war, und er mir alleine schon deswegen anbetungswürdig erschien). Kochrezepte waren mir recht egal. Damals.     &lt;br /&gt;&lt;em&gt;So muss ich nun heute, genau wie Claudio erst einmal Recherchen anstellen, in Sachen Ossobuco alla milanese. Ich klicke mich hier und da durchs Netz, schaue in meiner (eher übersichtlichen Kochbuchsammlung) nach. Normalerweise bereite ich Ossobuco anders zu. Nämlich im Ofen gebacken, wie &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2008/12/ossibuchi-al-forno-gebackene.html" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; schon mal von mir gepostet. Hm. Ich werde nervös, entscheide mich aber schließlich für eine Mischung aus mehreren gefundenen Rezepten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten&lt;/u&gt;&lt;/em&gt; &lt;em&gt;&lt;u&gt;für vier Peppinellis&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;strike&gt;Karotten, Sellerie, verschiedene Kräuter&lt;/strike&gt; haben im Ossobuco alla milanese nichts zu suchen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1,5 kg Kalbshaxe in Scheiben gehackt &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Zwiebel &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;ungefähr 100g Butter &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;etwas Mehl &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Glas Weißwein &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 kleine Dose Pelati &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salz, Pfeffer &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für die Gremolata&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;: Petersilie, 1 Knoblauchzehe, abgeriebene Schale von einer halben Zitrone&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für den Risotto alla milanese&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;: &lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;1 Zwiebel &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;etwas Kalbs- oder Rindermark &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Glas Weißwein &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1l Rinderbrühe (entwendet bei Herrn Peppinello) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 kleine Dose Safranfäden (2 Briefchen) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;500g Arborio-Reis &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Parmesankäse &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwF__0ZE_NI/AAAAAAAALfk/qijhYlSCqsk/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20060%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ossobuco alla milanese 060" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 060" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAAS3fwMI/AAAAAAAALfo/pG8C8cLMDpQ/Ossobuco%20alla%20milanese%20060_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="201" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGABUPgxMI/AAAAAAAALfs/8jWbMcogrg0/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20071%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ossobuco alla milanese 071" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 071" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGACf5DpRI/AAAAAAAALfw/a-SIKQIdFsk/Ossobuco%20alla%20milanese%20071_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="201" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Zuerst wälze ich das Fleisch in Mehl, und zerlasse die Butter im Bräter. das kommt mir schon &lt;strike&gt;spanisch&lt;/strike&gt; mailändisch vor, da ich sonst nie mit Butter brate. Olivenöl oder Butterschmalz sind so meine Dinger. Butter nehme ich fast nie. Ich brate das Fleisch von allen Seiten kräftig an (leider habe ich kein Küchengarn zum Binden, es wird später zerfallen…) Dann gebe ich die kleingehackte Zwiebel hinzu. Nach und nach gieße ich Wein an und lasse ihn verdampfen.     &lt;br /&gt;Die geschälten Tomaten passiere ich durch ein Sieb und gebe sie zum Fleisch. Nun kommt mein Lieblingsteil bei jeder Art der Fleischzubereitung: Sparsam salzen und pfeffern, Deckel aufsetzten, Herd auf klein stellen und für ungefähr 2 Stunden weiter nichts mehr machen, außer ab und zu mal vorsichtig wenden. Für die Gremolata (die meine Kinder nicht mögen) hacke ich die Petersilie, mische sie mit der abgeriebenen Zitronenschale und der kleingeschnittenen Knoblauchzehe. Die Gremolata gebe ich erst kurz vor Ende der Garzeit auf die Beinscheiben, und lasse sie ein paar Minuten bei schwacher Hitze ziehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGADv9TpVI/AAAAAAAALf0/t5imz3nzzpY/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20086%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ossobuco alla milanese 086" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 086" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAEIZmbfI/AAAAAAAALf4/ZMr3GabBnlg/Ossobuco%20alla%20milanese%20086_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="201" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAGSHbm1I/AAAAAAAALgE/oUWXWTqtupE/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20057%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ossobuco alla milanese 057" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 057" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAHGspmtI/AAAAAAAALgI/dxyP07aWBtw/Ossobuco%20alla%20milanese%20057_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="201" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hier siehst Du schon mal die unübersichtlich großen Mengen an Safran, mit denen ich gedenke, meine Kinder zu vergiften, heimtückisch dem Risotto beigemischt. Sie mögen nämlich keinen Safran, wobei sie den Safran mit Curry verwechseln. Curry mögen sie nämlich wirklich nicht. Ich grüble einige Minuten darüber nach, ob ich Carnaroli oder Arborio-Reis nehmen soll. Gucke die Körner an. der Carnaroli ist etwas schlanker. Ich nehme Arborio.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAJRPsEbI/AAAAAAAALgU/48SBxA3DlYU/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20075%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="Ossobuco alla milanese 075" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 075" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAJzznM0I/AAAAAAAALgY/iBIYC21MeDM/Ossobuco%20alla%20milanese%20075_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="201" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGALBUP9MI/AAAAAAAALgc/NMC-ji9QAnM/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20082%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ossobuco alla milanese 082" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 082" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAL8g06mI/AAAAAAAALgg/wcC7QDimvXA/Ossobuco%20alla%20milanese%20082_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="201" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich hacke die Zwiebel und gebe sie mit dem Kalbsmark und der Butter in eine Kasserolle. Die Zwiebel dünste ich weich. Sie darf nicht bräunen. Ab und an Gieße ich wenig Wein an und lasse ihn verdampfen. Dann gebe ich den Reis hinzu und lasse ihn glasig rösten. Unter häufigem Rühren gebe ich wenig Fleischbrühe hinzu. Die Brühe habe ich dem Herrn Peppinello geklaut. Er füllt sie in Flaschen ab, und versteckt sie im Kühlhaus. Ich finde sie immer. Er regt sich entsprechend auf, wenn nix mehr da ist, und ich den Diebstahl leugne. nach 10 Minuten gebe ich die Safranfäden zum Reis. Dann ziehe ich die restliche Butter unter, reibe den Parmesan hinein und lasse alles noch 5 Minuten ziehen. Fertig.    &lt;br /&gt;Die kleinen Peppinellis überlassen bei Tisch ihren Eltern großzügig das Kalbsmark, welches sie als “Glibberkotze” oder “Entengrütze” bezeichnen.     &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGAMe6G0fI/AAAAAAAALgk/ynqEpQCe2pU/s1600-h/Ossobuco%20alla%20milanese%20111%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Ossobuco alla milanese 111" border="0" alt="Ossobuco alla milanese 111" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwGANUyv0II/AAAAAAAALgo/ELvV-4whC78/Ossobuco%20alla%20milanese%20111_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;Köstlich, sag’ ich Dir.   &lt;br /&gt;So Claudio. Und was kochst Du als nächstes, um mich in Bedrängnis zu bringen? Ich hasse es, Kochbücher zu wälzen, wenn ich nicht weiß, wie etwas zubereitet wird. Sowas kann zur Obsession werden. Zwanghaft.    &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-5985106598705332285?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/5985106598705332285/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/ossobuco-milanese-alles-wegen-claudio.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5985106598705332285'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5985106598705332285'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/ossobuco-milanese-alles-wegen-claudio.html' title='Ossobuco milanese – alles wegen Claudio'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SwF_7QmqxYI/AAAAAAAALfY/Q9XtMLr4rwg/s72-c/Ossobuco%20alla%20milanese%20091_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-6876047360175832412</id><published>2009-11-11T22:20:00.001+01:00</published><updated>2010-01-13T16:13:55.863+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Internetbekanntschaften…oder: Unvollendete Sinfonien der Frau P. aus N.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Heute hatte ich Besuch. &lt;a href="http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/" target="_blank"&gt;Barbara&lt;/a&gt; war da.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als ich vorher mit ihr telefoniere steht der kleine Peppinello neben mir. Er fragt: “Wer war das?” Wahrscheinlich, weil ich ihm nicht den Hörer übergebe, denn in 104 Prozent aller Fälle ist seine Nonna am Telefon, und will mit ihm sprechen. “Barbara war das”, antworte ich also. Das sagt ihm nichts. Ich füge hinzu: “Barbara aus dem Internet.” &amp;quot;Er kriegt große Augen. “Und die kommt zu uns?”, will er wissen. Dabei heftet er seine Augen auf meinen Computer-Bildschirm. Vermutlich glaubt er, dass “Barbara-aus-dem-Internet” ihm am nächsten Tag aus dem Monitor entgegenspringt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als sie dann tatsächlich und leibhaftig ankommt, ist er noch in der Schule. (Später, als er daheim ist, benimmt er sich wie der letzte Hänger. Das macht er vorzugsweise, wenn ich denke, er soll ein braves Kind sein.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Nun, Besuch aus dem Internet. Was koche ich? Ich gehe schon ziemlich früh aus dem Haus, um einzukaufen. Der Herr Peppinello verabschiedet mich mit den Worten: “Mach bloß nicht so ‘ne Show….” Ich bin schon fast draußen. “Wie jetzt, Show? Was meinst Du?”, frage ich, bereits im Hauseingang stehend. Giftig. “Du weißt genau, was ich meine.” Natürlich weiß ich genau, was er meint. Ich will es aber nicht wissen. “Was für ‘ne Show, erklär’ mal…” Ich liebe solche Gespräche, morgens um kurz nach Acht.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Koch was normales”, sagt er, “was wir immer essen. Ich hasse es, wenn Du so ’nen Wind veranstaltest und Sachen zusammenmurkst, die Du sonst nie kochst. Mach was unstressiges. Nix ausgeflipptes.” Das fuchst mich. Schließlich kocht er ja nicht. Ich bin stinkig, denn vor meinem geistigen Auge, waren schon einige Teller mit viel Wind und Show vorbeigezogen. Aber: Er hat recht. Ich hasse es, dass ich das schreibe. Ich mag nicht, wenn er recht hat, und ich das nicht einsehen will. In der Vergangenheit gab es nämlich vieles, was ich gekocht und/oder gebacken habe, um es dann, aus diversen Motiven in die Kategorie “unvollendete Sinfonien” einzuordnen. Willst Du mal sehen? Hier:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqY-kTqUI/AAAAAAAALdg/cX-mz8WTSMY/s1600-h/070%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="070" border="0" alt="070" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqZZCL2YI/AAAAAAAALdk/bXtSKbjZ9Kg/070_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqZ1GUKqI/AAAAAAAALdo/3MXWd5E5y4U/s1600-h/022%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="022" border="0" alt="022" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Svsqac0gkPI/AAAAAAAALds/Jlz1cpmta3k/022_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqbBrdeyI/AAAAAAAALdw/lu-NoLNj0Oc/s1600-h/246%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="246" border="0" alt="246" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Svsqbf6mfVI/AAAAAAAALd0/M66wIeoTzag/246_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqcE-IcvI/AAAAAAAALd4/PmmVhmJlTZ4/s1600-h/062%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="062" border="0" alt="062" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqchzGcQI/AAAAAAAALd8/Y-L6DJDTdGk/062_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqdYM7-XI/AAAAAAAALeA/sNXX2ABPqBI/s1600-h/Ostern%202009%20120%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 120" border="0" alt="Ostern 2009 120" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Svsqd_l5giI/AAAAAAAALeE/LwgXj56ldf8/Ostern%202009%20120_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqeV5furI/AAAAAAAALeI/1IdlB7rOTWw/s1600-h/466%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="466" border="0" alt="466" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Svsqe_QW27I/AAAAAAAALeM/ZCF3xFFE_yk/466_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqfnQLISI/AAAAAAAALeQ/0nvWG_AVa58/s1600-h/071%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="071" border="0" alt="071" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqfwH5dHI/AAAAAAAALeU/NljAFDlYsk4/071_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqgrOHMsI/AAAAAAAALeY/VpZexWYPKuw/s1600-h/099%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="099" border="0" alt="099" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqhK2eSiI/AAAAAAAALec/ZnTQ6bkQhZw/099_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Svsqhlwj0II/AAAAAAAALeg/JYGdWNMbx10/s1600-h/081%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="081" border="0" alt="081" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqiCPlhiI/AAAAAAAALek/d1czJSIprUs/081_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;ol&gt;   &lt;li&gt;Blätterteig-Apfelnester, Kommentar von Schwager Franco, nach dem Probieren: “e che cazzo é? L’ostia?” (Ist das ne Hostie mit Apfel?) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;im Ofen geplatzter Apfelstrudel, nach stundenlangem Strudelteig ziehen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Brasato al vino rosso, schmackhaft und zart aber nicht fotogen, weil nicht mehr in ordentliche Scheiben zu schneiden, außerdem Streit mit Herrn Peppinello über die Beilagen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Käsekuchen zu früh aus der Form genommen &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Torta di Mandorle dito &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Pavlova &lt;strike&gt;mit &lt;/strike&gt;ohne Erdbeeren, zerbrochen beim Transport vom Ofen auf die Arbeitsfläche &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;hausgemachte Ravioli, Streit mit Herrn Peppinello, vor Wut entsorgt &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;monströse Rosmarin-Scones mit zu viel Backpulver &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Vitello al latte, siehe Punkt eins in dieser Reihe… &lt;/li&gt; &lt;/ol&gt;  &lt;p&gt;Ich könnte das unendlich fortsetzen. ich habe noch etliche von solchen Bildern auf Lager. Murks über Murks. Wütend und in Tränen aufgelöst in den Müll geschmissen, gefolgt von minutenlangen Ehe- und Existenzkrisen. (Kann man beim Kochen dem Burn-out-Syndrom erliegen?) Yes, i can…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich beschließe, diesmal echt keinen Wind zu machen. Barbara kommt mittags. Ich weiß nicht wieso ich mir vorgestellt habe, sie sähe walkürenhaft aus. Eine riesige Hünin, mit breiten Schultern. Neee. Vor mir steht eine zierliche Frau, fast einen Kopf kleiner als ich, mit wunderschönen blauen Augen, und einem mega-ansteckenden Lachen. Und wir essen. Ohne Show. Wenige Vorspeisen, ein bisschen Mozzarella, Maccheroni al sugo e polpettine, Salami, Käse und Kaffee. Fertig. Völlig “unstressig”. Bis auf den kleinen Peppinello, der schon vor dem essen anfängt zu heulen. Schlechte Laune hat. Auf wen kommt das Kind nur?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Während ich das hier schreibe, trinke ich einen schönen Frankenwein. Sehr nett, die Barbara-aus-dem-Internet jetzt persönlich zu kennen. (Sie kam übrigens mit dem Auto. Sie sprang nicht aus meinem Monitor.)&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-6876047360175832412?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/6876047360175832412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/internetbekanntschaftenoder.html#comment-form' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6876047360175832412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6876047360175832412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/internetbekanntschaftenoder.html' title='Internetbekanntschaften…oder: Unvollendete Sinfonien der Frau P. aus N.'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SvsqZZCL2YI/AAAAAAAALdk/bXtSKbjZ9Kg/s72-c/070_thumb.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-5569767351149166979</id><published>2009-11-01T20:32:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T22:46:31.328+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Süßes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Torrone'/><title type='text'>Torrone dei morti – zum Henker mit Halloween</title><content type='html'>&lt;p&gt;Warum? Weil mir dieses Getue um Halloween richtig gegen den Strich geht. Es stinkt mir. Nicht nur, dass ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands schon seit längerer Zeit zu blöd ist, die eigene Sprache zu sprechen. Überall Anglizismen. Man ist “straight” oder “tough”, “strange” oder einfach nur: behämmert. “Outsourcen” sollte man diesen ganzen Schwachsinn. Inklusive Halloween, welches ja noch nicht mal amerikanisch ist, sondern keltisch. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass nicht alle, die in den letzten Tagen Zierkürbisse und Gruselmasken zuhauf eingekauft haben, das wissen. Bei Peppinellis gibt es kein Halloween. Wenn die kleinen Peppinellis mit bunten Lichtern durch die Straßen laufen, und für Süßigkeiten an fremder Leute Türen bimmlen wollen, dann müssen sie bis zum Martinstag warten. Wenn sie sich verkleiden wollen, dann erlaube ich ihnen das an Karneval.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Gestern war bei den Evangelischen (einer hierzulande verbreiteten Sekte) Reformationstag. Bei uns gläubigen Christen ist heute Allerheiligen. Punkt. &lt;strike&gt;Halloween&lt;/strike&gt;. In Italien heißt der 1. November “Ognissanti”. Darauf folgt, am 2. November “la festa dei morti”. An diesen Tagen sieht es bei meiner Schwiegermutter aus wie in einem Mausoleum. Überall stehen Kerzen, und davor die teilweise schon recht vergilbten Fotos von den Verstorbenen der Familie. “Inizia la stagione dei morti”, sagt sie. Die tote Jahreszeit beginnt (und endet am 1.Advent). Oma Peppinella hält sich strikt an alle alten Bräuche, So werden vor dem 1.November alle Decken, Kissen, Bettücher, Gardinen usw. die in Gebrauch sind gewaschen, egal ob nötig, oder nicht.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;In ihrer Heimat wurde an diesem Mittag früher nicht richtig gekocht, erzählt sie, denn man musste um elf zur Messe und auf den Friedhof. Am Nachmittag bekamen die jungen Damen, die schon “fidanzate in casa” (verlobt) waren, Besuch von ihren Zukünftigen. Natürlich war immer die ganze Familie dabei. Der Schicklichkeit halber. Der junge Neapolitaner überbrachte am 2. November seiner Angebeteten eine Süßigkeit: “Torrone dei morti”. Und das bereite ich heute vor. Wir essen bei meiner Schwiegermutter. Ich habe versprochen Torrone mitzubringen. Und Trippa für den Abend, aber das gehört jetzt nicht hierhin.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;200g dunkle Blockschokolade &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;400g weiße Blockschokolade &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;200g Nougat &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;200g geschälte Haselnüsse &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3h7p0f8PI/AAAAAAAALbk/vC3Y4INpixE/s1600-h/Torronedeimorti0643.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Torrone dei morti 064" border="0" alt="Torrone dei morti 064" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3h8aoEvvI/AAAAAAAALbo/9oOjQPuzL7k/Torronedeimorti064_thumb1.jpg?imgmax=800" width="240" height="199" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3h811ST7I/AAAAAAAALbs/FZLi9R48URE/s1600-h/Torronedeimorti0682.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Torrone dei morti 068" border="0" alt="Torrone dei morti 068" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3h-iby9_I/AAAAAAAALbw/CVSpgo71k7k/Torronedeimorti068_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="199" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die bittere Schokolade löse ich im Wasserbad auf. Dann pinsele ich eine Kastenform damit einem Teil davon ein –Wände und Boden- und stelle die Form einige Minuten in den Kühlschrank. Das wiederhole ich 3 bis vier Mal. Das ergibt die “Hülle” für meine Nougatfüllung. Also, weiter. Kastenform für das Erste in den Kühlschrank.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iAdsR9RI/AAAAAAAALb8/VMWgmBCDNWI/s1600-h/Torronedeimorti0613.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Torrone dei morti 061" border="0" alt="Torrone dei morti 061" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iBX2lYPI/AAAAAAAALcA/t4fhdY77UXw/Torronedeimorti061_thumb1.jpg?imgmax=800" width="240" height="199" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iCUzyQqI/AAAAAAAALcE/bRXUQH5s2zc/s1600-h/Torronedeimorti0724.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Torrone dei morti 072" border="0" alt="Torrone dei morti 072" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iC3NAaLI/AAAAAAAALcI/ovP23SQw4wA/Torronedeimorti072_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="199" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als nächstes löse ich die weiße Schokolade und den Nougat im Wasserbad auf und rühre die Nüsse unter. Es riecht überall im Haus nach Schokolade. das lockt die kleinen Peppinellis an., welche mir ab diesem Zeitpunkt im Weh stehen, und immer die Finger in die Schokolade tauchen wollen. Dann fangen sie an die Haselnüsse zu stibitzen. “Flossen weg,” kreische ich. (Hinter mir fuhrwerkt der Herr Peppinello an der Kitchen Aid rum. Nein. Er kocht nicht. Er versucht, den Knethaken zu lösen, den ich irgendwie verkeilt habe. “Wie man das schafft, das musst Du mir mal erklären”, brummt er immer wieder. Wir streiten schon den ganzen Morgen deswegen.) Ich versuche alle Peppinellis auszublenden, und arbeite weiter.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iExz-7EI/AAAAAAAALcU/-wPhjYfmm9E/s1600-h/Torronedeimorti0746.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Torrone dei morti 074" border="0" alt="Torrone dei morti 074" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iF3Fc7hI/AAAAAAAALcY/n1tOE9Bz7sI/Torronedeimorti074_thumb2.jpg?imgmax=800" width="240" height="199" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iGnO3CQI/AAAAAAAALcc/0UnwPiPV9vM/s1600-h/Torronedeimorti0773.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Torrone dei morti 077" border="0" alt="Torrone dei morti 077" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iHeH1pSI/AAAAAAAALcg/f5-pV-OvN-k/Torronedeimorti077_thumb1.jpg?imgmax=800" width="240" height="199" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich hole die Form mit der mittlerweile festgewordenen Blockschokolade raus. Dann füge ich die Nougat-Schokoladenmasse mit den Haselnüssen hinzu. Fertig. Das Ganze muss nun noch mal ein paar Stunden in den Kühlschrank, bevor es aufgeschnitten werden kann. Ich bereite in der Zwischenzeit die &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2008/12/trippa-alla-fiorentina-pansen-auf.html" target="_blank"&gt;Trippa alla fiorentina&lt;/a&gt; vor. Der Herr Peppinello hat den Kampf gegen den Knethaken immer noch nicht gewonnen und flucht. Wir reden kein Wort miteinander. Genauer gesagt 3 Stunden nicht. Er hat den Knethaken immer noch nicht gelöst. ich habe zwischenzeitlich im Internet gelesen, dass das passieren kann. Nicht zwingenderweise, kann aber. Die Maschine hat noch Garantie, morgen bringe ich sie zum Händler. mal sehen. Zurück zum Torrone. Ich muss nun den Herrn Peppinello gezwungenermaßen ansprechen, denn ich traue mich nicht, den Torrone aus der Form zu lösen. Ich habe Angst, dass er mir zerbricht. Mein Bäcker kann sowas besser als ich. Und er tut es dann auch. Schweigend und böse dreinblickend.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iILzEo4I/AAAAAAAALck/6U0KLpCsI0c/s1600-h/Torrone%20dei%20morti%20079%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Torrone dei morti 079" border="0" alt="Torrone dei morti 079" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iIzowF1I/AAAAAAAALco/gfHSMlG9NW0/Torrone%20dei%20morti%20079_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Später essen wir es bei meiner Schwiegermutter. Vorher serviert sie uns aber erst mal das Mittagessen. Der Herr Peppinello greift unter dem Tisch nach meiner Hand. Ich will zunächst die beleidigte Primadonna spielen, entscheide mich dann aber anders.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als wir den Torrone aufschneiden spricht meine Schwiegermutter von früher.(Sie tut das gerne, ich auch). Agostino, so heißt mein Schwiegervater, und sie waren verlobt, und er machte den besagten Anstandsbesuch an Allerheiligen. Nachdem Maria das Päckchen mit dem Torrone auf dem Schoß hielt, züchtig zwischen ihren Brüdern sitzend, da stellte sich dieser Lümmel hinter sie, hob ihr Kinn an, und küsste sie mitten auf den Mund. Während sie das heute erzählt, schaut sie ihn grimmig an und schimpft: “Ma per che cosa mi hai pigliato?” (Für was hast du mich eigentlich gehalten?)…Oh Mann, nach fast 50 Jahren Ehe. Ich summe: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=0fGxxUwH07k" target="_blank"&gt;“Femmene….tu si ‘na malafemmene”&lt;/a&gt; und sie schlägt mit einem Geschirrtuch nach mir.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iOnc-zoI/AAAAAAAALdE/NkGWil7VFcc/s1600-h/Torrone%20dei%20morti%20081%5B8%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Torrone dei morti 081" border="0" alt="Torrone dei morti 081" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3iPiUbUYI/AAAAAAAALdM/BHBuasjTtkg/Torrone%20dei%20morti%20081_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="334" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich liebe sie. Weil sie so ist. So herrlich von gestern. Sie kennt kein Halloween. Und keine Anglizismen.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-5569767351149166979?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/5569767351149166979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/torrone-dei-morti-zum-henker-mit.html#comment-form' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5569767351149166979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5569767351149166979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/11/torrone-dei-morti-zum-henker-mit.html' title='Torrone dei morti – zum Henker mit Halloween'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Su3h8aoEvvI/AAAAAAAALbo/9oOjQPuzL7k/s72-c/Torronedeimorti064_thumb1.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3016914086571227036</id><published>2009-10-28T22:08:00.001+01:00</published><updated>2010-01-13T16:21:14.691+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemüse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eintopf'/><title type='text'>Kohl war’s – Die Ripuarier schlagen zurück</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ab und an bin ich Darth Vader. In der Welt meiner Schwiegermutter. Das personifizierte Schlechte sozusagen. Bösartig. Und das kommt so: Angenommen sie ruft an. Natürlich wissen Du und ich, dass sie anruft. Oft. Das Gespräch beginnt sie in &lt;strike&gt;neundunneunzig&lt;/strike&gt; einhundert Prozent aller Fälle mit der Frage: “Was machen die Kinder?” Sie fragt das nicht in deutscher Sprache. Auch nicht italienisch. Sie spricht breitestes neapoletanisch.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;“Ke fanne’ e kreature?”&lt;/em&gt; (Was machen die Kinder?) und danach&lt;em&gt;: “Ke stai kuschenene?”&lt;/em&gt; (Was kochst Du?) Anfangs – also vor mehr als zwei Jahrzehnten – hatte ich große Schwierigkeiten sie zu verstehen. Ach was. Ich verstand gar nichts, weil mir der Dialekt fremd war. Aber ich war ein braves Mädchen, gefolgsam und gelehrig und bemühte mich. Mittlerweile kann ich sogar neapoletanisch sprechen. Wenn ich hochgestochen Italienisch rede, guckt sie mich nämlich immer komisch an. Antworte ich auf Deutsch, verweigert sie oft die Antwort. Jedoch…ab und an, da reitet mich irgendwas und ich antworte ripuarisch, obwohl ich ja keine echte Ripuarierin bin, sondern nur eine “Nojemaate” (Nachgemachte). Bevor Du jetzt googelst: Ripuarisch ist nichts anderes als ordinäre rheinische Mundart. Es gibt sogar ein &lt;a href="http://ksh.wikipedia.org/wiki/Pooz:Rhingland" target="_blank"&gt;ripuarisches Wikipedia&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Also…wir spulen kurz zurück. Sie fragt: &lt;em&gt;“Ke stai kuschenene?”&lt;/em&gt;&amp;#160; Darauf sage ich scheinheilig: “&lt;em&gt;Wersingschaffu met irdääpel dörschenanger.”&lt;/em&gt; Sie versteht das natürlich nicht. Also sage ich: &lt;em&gt;“Endopp met Kappeswoosch”.&lt;/em&gt; Ich komme mir echt böse vor, wie Darth Vader. Am liebsten würde ich – schwer atmend - in den Hörer röcheln: “Komm auf die dunkle Seite, Maria…..”, wie der Lord of Sith. Ich lasse es jedoch, weil ich meistens schrecklich lachen muss, wenn sie mich beschimpft (auf neapoletanisch natürlich).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;OK. Was koche ich? Weißt Du, was &lt;em&gt;Schaffu-Endopp met Kappeswoosch&lt;/em&gt; ist? Nicht? Dann guck mal hier:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy0GRV8FI/AAAAAAAALa8/9PliiDjTl84/s1600-h/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20001%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 001" border="0" alt="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 001" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy09SrIqI/AAAAAAAALbA/yyOzJz0Qg80/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20001_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="476" /&gt;&lt;/a&gt;Das Grüne oben, das ist der &lt;em&gt;“Wersingschaffu&lt;/em&gt;” (Wirsingkohl), links unten siehst Du die &lt;em&gt;“Kappeswoosch&lt;/em&gt;” (Kohlwurst). Die &lt;em&gt;“Irdääpel”&lt;/em&gt; findest Du nun von selbst. Daraus koche ich den &lt;em&gt;“Endopp”&lt;/em&gt; (Eintopf). Hier im Rheinland wird viel “untereinander” oder “durcheinander” gekocht. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten&lt;/u&gt;&lt;/em&gt; – sind eigentlich nicht weiter erwähnenswert:&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;1 Wirsing, zerteilen und schneiden &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;einige Kartoffeln (bei mir Stürzelberger aus der Region) gewürfelt &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Kohlwürste von meinem &lt;a href="http://www.matzner-neuss.de/index.php" target="_blank"&gt;Lieblingsmetzger&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Karotte, kleingeschnitten &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Zwiebel, auch &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Butterschmalz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;etwas Kümmel &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;wenig Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy15kHt5I/AAAAAAAALbE/QhdrKL1Pr3c/s1600-h/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20006%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 006" border="0" alt="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 006" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy2oCnOHI/AAAAAAAALbI/YUcrZHqVc70/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20006_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy3oUWo_I/AAAAAAAALbM/Tx9R_-OEQU4/s1600-h/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20021%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 021" border="0" alt="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 021" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy4Qwd5VI/AAAAAAAALbQ/I-3tAKmsJ1E/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20021_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="225" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Naja. Butterschmalz erhitzen, Karotte und Zwiebeln dazugeben. Alle anderen Zutaten auch. Mit wenig Brühe angießen, Kohlwürste obendrauf legen. Dann, nix weiter. Deckel auf den Topf und langsam vor sich hin köcheln lassen, bis alles schön weich ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy5SoaWAI/AAAAAAAALbU/x51mNRSN0c4/s1600-h/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20030%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 030" border="0" alt="Wirsinggemüse mit Kohlwurst 030" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy6fH07wI/AAAAAAAALbY/CEYF9qaQdgg/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20030_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="476" /&gt;&lt;/a&gt;Datt is ewwer jood, wenn ett drusse kalt wööd…. und, ähm…beim nächsten Anruf, ich schwöre es…da sage ich: “Ich bin Dein Vater, &lt;strike&gt;Luke&lt;/strike&gt; Maria”…….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Herrlich banales Gericht, oder? Ich liebe sowas. Für mich ist Essen nämlich ein Fenster in die Vergangenheit. Völlig unabgehoben. Altbewährt. (Verstehe das, wer wolle. Und wer sich angesprochen fühlt).&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3016914086571227036?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3016914086571227036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/10/kohl-wars-die-ripuarier-schlagen-zuruck.html#comment-form' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3016914086571227036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3016914086571227036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/10/kohl-wars-die-ripuarier-schlagen-zuruck.html' title='Kohl war’s – Die Ripuarier schlagen zurück'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suiy09SrIqI/AAAAAAAALbA/yyOzJz0Qg80/s72-c/Wirsinggem%C3%BCse%20mit%20Kohlwurst%20001_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-2412140587216436881</id><published>2009-10-27T19:44:00.001+01:00</published><updated>2010-01-13T16:24:20.605+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Salzgebäck'/><title type='text'>Tarallucci napoletani - Mengenangaben nach Schwiegermutter Art (die Mengenangaben…)</title><content type='html'>&lt;p&gt;So. Schluss mit der Schluderei hier im Blog. Melde mich gehorsam zurück. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_IG6rFYI/AAAAAAAALZM/ZxSZMqmBF48/s1600-h/Tarallucci%20088%5B10%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Tarallucci 088" border="0" alt="Tarallucci 088" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_KfegmHI/AAAAAAAALZQ/thl7J3q-4D8/Tarallucci%20088_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="401" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Meine Schwiegermutter konnte uns 12 Tage lang nicht halbstündlich anrufen. Nach Österreich via Handy hätte das jedes Budget gesprengt, zumal der Begriff “sich kurz fassen” nicht ihrem Naturell entspricht. Schön war’s da. Geschneit hat es tagelang, und da wir vom platten Niederrhein sowas nicht gewohnt sind, waren die weißen Massen für uns quasi gigantisch, was den Einheimischen lediglich ein müdes Grinsen entlockte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Dabei war Österreich ja eher eine Notlösung. Das wir in den Herbstferien Urlaub machen wollten, stand schon länger fest.&amp;#160; Genau genommen machen wir immer in den Herbstferien Urlaub. Und immer buchen wir erst ein Woche vorher. Oder noch später. Darüber streiten der Herr Peppinello und ich dann. Er mag sich nämlich nicht “Jahrzehnte vorher festlegen” (Zitat). Und außerdem will er nach Italien. Mit dem Auto. Mit den Kindern. 2000 Kilometer. Nein. Ich kriege rote Flecken am Hals, wenn ich nur an die Elendsfahrt denke. “Lass’ uns doch fliegen,” werfe ich ein. Nein. Mit dem Flieger kann man nichts mitbringen. Keine Lebensmittel. Tonnenweise. Aus Italien. Denn hier gibt es ja nichts… Nach weiteren Tagen mit ewigen Streitereien ist dann Funkstille. “Buch doch was last-minute. In die Sonne. Mit den Kindern”, sagt er. Und ich schreie: “Es gibt nichts mehr!! Du kannst vor oder nach den Ferien buchen. Oder via Brüssel nach Ägypten fliegen. Ins Doppelzimmer mit 2 Zustellbetten. Für Fünftausend Euro 9 Tage.” Er glaubt nicht, daß man mit schulpflichtigen Kindern ein Jahr im Voraus buchen muss. Mindestens. Er schlägt am Ende sogar Antalya oder Bodrum vor. Aber da will ich nicht hin. Und auch da gibt es nichts. Außerdem bin ich wieder hysterisch. Sagt er. Irgendwann ist Familie A. zu Gast in unserem Lädchen. Sie sprechen über &lt;/em&gt;&lt;a href="http://www.dilly.at/" target="_blank"&gt;&lt;em&gt;dieses Hotel&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; in Oberösterreich, und als wir die Homepage desselbigen anschauen, sind sich alle einig: Da fahren wir hin. Für alle ist gesorgt. Ich nehme in 11 Tagen 3 Kilo zu. Der Herr Peppinello auch. Mindestens. Vorher streiten wir noch einige Male über das Kofferpacken. Ich drohe (wie jedes Mal) damit, dass er alleine packen muss, und das möchte ich dann mal sehen, und er weiß ja noch nicht mal wo seine Sachen im Schrank sind. Auch das ist mittlerweile Schnee von gestern. Wir sind gut erholt zurück.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Zurück daheim. Wo das Telefon ständig bimmelt. Nonna auf Entzug. Vor dem Urlaub hat sie Taralli für uns gebacken, und die will ich jetzt auch mal machen. Bisher habe ich die immer fertig gekauft, oder von ihr bekommen. Sie erzählt, dass in Neapel dieses Gebäck früher auf der Straße verkauft wurde, und zwar von einem “&lt;em&gt;venditore ambulante” &lt;/em&gt;(fahrender Händler), nämlich dem “&lt;em&gt;Tarallaro”.&lt;/em&gt; Heute werden die Tarallucci am liebsten in der Vorweihnachtszeit zu einem Glas Wein gegessen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_L0mZPfI/AAAAAAAALas/5FYnZXAm95U/s1600-h/Tarallaro%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Tarallaro" border="0" alt="Tarallaro" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_M1G9FXI/AAAAAAAALaw/hcAsh86tKE0/Tarallaro_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="300" height="458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Taralli wurden damals vom &lt;strong&gt;“&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Fornaio”&lt;/em&gt; (Brotbäcker) aus den Resten des Brotteiges hergestellt. Günstig in der Herstellung, erschwinglich für das ärmere Volk. Der fahrender Händler packte sie, in Decken zum Decken zum Warmhalten gehüllt, in große Körbe und bot sie in den &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/grazianor/2594514941/" target="_blank"&gt;Portoni&lt;/a&gt; feil. Ich frage also nach den &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten, und sie sagt&lt;/u&gt;&lt;/em&gt; (und ich denke):&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 kg Mehl 00&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Würfel Frischhefe &lt;/em&gt;(kommt mir viel vor) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Glas Olivenöl&lt;/em&gt; (wie groß muss das Glas sein?) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Glas Weißwein&lt;/em&gt; (dito) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Glas Wasser&lt;/em&gt; (dito) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Salz&lt;/em&gt; (nach Gefühl) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;schwarzer Pfeffer&lt;/em&gt; (auch) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Fenchelsamen oder Peperoncino oder geschälte Mandeln (in unserem Fall Fenchelsamen, 3 Teelöffel)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Ich greife nun vor und korrigiere die Mengenangaben: von allen Flüssigkeiten zunächst 125 ml, wenn das nicht reicht etwas nachgießen. Nach Gefühl eben, oder : &lt;em&gt;“Secondo come ti pare, poi lo vedi, no?”&lt;/em&gt; (Alles nach Gefühl, Du merkst das dann….)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_OEB22fI/AAAAAAAALZc/-XlqEPXnwWs/s1600-h/Tarallucci%20064%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Tarallucci 064" border="0" alt="Tarallucci 064" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_P3PYyjI/AAAAAAAALZg/B0wSFFYUHXs/Tarallucci%20064_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_Tiqe7oI/AAAAAAAALZs/k8PAjefE9BY/s1600-h/Tarallucci%20075%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Tarallucci 075" border="0" alt="Tarallucci 075" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_VD30rYI/AAAAAAAALZw/wLI20jCylks/Tarallucci%20075_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_WTwp1BI/AAAAAAAALZ0/LWSnIYGDfx8/s1600-h/Tarallucci%20079%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Tarallucci 079" border="0" alt="Tarallucci 079" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_XFWMuBI/AAAAAAAALZ4/bhfOuGbZUA8/Tarallucci%20079_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_bAex8PI/AAAAAAAALaE/wnG0aWqkH9Q/s1600-h/Tarallucci%20081%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Tarallucci 081" border="0" alt="Tarallucci 081" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_b7n0vSI/AAAAAAAALaI/XWcQWWdDApw/Tarallucci%20081_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Kitchen-Aid vermischt alle Zutaten, und knetet vor. Dann nehme ich den Teig aus der Schüssel und walke von Hand weiter. Er ist natürlich zu trocken, ich gebe ein wenig Wasser hinzu. Und etwas Öl. Irgendwann ist er recht passabel. Er ruht abgedeckt für 1 Stunde. ich denke in der Zwischenzeit darüber nach, das 1 Würfel Hefe recht viel ist, und die Gehzeit recht kurz. Es geht aber…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das Telefon klingelt, als ich beginne, den Teig zu verarbeiten. Ich spiele taubstumm. Vom Teig nehme ich kleinere Stücke ab und rolle sie mit der Hand in ungefähr 10 cm lange Stränge. Nicht zu dick. Dann gebe ich ihnen die Form, die Du oben auf den Bildern siehst. Aber.Bloß nicht zu dick, sie gehen im Ofen nochmal mächtig auf. A propos Ofen: Den heize ich auf 180 – 200 Grad vor. Die Teigringe kommen auf ein mit Backpapier auselegtes Blech, und backen ca. eine halbe Stunde oder: &lt;em&gt;“Finche si fanno dorati e croccanti, poi vedi, no?” &lt;/em&gt;(Bis sie goldgelb sind, und knusprig sind. Alles nach Gefühl, das siehst Du dann…)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_d7bu_MI/AAAAAAAALaM/uAL21fDUsDA/s1600-h/Tarallucci%20086%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Tarallucci 086" border="0" alt="Tarallucci 086" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_ez9roYI/AAAAAAAALaQ/Wqg7FufAMvo/Tarallucci%20086_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_f36gJpI/AAAAAAAALaU/OV6BP93tJ8s/s1600-h/Tarallucci%20088%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Tarallucci 088" border="0" alt="Tarallucci 088" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_g9h1eUI/AAAAAAAALaY/jO026UXEKKE/Tarallucci%20088_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der kleine Peppinello kommt zwischenzeitlich aus der Schule (jaja, er ist jetzt ein Schulkind), schnuppert in der Diele und fragt: “Ist die Oma hier? Hier riecht es so. Was ist das? Brot?”, läuft in die Küche, späht durch die Backofentür und ruft .”Jippieh…die esse ich alle alleine!” Würde ich ihn lassen, er täte es.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;P.S.: So sah es aus in Österreich, schön gell?&lt;/em&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_ls6UAkI/AAAAAAAALak/wVPMSCcLbS4/s1600-h/Tarallucci01315.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Tarallucci 013" border="0" alt="Tarallucci 013" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_m0g2oBI/AAAAAAAALao/hKg8A0CfQWg/Tarallucci013_thumb13.jpg?imgmax=800" width="300" height="399" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;P.P.S.: Guck mal hier. Das ist ein &lt;a href="http://farm2.static.flickr.com/1091/3167217292_2920053d00.jpg" target="_blank"&gt;Tarallaro…als Krippenfigur&lt;/a&gt;…Kitsch as Kitsch can.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-2412140587216436881?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/2412140587216436881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/10/tarallucci-napoletani-mengenangaben.html#comment-form' title='22 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2412140587216436881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/2412140587216436881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/10/tarallucci-napoletani-mengenangaben.html' title='Tarallucci napoletani - Mengenangaben nach Schwiegermutter Art (die Mengenangaben…)'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Suc_KfegmHI/AAAAAAAALZQ/thl7J3q-4D8/s72-c/Tarallucci%20088_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>22</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-8428427006749709840</id><published>2009-10-20T16:12:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T16:25:26.851+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Der Herr Peppinello in eigener Sache – Mythos oder Wahrheit….</title><content type='html'>&lt;p&gt;Da bin ich wieder. Heute koche ich nicht, ich bin nämlich gar nicht zu hause. Darüber aber später mehr. Ich will erst mal was anderes erzählen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Es ist so ungefähr 8 Wochen her, da bekamen die Peppinellis Besuch von Fremden. Also von Menschen die wir nicht kannten, und sie uns nur aus diesem Blog. (Gruß an dieser Stelle an Herrn und Frau K., ich hoffe ihr seid wohlauf, und immer noch so frischverliebt.) &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Bevor Herr und Frau K. von weiter her anreisen, stelle ich daheim Verhaltensmaßregeln auf. Für alle Familienmitglieder. Jeder Satz beginnt mit erhobenem Zeigefinger und endet mit : “Benimm’ Dich.” Und das tun sie auch. Insbesondere der Herr Peppinello. Er ist so amüsant wie ein Paket Zwieback.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Nach dem Essen (bei welchem ich die Gänge viel zu hektisch, und viel zu schnell serviere), trinken wir das eine und andere Glas Wein. Der Herr Peppinello bringt uns den Espresso auf die Terrasse. Als er einen Moment nicht mit uns am Tisch sitzt, da sagt die Frau K.: “Den habe ich mir ganz, ganz anders vorgestellt.” Sie betont hierbei das “den”. Ich ahne, was sie meint, frage aber trotzdem: “Echt? Wie denn?” Und sie antwortet: “Groß und dick, und mit Schnauzbart.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Aha. So wie den unsäglichen Sante de Santis, den ich so zum Kotzen finde……&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich grinse, und füge in Gedanken noch ein weißes Rippenunterhemd hinzu, eine behaarte Brust und die obligatorische Halskette mit Kruzifix und Madonnen-Plakette hinzu. Einige Goldarmbänder wären auch nicht schlecht…aber: Nein.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;So sieht der Herr Peppinello nicht aus. Er hat äußerlich auch keinerlei Ähnlichkeit mit Paulie Gualtieri, oder irgendeinem von den Sopranos. Was ich dem Herrn Peppienllo nicht absprechen möchte, ist die Weltanschauung, welche er mit allen vorgenannten Typen gemeinsam hat. Ein Soprano im Geiste sozusagen. Nur heimtückischer. Er wirkt nämlich auf den ersten Blick nicht so. Mit dieser Masche hat er mich damals ….vor zig zig Jahren…nämlich eingelullt und rumgekriegt. Im Laufe der Zeit offenbarte er mir sein wahres Ich……&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/S03l43O09GI/AAAAAAAAMMA/_b568O_XEE4/s1600-h/collage%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="collage" border="0" alt="collage" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/St3FTU5JCzI/AAAAAAAAMME/v0UZP7aMhaA/collage_thumb.jpg?imgmax=800" width="404" height="404" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dieses “Wahre Ich” ist zu Zeit mit mir und den kleinen Peppinellis im Urlaub. In Österreich. In einem Wellness-Hotel. Der Streit fing nicht beim Kofferpacken an. Nein. Schon 2 Wochen davor. Ach was. Schon vor der Buchung.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Da hier abends nix los ist, kann ich endlich mal wieder Deine Rezepte lesen. Und Dir was erzählen. Über Österreich und den Herrn Peppinello…und sein wahres ich…..&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-8428427006749709840?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/8428427006749709840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/10/der-herr-peppinello-in-eigener-sache.html#comment-form' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/8428427006749709840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/8428427006749709840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/10/der-herr-peppinello-in-eigener-sache.html' title='Der Herr Peppinello in eigener Sache – Mythos oder Wahrheit….'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/St3FTU5JCzI/AAAAAAAAMME/v0UZP7aMhaA/s72-c/collage_thumb.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-7207133398663968442</id><published>2009-09-24T15:24:00.002+02:00</published><updated>2009-12-17T13:32:30.961+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Bald, bald, bald....</title><content type='html'>...habe ich wieder mehr Zeit. Wollte nur kurz ein Lebenszeichen ins Netz schicken. Ich vermisse Dich, Du mich auch?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-7207133398663968442?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/7207133398663968442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/09/bald-bald-bald.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7207133398663968442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/7207133398663968442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/09/bald-bald-bald.html' title='Bald, bald, bald....'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-1142279825025756069</id><published>2009-08-30T15:58:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T16:27:05.593+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geflügel'/><title type='text'>Involtini di pollo oder: Hähnchen-Involtini “extra dry”</title><content type='html'>&lt;p&gt;Aus dem “Silberlöffel”. Mal was anderes. Und schnell soll es gehen. Außerdem will ich endlich mal diese hübschen Bambus-Spießchen in der Küche einsetzen. Das ist eigentlich der Hauptgrund, aber das gebe ich natürlich ungern zu. Vor wem? Du kannst es Dir denken. Ich sage also zunächst nichts. Weder über die Hähnchenbrüste, noch über die Bambusteile, mit denen Sie später zusammengehalten werden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;4 Hähnchen-Brustfilets ohne Haut &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;200g Lardo (italienischer fetter Speck, Pancetta geht auch), in dünne Scheiben geschnitten &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salbeiblätter &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Ölivenöl, Salz und Pfeffer &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;wenig Weißwein zum Begießen &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Als Beilagen essen wir:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Brot, gebratene Kräuterseitlinge und kleine Büffelmozzarella &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Die Filets teile ich in jeweils 2 Stücke und klopfe sie vorsichtig platt. Hierfür entwende ich den Fleischklopfer des Herrn Peppinello, denn der hat eine glatte Oberfläche. Meiner ist so ein herkömmliches Ding, mit dem ich das zarte Fleisch wahrscheinlich zu Brei hauen würde.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFRgx5g6I/AAAAAAAALXA/0KsRDgYWc0M/s1600-h/014%5B8%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="014" border="0" alt="014" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFSYSmirI/AAAAAAAALXE/XQwVXsjz1_M/014_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFTvRdgBI/AAAAAAAALXI/BURbPHudORI/s1600-h/020%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="020" border="0" alt="020" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFUYyZdAI/AAAAAAAALXM/a24xiqLeawQ/020_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Auf jede Scheibe lege ich ein Salbeiblatt und würze sparsam mit Salz und Pfeffer. dann rolle ich die Scheibe auf. Als ich sie mit dem Rückenspeck umwickele kommt mein Herzblatt in die Küche. Ich schiebe mit dem Ellbogen schnell das Päckchen mit den Bambusspießen unter die Zewa-Rolle, aber zu spät. Er hat sie schon entdeckt. Sie muten asiatisch an, und es gibt nichts, was der Herr Peppinello weniger mag, als Asia-Food. “Was sind das denn für Dinger?”, fragt er, zugegebenermaßen völlig neutral, da er weder rohen Fisch, noch Algenblätter und dergleichen mehr auf meiner Arbeitsfläche entdeckt. “Siehste doch”, antworte ich. Er dreht ein Spießchen zwischen den Fingern herum.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Man könnte Fingerfood damit machen. Also, kleine Antipasti-Spieße und so. Wie teuer sind die, wo haste sie her?” (Er wird an später, an einem anderen Tag einen Karton mit 180 Stück in der Metro kaufen.) Dann sagt er: “Schön.”, und geht.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich erhitze derweil das Olivenöl in einer Pfanne und bräune die Involtini bei starker Hitze. Dann gebe ich etwas Weißwein hinzu, decke die Pfanne ab und gare sie bei niedriger Hitze für eine weitere Viertelstunde.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFVYZ_kqI/AAAAAAAALXQ/C0b7BhZxeFE/s1600-h/017%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="017" border="0" alt="017" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFWBb0RHI/AAAAAAAALXU/p8oELnDykZc/017_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="206" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFXvqV_-I/AAAAAAAALXY/Y2d-V6Hi-OQ/s1600-h/024%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="024" border="0" alt="024" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFYqpbh7I/AAAAAAAALXc/HCEpbzU1008/024_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="206" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;In der Zwischenzeit schneide ich die Pilze in Scheiben und schmore sie mit Rosmarin in Butter. Die Kinder decken schon mal den Tisch. Keine Ahnung, wo der Herr Peppinello ist. Die Pilze sind fertig. Die Involtini auch. Ich decke den Tisch. Keine Spur von irgendwem. Ich schreie nach unten in den Hof: “Essen!”. Dann gieße ich etwas heiße Brühe in die Pfanne mit den Involtini. es poltert auf der Treppe. Das sind die Kinder. “Papa kommt gleich, der pumpt mein Fahrrad auf”, erklärt der kleine Peppinello. Ich gebe nun nochmal heiße Brühe in die Pfanne. Die Pilze ziehe ich vom Herd. Ich schreie erneut nach unten: “Essen!!” Herr Peppinello guckt kurz hoch und brummt irgendwas. Die Kinder setzten sich an den Tisch. Ich wiege den schweren Fleischklopfer in der Hand, und denke (kurz) daran, ihn zielsicher nach unten zu werfen. Aber dann höre ich den Herrn Peppinello auf der Treppe. Er muss sich aber jetzt noch die Hände waschen. Ich fange an die Portionen auf Teller zu verteilen. Die Kinder stehen auf. Sie haben nämlich ebenfalls das Händewaschen vergessen, und ich habe sie nicht daran erinnert. (Das mit dem “nicht-daran-erinnern” ist übrigens eine Kritik des Herrn Peppinello an eine schlechte Mutter). Endlich sitzen alle.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFZRWpz-I/AAAAAAAALXg/zE9lmyBjeVY/s1600-h/029%5B8%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="029" border="0" alt="029" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFabwKyFI/AAAAAAAALXk/knpUNhD6Q9w/029_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="401" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wir fangen an zu essen. Der Herr Peppinello nimmt den ersten Bissen vom Fleisch. Dann legt er sein Besteck hin und sagt vorwurfsvoll: “Das ist ja total vertrocknet! Wie lange hast Du das denn gebraten?” Der kleine Peppinello fuchtelt derweil mit den Spießchen herum, die er aus seinem Fleisch gezogen hat. Ich denke (nicht ganz kurz) darüber nach, wie es wäre, wenn ich Morgan La Fay wäre, und die Bambusdinger durch pure Willenskraft auf eine beachtliche Größe wachsen zu lassen, und den Herrn Peppinello damit nach bester Voodoo-Manier zu zerlöchern. Natürlich hat er recht. das Fleisch ist trocken.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Als ich Euch zum essen gerufen habe, da waren sie auf den Punkt!”, zische ich. Ich schiebe geräuschvoll meinen Stuhl nach hinten und poltere meinerseits nach unten. Sollen sie doch essen was sie wollen…Disgraziati tutti.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;(Anm.: Die Involtini dürfen nicht länger als 10-15 Minuten schmoren.)&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-1142279825025756069?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/1142279825025756069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/involtini-di-pollo-oder-hahnchen.html#comment-form' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1142279825025756069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1142279825025756069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/involtini-di-pollo-oder-hahnchen.html' title='Involtini di pollo oder: Hähnchen-Involtini “extra dry”'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SpqFSYSmirI/AAAAAAAALXE/XQwVXsjz1_M/s72-c/014_thumb%5B6%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3755967876682846431</id><published>2009-08-10T16:16:00.002+02:00</published><updated>2010-01-13T16:30:31.659+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebäck'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ricotta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eier und Fritatta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemüse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen und Pies'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blätterteig'/><title type='text'>Torta Pasqualina – Blätterteig-Spinat-Torte selbstgemacht….nach Anweisung des Herrn Peppinello</title><content type='html'>Hast Du schon mal Blätterteig selbst gemacht? Ich nicht. Der einzige Arbeitsschritt, der mir dazu einfiel war: Blätterteig aus dem Tiefkühler nehmen, auspacken, antauen. Aber: An Ostern sollte sich das ändern. &lt;em&gt;Wie Du ja weißt, bin ich blogtechnisch immer noch nicht mit Ostern fertig. &lt;/em&gt;Heute erzähle ich Dir was über die Torta Pasqalina, eine ligurische Oster-Spezialität…..mit Blätterteig….  &lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArYGndqzI/AAAAAAAALWo/toMVsfbqOgY/s1600-h/Ostern%202009%20236%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Ostern 2009 236" border="0" alt="Ostern 2009 236" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArY2KQ2uI/AAAAAAAALWw/-nhe67MTup0/Ostern%202009%20236_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="387" /&gt;&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Es ist also Ostern bei den Peppinellis. Ich frage den Herrn Peppinello schon weit vor der Kar-Woche über Blätterteig aus. Wie Du ja weißt, hat er das Backen mal gelernt. Und wie Du auch weißt, hab’ ich es nicht so damit. Also, mit dem backen, meine ich. (Wie der erfahrene Peppinella-Blog-Leser außerdem weiß, bin ich eher penetrant und er eher maulfaul, was häufiger zu Konflikten führt). Herr Peppinello lässt mich auflaufen. Ich suche in meiner kleinen Kochbuch-Sammlung herum. Ich rufe meine Schwiegermutter an. Sie weiß nichts von Ligurien. Die Genovesi können ihr gestohlen bleiben. Falls es sich ergibt, hätte sie aber gerne ein Stück von der Torta. Blätterteig (“millefoglie” – 1000 Blätter -&amp;#160; heißt er in Italien großkotzig) macht sie auch nie selbst. Aha. Ich finde schließlich ein Rezept im Silberlöffel. Auch hier steht lapidar “400g Blätterteig”. Ich kaufe alle Zutaten ein. Für die Füllung. Am Ostersamstag (morgens) tritt dann Mister-allwissend-aber-nix-preisgeben auf den Plan und schnarrt:&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Blätterteig&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;500g Mehl&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;50g Butter (warm)&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 TL Salz&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;3/8l Wasser&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;2 EL Essig&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;2 Pfund Butter (kalt)&lt;/em&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;u&gt;&lt;em&gt;Hier –von mir- die Zutaten für die Füllung&lt;/em&gt;&lt;/u&gt;  &lt;br /&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;knapp 2 Pfund frischer Blattspinat&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;10 Eier&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;300g Ricotta fresca&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;3 EL geriebener Parmesan&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;200 ml Sahne&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;2 EL Paniermehl&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Majoran&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Salz und Pfeffer&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Olivenöl zum Bestreichen&lt;/em&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; &lt;em&gt;“Mach schon mal aus den Zutaten den Teig. Ohne die kalte Butter natürlich”, sagt der Herr Peppinello. Okay. Ich weiß noch nicht was auf mich zukommt. Es erwartet mich eine Lehrstunde vom Feinsten. Ich lerne fürs Leben….&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArZogUOCI/AAAAAAAALU0/E4sgw-J9jWM/s1600-h/453%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="453" border="0" alt="453" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoAraCZyU8I/AAAAAAAALU4/-4a21Ht-tbo/453_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArcMBqwrI/AAAAAAAALVE/40i3zYd_HdY/s1600-h/454%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="454" border="0" alt="454" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArc-RjfzI/AAAAAAAALVI/dKerEQB_96M/454_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;Hier siehst Du, wie ich aus allen Zutaten nach Anweisung (“&lt;em&gt;ohne die kalte Butter natürlich”)&lt;/em&gt; einen Teig zubereitet habe. Den packe ich in Folie und stelle ihn kalt. Dann lege ich die Butter zwischen 2 Stücke Backpapier und walze sie platt. “&lt;em&gt;Gleichmäßig!”, &lt;/em&gt;kommt das Kommando vom Sofa. Ich stehe nämlich in der Küche, und der Herr Peppinello ruft vom Wohnzimmer her die Anweisungen. Wir schreien also immer hin und her. Ich rufe öfter: “Komm gucken”, macht er aber nicht. Den Teig rolle ich zu einem Rechteck aus.  &lt;br /&gt;“&lt;em&gt;Gleichmäßig&amp;quot;!&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;Dann gebe ich die Butter GLEICHMÄSSIG drauf. ich knirsche mit den Zähnen. Ich tue das ab und an, wenn ich genervt bin. (&lt;em&gt;Anm. der Bloggerin: Meine Zähne sind profillos. Die Knirscherschiene vom Zahnarzt ist durchgeknirscht und porös geworden.)&lt;/em&gt; Ich packe die Butter irgendwie in den Teig. Ich frage nicht. Dann rolle ich aus. Es ist mühselig ein Rechteck zu formen, ohne die Oberfläche zu beschädigen. Ich drücke die Ränder fest, und klappe den Teig 3fach –wie ein Kuvert, sagt er- zusammen.  &lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArdeK3p8I/AAAAAAAALVM/_jNLlP2xTLY/s1600-h/457%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="457" border="0" alt="457" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArd8QbFzI/AAAAAAAALVQ/N91eL4S5l4k/457_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="221" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArely4vxI/AAAAAAAALVU/PE1ss70scn4/s1600-h/469%5B4%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="469" border="0" alt="469" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArfY5Pa-I/AAAAAAAALVY/jqXgGYB-KqY/469_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="221" /&gt;&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;&lt;em&gt;“Das machst Du jetzt nochmal, und danach stellt Du den Teig erst mal kalt”, sagt der Herr Peppinello, “so für 15 Minuten. Danach machst Du das nochmal. Und nimm’ nicht so viel Mehl zum Ausrollen. Und dann immer so weiter…”&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;&lt;em&gt;“Hä?”, frage ich, “wie oft muss ich dass den machen?” Ich gehe ins Wohnzimmer. Der Bäcker räkelt sich auf dem Sofa und grinst (süffisant, ich hasse das). “Na es heißt doch millefoglie oder? Ein bisschen work-out müssen Deine Spargelärmchen schon noch.” Er gähnt. “Je mehr Du tourst, desto besser verteilt sich die Butter. Das macht doch Sinn.”&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;&lt;em&gt;Touren. Aha. Habe ich vorher noch nie gehört, lasse mir aber bereitwillig erklären, dass mit “Touren geben” jenes immer wieder ausrollen und aufeinander klappen gemeint ist. Sowas weiß mein Herr Peppinello. Er kann auch Brötchen “schleifen”, oder “beidarmig aufmachen” (Teigstücke zu Brötchen formen, gleichzeitig mit beiden Händen) und “schminken” und “fitschen”. Aber lassen wir das. Ich verheddere mich hier schon wieder, und gleite ab in Richtung Thema verfehlt. Trotzdem macht sich in meinem Kopf wieder mal ein unmögliches Szenario breit: Olympiasiger im Synchronformen ist….&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;&lt;em&gt;“Was lachst Du so blöd?”, fragt mein Goldmedaillengewinner. Ich trolle mich wortlos in die Küche. Die Viertelstunde ist um.&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArhULCTBI/AAAAAAAALVo/LbspcGqkqUY/s1600-h/479%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="479" border="0" alt="479" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoAriCFTNoI/AAAAAAAALVs/3nmTBT8tj9o/479_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoAri56HTnI/AAAAAAAALVw/ZWHCMNxYFdM/s1600-h/Ostern%202009%20191%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 191" border="0" alt="Ostern 2009 191" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArjvSQoNI/AAAAAAAALV0/l63Vn47BpRM/Ostern%202009%20191_thumb.jpg?imgmax=800" width="222" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;Ich gebe also im Viertelstundentakt Touren. Ich tue das, glaube ich 8 Mal. Am Schluss ist der Teig sehr dünn. Vielleicht so 4 mm. Ungefähr. Während der Touren-Pausen blanchiere ich kurz den Spinat. Die Blätter sind sehr zart. Ich hacke ihn also nicht. Dann passiere ich die Ricotta und vermenge sie mit 4 gequirlten Eiern, dem Parmesan, den Semmelbröseln und der Sahne. ich würze mit Salz und Pfeffer und gebe den Spinat und Majoran zu der Masse. Jetzt kleide ich meine eingeölte Tarte-Form mit einem Teigblatt aus, pinsele es mit Öl ein, und lege ein zweites Teigblatt darauf. Die Ränder müssen überhängen.  &lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArkAOUQbI/AAAAAAAALV4/KMp-AKg3_3s/s1600-h/Ostern%202009%20195%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 195" border="0" alt="Ostern 2009 195" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArlPfRV7I/AAAAAAAALV8/9ZzJs3ixi8A/Ostern%202009%20195_thumb.jpg?imgmax=800" width="232" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArnSBjaDI/AAAAAAAALWI/fwbhjtC0jKg/s1600-h/Ostern%202009%20197%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 197" border="0" alt="Ostern 2009 197" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoAroDoi4SI/AAAAAAAALWM/IFCse-g_XJI/Ostern%202009%20197_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;Dann fülle ich etwas mehr als die Hälfte der Spinatmischung auf den Teig (vorher einstechen) und drücke 6 kleine Mulden hinein. In jede Mulde setze ich vorsichtig ein Ei, salze und pfeffere es und gebe nun die restliche Spinatmischung darauf. Auch den übrigen (“KALT STEHEN LASSEN BIS ZUM SCHLUSS!” Ja, Chef) Teig teile ich in 2 dünne Platten und verschließe damit die Torta Pasqualina. Ich drucke die Ränder fest, steche den Teig mit der Gabel mehrmals ein und backe bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen für etwa eine Stunde.  &lt;br /&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArot_GrGI/AAAAAAAALWQ/v5vEcuXfdtE/s1600-h/Ostern%202009%20200%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 200" border="0" alt="Ostern 2009 200" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArpCruEMI/AAAAAAAALWU/j4ANsiyPDF0/Ostern%202009%20200_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArp0nf0FI/AAAAAAAALWY/2WMP30rRAeU/s1600-h/Ostern%202009%20208%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 208" border="0" alt="Ostern 2009 208" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArqmvI7lI/AAAAAAAALWc/QprhUiMVOtk/Ostern%202009%20208_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;br /&gt;“Und warum haste den Teig nicht geschminkt?”, fragt der Herr Peppinello am Ende. Ich antworte sehr schnippisch: “Weil ich nicht wusste, ob ich dafür roten oder rosa Lippenstift nehmen sollte”. Ich muss dringend zum Zahnarzt, mir eine neue Zahnschutzschiene anpassen lassen……  &lt;br /&gt;Selbst hergestellter Blätterteig schmeckt um Klassen besser als gekaufter. Ich weiß nur nicht, ob man sich diese Mühe wirklich machen sollte.  &lt;br /&gt;So. ich muss zurück an die Arbeit. Hab mich weggeschlichen.    &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3755967876682846431?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3755967876682846431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/torta-pasqualina-blatterteig-spinat.html#comment-form' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3755967876682846431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3755967876682846431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/torta-pasqualina-blatterteig-spinat.html' title='Torta Pasqualina – Blätterteig-Spinat-Torte selbstgemacht….nach Anweisung des Herrn Peppinello'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SoArY2KQ2uI/AAAAAAAALWw/-nhe67MTup0/s72-c/Ostern%202009%20236_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-5776991526363452853</id><published>2009-08-07T16:55:00.000+02:00</published><updated>2011-11-28T22:47:18.294+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hausgemachte Pasta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Garganelli'/><title type='text'>Lebenszeichen - hausgemachte Pasta, heute: Garganelli Emiliani</title><content type='html'>&lt;p&gt;Eigentlich sollte ich jetzt gar keine Zeit haben, aber ich habe Mittagspause, und bin allein zu Hause. &lt;em&gt;Die Stille um mich herum ist beängstigend.&lt;/em&gt; Gelegenheit, mal ein Lebenszeichen in den Orbit zu senden. Ich bin noch da. Aus den Tiefen meines Bilder-Fundus habe ich was zum bloggen hervor gekramt, nämlich Folgendes:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" border="0" alt="garganelli" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw18f_y8HI/AAAAAAAAMMM/4ia7RkETLeU/garganelli%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="504" height="371" /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Dazu brauchst Du pro Portion:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;50g Weizenmehl Typ 00&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;50g Mehl aus Hartweizen&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1 Ei&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Salz&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;wenig Olivenöl&lt;/em&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Außerdem:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;Nudelmaschine&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Lineal&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Dauerwellenkamm&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Filzstift (freundliche Leihgabe des kleinen Peppinello: Pelikan Colorella, Farbe grün)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Mein kleiner Assistent (neuerdings mit Zahnlücken) macht fleißig mit. Er rückt mit einem ganzen Bataillon Farbstiften (Wachsmalstifte sind auch dabei) an, und bekommt ein Stück Teig. Meine Arbeitsfläche ist klein. Er braucht den meisten Platz.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Garganelli sind eine Spezialität aus der Emilia Romagna, welche bekannt ist für vielfältige Pasta-Variationen. Ursprünglich wurde zur Herstellung von Garganelli ein Holzinstrument (&amp;quot;Pettine&amp;quot;/Kamm) verwendet. Das habe ich natürlich nicht im Haus, aber: Not macht erfinderisch. Als allererstes knetet die Kitchen-Aid mir wieder mal gefälliger weise den Nudelteig. Den forme ich dann zu einer Rolle und teile ihn in 5 Teile auf.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw1-kGRHJI/AAAAAAAAMMU/1S2FwHsvIWE/s1600-h/garganelli%2002.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="garganelli 02" align="left" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw1_j4F95I/AAAAAAAAMMY/BkrSLBqXtck/garganelli%2002_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw2AQ7kuiI/AAAAAAAAMMk/5SocRZNlyX4/s1600-h/garganelli%2003.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="garganelli 03" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw2AyEaokI/AAAAAAAAMMo/9Gu-Qg9NQrY/garganelli%2003_thumb.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Teigstücke walze ich (immer nur eins, die anderen mit einem Tuch abdecken, damit sie nicht trocknen) mit der Pastatrice bis auf Stufe 5. Aus den entstandenen Teigplatten schneide ich kleine Quadrate von ca. 6 x 6 cm (ungefähr!) Durchmesser.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw2DkVG-FI/AAAAAAAAMM0/cp0714kucjU/s1600-h/garganelli%2005%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="garganelli 05" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw2EMs9UtI/AAAAAAAAMM8/rAEHxhBwo6U/garganelli%2005_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw2E71oVWI/AAAAAAAAMNE/2pZWRqzFJcE/s1600-h/garganelli%2006%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="garganelli 06" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw2FXE4OSI/AAAAAAAAMNM/lKxgGDzmSx4/garganelli%2006_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Quadrate dürfen nicht zu sehr trocknen, denn sonst kann man sie nicht mehr &amp;quot;über den Kamm scheren&amp;quot; (schön gesagt, gell?). Der kommt nämlich jetzt zum Einsatz, wie Du hier siehst:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4cB2U5gI/AAAAAAAAMNY/cTbpIylw72I/s1600-h/garganelli%2008%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="garganelli 08" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4c1tD8QI/AAAAAAAAMNg/HuxSPdPaSKQ/garganelli%2008_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4ghjNX_I/AAAAAAAAMNo/Tj81Sm2ULiM/s1600-h/garganelli%2010%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" border="0" alt="garganelli 10" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4hg3FYoI/AAAAAAAAMNs/rKPlTV6CUe0/garganelli%2010_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mit leichtem Druck rolle ich nun den Bleistift, Filzstift (muss nicht zwingenderweis von Pelikan sein, Geha geht bestimmt auch) über die kleine Teigplatte, die diagonal auf dem Pettine (Dauerwellenkamm) liegt hin und her, und gebe zum Schluss leicht Schwung und schließe die Nudel.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4rL-yb9I/AAAAAAAAMN8/3pPRRj7iSMo/s1600-h/garganelli%2012%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="garganelli 12" border="0" alt="garganelli 12" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4r8RMxNI/AAAAAAAAMOA/84qeIV4So9c/garganelli%2012_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4wSPf6gI/AAAAAAAAMOM/mZCBHMnL4F0/s1600-h/garganelli%2013%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="garganelli 13" border="0" alt="garganelli 13" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx4xIOO18I/AAAAAAAAMOQ/5RUm60aPPWM/garganelli%2013_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="244" height="184" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Auf dem Bild rechts siehst Du übrigens die Wunderwerke des kleinen Peppinello. Er kann das alles vielbesser als ich. Seine Stifte sind auch besser als meine. Sein Teig ebenfalls. (Er entwickelt allmählich Charakterzüge, die denen des Herrn Peppinello 1:1 gleichen…..).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Arbeit erweist sich als langwierig. Mein kleiner Gehilfe tut sein übriges dazu, meine eh sehr kleine Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Großzügig bietet er an, mir beim Kochen der Pasta-Sauce zu helfen. Ich winde mich hin und her und quetsche schließlich hervor: “Hasi, die schmecken auch nur mit Butter und Käse. Das schaffe ich alleine. Deck’ Du schon mal den Tisch.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und genau so machen wir das dann (meno male….)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx41ICp_GI/AAAAAAAAMOc/_vbMfgWjKEw/s1600-h/garganelli%2014%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="garganelli 14" border="0" alt="garganelli 14" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snx42H6crhI/AAAAAAAAMOg/Yf3kUE851UQ/garganelli%2014_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="504" height="377" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&amp;#160; &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Zum guten Schluss möchte ich Dir noch folgendes sagen: Es tut mir leid, dass ich nicht auf alle Kommentare antworte. Ebenso komme ich mir wie die letzte Koch-Blog-Sau vor, weil ich Dir nichts schreibe, was aber nicht heißt, dass ich nicht bei Dir lese. Mir fehlt es einfach an Zeit. Die Blog-Welt findet für mich momentan immer erst nach Mitternacht statt, manchmal auch später. Meistens bin ich dann nicht so gesprächig. es wird sich ändern….im Herbst.&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-5776991526363452853?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/5776991526363452853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/lebenszeichen-hausgemachte-pasta-heute.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5776991526363452853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/5776991526363452853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/lebenszeichen-hausgemachte-pasta-heute.html' title='Lebenszeichen - hausgemachte Pasta, heute: Garganelli Emiliani'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Snw18f_y8HI/AAAAAAAAMMM/4ia7RkETLeU/s72-c/garganelli%5B2%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-9090462534802066020</id><published>2009-08-02T15:34:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T16:45:42.482+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Likör'/><title type='text'>Limoncello – Zitronenlikör</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.esskultur.at/" target="_blank"&gt;Katha&lt;/a&gt; von der &lt;a href="http://www.esskultur.at/" target="_blank"&gt;Esskultur&lt;/a&gt; fragte mich vor längerer Zeit nach einem Limoncello-Rezept, und: Ich hatte keins. Ich habe noch nie Limoncello selbst gemacht. Höchste Zeit es mal auszuprobieren.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVuBF8mPI/AAAAAAAALSE/vbPjG_9AniU/s1600-h/207%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="207" border="0" alt="207" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVu67fJkI/AAAAAAAALSI/vQQYWyp8Ra0/207_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="269" height="350" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich habe keine große Sammlung Rezept- oder Kochbücher, wo sowas beschrieben wird, aber ich habe ja meine Schwiegermutter. Anruf genügt. (Wenn ich nicht anrufe, ruft sie an…) Mit den Angaben der Zutaten ist Oma Peppinello immer recht vage….noch schlimmer als ich. Sie beschränkt sich auf Aussagen wie &lt;em&gt;“quanto basta”&lt;/em&gt; (so viel wie nötig),&lt;em&gt; “secondo come ti pare” &lt;/em&gt;(wie es Dir richtig erscheint) oder “&lt;em&gt;poi vedi” &lt;/em&gt;(siehst Du dann). Nach einigem Hin und her einigen wir uns auf folgende Mengenangaben:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Zutaten:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;6 große Zitronen (von der Amalfiküste bestenfalls, das wird ein Problem)&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1l Weingeist&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;800 ml Wasser&lt;/em&gt; &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;800g Zucker&lt;/em&gt; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Das Dilemma fängt mit&amp;#160; den Zitronen von der Costiera Amalfitana an. 1800 km trennen mich von den Zitronenbäumen…. Ich spreche mit Pasquale (der kommt aus Neapel). Er kennt einen, der kennt einen anderen, der kommt demnächst aus Sizilien und bringt pflückfrische&amp;#160; Zitronen mit. &lt;em&gt;Zitronen aus Sizilien, wenn das meine Schwiegermutter erfährt, verschluckt sie sich gleich nach dem ersten Gläschen des Likörchens.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Pasquale bring die Zitronen mit. Die Mauschelei beginnt. Er fordert dafür später 2 Flaschen Limoncello. Eine für sich, und eine für den Sizilianer, der die Zitronen mitgebracht hat. E va bene…&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVw7LRZaI/AAAAAAAALSU/40yKR3a0Lls/s1600-h/092%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="092" border="0" alt="092" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVxtolTII/AAAAAAAALSY/3Q1shz4y3EQ/092_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="167" height="240" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVyCIqVEI/AAAAAAAALSc/Sz1p2_5kVVM/s1600-h/204%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="204" border="0" alt="204" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVy7YctNI/AAAAAAAALSg/qdGcXAORa70/204_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="182" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Eigentlich ist es ganz simpel. Es braucht zum guten Gelingen, wie fast alles: Zeit. Von den Zitronen schäle ich mit dem Spärschäler dünne Zesten ab. Möglichst nur das Gelbe der Schale. Das Weiße ist bitter.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Übrigens freue ich mich ungemein über den Zuspruch hier, und auch über die lieben Menschen und Mitblogger, die mich nicht vergessen haben. Heute liest Du hier von mir, weil ich gerade eine kleine Verschnaufpause mache.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Zitronenschalen lege ich in ein großes Glas, fülle den Weingeist hinzu, und verschraube es mit einem Deckel. Möglichst dunkel (der Chaos-Schrank unter meiner Spüle eignet sich bestens) muss das Ganze dort nun 14 Tage lagern. Täglich schüttele ich einmal kurz das Glas. nach 2 Wochen koche ich den Zucker kurz im Wasser auf, bis er sich gelöst hat. Das habe ich jetzt nicht fotografiert. Du weißt, wie man Wasser kocht. Dann lasse ich das Zuckerwasser erkalten. Geht auf Eiswürfeln, Kühlakkus, oder auch so (dauert nur länger). In der Zwischenzeit gebe ich die Zitronenschalen durch ein Sieb, und fange das Alkoholgemisch in eine Schüssel auf. Riecht gut.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVz9RFVjI/AAAAAAAALSk/AxCX0MnQyJU/s1600-h/206%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="206" border="0" alt="206" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWV0nCkDXI/AAAAAAAALSo/wpQKtOBckEs/206_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="180" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWV1co1GZI/AAAAAAAALSs/S6UE5C_JfdQ/s1600-h/209%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="209" border="0" alt="209" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWV2IyNbTI/AAAAAAAALSw/Y_7iulLWjD4/209_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="180" height="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dann mische ich das Zuckerwasser mit dem Zitronen-Alkoholgemisch, und fülle es in Flaschen. Fertig ist der Limoncello. Er schmeckt nach drei bis vier Wochen richtig gut. Am besten eisgekühlt. Das Problematische daran ist die leichte Süße. Beim Trinken wird einem nicht bewusst, dass die Zitrone so richtig in die Birne geht…(was für ein Satz!!!!)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Cin-Cin…..&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-9090462534802066020?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/9090462534802066020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/limoncello-zitronenlikor.html#comment-form' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/9090462534802066020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/9090462534802066020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/08/limoncello-zitronenlikor.html' title='Limoncello – Zitronenlikör'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SnWVu67fJkI/AAAAAAAALSI/vQQYWyp8Ra0/s72-c/207_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-4917256806773981967</id><published>2009-06-27T09:07:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T16:48:46.166+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Liebesgrüße von den Peppinellis</title><content type='html'>&lt;p&gt;Der Herr Peppinello hat eine kleine Klingel in seiner Küche. Eigentlich soll das Läuten dem Service signalisieren, wann Speisen tischfertig sind. Der Herr Peppinello benutzt die Klingel &lt;strike&gt;selten&lt;/strike&gt; nie. Er ruft lieber. Er hat eine ziemlich laute Stimme.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SkXFPnPGTUI/AAAAAAAAMOs/4AiTSUt6rZI/s1600-h/2009-05-03%20Speisen1%5B1%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" border="0" alt="2009-05-03 Speisen1" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SkXFQoI1LlI/AAAAAAAAMOw/G08h8RLLto8/2009-05-03%20Speisen1_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="504" height="314" /&gt;&lt;/a&gt; Gestern ertönte aber ungewöhnlicherweise die kleine Klingel. Noch merkwürdiger war, dass zu diesem Zeitpunkt keine Teller parat standen. Auf meinen skeptischen Blick hin sagte der Herr Peppinello: &amp;quot;So werde ich ja nie berühmt. Im Internet haben die mich garantiert schon vergessen....wie so 'ne Art one-hit-wonder.......&amp;quot;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hm. Irgendwann wird das schon wieder. Über den Herrn Peppinello gibt es stets eine Menge zu berichten, aber: Jetzt nicht. Arbeit ruft. deswegen heute auch nur ein paar Bildchen von unserem kleinen Lädchen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Vergiß mich nicht!!!!!!&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-4917256806773981967?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/4917256806773981967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/06/liebesgrue-von-den-peppinellis.html#comment-form' title='18 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4917256806773981967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4917256806773981967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/06/liebesgrue-von-den-peppinellis.html' title='Liebesgrüße von den Peppinellis'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SkXFQoI1LlI/AAAAAAAAMOw/G08h8RLLto8/s72-c/2009-05-03%20Speisen1_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-4628973933887898026</id><published>2009-04-30T00:18:00.001+02:00</published><updated>2009-12-17T13:32:30.963+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Ich lese, also bin ich…nicht</title><content type='html'>&lt;p&gt;Null Uhr Vierzehn. Ich habe gerade Feierabend, und ich lese. Was Du alles so kochst und backst und denkst. Ich koche wohl auch. Aber ich habe keine Zeit zum Bloggen. Mein Ostern ist immer noch nicht vorbei. Und Bärlauch-, Spargel, oder Waldmeister-Rezepte kommen von mir vielleicht im Herbst. Ich bin so traurig darüber. Ich weiß nicht, wann ich hier weiter machen kann.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Schlaf gut (ich schlafe immer gut, bin müde)&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-4628973933887898026?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/4628973933887898026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/ich-lese-also-bin-ichnicht.html#comment-form' title='18 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4628973933887898026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/4628973933887898026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/ich-lese-also-bin-ichnicht.html' title='Ich lese, also bin ich…nicht'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><thr:total>18</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-1667353580815730721</id><published>2009-04-20T21:46:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T16:55:18.898+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ricotta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kuchen und Pies'/><title type='text'>Pastiera napoletana und andere Kinkerlitzchen – Karfreitag (nachmittags und abends)</title><content type='html'>&lt;p&gt;Da wo der Herr Peppinello herkommt, nämlich von der Amalfi-Küste, heißt dieser Kuchen auch Pizza di grano. Gnädiger Weise darf ich aber die Version aus Neapel backen, und mache mich ohne Umschweife ans Werk.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zutaten:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für den Mürbeteig (wie ich den hasse)&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;300g Mehl (00 oder 450) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;150g Zucker &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;150g Zucker (in Italien eher Butterschmalz) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Ei und 1 Eigelb &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Etwas Orangenschale &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für die Füllung (Millionen Kalorien)&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;500g Grano Cotto (gekochte Weizenkörner) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1/4l Milch &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;500g Zucker &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Prise Salz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1/2 Ampulle Orangenblütenwasser &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;500g Ricotta (durch ein Sieb gestrichen) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;8 Eier (trennen) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;2 P. Vanillezucker &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Prise Salz &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 TL Zimt &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Ostern 2009 064" border="0" alt="Ostern 2009 064" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQbp3OkoI/AAAAAAAAI2A/tI_OTsnsE1A/Ostern%202009%20064%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich brauche hier wohl nicht zu erklären, wie Mürbeteig zubereitet wird. Das einzig erwähnenswerte ist, dass er für mich eine Strafe Gottes bedeutet (was für eine Blasphemie..tsse..tsse..tsse Frau Peppinella).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als erstes trennst Du die Eier. Die Eigelbe werden mit 450 Zucker schaumig gerührt. Dann gibst Du nach und nach die Ricotta dazu. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQciqo0zI/AAAAAAAAI2E/EM9n_aLigVg/s1600-h/Ostern%202009%20001%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 001" border="0" alt="Ostern 2009 001" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQdgYtBzI/AAAAAAAAI2I/Se-wlORVORs/Ostern%202009%20001_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQhGeKVWI/AAAAAAAAI2U/mnb4j4vYyPE/s1600-h/Ostern%202009%20003%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 003" border="0" alt="Ostern 2009 003" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQiwfE6mI/AAAAAAAAI2Y/7z-DHLC1UZI/Ostern%202009%20003_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQj0y0CzI/AAAAAAAAI2c/sYbjcIWpRMM/s1600-h/Ostern%202009%20004%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 004" border="0" alt="Ostern 2009 004" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQlWF_m6I/AAAAAAAAI2g/ZTNaDX7bZSE/Ostern%202009%20004_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQoYMYbQI/AAAAAAAAI2s/_jNsh74DXCQ/s1600-h/Ostern%202009%20006%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 006" border="0" alt="Ostern 2009 006" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQpcP1XbI/AAAAAAAAI2w/rJnObQ47GF4/Ostern%202009%20006_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das &lt;a href="http://www.rebecchi.com/sito/torta_grano.html" target="_blank"&gt;Grano Cotto&lt;/a&gt; erwärmst Du mit 50g Zucker, einer Prise Salz, etwas Orangenblütenwasser und dem Zimt in der MIlch. Das Ganze gibst Du dann zu der Ricotta-Ei-Masse, und fügst das restliche Orangenblütenwasser und den Vanillezucker hinzu.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Jetzt teilst Du den Mürbeteig in 3 Teile, und rollst ihn dünn (*grrrr) aus. Mit 2 Teilen kleidest Du den Boden und die Ränder (bis oben hin) einer Springform aus. Aus dem dritten Teil Teig schneidest Du mit einem Rädchen gefällige Streifen von ungefähr 2cm Breite. (Du willst nicht wissen, wie das bei mir aussah, und Du willst auch nicht hören, wie ich dabei geflucht habe).Du solltest übrigens jetzt Deinen Backofen vorheizen auf 190 bis 200 Grad.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQqVGn3rI/AAAAAAAAI20/fRuU6jYqRs4/s1600-h/Ostern%202009%20019%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 019" border="0" alt="Ostern 2009 019" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQrvgBEvI/AAAAAAAAI24/rbf1Ew7sQXM/Ostern%202009%20019_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQum4217I/AAAAAAAAI3E/TsVM7OsloM4/s1600-h/Ostern%202009%20013%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 013" border="0" alt="Ostern 2009 013" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQvj9zf3I/AAAAAAAAI3I/cq2rRAEDzV0/Ostern%202009%20013_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQw-YHfWI/AAAAAAAAI3M/DgKpYZ7k3VI/s1600-h/Ostern%202009%20015%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 015" border="0" alt="Ostern 2009 015" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQx8RwcKI/AAAAAAAAI3Q/FRB-jST4lT8/Ostern%202009%20015_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQ2XQx2rI/AAAAAAAAI3c/ckqnUp9q4lc/s1600-h/Ostern%202009%20020%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 020" border="0" alt="Ostern 2009 020" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQ3YGA2rI/AAAAAAAAI3g/KjeGPzK2Brk/Ostern%202009%20020_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Außerdem schlägst Du die 8 Eiweiße steif und hebst sie unter die Füllung. Die (ziemlich flüssige) Masse gießt Du nun in deine mit dem Mürbeteig ausgekleidete Kuchenform und belegst sie mit den Teigstreifen im Gittermuster (ist mir nicht sooo gut gelungen). Ab in den Ofen mit dem Monstrum und zwar für 60 Minuten. Die Pastiera ist fertig, wenn sie eine eher dunkelbraune Farbe angenommen hat. Schalte den Backofen aus, und lasse den Kuchen weitere 30 Minuten darin stehen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am ziemlich späten Nachmittag schneiden wir das Ding an. Ich mag so mordsmäßige Kuchen eigentlich eher nicht. Der Herr Peppinello nimmt einige Bissen. Dann schließt er die Augen. Dann sagt er “hmmmmmm”. Dann öffnet er die Augen. Dann fragt er unvermittelt: “Kannst Du Dich noch an den Zeichentrickfilm Ratatouille erinnern?” (Dann denke ich: Habe ich versehentlich irgendwelche Bewusstseins verändernde Drogen mit gebacken?) Ich säge: “Hä?” “Na die Stelle”, erklärt der Herr Peppinello mit vollem Mund, “am Ende des Filmes, wo der fiese Restaurantkritiker das Ratatouille probiert. Da wo man dann sieht, das er sich in seine Kindheit zurück versetzt fühlt, und verzückt die Augen schließt bei Essen….” Ich sage: “Ja.” Und er sagt: “Genau so fühle ich mich gerade.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Weißt Du was? Ich bin gerührt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Herr Peppinello tut seine Begeisterung meist nicht so offen kund. Wenn er überhaupt begeistert ist. Wow….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQ4u0ScSI/AAAAAAAAI3k/E8RI2ltvuDY/s1600-h/Ostern%202009%20143%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 143" border="0" alt="Ostern 2009 143" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQ5t0Hg2I/AAAAAAAAI3o/5uZCh9VlnFM/Ostern%202009%20143_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQ6sgWfNI/AAAAAAAAI3s/bFC-mEiXyS4/s1600-h/Ostern%202009%20144%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 144" border="0" alt="Ostern 2009 144" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQ7jbocJI/AAAAAAAAI3w/wHKn5X7nmH8/Ostern%202009%20144_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am Abend essen wir die Reste von mittags und ein paar flache Bohnen. Mit ein paar Büffelmozzarella. Und dein paar Paprika. Und dem Mega-Brot.(Zwischenzeitlich schon bestimmt 10 Mal gebacken. Täglich. Immer gleich gut).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Morgen erzähle ich Dir vom Karsamstag. Da geht der &lt;strike&gt;Baghwan&lt;/strike&gt; Back-Wahn weiter.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-1667353580815730721?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/1667353580815730721/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/pastiera-napoletana-und-andere.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1667353580815730721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1667353580815730721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/pastiera-napoletana-und-andere.html' title='Pastiera napoletana und andere Kinkerlitzchen – Karfreitag (nachmittags und abends)'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SezQbp3OkoI/AAAAAAAAI2A/tI_OTsnsE1A/s72-c/Ostern%202009%20064%5B6%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3480743505136177981</id><published>2009-04-19T21:05:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T16:58:11.936+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fische und Meeresfrüchte'/><title type='text'>Il Venerdi Santo – Karfreitag (bis mittags)</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ja, ja. Mein Schlusssatz im letzten Post war “lies morgen weiter”. Ist jetzt schon paar Tage her. Da muss heute nun ein Gewaltakt sein. Ich schreibe das ganze Menü in den nächsten Tagen auf. Von Karfreitag bis Ostermontag.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Karfreitag (Il Venerdi Santo)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; gab es mittags Taglierini alle vongole veraci und Insalata di polpo. Recht mager und recht unspektakulär, wie es sich gehört. Ich habe an diesem tag auch noch einige andere Dinge vorzubereiten. Das Rezept für die Nudeln mit den Muscheln kannst Du &lt;a href="http://peppinella.blogspot.com/2009/01/das-buchlein-magere-zeiten-fr-herrn.html" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; nachlesen. Der Tintenfischsalat geht ganz einfach. Ein Danke auch noch mal an den Abteilungsleiter Fisch in der Metro, für seine freundliche Bevorzugung. Ich hatte vergessen, Fisch vorzubestellen (vor Feiertagen normalerweise unerlässlich), und er sagte am Telefon zu mir: “Nenn’ einfach die Bestellnummer 135…ich mach das schon.” Netter Typ, der Herr Daniel R.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set1t-NHlDI/AAAAAAAAI1A/SybmWEc7Crs/s1600-h/Ostern20090532.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 053" border="0" alt="Ostern 2009 053" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set1u4sMdJI/AAAAAAAAI1E/7hFFtK-BeA4/Ostern2009053_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set1wC0FNBI/AAAAAAAAI1I/pJ_rXJKCvwQ/s1600-h/Ostern20090622.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 062" border="0" alt="Ostern 2009 062" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set1w9Zv7pI/AAAAAAAAI1M/YBUlnjppMdw/Ostern2009062_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;Zutaten für Insalata di polpo:&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;em&gt;1,5kg Tintenfisch &lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Saft von einer ausgepressten Zitrone &lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Olivenöl &lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;1-2 kleingeschnittene Knoblauchzehen &lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Salz und Pfeffer &lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;Glatte Petersilie &lt;/em&gt;&lt;/li&gt;    &lt;li&gt;&lt;em&gt;etwas Fenchel, in Würfel geschnitten sowie Fenchelgrün&lt;/em&gt;&amp;#160; &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Mein Polpo wiegt 1,5kg. Ich gebe ihm erst einmal ein paar kräftige Schläge mit dem Fleischklopfer. Dann koche ich ihn in einem großen Topf ungefähr eine Stunde. Dann lasse ich ihn etwas abkühlen und entferne den Kopf und den Knochen. Den (leeren) Tintensack und die Arme schneide ich in Stücke.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set12TK_VqI/AAAAAAAAI1g/ba9XgYYe3u8/s1600-h/Ostern20090552.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 055" border="0" alt="Ostern 2009 055" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set13ZKuakI/AAAAAAAAI1k/ePprglmCx0c/Ostern2009055_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set14Xu2vFI/AAAAAAAAI1o/TedyDWkNXho/s1600-h/Ostern20090692.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Ostern 2009 069" border="0" alt="Ostern 2009 069" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set15SftaLI/AAAAAAAAI1s/t1us02tg1nw/Ostern2009069_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich vermische alle Zutaten, und lasse den Salat ein, zwei Stunden im Kühlschrank ziehen. Dazu gibt es die Taglierini mit den Vogole und 2 kleine Salate.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set16epEqqI/AAAAAAAAI1w/MR8ywMJZ_tA/s1600-h/Ostern20090885.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Ostern 2009 088" border="0" alt="Ostern 2009 088" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set17d2AIKI/AAAAAAAAI10/pHgCL9_zJms/Ostern2009088_thumb3.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich räume die Küche auf und mache mich daran, einen ganz typisch neaploetanischen Osterkuchen zuzubereiten (Nein. keine Colomba.) Das mit der Colomba klappt nicht, weil ich diese Tauben-Backform hier nirgends kriege. Ich habe auch in der Metro danach gesucht. Ich fragte eine Verkäuferin, die nicht aus der Abteilung war, und auch nicht so ganz verstand was ich meinte. Auf meine Frage, ob sie ähnliche Backformen hätten, stutz sie kurz und sagt dann (&lt;em&gt;wortwörtlich&lt;/em&gt;): “Das kann ich Ihnen jetzt momentan soooo exorziert auch nicht sagen.”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Exorziert (!!!). &lt;/em&gt;Mir stockt der Atem. ich weiß, dass sie “explizit” meint. Ich kriege einen lila Kopf, weil ich mir das Lachen ungemein heftig verkneifen muss, bedanke mich kurz für die Auskunft und renne in einen anderen Gang. Dort pruste ich ungebremst los, wobei mich ein Rentnerpärchen komisch von der Seite beäugt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ähm…Das waren also der Gründonnerstag und der Karfreitag (bis mittags). Die Pastiera Napoletana zeige ich Dir (wenn ich es schaffe) morgen. Ich muss Dir nämlich sagen, dass es in der nächsten Zeit eng werden könnte. Mit mir und dem Peppinella-Blog. Im realen Leben arbeite ich nämlich von April bis Oktober täglich. An sieben Tagen in der Woche. Von morgens 10 bis abends open-end. Naja, wir werden sehen. Irgendwas werd’ ich schon bloggen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Schlaf gut.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3480743505136177981?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3480743505136177981/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/il-venerdi-santo-karfreitag-bis-mittags.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3480743505136177981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3480743505136177981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/il-venerdi-santo-karfreitag-bis-mittags.html' title='Il Venerdi Santo – Karfreitag (bis mittags)'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Set1u4sMdJI/AAAAAAAAI1E/7hFFtK-BeA4/s72-c/Ostern2009053_thumb.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-8340094978221622159</id><published>2009-04-14T22:50:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T17:01:10.051+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Brot'/><title type='text'>Ostern bei Peppinellis/Die Erste – das Brot nach Anleitung von Petra</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ich hoffe, Du hattest ein schönes Fest. So ein richtig Schönes. Wie wir. Ich weiß nun gar nicht, wie ich anfangen soll. Bestenfalls könnte ich dieses Ding hier auch &lt;em&gt;&lt;strong&gt;“Ostern bei Peppinellis – ein Stück in mehreren Akten”&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; nennen. Ach was, ich rede einfach drauf los, wie immer. Also: Vorhang auf. Erster Akt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Es ist noch nicht Ostern. Meine Erzählung beginnt am &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Palmsonntag&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; (für alle Atheisten: der Sonntag vor Ostern). Es ist nachmittag. Der Herr Peppinello und ich sind müde (zu müde zum zanken sogar, und das heißt was). Am Tag vorher richteten wir jemandes runden Geburtstag aus, mit vielen Speisen, vielen Getränken, vielen Gästen. &lt;/em&gt;(Gruß an das Geburtstagskind nebst Gemahlin. Ich weiß, dass sie hier ab und an lesen.) &lt;em&gt;Nichts desto Trotz müssen wir unser Lädchen wieder auf Vordermann bringen, denn das nächste Event folgt am Abend darauf (Montag). Das Telefon klingelt penetrant. Es ist meine Schwiegermutter, die durch den Hörer schnauzt: “Perche’ non mi hai portato la palma?” Sie ist stinkig, weil ich ihr keinen gesegneten Zweig (in Italien Olive oder Palme, hier Bux) bringe. Wir waren nicht in der Kirche. Sie auch nicht. Sie geht nie, aber sie setzt voraus, dass sie jedes Jahr zum Palmsonntag geweihten Bux von mir bekommt. Das ist nämlich der Sinn des Palmsonntag, sagt sie. So gehört es sich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich dachte immer, der Zweig steht als Sinnbild für den Einzug Jesu in Jerusalem, und somit als Beginn der Karwoche….Neeee. Den Tag gibt es nur für Oma Peppinello.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Das ist also der Anfang meiner Settimana Santa. &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Montag&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; arbeiten wir, wie gesagt nochmal viel. &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Dienstag &lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;räumen wir wieder alles auf, und bepflanzen danach einige Terrassenkübel und Blumenkästen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Außerdem setze ich Brotteig an. Für dieses wunderbare &lt;a href="http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2006/11/brot_fr_knetfau.html" target="_blank"&gt;Brot-Rezept&lt;/a&gt; danke ich Petra von &lt;a href="http://peho.typepad.com/" target="_blank"&gt;Chili und Ciabatta&lt;/a&gt;, sowie der &lt;a href="http://www.nytimes.com/2006/11/08/dining/081mrex.html" target="_blank"&gt;NY-Times.&lt;/a&gt; Beim Wuseln durch die Blogs finde ich es in einem fast 2 1/2 Jahre alten Post. Wenn es nur halb so herrlich schmeckt, wie es aussieht………&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Zutaten:&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;430g Mehl Type 550 &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;340g Wasser &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;ungefähr 5g frische Hefe (im Rezept 1g Trockenhefe, bzw. 1/4 TL Trockenhefe) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 1/2 TL Salz &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Ich löse die Hefe im (lauwarmen) Wasser auf. Gebe die Flüssigkeit zum Mehl, rühre mit dem Holzlöffel, gebe das Salz dazu, rühre. Fertig ist ein klebriger Teig, der nun 18 bis 20 (in Worten: Zwanzig) Stunden abgedeckt gehen soll.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT28pYTqlI/AAAAAAAAIz4/vTX63wKg5yE/s1600-h/011%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="011" border="0" alt="011" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT29f7uYWI/AAAAAAAAIz8/TyzeXNC7n1w/011_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT2-AfyTuI/AAAAAAAAI0A/rWqW1UMVW4Y/s1600-h/012%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="012" border="0" alt="012" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT2-zU_8II/AAAAAAAAI0E/stbYZtdXuJ4/012_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Am &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Mittwoch&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; fahren wir nach Köln. Zu meinem italienischen &lt;a href="http://www.nadia.de/" target="_blank"&gt;Lieblingsgroßhändler&lt;/a&gt;, der in der gleichen Straße liegt, wie des &lt;a href="http://www.palladium-koeln.de/"&gt;Palladium&lt;/a&gt;. Der Hinweg gestaltet sich als schwierig. Schon vor dem ersten Autobahnkreuz Stau ohne Ende. Wir stehen. Die Halsschlagader des Herrn Peppinello beginnt bedrohlich zu pochen. Ich schweige aus völlig eigennützigen Gründen, den ich gedenke, eine größere Summe in Köln zu lassen. Wenn ich jetzt schon anfange, den Herrn Peppinello zu vergrätzen, dann platzt er in Köln. Spätestens an der Kasse. Erstaunlicherweise geht am Ende alles gut. Wir fahren heim, packen diverse Köstlichkeiten aus. Herr Peppinello bringt einen Teil davon zu seiner Mutter. Das wird sie (als Ausgleich wegen der Palme) ein weinig besänftigen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich schaue nach dem Brotteig. Es ist aber kein Teig. Es ist eine wabernde Quabbel-Wabbel-Masse, wie oben auf dem rechten Bild. Ich schabe &lt;strike&gt;den Teig&lt;/strike&gt; das Zeug so gut es geht aus der Schüssel auf mein bemehltes Backbrett. Zum Glück ist mein Bäcker nicht zu hause. Er redet immer dazwischen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT2_yoYiEI/AAAAAAAAI0I/DqJgRgNjpMk/s1600-h/015%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="015" border="0" alt="015" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3AnRjYEI/AAAAAAAAI0M/9UtN0iA38lc/015_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3D3Y7K0I/AAAAAAAAI0Y/xOazR3YrUVM/s1600-h/019%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="019" border="0" alt="019" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3FPr2t4I/AAAAAAAAI0c/rnSLHEMzzkY/019_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hier falte ich es so gut es geht einmal von links nach rechts, und dann von rechts nach links zusammen, decke es ab, und lasse es 15 Minuten ruhen. Danach manövriere ich es erneut in einen Korb, den ich mich einem bemehlten Tuch ausgelegt habe. Es muss jetzt noch 2 Stunden zugedeckt gehen. Ich denke skeptisch: “Ob das was wird?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich heize meinen Backofen auf 270°C Grad (!!!!!). Schon jetzt stelle ich einen gusseiseren Topf mitsamt Deckel hinein.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Jetzt muss die flüssige Pampe in den Topf. Kann ich nur hinein kippen, es geht nicht anders. Deckel drauf. Ofentür zu. Hitze reduzieren auf 230°C Grad. Nach 30 Minuten darf ich dann den Deckel abnehmen. Es sieht schon aus wie ein Brot, da oben rechts auf dem Bild. Das Brot (hätte nie gedacht, das aus dieser Pampe ein Brot wird) muss nun noch 20 Minuten zu Ende backen und dann……&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3GHEpuoI/AAAAAAAAI0g/_yhKJLog_34/s1600-h/023%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="023" border="0" alt="023" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3G9LeoyI/AAAAAAAAI0k/McAAwEkK97I/023_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3JpOrvTI/AAAAAAAAI0w/KpnWls2F_Mw/s1600-h/030%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="030" border="0" alt="030" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3KW7jdII/AAAAAAAAI00/L_QUuQh-mUU/030_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;sieht es so aus. &lt;a href="http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/" target="_blank"&gt;PETRA&lt;/a&gt;! DANKE! Genau so wollte ich es immer haben.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3LNA2sZI/AAAAAAAAI04/9jxtrD7WT6U/s1600-h/032%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="032" border="0" alt="032" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT3MHKUX2I/AAAAAAAAI08/ZlRLvPGxFgg/032_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Es sieht nicht nur himmlisch aus, es schmeckt auch so. Der Herr Peppinello ist hingerissen. Die kleinen Peppinellis ebenfalls.&amp;#160; Prima, dass wir heute keine Zeit zum Kochen hatten. Wir essen das Brot. Ich backe es an den darauffolgenden Tage mehrfach. Es wird jedes Mal gleich gut (auch meine Schwiegermutter ist zufrieden damit). Spitzenbrot für unsere Settimana Santa.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Willst Du wissen, wie wir das ganze Brot essen? Wo wir es eintunken? Ja? Dann lies morgen weiter.&lt;/p&gt;  &lt;blockquote&gt;   &lt;p align="center"&gt;&lt;em&gt;…to be continued…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-8340094978221622159?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/8340094978221622159/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/ostern-bei-peppinellisdie-erste-das.html#comment-form' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/8340094978221622159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/8340094978221622159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/ostern-bei-peppinellisdie-erste-das.html' title='Ostern bei Peppinellis/Die Erste – das Brot nach Anleitung von Petra'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeT29f7uYWI/AAAAAAAAIz8/TyzeXNC7n1w/s72-c/011_thumb.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-566179567541306898</id><published>2009-04-11T18:14:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T17:02:14.832+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><title type='text'>Alles vorbereitet?</title><content type='html'>&lt;p&gt;Fürs Fest? Ich noch nicht.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich stehe zur Zeit Tag und Nacht in meiner Küche, um das größte Fest des katholischen Kirchenjahres vorzubereiten. Eher gesagt, die größte Fressorgie…… Ich werde mit Sicherheit darüber berichten. Bis dahin wünsche ich Dir und Deinen Lieben erst einmal&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeDB4dVqOaI/AAAAAAAAIzo/R0P8TukJDx8/s1600-h/Buona%20Pasqua%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Buona Pasqua" border="0" alt="Buona Pasqua" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeDB5rx63PI/AAAAAAAAIzs/2ZW6lcCmNxg/Buona%20Pasqua_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ein Frohes Osterfest. Kuss. Ciao.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-566179567541306898?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/566179567541306898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/alles-vorbereitet.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/566179567541306898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/566179567541306898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/04/alles-vorbereitet.html' title='Alles vorbereitet?'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SeDB5rx63PI/AAAAAAAAIzs/2ZW6lcCmNxg/s72-c/Buona%20Pasqua_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-6321413094004225683</id><published>2009-03-31T21:33:00.002+02:00</published><updated>2010-01-13T17:04:30.025+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pferd'/><title type='text'>Filets von Fury…oder war es doch Black Beauty?</title><content type='html'>&lt;p&gt;Das hier ist das Fräulein Peppinella. Sie besucht ein katholisches Gymnasium. Erzbischöflich. Für Mädchen. Neulich sorgte Fräulein Peppinella für Aufruhr im Erkunde-Unterricht. In der großen Pause weitete der Aufruhr sich dann zu empörten Protesten, sowie kollektivem Entsetzen aus.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJvwZhlkFI/AAAAAAAAIy4/T9XTMxhSrr0/s1600-h/%C3%84gypten2008%20007%5B9%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Ägypten2008 007" border="0" alt="Ägypten2008 007" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJvyMgq0YI/AAAAAAAAIy8/O2_YbN43gNc/%C3%84gypten2008%20007_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="400" height="301" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und das kam (wie sie mir berichtet) so:&amp;#160; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Herr Dr. R. ist der beliebteste Lehrer der Schule. Er gibt Erdkunde. Ab und an zeigt er themenbezogene Filme. Dieses Mal auch. Gezeigt wurde ein Schlachthof. Rinder. Und ein Kopfschlächter. Die jungen Damen sehen, wie er das Tier schießt und ihm dann die Halsschlagader durchtrennt. Nun ist das zugegebenermaßen grausam. 27 von 30 Schülerinnen fangen an zu weinen. Einigen wird schlecht. Alle rufen laut in die Klasse. Herr Dr. R. stoppt die Filmvorführung und versucht, die Ladies zu beruhigen. Sie diskutieren. Einige wollen Vegetarierinnen werden. Die, die es schon sind, werden wohl demnächst nur noch vegan essen. Als alles wieder halbwegs im Lot ist sagt das Fräulein Peppinella: “Ihr seid doch bescheuert und verlogen. Ihr esst alle Steaks, oder Rouladen, oder Braten. Jetzt kriegt ihr das Grausen? Was dachtet ihr denn, wie die Tiere überhaupt auf eure Teller kommen?” Einige denken nach, und sagen dann: “Ja…aber nie mehr Rindfleisch. Nie-nie-nie mehr.” Nun ist das Fräulein Peppinella die Tochter ihrer Eltern. Essenstechnisch. “Klar”, stellt sie fest, “und bei den Kälbchen ist das dann gaaaaanz was anderes…pfff….außerdem: Ist gekochter Schinken etwa kein Fleisch? Meint ihr, das wird in der Fabrik synthetisch hergestellt? Oder es wäre sowas wie Tofu? Was glaubt ihr wie die Kaninchen, Lämmer, Schweine, Hühner &lt;strong&gt;(&lt;em&gt;und jetzt begeht sie ein Kaptalverbrechen…eine Todsünde)&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; oder Pferde getötet werden?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;“Pferde. Pferde? Wie kommst Du jetzt auf Pferde? “ Ein allgemeines Raunen macht sich breit. “Na, wir essen zu Hause Pferdefleisch”, erklärt da Fräulein Peppinella ungerührt. Alle schauen sie an, als sei sie eine Massenmörderin, oder als hätte sie Lepra. Oder Creutzfeldt-Jakob. Ihre besten Freundinnen rücken ein Stück von ihr ab.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und genau zu denen sagt sie nun völlig emotionslos: “Wisst ihr, wie oft ihr das schon bei uns daheim gegessen habt? Ihr dachtet immer, das wären Minutensteaks vom Rind….” &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;In diesem Sinne, für all die kleinen Ladies, die es nicht glauben können:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="351" border="0" alt="351" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJvy_3KOqI/AAAAAAAAIzA/VzfJQt2Byh0/351%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJv5uVZ1gI/AAAAAAAAIzM/Z1Fn6OF3hAQ/s1600-h/356%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="356" border="0" alt="356" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJv6jDxQ5I/AAAAAAAAIzQ/fZ221IBpcyo/356_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Pferdemetzger kommt aus Mönchengladbach und steht steht wöchentlich jeweils bis 11:30 Uhr donnerstags auf dem Markt. Kunden sind zur einen Hälfte ältere Herrschaften. Sie kaufen Knoblauchwurst vom Pferd, oder ein schönes Stück Fleisch für den echten Rheinischen Sauerbraten, denn der wird im Original mit Pferdefleisch zubereitet, und nicht mit Rind.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="359" border="0" alt="359" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJv7rc7H1I/AAAAAAAAIzU/r85A2E3bGCI/359%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJv-9va8kI/AAAAAAAAIzg/_-AqimWe3Gk/s1600-h/366%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="366" border="0" alt="366" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJwAYzyuaI/AAAAAAAAIzk/5n4rA4PDM3g/366_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die andere Hälfte der Kunden sind Italiener. Sie kaufen Roastbeef, oder (so wie hier auf den Fotos) Filet. Die propere Verkäuferin kennt die Kundenwünsche, und fragt: “Filet als Fettine geschnitten?”&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Fettine (dünne Scheiben) werden kurz gegrillt, mit Olivenöl und Zitronensaft beträufelt, und mit Salz, Pfeffer und Origano gewürzt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Abschließend möchte ich sagen, dass ich &lt;a href="http://www.vegetarisch-geniessen.com/0401/artikel/exschlaechterpacktaus/index.html"&gt;diesen Bericht&lt;/a&gt; las, und daraufhin grob entsetzt war. ich werde trotzdem weiterhin Fleisch essen. &lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-6321413094004225683?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/6321413094004225683/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/filets-von-furyoder-war-es-doch-black.html#comment-form' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6321413094004225683'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/6321413094004225683'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/filets-von-furyoder-war-es-doch-black.html' title='Filets von Fury…oder war es doch Black Beauty?'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdJvyMgq0YI/AAAAAAAAIy8/O2_YbN43gNc/s72-c/%C3%84gypten2008%20007_thumb%5B5%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-765932904827956058</id><published>2009-03-30T21:07:00.001+02:00</published><updated>2010-01-13T17:05:44.719+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eier und Fritatta'/><title type='text'>Eier im Fegefeuer – “ova ‘mpriatorio”</title><content type='html'>&lt;p&gt;Bei &lt;a href="http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/"&gt;Barbara&lt;/a&gt; gab es neulich &lt;a href="http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/2009/03/huevos-rancheros.html"&gt;Huevos Rancheros&lt;/a&gt;. Zunächst sagte mir das nichts…ein mexikanisches Rezept. &lt;a href="http://www.bolliskitchen.com/"&gt;Bolli&lt;/a&gt; hingegen schrieb, dass französische Freunde ihr sagten, das Gericht sein baskisch. Aha.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;SOLL ICH DAS MAL MEINER SCHWIEGERMUTTER ERZÄHLEN?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Die würde mich nur verachtend anschauen, und dabei mit der Zunge schnalzen. Das gleiche Gericht gibt es nämlich in Neapel.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Zutaten (für 2 Personen)&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;4 Eier &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 kleine Dose Pelati (Dosentomaten) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;1 Zwiebel &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Olivenöl, Knoblauch &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Salz, Pfeffer &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Peperoncino (Chili) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;schwarze Oliven (die schrumpeligen) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Petersilie oder Basilikum &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="002" border="0" alt="002" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdEYYhgRs4I/AAAAAAAAIyc/6wM6MpaMMTU/002%5B6%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ein typisches “Arme-Leute-Essen”. Es heißt in neapoletanischem Dialekt “&lt;em&gt;ova ‘mpriatorio”,&lt;/em&gt; was soviel bedeutet wie “Eier im Fegefeuer”. Das helle Ei in der feurigen Tomatensoße steht sinnbildlich für die armen Seelen im Inferno. Tatsächlich habe ich die Fotos schon länger hier rumliegen, wollte sie eigentlich gar nicht posten, weil mir das Gericht zu banal erschien. Ich dachte, Du hältst mich für blöd, wenn ich jetzt mit Spiegeleiern daher komme. Aber nun doch die Bilder:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdEYZjf0uuI/AAAAAAAAIyg/MQxc35hO-8E/s1600-h/003%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="003" border="0" alt="003" align="left" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdEYajbVqkI/AAAAAAAAIyk/eCJWGFbpQBw/003_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdEYbfvGvzI/AAAAAAAAIyo/8-c7li4VSEI/s1600-h/007%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="007" border="0" alt="007" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdEYcXWxIBI/AAAAAAAAIys/-Ryea2UfALk/007_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Geht ganz schnell. Die gewürfelten Zwiebeln und den Knoblauch in Olivenöl in einer hochrandigen Pfanne/Kasserolle anbraten. Die Dosentomaten mit der Gabel zerquetschen und dazugeben. Auf kleiner Flamme einige Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern. Mit einem Löffel oder einer kleinen Kelle etwas Tomatensoße zur Seite schieben (&lt;a href="http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/2009/03/huevos-rancheros.html"&gt;Barbara&lt;/a&gt; erklärt das besser) und jeweils ein Ei hinein gleiten lassen. Einige Oliven, sowie gemahlenen oder kleingeschnittenen Peperoncino hinzugeben. Deckel aufsetzen, Flamme kleinstellen. Die “ova ‘mpriatorio” sind fertig, wenn das Eiweiß fest ist, und sich um das Eigelb eine helle Schicht gebildet hat. Nach Belieben erneut salzen und pfeffern. Nach Belieben mit Petersilie oder Basilikum bestreuen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wie essen dazu natürlich Brot. Und Kartoffeln. Und Salat. Oder Bratkartoffeln. Oder was gerade da ist.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Buon appetito&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-765932904827956058?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/765932904827956058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/eier-im-fegefeuer-ova-mpriatorio.html#comment-form' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/765932904827956058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/765932904827956058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/eier-im-fegefeuer-ova-mpriatorio.html' title='Eier im Fegefeuer – “ova ‘mpriatorio”'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SdEYYhgRs4I/AAAAAAAAIyc/6wM6MpaMMTU/s72-c/002%5B6%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3211708347541232298</id><published>2009-03-28T20:38:00.002+01:00</published><updated>2010-02-09T22:45:34.888+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suppen und Minestre'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suppeneinlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eier und Fritatta'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rind'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kochfleisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Saucen und Fonds'/><title type='text'>Flädlesuppe, Tafelspitz, Bouillonkartoffeln, Apfelkren – Erinnerungen an Grete und Jakob</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Neulich kochte &lt;a href="http://www.tabletalks.de/Archiv%202009/19-03-09.html"&gt;Kirsten&lt;/a&gt; Tafelspitz. &lt;/em&gt;&lt;a href="http://www.anonymekoeche.net/?p=695"&gt;&lt;em&gt;Claudio&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; servierte “Flädlisuppe”, und katapultierte mich damit Jahrzehnte zurück. In meinem Kopf machte es wusch-wusch-wusch. Sofort fielen mir Grete und Jakob ein. Nach einigem Googeln weiß ich jetzt, dass mich das “Flashback” 18 bis 20 Jahre zurückspulte, denn in jener Zeit starb Gerhard Höllerich. Jetzt frag’ nicht was Gerhard mit Grete, Jakob, Claudio oder Kirsten oder dem Tafelspitz zu schaffen hat. Ich erzähle es Dir später. (Es wird glaube ich länger….wie so oft hier.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Grete und Jakob waren früher mal unsere Vermieter. Herr Peppinello und ich waren recht jung und lebten unverheiratet (Hölle!) zusammen. Grete war Mitte 70, Jakob über 80. Sie hatten ein großes, altes Haus in ländlicher Gegend (da wo Altbier aufhört, und Kölsch anfängt) mit einem riesigen Nutzgarten, 4 Wohnungen und einer verpachteten Gaststätte. In den 4 Wohnungen lebten: Grete nebst Jakob, Hubert und Erika (beide Mitte 50), Käthe (Mitte 60, verwitwet) sowie der Herr Peppinello und ich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Grete hatte den grünsten Daumen der Welt, machte die weltbeste Stachelbeer-Baiser-Torte, die ich je gegessen habe. Sie war der Inbegriff einer guten Hausfrau und Köchin, sowie eine Seele von Mensch. Sie brachte mir (unter anderem) den Tafelspitz mit Flädlesuppe bei. Bevor ich mich jetzt in Quasseleien verliere, hier erst einmal die&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Zutaten&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; (reicht bei uns nur für 4 Personen)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für den Tafelspitz nebst Bouillonkartoffeln&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;1,5 kg Tafelspitz &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lorbeer, Wacholderbeeren, Nelken, Pfefferkörner, Salz &lt;/li&gt;&lt;li&gt;6 – 8 große festkochende Kartoffeln &lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 große Zwiebeln &lt;/li&gt;&lt;li&gt;1 Stange Lauch &lt;/li&gt;&lt;li&gt;6 – 8 Karotten &lt;/li&gt;&lt;li&gt;1/2 Knolle Sellerie &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Selleriegrün, glatte Petersilie &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Petersilienwurzel &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für die Flädle&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;200g Weizenmehl (405) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 Eier &lt;/li&gt;&lt;li&gt;1/4 l Milch &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Salz &lt;/li&gt;&lt;li&gt;nach Belieben Kräuter, bei uns oft Rosmarin heute Petersilie &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;u&gt;für das Apfelkren&lt;/u&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;mehlige Apfel, geraspelt &lt;/li&gt;&lt;li&gt;etwas Zitronensaft &lt;/li&gt;&lt;li&gt;geriebenen Meerrettich (im Idealfall frisch, ersatzweise aus dem Glas, wie bei mir heute) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schlagsahne &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Salz &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bouillon vom Tafelspitz &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das alles sind die Zutaten nach Art von Grete. Ob das nun eine “Wiener” Tafelspitz-Rezept ist, weiß ich nicht. Deshalb nenne ich es auch nicht so. Es ist von Grete. Punkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58IgD4MiI/AAAAAAAAH_Y/-4OrO0jC_9s/s1600-h/178%5B3%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="178" border="0" alt="178" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58KBnw5YI/AAAAAAAAH_c/dRyw7Y_lzGs/178_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich verschone Dich auch heute nicht mit meinen elenden Foto-Collagen und: Ich schwelge dabei in Erinnerungen. Hier oben also mein Tafelspitz , noch recht unspektakulär.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem großen (sehr großen) Topf setzten wir Wasser auf. Sobald es kocht, geben wir zunächst das Fleisch, sowie die Lorbeerblätter, die Wacholderbeeren, die Nelken und die Pfefferkörner dazu. Wir schöpfen etwas “Schaum” ab, und stellen den Herd auf kleine Flamme. Grete sagte nie “köcheln”, sondern “simmern”. Dann rösten wir die Zwiebeln an, und geben auch sie in die Brühe. Es ist 10:00 Uhr, wir wollen um 14:00 Uh essen. Gut’ Ding will Weile haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58LPjc3xI/AAAAAAAAH0A/gVnN-B8-Hrc/s1600-h/187%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="187" border="0" alt="187" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58MbYZ-QI/AAAAAAAAH0E/X7anYKxfpNE/187_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58RLwJ0eI/AAAAAAAAH0Q/nSVx61mQJzw/s1600-h/193%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="193" border="0" alt="193" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58SYCunhI/AAAAAAAAH0U/vNu9c3axV8c/193_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&amp;#160; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;In der Zwischenzeit erzähle ich Dir was über Grete, Jakob und die anderen. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wenn Grete ausging, dann trug sie einen Hut und ein Kostüm, meistens in dunkelblau oder grau, im Sommer beige. Beim Arbeiten in Haus und Garten aber, da trug sie eine Schürze. So eine richtige, mit Stickerei auf der Brust, und Taschen vorne drauf. In den beiden Taschen hatte sie den Hausschlüssel und ein kleines, abgenutztes Gemüsemesser mit braunem Holzgriff. Außerdem erinnere ich mich daran, dass Grete, wenn sie saß, die Hände stets ruhig im Schoß gefaltet hielt. Und nicht so wie ich immer wild damit herumfuchtelte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;In Grete’s riesigem&amp;#160; Nutzgarten wuchs alles. Kernobst, Beerenobst, Kräuter, Knollenfrüchte, Gemüse, Salate. Alles. Sämtliche Beete waren schnurgerade angelegt. Und Grete, obwohl schon weit über Siebzig kniete jeden Tag darin. Erika und ich gingen ihr zur Hand, und durften ernten, was wir wollten. Im hinteren Teil des Garten war eine offene Laube (“Remise” nannte Grete das), in der wir oft saßen, Gemüse putzten und erzählten. Grete sprach immer ruhig und bedächtig. Sie war keine Rheinländerin, aber ich kann mich nicht daran erinnern, woher sie war.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58VDURXPI/AAAAAAAAH0g/6-ntQAqt0cI/s1600-h/195%5B5%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="195" border="0" alt="195" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58WLZNq5I/AAAAAAAAH0k/OXTOOyjJvhI/195_thumb%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58XLAYwqI/AAAAAAAAH0o/LiEpQqkEilA/s1600-h/213%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="213" border="0" alt="213" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58YGTFeXI/AAAAAAAAH0s/12_zfczUnlY/213_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Echtzeit geben wir jetzt, nach einem Stündchen simmern, die anderen Zutaten in den Topf. Die Kartoffeln und die Möhren bleiben ganz. Die anderen Sachen werden nur grob zerkleinert. Alles bleibt beim Simmern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Jakob hingegen war der Urtyp des Rheinländers. Er hatte, wie viele hier, einen frankophonen Nachnamen. Seine alten Freunde nannten ihn “Köbes”. Wenn Jakob ausging, trug auch er einen Hut, sowie tadellose Anzüge mit entsprechenden Mänteln (Sommermantel, Wintermantel, Übergangsmantel – beige, dunkelblau, grau). Außerdem brauchte er ein Stöckchen, denn er war nicht mehr so gut zu Fuß. Wenn Grete morgens im Garten war, schickte sie den Jakob zum Einkaufen. Sie hätte das glaube ich besser gekonnt, aber ich denke, er ging ihr im Garten manchmal (oder immer) auf die Nerven, und so hatte er eine Beschäftigung. Natürlich hätte Grete das niemals gesagt. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bevor Jakob zum Einkaufen ging, nahm er im Erdgeschoß im Gasthaus immer erst ein Bier und einen “Kleinen” (Steinhäger)…oder zwei ..oder drei. Ab und an gingen Jakob und ich gemeinsam einkaufen. Jakob war Fleischspezialist, sagte er immer. In früheren Jahren hatten er und Grete die Gastwirtschaft geführt, und vor ihnen Jakob’s Eltern, und davor seine Großeltern. Auf dem weg zum Lädchen erzählte er immer von früher. Sein Langzeitgedächtnis war hervorragend, das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr so. Wenn Grete ihn (behutsam) fragte, ob er Schnaps getrunken habe, konnte er sich nie-nie-niemals daran erinnern. Jakob’s Lieblingsgeschichten handelten von den beiden Kriegen, die er miterlebt hatte. Stundenlang konnte er sich immer aufs Neue darüber aufregen, das sämtliche Besatzungmächte dieser Welt über das schöne Haus hergefallen waren, und vom Keller bis zum Dach das schöne Treppengeländer aus schwerer Eiche (oder war es Mahagoni?) zu Kleinholz verarbeitet und als Brennholz verfeuert hatten und im Anschluss alles verwüsteten.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58cEPgshI/AAAAAAAAH04/7wg7gzVeJSU/s1600-h/208%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="208" border="0" alt="208" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58dAgFlTI/AAAAAAAAH08/703xewtUTkM/208_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58eStbWOI/AAAAAAAAH1A/IFSuPDXDcJ4/s1600-h/210%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="210" border="0" alt="210" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58fMxVkLI/AAAAAAAAH1E/tsODkx2Crz8/210_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir rühren jetzt schon einmal den Teig für die Flädle, backen dünne Crepes daraus, rollen sie auf, und stellen sie in den Kühlschrank. (Anm. der Bloggerin: Nein, Grete hatte keine Kitchen-Aid, dort wurde von Hand gerührt.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Einkauflädchen angekommen, kaufte Jakob den Tafelspitz, den Grete vorbestellt hatte. Ansonsten fragte er immer nach den Angeboten, oder er nahm “ein schönes Stück vom Vorderviertel”. Jakob aß gerne Orangen, aber die wuchsen in Grete’s Garten nicht. Ohne Brille konnte er, ein Sparfuchs, die Preise nicht erkennen, und so fragte er mich stets danach. Einmal las ich ihm das Schildchen vor: “Jaffa-Orangen, Israel, 1,99 Mark”, worauf er sich sofort wegdrehte, und sagte :”Von denen kaufe ich nix”. (Hinter dem “von denen” kam noch ein weiteres Wort, welches ich hier nicht wiederholen möchte.) Ich wurde so wütend, dass ich ihn am liebsten stehenlassen hätte. Alleine hätte er jedoch die Einkauftasche nicht nach hause tragen können. Ich dachte an Grete, und blieb bei ihm. Stumm trug ich später die Taschen hoch, während Jakob unten noch einen Kleinen nahm, oder zwei.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Und dann passierte Folgendes: Käthe (68 Jahre alt) stand im Nachthemd im Treppenhaus. Tränenüberströmt. Immer wieder schluchzte sie: “Er ist tot..er ist tot!”. Käthe überwinterte normalerweise immer auf Gran Canaria, und zwar mit ihrem “Bekannten” (ich glaube er hieß Heinz), und die jährliche Abreise stand kurz bevor. Alle liefen aufgeregt zusammen. Käthe war untröstlich und weinte ohne Unterlass. Wir dachten an den armen Heinz.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Aber der erfreute sich bester Gesundheit. Tot aber war Gerhard Höllerich. Und den verehrte Käthe seit Jahrzehnten glühend. (Wenn Du jetzt immer noch nicht weißt, wer das ist: Roy Black.) Die Abreise wurde verschoben, ob Heinz wollte, oder nicht, denn Käthe pilgerte nach Straßberg, um Gerhard rote Rosen aufs Grab zu legen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zeitgleich fuhren auch Grete und Jakob in den Urlaub. nach Bad Bergzabern, wie jedes Jahr. Mit dem Auto, wie jedes Jahr. Und Jakob fuhr…. Die Tage vor den jeweiligen Abfahrten waren die einzigen Momente, in denen ich Grete’s Nerven blank liegen sah. Jakob hatte einen schneeweißen Ford Escort. Zwanzig Jahre alt und erst 16.000 km gelaufen (immer nur nach Bad Bergzabern und zurück). An manchen Wochenenden lud Jakob den Herrn Peppinello zu einer kleinen Spazierfahrt ein, um “den Wagen zu bewegen”. Allein wie er rückwarts auf der Ausfahrt gurkte, war ein Schauspiel für sich. Wenn die beiden dann mit ungefähr 20 kmh über die nahe Schnellstraße krochen, und von allen Seiten überholt, angehupt, und angeblinkt wurden, hatte der Herr Peppinello gar nicht genug Haltegriffe im Ford, um sich festzukrallen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Aber Jakob, 83 Jahre alt, und starrsinnig wie ein Kleinkind musste fahren. Nach Bad Bergzabern. Mit dem Zug? Niemals. Denn Jakob stockte in der Pfalz jährlich seinen heimischen Weinkeller auf. Er kaufte Riesling, und zwar in solchen Mengen, wie er sie auch früher, als er noch&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Gastwirt war orderte. Natürlich zum Vorzugspreis. Ja. Und dann die Steaks in Bad Bergzabern in. Die waren (nach seinen Kriegsgeschichten) sein zweites Lieblingsthema. Die aß er seit Jahrzehnten. Es waren die besten der Welt (zum Vorzugspreis). Und die Größten. Wenn er davon sprach, wurden sie nach jedem Steinhäger größer, bis sie quasi den Durchmesser der Tischplatte des Stammtisches hatten. Ach Jakob. Was hatten wir immer Angst um ihn und Grete, bei der Vorstellung, wie sie (beide mit Hut) über die Autobahn krochen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58gHWR0KI/AAAAAAAAH1I/zrmbOAZ3Yis/s1600-h/217%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="217" border="0" alt="217" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58g0NujhI/AAAAAAAAH1M/L4UEQrbbxqg/217_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58h14iV0I/AAAAAAAAH1Q/XTHosyuApJY/s1600-h/221%5B2%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="221" border="0" alt="221" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58iyHNG1I/AAAAAAAAH1U/i8KX8lrn-hE/221_thumb.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oh oh oh. Vor lauter Erzählen hätte ich jetzt bald das Rezept vergessen. Für das Apfelkren reiben wir die Äpfel und den Meerrettich und geben etwas Zitronensaft dazu. Wir schlagen die ungesüßte Sahne halbsteif und&amp;#160; verrühren sie dann mit den Apfel-Rettich-Mischung, etwas Salz und etwas Brühe vom Fleisch. (Grete sagte in der Tat “Kren”, nicht “Meerrettich”.)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Während Jakob und Grete weg waren, hielt Hubert das Haus in Schuss. Er war Schlosser von beruf, und ein handwerkliches Multitalent. Auch er ein Inbegriff des jovialen, stets gutgelaunten Rheinländers. Außer wenn die “Erbschleicher” kamen. Dann spuckte er Gift und Galle. Jakob und Grete waren (darüber weinte Grete manchmal immer noch) kinderlos geblieben. Ihre einzigen lebenden Verwandten waren ein Neffe, nebst Gattin, sowie die Großnichte. Sie lebten in Köln, und kamen nur zu Feiertagen. Oder wenn Grete und Jakob aus Bad Bergzabern heimkehrten. Die Großnichte sollte alles was ihnen gehörte erben. Jedes Mal, wenn sie in der Auffahrt parkten, ging der Neffe ums Haus, und klopfte mit der Hand das Mauerwerk ab. “Erbschleicher”, zischte Hubert dann immer, “die hoffen doch nur, dass der Köbes die Grete und sich totfährt.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58nmpuB0I/AAAAAAAAH1g/7dh9nknnMhg/s1600-h/216%5B7%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="216" border="0" alt="216" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58oRtrPaI/AAAAAAAAH1k/q6iE6IgmVtc/216_thumb%5B3%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58p6_tDDI/AAAAAAAAH1o/NUfiNh2sVP0/s1600-h/226%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: 0px; border-left-width: 0px; margin-right: 0px" title="226" border="0" alt="226" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58qwgQ5AI/AAAAAAAAH1s/YKKL7UJnq2k/226_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="240" height="181" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für uns ist es jetzt Zeit, die Flädle zu schneiden, sie mit etwas heißer Bouillon vom Tafelspitz zu übergießen, und als Vorspeise zu servieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="227" border="0" alt="227" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58r23yh5I/AAAAAAAAH_g/QNaXtTsBLk8/227%5B1%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das alles ist jetzt fast 20 Jahre her. Herr Peppinello und ich wohnen längst woanders, und wir haben uns komplett aus den Augen verloren. Jakob ist verstorben, wie ich annehme, und Käthe wohl auch. Aber Grete….nicht. Ich habe im elektronischen Telefonbuch ihren aktuellen Eintrag gefunden. Sie wohnt noch immer in ihrem Haus, mit Hubert und Erika. Ich werde sie anrufen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf keinem Foto der Welt, könnte ich festhalten, wie köstlich dieser Tafelspitz schmeckt, mitsamt den damit verbundenen Erinnerungen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc6ZGMYLrFI/AAAAAAAAIAI/spmBze7Yzmw/s1600-h/233%5B9%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="233" border="0" alt="233" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc6ZG3diFeI/AAAAAAAAIAM/0ukyMeJqMmA/233_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="376" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schlaf’ schön. Bis morgen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3211708347541232298?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3211708347541232298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/fladlesuppe-tafelspitz.html#comment-form' title='14 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3211708347541232298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3211708347541232298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/fladlesuppe-tafelspitz.html' title='Flädlesuppe, Tafelspitz, Bouillonkartoffeln, Apfelkren – Erinnerungen an Grete und Jakob'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sc58KBnw5YI/AAAAAAAAH_c/dRyw7Y_lzGs/s72-c/178_thumb%5B2%5D.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>14</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-1408039087462071119</id><published>2009-03-25T17:06:00.001+01:00</published><updated>2010-01-13T17:12:23.179+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hülsenfrüchte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hausgemachte Pasta'/><title type='text'>Tagliatelle fatte in casa con i ceci – hausgemachte Tagliatelle mit Kirchererbsen; ein Tauschhandel</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;Der Tauschhandel:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt; Meine Schwiegermutter ruft an. Täglich. Mehrmals. So um die zehn bis fünfzehn Mal. (Nein, das nervt kaum. Wenn ihre Nummer zum 35sten Mal auf meinem Telefon-Display blinkt, tue ich so, als ob ich nicht zu hause bin. Was sie wiederum nicht davon abhält 200 Mal klingeln zu lassen.) Irgendwann merke ich, dass die “Tote&lt;strike&gt;r&lt;/strike&gt;-&lt;strike&gt;Mann &lt;/strike&gt;Frau”-Nummer nicht zieht und gehe an den Apparat….(&lt;/em&gt;&lt;em&gt;Täglich. Mehrmals. So um die zehn bis fünfzehn Mal.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/ScpWovwUL2I/AAAAAAAAHzM/H4_bRktKjYs/s1600-h/Tagliatellefatteincasaconiceci0117.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Tagliatelle fatte in casa con i ceci 01" border="0" alt="Tagliatelle fatte in casa con i ceci 01" src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/ScpWqDhhbcI/AAAAAAAAHzQ/LlDO566FAmQ/Tagliatellefatteincasaconiceci01_thu.jpg?imgmax=800" width="500" height="362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Nach dem ersten Bla-Bla, erzähle ich ihr, das ich Tagliatelle machen möchte. Und sie sagt sofort: “Quelle sono buone con i ceci. Stasera metto i ceci, domattina li cucino e tu fai la pasta. Io ti mando i ceci. Tu mi mandi le tagilatelle.” &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Das heisst: “Die sind lecker mit Kichererbsen. Ich weiche heute Abend welche ein und koche sie morgen früh. Du machst die Nudeln. Ich schicke Dir die Kichererbsen, Du schickst mir die Tagliatelle.”&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Und genau so machen wir es, wobei der Herr Peppinello als Kurier fungiert. Die vorgekochten Ceci von der Nonna Maria siehst Du oben links auf dem Bild. Sie wurden wie gesagt nachts eingeweicht, und morgens nochmal so ungefähr 2 Stunden gekocht.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Hier jetzt aber erst einmal alle &lt;strong&gt;&lt;u&gt;Zutaten:&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Kichererbsen, eingeweicht und gekocht &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Battuto aus Zwiebeln und Sellerie sowie Petersilie (glatt) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;wenig Rinderbrühe &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Das Battuto dünstest Du in einer Kasserolle mit Olivenöl mit Olivenöl an. Dann gibst Du die Kichererbsen und etwas Brühe dazu und lässt alles bei kleiner Flamme mit schräggestelltem Topfdeckel köcheln. Jetzt kommen die Nudeln:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;u&gt;für die Tagliatelle&lt;/u&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;150g Weichweizenmehl 00 (ich nehme das von de Cecco) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;150g Hartweizengrieß 176 (rimacinata, auch von de Cecco) &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;3 Eier &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;etwas Salz, Pfeffer, Olivenöl &lt;/li&gt;    &lt;li&gt;ggf. ein Schnapsglas Wasser &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;  &lt;p&gt;Nach mehrmaligem Herumprobieren habe ich für mich herausgefunden, das die Mehle von de Cecco das non plus ultra sind. Die Sache mit dem halb Hart- und halb Weichweizen-Mehl habe ich von meiner Schwiegermutter (woher sonst?). Die oben angegebene Menge reicht locker für 4 Personen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das Teigkneten übernimmt die Kitchen-Aid. (Heute wieder einmal Reklame für die Kitchen-Aid. Ein Dank an die Firma Artisan. Ohne mein Helferlein hätte ich die 25 Jahre alte Nudelmaschine wohl nie mehr aus dem Schrank geholt. Soweit ich mich erinnere, zahlte meine Schwiegermutter seinerzeit für dieses Ding der Firma “Marcato” 99.- Mark. Hm..heute kostet das Teil 99.- €…).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Tagliatelle fatte in casa con ceci 02" border="0" alt="Tagliatelle fatte in casa con ceci 02" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/ScpWrM7aXYI/AAAAAAAAHzU/zCQ25QdSUn4/Tagliatellefatteincasaconceci0224.jpg?imgmax=800" width="500" height="362" /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Zutaten sind verknetet. Nun nimmt Du jeweils ein Stück Nudelteig (Etwas kleiner als ein Brötchen) und walzt ihn mit der Pastatrice. Anfänglich ist der Teig ziemlich ätzend, aber beim Walzen arbeitet das Gluten. Bei Walzenstufe 5 solltest Du schönen, geschmeidige Teigplatten haben. Diese breitest Du auf einem bemehlten Tuch aus, und lässt sie kurz trocknen. Nur so gehen sie unbeschadet durch den Tagliatelle-Aufsatz der Maschine. (Geht auch mit der Hand, wenn Du diesen Aufsatz nicht hast. Zeige ich Dir bei Gelegenheit. Versprochen.)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Tagliatelle fatte in casa con ceci 03" border="0" alt="Tagliatelle fatte in casa con ceci 03" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/ScpWsJGTKKI/AAAAAAAAHzY/ctzA_l1wBL0/Tagliatelle%20fatte%20in%20casa%20con%20ceci%2003%5B5%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="362" /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Es wird Zeit, das Nudelwasser aufzusetzen. Die Tagliatelle dürfen bis dahin auf dem Leinentuch ruhen. Sie können auch ohne weiteres getrocknet werden, solltest Du sehr viele gemacht haben. Kocht das Wasser schon? Dann gib’ die Tagliatelle für etwa 4 Minuten (länger brauchen sie nicht) hinein.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;(Während ich das hier schreibe, klingelt ohne Unterlass das Telefon. Ich weiß, wer das ist. Ich gehe nicht ran.)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Tagliatelle fatte in casa con ceci 04" border="0" alt="Tagliatelle fatte in casa con ceci 04" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/ScpWtE7nPiI/AAAAAAAAHzc/jjGzJ3M5yF8/Tagliatelle%20fatte%20in%20casa%20con%20ceci%2004%5B7%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="362" /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Tagliatelle werden nicht abgeseiht, sondern direkt aus dem Topf in die Kasserolle mit den Ceci gegeben. Nochmal kurz ziehen lassen, schwenken, anrichten.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wer mag, gibt noch einen “filo d’olio darüber, frischgemahlenen Pfeffer oder auch Peperoncino, ABER: KEINEN KÄSE. Das ist bei Pasta-Gerichten mit Hülsenfrüchten ein absolutes NO. Ich wünsch’ Dir einen guten Appetit. Ich lese jetzt Deine Posts, und beantworte vielleicht endlich mal all die netten Kommentare, die Du mir hinterlässt. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ciao.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-1408039087462071119?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/1408039087462071119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/tagliatelle-fatte-in-casa-con-i-ceci.html#comment-form' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1408039087462071119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/1408039087462071119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/tagliatelle-fatte-in-casa-con-i-ceci.html' title='Tagliatelle fatte in casa con i ceci – hausgemachte Tagliatelle mit Kirchererbsen; ein Tauschhandel'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/ScpWqDhhbcI/AAAAAAAAHzQ/LlDO566FAmQ/s72-c/Tagliatellefatteincasaconiceci01_thu.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-3233400032239117091</id><published>2009-03-16T20:37:00.003+01:00</published><updated>2010-01-13T17:19:45.446+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peppinella spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eintopf'/><title type='text'>Grünkohl – von Sizilien über NY nach Sachsen ins Rheinland</title><content type='html'>&lt;p align="left"&gt;Ich poste heute mal Grünkohl. Zumindest Grünkohl-Fotos. Eine meiner Leibspeisen. Außerdem verrate ich Dir ein Geheimnis: Ich bin mit herzhaft-deftiger Teutonenkost aufgewachsen. Eintöpfe gehören zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen. Hättest Du nicht gedacht, oder? Außerdem fragst Du Dich bestimmt, wieso mein Post wieder so einen merkwürdigen Titel hat. Das erzähl’ ich Dir jetzt.&lt;/p&gt;  &lt;p align="left"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="070" border="0" alt="070" src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sb6qaSBtDtI/AAAAAAAAHyQ/w40UL79VOoM/0709.jpg?imgmax=800" width="500" height="334" /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Setz’ Dich besser bequem hin, und hol’ Dir was zu trinken, dass dauert hier wieder länger. &lt;u&gt;Allora:&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Wir schreiben das Jahr 1911. Am 12. Januar verlässt die SS San Giorgio den Hafen von Messina und schippert in Richtung Amerika. Unter den Reisenden befindet sich auch Signorina Giuseppa Carmela Scuderi nebst Familie mit Ziel New York. Am 29. Januar betritt sie zum ersten Mal amerikanischen Boden: &lt;/em&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ellis_Island"&gt;&lt;em&gt;Ellis Island.&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; Der Master Officer Antonio Romano bearbeitet die Einwanderungspapiere der Passagierin Scuderi mit der &lt;a href="http://www.ellisisland.org/"&gt;Nummer 55/25&lt;/a&gt;. Er stellt fest, dass ihre Haut “rosy” ist. Ihre Haarfarbe ist “chestnut” und ihre Augen sind “light”&lt;/em&gt; (komische Farbe, oder??).&lt;em&gt; Außerdem misst sie 5ft1&lt;/em&gt; (überragende 1,53 m). &lt;em&gt;Surgeon Albano Sowieso bestätigt, dass sie gesund ist. Alles klappt zunächst. Die Scuderis beziehen Quartier in der Lower East Side, 214 Mott Street, damals noch Little Italy, heute Chinatown.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="Mott Street 1910" border="0" alt="Mott Street 1910" src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sb6qcFUQ9OI/AAAAAAAAHyU/yAV04ak4J2o/MottStreet19107.jpg?imgmax=800" width="500" height="401" /&gt; &lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Sie eröffnen einen “Frutta Store”. (Ich glaube aber eher, dass der ganze Store aus so einem Handkarren bestand, wie Du ihn hier auf dem Foto unten rechts siehst. So weit, so gut. Oder eben auch nicht. &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Es läuft nämlich nicht so, mit dem “business”, und das Heimweh wird groß und größer. Nach 3 oder 4 Jahren (ich weiß es nicht genau) kommt dann der “rientro in patria”, d.h. alle zurück in die Heimat.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Wäre Signorina Giuseppa Scuderi dort geblieben, gäbe es bei mir keinen Grünkohl.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zurück in Messina heiratet sie Don Carmelo (baciamo-le-mani) aus Catania, zieht mit ihm nach Kalabrien und schenkt ihm im Laufe der Jahre 9 Kinder: Vincenza, Alfio, Salvatore, Sara, Emmanuele, Giuseppe, Caterina, Paolo und Anna-Maria. &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Zur gleichen Zeit ehelicht Fräulein Lina Maria Heinicke in Leipzig einen Herrn namens Paul. Die beiden bekommen 2 Töchter. Christa und Johanna.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sb6qdbW-PGI/AAAAAAAAHyY/lBjTM2bifMY/s1600-h/057%5B6%5D.jpg"&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="057" border="0" alt="057" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sb6qetQxyYI/AAAAAAAAHyc/cOXATb2bCdk/057_thumb%5B4%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="334" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Passt nun nicht ganz in den Erzählfluss: Die Kohlwurst für meinen Grünkohl.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Sechs der Sprösslinge von Giuseppa und Carmelo wandern aus. “Germania” heißt das gelobte Land. Und auch eine der Töchter aus Sachsen hat Hummeln im Hintern. Sie hat eine Tante im Westen. Grund genug “rüber zu machen”. Wir schreiben das Jahr 1950. Die Tante heißt Liska, ihres Zeichens eine gestrenge, evangelische Diakonie-Schwester… Mit der Volljährigkeit hat das Sachsen-Mädel die Schnauze voll vom protestantischen Damenstift. Sie haut ab. Ihre Jugendfreundin Anita lebt im Rheinland, und Christa “macht hin”. Anita lernt einen amerikanischen Piloten kennen, und geht mit selbigem nach Alaska.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Und Christa? Die erliegt bald dem Charme eines glutäugigen Italieners. Giuseppe. Pomadisiertes Lockenhaar, schwarze Lackschuhe. Er kann singen, er kann tanzen, er kann Gitarre und Schlagzeug spielen und er sieht aus wie die Quintessenz aus Adriano Celentano und Jean-Paul Belmondo. Er ist wohl ein rechter Weiberheld, der die Romanze nicht ganz so ernst nimmt. Als er sich irgendwann im Heimaturlaub in Kalabrien vergnügt, schreibt Christa ihm: “Wie geht es Dir? Mir geht es gut. das Wetter ist schön. Wir bekommen ein Baby”. Das erzählt er seinen Eltern erst mal nicht. Giuseppa und Carmelo bekommen aber Wind davon, und schwuppdiwupp, packt Giuseppa ihren Sohn Giuseppe, fährt mit ihm nach Germania, und es wird flugs geheiratet. So gehört es sich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Im Dezember 1965 kommt dann ein wunderschönes Mädchen zur Welt: Ich.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style="border-right-width: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto" title="059" border="0" alt="059" src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sb6qgXGyg3I/AAAAAAAAHyg/AZdwsspAql0/059%5B7%5D.jpg?imgmax=800" width="500" height="334" /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hier dann noch mal ein Rezept-Bild, denn das ist hier schließlich ein Koch-Blog….&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Wie Du nun weißt, bin ich nur “mezza”, also halb-italienisch. Unsere Küche zuhause war überwiegend Deutsch, denn:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Irgendwann klappt es nicht mehr so, zwischen Giuseppe und Christa. Ich bekomme einen Bruder&lt;/em&gt; (Jahrgang 1970) &lt;em&gt;und eine Schwester&lt;/em&gt; (auch Jahrgang 1970). &lt;em&gt;Nein. Es sind keine Zwillinge, sie haben verschiedene Mütter…. Giuseppe sieht immer noch aus wie Belmondo-Celentano, und beglückt die Frauenwelt….und muss gehen, denn dass macht eine ordentliche Frau nicht mit. Christa lässt sich scheiden, bleibt mit meinem Bruder und mir allein, und kocht Wirsing, Möhren, Grünkohl…&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und ich? Eines Tages lerne ich den Herrn Peppinello kennen. Und damit seine gesamte Sippe. Ich lerne echtes italienisches Familienleben kennen, mit all seinen täglichen großen und kleinen Dramen. Herrn Peppinello’s Mamma nimmt mich unter ihre Fittiche, mit dem Ziel, eine “buona moglie” aus mir zu machen. Es gelingt (behaupte ich mal).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Und trotzdem: Das Teutonen-Gen in mir lebt weiter, mitsamt Grünkohl.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Vollständigkeit halber, will ich Dir zum Schluss noch erzählen, dass ich die Einzige von uns Geschwistern bin, die mit einem Italiener verheiratet ist. Mein Bruder heiratete eine deutsche Blondine, und hat 4 Kinder mit ihr. Meine (Halb)-Schwester Nummer 1 ist ebenfalls verheiratet, und hat 4 Kinder.Tja…. Meine (Halb)-Schwester Nummer 2 ist ledig und kinderlos. Sie ist 12 Jahre alt. Mein Vater sieht auch heute wohl noch aus, wie eine Mischung aus Belmondo und Celentano, ist aber zwischenzeitlich, wie die beiden Herren auch, in die Jahre gekommen. Er lebt (allein) in Kalabrien. Meine Mutter hat sich seit vielen Jahren den Zeugen Jehovas verschrieben.&lt;/em&gt; (echter Stoff für eine Tele-Novela, oder?)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Zu beiden Elternteilen habe ich keinen Kontakt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;Meine “famiglia” sind Maria und Agostino, meine Schwiegereltern, die ich über alle Maßen liebe. Irrungen und Wirrungen moralischer oder religiöser Natur, wie bei meinen Leuten gibt es bei ihnen nicht. Einzige Ausnahme war wohl Nonna Veronica, deren Makel darin bestand, dass sie “evangelista” (evangelisch) war, was sich aus dem Mund meiner Schwiegermutter so anhört, als sei sie bei den Scientologen, den Baghwans oder schlimmer, gewesen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;em&gt;MEIN GOTT! Genug gelabert. ich werde jetzt mal schauen, was Du so alles gekocht hast.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1514388469384500881-3233400032239117091?l=peppinella.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://peppinella.blogspot.com/feeds/3233400032239117091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/grunkohl-von-sizilien-uber-ny-nach.html#comment-form' title='19 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3233400032239117091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1514388469384500881/posts/default/3233400032239117091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://peppinella.blogspot.com/2009/03/grunkohl-von-sizilien-uber-ny-nach.html' title='Grünkohl – von Sizilien über NY nach Sachsen ins Rheinland'/><author><name>peppinella</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17344752534247212567</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp1.blogger.com/_HtyQPj9wWP8/R8XRs-eju-I/AAAAAAAAACM/XsDFk901UX0/S220/%40Trinker%40.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/Sb6qaSBtDtI/AAAAAAAAHyQ/w40UL79VOoM/s72-c/0709.jpg?imgmax=800' height='72' width='72'/><thr:total>19</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1514388469384500881.post-4977546556693202267</id><published>2009-03-10T14:24:00.012+01:00</published><updated>2009-12-17T14:25:39.981+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebäck'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ricotta'/><title type='text'>Cannoli fatti in casa - Süßes auf sizilianisch</title><content type='html'>&lt;em&gt;Vorweg: Alle sind wieder halbwegs wohlauf. Ich will nicht mehr über Krankheiten sprechen. Der kleine Peppinello darf am nächsten Montag wieder in den Kindergarten. (Noch sechseinhalb Tage. Hallelujah.)&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, ob Du Cannoli kennst. Sie kommen aus Sizilien, werden aber in ganz Italien gern gegessen. Sogar von meiner angeheirateten, neapoltetanischen Verwandschaft. Am liebsten sofort nach dem "Pranzo".&lt;br /&gt;Üblicherweise ist es so, dass Du, wenn Du sonntags zum Essen eigeladen bist - &lt;em&gt;in 99% der Fälle bei Mamma, oder bei Deiner Suocera (Schwiegermutter)&lt;/em&gt; - etwas Süßes mitbringst.&lt;br /&gt;"Kaffee und Kuchen um halb Vier", wie hier in Deutschland, gibt es bei uns nicht. Normalerweise wird um Eins gegessen.....so bis halb 5...Dann kommt "la domenica sportiva", oder "90esimo minuto" im TV. Ein wichtiges Ereignis. Die Ergebnisse der Serie A, sowie die neuesten Klatschgeschichten rund um den Fußball werden ausgiebig diskutiert. Währenddessen gibt es "il cafe" und das von Dir mitgebrachte "cartoccio con i dolci".&lt;br /&gt;Das hast Du in der Pasticcieria vorbestellt. Und wie vermisse ich sie hier in Deutschland, die Pasticcieria...Das Cartoccio ist ein großes Tablett, mit allerlei kleinen süßen Sachen drauf: Baba', Sfogliatelle, Biscotti di mandolre, Torrone, Cantuccini, Profiterole....hach, hach hach....und eben diese Cannoli.&lt;br /&gt;Und die machen wir nun mal selbst. Es gibt sie hier nämlich nicht zu kaufen, und wenn, dann schmecken sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Zutaten&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; (ca. 20 Stück)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;für die Teighülsen&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;200 g Weizenmehl&lt;br /&gt;20 g Zucker&lt;br /&gt;4 cl Marsala&lt;br /&gt;20 g Schmalz&lt;br /&gt;1 TL Kakao&lt;br /&gt;ausreichend Öl zum Fritieren&lt;br /&gt;Puderzucker zum Bestreuen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;für die Füllung&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;500 g Ricotta (Galbani)&lt;br /&gt;250 g Zucker&lt;br /&gt;etwas Orangenaroma&lt;br /&gt;Schokoladenraspel&lt;br /&gt;(wenn Du willst, auch kandierte Früchte, mögen wir aber nicht so gern)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/3cmJNFAdVyFPCOkTMDSONg?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SbZrVmX4KgI/AAAAAAAAHvs/OQaxHJno3XA/s800/Cannoli%20siciliani%20fatti%20in%20casa.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zutaten für die Teighülsen rührt gefälligerweise wieder meine Kitchen-Aid. (Ich sollte in diesen Blog mal ein Werbe-Banner für die Firma Artsan einbauen....) Den Teig musst  Du übrigens 2 Stunden kaltstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/0puJtCggNBTb_p5Gs_VekQ?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh5.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SbZrWbtduAI/AAAAAAAAHv0/2M-NR3m9pas/s800/Cannoli%20siciliani%20fatti%20in%20casa1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe in meiner Küche umgeräumt. Das gute Teil (Kitchen-Aid) steht nunmehr an einen Extra-Platz, zusammen mit der Pastatrice. Auch die brauchen wir gleich. Sie wird nämlich Stückchen für Stückchen den Teig walzen. Der sieht aus wie Leberwurst, findest Du nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/VV0OoCwTjW0ChXRNdgtRqw?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SbZrXN9v2ZI/AAAAAAAAHv8/xhjvWNfI6Dk/s800/Cannoli%20siciliani%20fatti%20in%20casa2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Stunden später....Okay. Jetzt schneidest Du ein Stück von dem Teig ab, und walzt ihn durch die Nudelmaschine, bis auf Stufe 5. Es geht auch konventionell, mit Nudelholz, aber warum soll man sich das Leben schwermachen...&lt;br /&gt;Die Blechhülsen auf dem Foto habe ich aus Italien. Ich weiß nicht, ob es hier solche zu kaufen gibt. Kann man aber bestimmt im Internet bestellen. Wie Du siehst, werden die Teigstücke diagonal um die Hülsen gewickelt, und die "Nähte" mit etwas kaltem Wasser geklebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/WoSBfZRMPmq1jHV39xQwZA?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh3.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SbZrYFqUGoI/AAAAAAAAHwE/djUThzJWKtY/s800/Cannoli%20siciliani%20fatti%20in%20casa3.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann werden sie nacheinander in ca 1,5 l Öl fritert. Ich sage Dir jetzt nicht, wie oft ich mir beim Herauzziehen der Blechhülsen (ich habe nur 6 Stück, und muß sie also mehrfach neu bestücken) die Finger verbrenne....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/RN-aleEI8--2gvQHhipO_Q?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="http://lh4.ggpht.com/_HtyQPj9wWP8/SbZrZNhVdjI/AAAAAAAAHwM/MTkrIHVFSig/s800/Cannoli%20siciliani%20fatti%20in%20casa4.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Füllung verrührst Du Ricotta mit Zucker, Schokoladenraspeln und dem Orangenaroma. Herr Peppinello meint, man füllt am besten mit einem Spritzbeutel, aber dazu bin ich zu blöde. Ich mache das mit einem flachen Holzlöffel. Auf die offenen Enden kommen noch ein paar Schokoladenraspel. Zum Schluß bestreust Du die fer
